Unser Programm vom 05.02.-11.02.2025
NEU:
NO OTHER CHOICE
tägl. 21:05 (So in korean. OmU), 16:20
Regie: Park Chan-wook, KR 2025, 139 Min., FSK 16. Mit Lee Byung-hun, Son Ye-jin, Park Hee-soon | Bundesstart
Wenn künstliche Intelligenz deinen Job übernimmt – wie weit würdest du gehen?
Man-su hat alles richtig gemacht: Haus, Familie, geregeltes Leben – und genug Zeit für sein geliebtes Bonsai-Hobby. Doch als eine KI seinen Job ersetzt, gerät seine Existenz ins Wanken. Während seine Familie auf mehr und mehr Annehmlichkeiten verzichten muss, stellt sich Man-sus Jobsuche als unmöglich dar. Doch schon bald erkennt er: Nicht der Mangel an Jobs ist das Problem, sondern die Menge an Mitbewerbern. Ihm bleibt keine andere Wahl, als sich auf sehr ungewöhnliche Weise seiner Konkurrenten zu entledigen.
Mit NO OTHER CHOICE liefert Park Chan-wook (OLDBOY, DIE TASCHENDIEBIN) eine bitterböse, brillant inszenierte Satire, die schwarzen Humor mit schonungsloser Gesellschaftskritik verbindet – präzise, abgründig und unvorhersehbar. In der Hauptrolle: Lee Byung-hun (SQUID GAME) als Mann, der alles zu verlieren droht – und nach und nach alle Skrupel über Bord wirft.
Von den Machern von OLDBOY – für Fans von PARASITE.
"Meisterlich, wie Filmemacher Park Chan-wook in „No Other Choice“ aus einer eigentlich überschaubaren Geschichte ein cleveres Unterhaltungskunstwerk zaubert. Die Adaption von Donald E. Westlakes Roman „The Ax“ um einen wegrationalisierten Mann, der seinen Lebensstandard um jeden Preis erhalten will, bietet nicht nur köstliche Wendungen und bitterböse Komik, sondern ist auch formal ein Hochgenuss.
Cineasten mit einem Faible fürs Absurde haben in Anspielung auf den Titel eigentlich keine andere Wahl, als diesen abgründigen Spaß auf der großen Leinwand zu bestaunen. Erinnerungen dürften dabei wachwerden an den Preisabräumer „Parasite“ von Bong Joon-ho aus dem Jahr 2019." (programmkino.de)
Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele von Venedig 2025.
Offizieller südkoreanischer Oscar-Beitrag 2026.
DOK am Montag:
TRIEGEL TRIFFT CRANACH - MALEN IM WIDERSTREIT DER ZEITEN
Mo, 9.2., 19:00 - Mit kurzer Einführung von Sarah Babin, Herzog Anton Ulrich-Museum
Zum Filmgespräch zu Gast: Regisseur Paul Smaczny
Regie: Paul Smaczny, DE 2025, 111 Min., FSK 0, Dokumentarfilm
Michael Triegels Malerei unterscheidet sich vehement von der seiner Leipziger Schule Kollegen, allen voran von der seines Freundes Neo Rauch. Triegel malt wie die Alten Meister und nennt Michelangelo, Raffael und Dürer seine Vorbilder.
2020 erhält Triegel einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll den zerstörten Mittelteil des Altars im Naumburger Dom gestalten. Fast 500 Jahre zuvor fiel das Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren einem Bildersturm zum Opfer, nur die Seitenflügel blieben erhalten. Da es keinerlei Aufzeichnungen der Darstellung der Gottesmutter Maria mit Kind gibt, muss Michael Triegel ein gänzlich neues “altes” Gemälde fertigen…
Regisseur Paul Smaczny („Die Thomaner“) begleitete den Maler Michael Triegel mehrere Jahre und zeigt überaus detailliert und erkenntnisreich das Entstehen eines bedeutenden Kunstwerkes. Dabei öffnet Triegel nicht nur die Türen zu seinem Atelier, sondern gewährt tiefe Einblicke in sein Verständnis von Leben, Kunst und Religion.
In Kooperation mit dem Herzog Anton Ulrich Museum und dem Freundeskreis bildender Künstler Braunschweig.
Vorschau
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