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NEU: PARASITE

tägl. 21:15, 16:00

Der gefeierte koreanische Regisseur Bong Joon Ho (SNOWPIERCER, OKJA) liefert mit PARASITE eine scharfe Satire mit viel bösem Humor und Lust an der radikalen Zuspitzung der Verhältnisse.

Das aktuelle Programm vom 17.10. - 23.10.19

NEU: PARASITE

tägl. 21:15; 16:00

Regie: Regie: Bong Joon Ho, KOR 2018 , 133 Min., ab 16 J., Bundesstart

Darsteller: Song Kang Ho, Choi Woo Shik u.a.

Kim Gi-taek ist Familienvater, jedoch arbeitslos. Mittlerweile ist seine vierköpfige Familie verzweifelt. Doch Gi-taeks Sohn Gi-u hat eine Idee, wie er an Geld kommen kann: Er fälscht seinen Lebenslauf, um einen Job als Nachhilfelehrer in einer gutsituierten Familie zu bekommen. Er wird bei der Familie Park eingestellt, aber dann verläuft alles anders als geplant...

"Wie so oft bedient sich der südkoreanische Regisseur Bong Joon Ho (MEMORIES OF MURDER, SNOWPIERCER, OKJA) unterschiedlichster Genremuster, um von gesellschaftlichen Missständen zu erzählen. Einer der besten Filme des diesjährigen Wettbewerbs von Cannes, der verdient mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde." (programmkino.de)

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DOK AM MONTAG: M. C. ESCHER – AUF DEM WEG IN DIE UNENDLICHKEIT 

Mo, 21.10., 19:00

Regie: Robin Lutz, NL 2018, 80 Min., o.A., OmU

Der niederländische Grafiker M. C. Escher (1898 –1972) inspiriert auch heute noch Filmemacher, Maler und Musiker gleichermaßen. Der Film lässt ihn anhand von Briefen, Tagebuchaufzeichnungen, Notizen und Vorträgen selbst zu Wort kommen. Ein faszinierendes Erlebnis und ein Einblick in das Schaffen eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

"Ein sensibles, verspieltes Porträt-Kaleidoskop, an dem Escher sein visuelles Vergnügen gehabt haben dürfte: Sogar seine Krempeltierchen lernen hier das Laufen! Für die Zuschauer allemal ein spannender Trip in faszinierend geheimnisvolle Bilderwelten." (programmkino.de)

Wiederholung: So, 27.10., 11:15

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CAN'T BE SILENT! (3. Staffel)

BORN IN EVIN

Di, 22.10., 19:00

Regie: Maryam Zaree, D 2019, 96 Min., OmU

Die Schauspielerin Maryam Zaree lebt in Frankfurt am Main, wo ihre Mutter Nargess mit ihrer kleinen Tochter vor 35 Jahren als Flüchtling aus dem Iran ankam. Heute ist die Psychologin in der Kommunalpolitik aktiv und hat als Bürgermeisterin in Frankfurt kandidiert.

Über die Vergangenheit möchte die Mutter nicht mit ihrer Tochter sprechen, schon gar nicht über die Zeit, in der sie als Schwangere und junge Mutter in ihrer Heimat im Gefängnis war, in einem Vorort von Teheran, bis heute berüchtigt als „Hölle von Evin“. Maryam hat viele Fragen, sie wird angetrieben von Problemen mit ihrem eigenen Selbstverständnis und dem Gefühl, ihr Leben wäre leichter, wenn sie mehr über die Vergangenheit wüsste. Und weil sie Antworten sucht, macht sie sich auf die Reise zu Menschen, die ihr helfen könnten.

Der Dokumentarfilm BORN IN EVIN bildet den Auftakt zu einer neuen Staffel mit Filmen, die wir in Kooperation mit der Refugium Flüchtlingshilfe Braunschweig aufführen. In diesen Filmen und in den Gesprächen im Anschluß wird es um die Themen Flucht, Migration und Integration in Deutschland gehen.

Zu Gast: Regisseurin Maryam Zaree

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DER GLANZ DER UNSICHTBAREN

tägl. 21:10, So 11:00

Regie: Louis-Julien Petit, F 2018 , 102 Min., ab 6 J., 2.Woche

Darsteller: Audrey Lamy, Corinne Masiero u.a.

Vier Sozialarbeiterinnen betreiben in einer grauen und von Armut geprägten Provinzstadt im Norden Frankreichs ein Tagesheim für obdachlose Frauen und setzen sich dafür ein, dass die Besucherinnen eine warme Dusche, ein warmes Essen, ein wenig menschliche Zuwendung und die notwendige Berufsorientierung erhalten. Aber wegen angeblich zu geringer Wiedereingliederungsquoten hat die Gemeinde beschlossen, die Einrichtung zu schließen. 

Daraufhin üben sich die Sozialarbeiterinnen in zivilem Ungehorsam und führen das Heim heimlich in einem Versteck weiter, damit „ihre Mädchen“ dort übernachten können, während sie tagsüber üben, selbstbewußte Mitglieder der Gesellschaft zu werden. 

Mit einer bunten Besetzung landete Regisseur Louis-Julien Petit einen Überraschungserfolg, der über eine Million Zuschauer/innen in die französischen Kinos lockte. Ein Teil der Rollen ist mit Frauen besetzt, die tatsächlich auf der Straße leben.

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DEUTSCHSTUNDE

tägl. 18:45 (außer Do), 16:15

Regie: Christian Schwochow, D 2018, 125 Min., ab 12 J., 3.Woche

Darsteller: Ulrich Noethen, Tobias Moretti, Johanna Wokalek u.a.

Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen (Tom Gronau) muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer.

Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen), der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war.

Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), ein Malverbot überbringen, das die Nazis gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel, und Siggi (Levi Eisenblätter), elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich – und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist.

Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu – und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend…

Mit DEUTSCHSTUNDE hat Regisseur Christian Schwochow („Bad Banks“, "Paula", "Die Unsichtbare", "Novