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NEU ab 29. Oktober: UND MORGEN DIE GANZE WELT

Der neue Film von Julia von Heinz ("Ich bin dann mal weg", "Hannas Reise") über eine junge Frau (Mala Emde), die in die linke Szene eintaucht und dort vor die Frage gestellt wird, ob Gewalt ein politische Mittel sein kann oder sogar muß.

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"Wir haben in der Vergangenheit viele tolle Filme im Universum gesehen. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft das Vergnügen haben werden. Das unterstützen wir gerne."

Sabine Welge und Gisela Rautenberg-Gereke mochten unsere Aktion "Besser sitzen" und haben einen Kinosessel gespendet.

Wir sagen herzlichen Dank!

Das aktuelle Programm vom 29.10. - 04.11.2020

NEU:

UND MORGEN DIE GANZE WELT

tägl. 21:15, 19:00 (außer Mo), 16:45

Regie: Julia von Heinz, DE/FR 2020, 111 Min., ab 12 J., Bundestart

Darsteller*innnen: Mala Emde, Noah Saavedra, Tonio Schneider u.a.

Luisa (Mala Emde) ist 20 Jahre alt, stammt aus gutem Haus, studiert Jura im ersten Semester. Und sie will, dass sich etwas verändert in Deutschland. Alarmiert vom Rechtsruck im Land und der zunehmenden Beliebtheit populistischer Parteien, tut sie sich mit ihren Freunden zusammen, um sich klar gegen die Faschos zu positionieren.

Schnell findet sie Anschluss beim charismatischen Alfa (Noah Saavedra) und dessen bestem Freund Lenor (Tonio Schneider): Für die beiden ist auch der Einsatz von Gewalt ein erlaubtes Mittel, um Widerstand zu leisten. Bald schon überstürzen sich die Ereignisse. Und Luisa muss entscheiden, wie weit zu gehen sie bereit ist – auch wenn das fatale Konsequenzen für sie und ihre Freunde haben könnte…

UND MORGEN DIE GANZE WELT von Julia von Heinz ("Ich bin dann mal weg") feierte seine Weltpremiere auf dem Filmfest Venedig im September.

"Der Film ist so nah an seiner hin- und hergerissenen Heldin dran, dass man ihre Gedanken und Emotionen förmlich schmecken kann" Blickpunktfilm

"Ein packender, ein schmerzlich aktueller, aber auch ein erfrischend junger Film" ZDF Heute Journal

Hier der aktuelle Filmtipp von Radio Okerwelle.

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MIDNIGHTSPECIAL zu HALLOWEEN:

ZOMBIE - DAWN OF THE DEAD

Sa, 31.10., 23:30

Regie: George A. Romero, IT/USA 1978,  120 Min., FSK 18 (keine Jugendfreigabe), OmU

Darsteller*innen: David Emge, Ken Foree, Scott H. Reiniger u.a.

Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück… ZOMBIE - DAWN OF THE DEAD ist der ultimative Zombie-Film! Das Meisterwerk von George A. Romero (DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN) gehört zu den berühmtesten und besten Horrorfilmen der Kinogeschichte.

Eine mysteriöse Seuche vernichtet fast restlos die Menschheit, aber die Toten finden keine Ruhe. Als blutrünstige Zombies kommen sie zurück und jagen die wenigen Lebenden, getrieben vom Hunger nach Menschenfleisch. Einer kleinen Gruppe von Überlebenden gelingt es, sich in einem Einkaufszentrum zu verbarrikadieren. Doch während sich draußen die toten Horden versammeln, braut sich im Einkaufsparadies ein klaustrophobischer Alptraum zusammen.

In der unveröffentlichten Schnittfassung von Dario Argento. Mit Einführung von Clemens Williges, Filmfest Braunschweig.

Eintritt 10€.

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DOKU:

EXHIBITION ON SCREEN: FRIDA KAHLO

So, 1.11., 11:15

Regie: Ali Ray, GB 2020, 90 Min., OmU, 2. Woche

Wer war Frida Kahlo? 

Dieser Film aus der Reihe "Exhibition on Screen" nimmt uns mit auf eine Reise durch das Leben einer der bekanntesten Künstlerinnen: Frida Kahlo. Sie war eine erfolgreiche Selbstporträtmalerin, die die Leinwand als Spiegel in allen Phasen ihres turbulenten und manchmal tragisch verlaufenden Lebens benutzte.

Anhand von wichtigen Ausstellungen und Interviews mit renommierten Kuratoren untersucht der Film die außergewöhnliche Symbolik und die Themen ihrer Bilder, um ein tieferes Verständnis für die Künstlerin zu finden.

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DOK AM MONTAG:

REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT

Mo, 2.11., 19:00

In Anwesenheit der Regisseurin Yulia Lokshina.

Regie: Yulia Lokshina, D 2020, 96 Min.

In der westdeutschen Provinz kämpfen osteuropäische Leiharbeiter*innen des größten deutschen Schweineschlachtbetriebs ums Überleben, und Aktivist*innen, die sich für deren Rechte einsetzen, mit den Behörden. Zur gleichen Zeit proben Münchener Gymnasiast*innen das Bertolt-Brecht-Stück „Die Heilige Johanna der Schlachthöfe“ und reflektieren über die deutschen Wirtschaftsstrukturen und ihr Verhältnis dazu.

 

Verwoben mit den Gedankengängen der Jugendlichen und ihrer Auseinandersetzung mit dem Text in den Proben erzählt der Film in unterschiedlichen Fragmenten über Bedingungen und Facetten von Leiharbeit und Arbeitsmigration in Deutschland. Ein Film über den Zustand der Arbeit und Fragen der Moral, wo offene Landes- und Marktgrenzen für die einen Gefahr und für die anderen Kapital bedeuten.

Ausgezeichnet als Bester Dokumentarfilm, Festival Max-Ophüls-Preis 2020, Saarbrücken.

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CORTEX

tägl. 20:45

Buch & Regie: Moritz Bleibtreu, DE 2020,  96 Min., ab 16 J., 2. Woche

Darsteller*innen: Moritz Bleibtreu, Jannis Niewöhner, Nadja Uhl, Anna Bederke, Wotan Wilke Möhring u.a.

 

 

Zwei Männer, zwei Leben, eine schicksalhafte Begegnung: Hagen (Moritz Bleibtreu) plagen unkontrollierte Schlafphasen, in denen er zwischen Traum und Realität nicht mehr unterscheiden kann.

 

Die angeschlagene Beziehung zu seiner Frau Karoline (Nadja Uhl) leidet darunter mit jedem Tag mehr. Ihr Seitensprung mit dem Kleinkriminellen Niko (Jannis Niewöhner) setzt jedoch eine verstörende Verkettung der Geschehnisse in Gang, die das Leben beider Männer drastisch verändert. Ein nicht enden wollender Albtraum zwischen Wirklichkeit und Traum beginnt...

Moritz Bleibtreus Regiedebüt feierte seine Premiere beim Filmfest Hamburg im September.

Hier der aktuelle Filmtipp von Radio Okerwelle.

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OECONOMIA

tägl. 18:45

Regie: Carmen Losmann, D 2020, 90 Min., o.A., 3. Woche

Mit ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm „Work Hard – Play Hard“ setzte die Regisseurin Carmen Losmann sich mit den Wirkungen des modernen Human Ressource Managements auseinander.

Es ist eine scheinbar einfache Frage, die den Grundstein dieses Dokumentarfilms bildet und deren Beantwortung selbst Ökonomen vor Schwierigkeiten stellt: „Woher kommt das Geld eigentlich?“

Mit OECONOMIA, der auf der Berlinale 2020 seine Premiere feierte und von der Kritik hoch gelobt wurde, setzt sie ihre eindringlichen Recherchen zu den zerstörerischen Grundlagen unseres Wirtschaftssystems fort und öffnet den Blick jenseits der gängigen Erklärungsmuster und Dogmen auf den Nucleus eines hochexplosiven Systems: Der Schuldner als zentraler Akteur. – Ein Film von brennender Aktualität.

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I AM GRETA

tägl. 14:30

Ein DOKUMENTARFILM über einen Teenager, der die Welt verändert: Greta Thunberg

Regie: Nathan Grossman, SWE / D / USA / GB 2020, 97 Min., 3. Woche, mit: António Guterres, Arnold Schwarzenegger u.a.

I AM GRETA erzählt die Geschichte von Greta Thunberg, die mit 15 Jahren anfing, freitags nicht mehr in die Schule zu gehen, sondern vor dem schwedischen Parlamentsgebäude, neben sich ein selbstgemaltes Plakat, zu streiken. In der Folge wurde sie zur Ikone einer globalen Jugendbewegung zur Eindämmung des Klimawandels und zur Rettung des Planeten.

 

Der Dokumentarfilm setzt mit Greta Thunbergs Solostreiks im August 2018 ein, zeigt die Entwicklung der „Fridays For Future“-Initiativen, ihre stetig größer werdende Popularität und ihren atemberaubenden Segeltörn zum UNO-Klimagipfel in New York im Herbst 2019.

I AM GRETA feierte seine Weltpremiere auf dem Filmfestival Venedig im September.

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EINE FRAU MIT BERAUSCHENDEN TALENTEN

tägl. 16:30

Regie: Jean-Paul Salomé, Mathieu Thouvenot, FR 2020, 104 Min., ab 12 J., 4.Woche

Darsteller*innen: Isabelle Huppert, Hippolyte Girardot u.a.

 

Patience (Isabelle Huppert) ist selbstbewusst, unabhängig und vor allem schlagfertig. Nur bei ihren Finanzen ist Luft nach oben. Als Dolmetscherin im Drogendezernat übersetzt sie abgehörte Telefonate der Drogenszene und ist dafür massiv unterbezahlt.

 

Als das kostspielige Pflegeheim ihrer Mutter wegen unbezahlter Rechnungen droht, die alte Dame auszuquartieren, gerät Patience unter Handlungsdruck. Der Zufall will es, dass gerade eine Drogenlieferung auf dem Weg nach Paris ist.

Fintenreich, französisch, fabelhaft: die großartige Isabelle Huppert beweist ihr riesiges Komödientalent und flunkert sich mit großer Schlagfertigkeit durch die Königsdisziplinen unter den Männerdomänen. Regisseur Jean-Paul Salomé gelingt mit EINE FRAU MIT BERAUSCHENDEN TALENTEN eine herrlich scharfsinnige und beschwingte Verwechslungskomödie auf höchstem Humor-Niveau.

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PERSISCHSTUNDEN

tägl. 14:00

Regie: Vadim Perelman, D/RUS 2019, 127 Min., ab 12 J., Drama, 6. Woche

Darsteller*innen: Lars Eidinger, Nahuel Pérez Biscayart u.a.

 

1942. Gilles, ein junger Belgier, wird zusammen mit anderen Juden von der SS verhaftet und in ein Lager nach Deutschland gebracht. Er entgeht der Exekution, indem er schwört, kein Jude, sondern Perser zu sein – eine Lüge, die ihn zunächst rettet.

 

Doch dann wird Gilles mit einer unmöglichen Mission beauftragt: Er soll Farsi unterrichten. Offizier Koch (Lars Eidinger), Leiter der Lagerküche, träumt nämlich davon, nach Kriegsende ein Restaurant im Iran zu eröffnen.

Wort für Wort muss Gilles eine Sprache erfinden, die er nicht beherrscht.  Und jeder Fehler kann ihn sein Leben kosten...

Inspiriert von wahren Begebenheiten, erschuf Regisseur Vadim Perelman („Haus aus Sand und Nebel“) mit PERSISCHSTUNDEN ein hochspannendes, wendungsreiches Drama, das eine packende und emotionale Geschichte vom menschlichen Überlebenswillen erzählt. In den Hauptrollen beeindrucken Lars Eidinger („25 km/h“) und Nahuel Pérez Biscayart („120 BPM“), die literarische Vorlage lieferte Wolfgang Kohlhaase. Seine Weltpremiere feierte PERSISCHSTUNDEN auf der Berlinale 2020.

Hier der aktuelle Filmtipp von Radio Okerwelle.

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972 BREAKDOWNS - AUF DEM LANDWEG NACH NEW YORK

So 11:00

Regie: Daniel von Rüdiger, DE 2020, 110 Min., o.A., 7. Woche

4 Ural-Motorräder – 5 Künstler - 43 000 Kilometer – 972 Breakdowns

Willkommen in unserem Beiwagen! Wir – Anne, Efy, Elisabeth, Johannes und Kaupo – manövrieren Euch auf klapprigen russischen Motorrad-Gespannen kreuz und quer durch drei Kontinente, stets Richtung Osten: durch Kasachstan, die Mongolei, den Fernen Osten Russlands, über Alaska und Kanada bis nach New York City.

 

Dabei werden wir in unzählige mechanische, körperliche und bürokratische Breakdowns verwickelt. Es mag absurd klingen doch nur aufgrund dieses lückenlosen Pannen-Theaters treffen wir die unterschiedlichsten Menschen rund um den Globus, mit deren Hilfe das Vorankommen bis in die entlegensten Zipfel der Welt überhaupt erst möglich ist.

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Kurzfilm der Woche

Athleticus: Blindenführer

Regie: Nicolas Deveaux  FR 2019, 2:15 Min., Animationsfilm

Zwei Flamingos entdecken einen bunten Handschuh auf der Skipiste. Aber wofür ist das seltsame Ding gut?

GUTSCHEINE

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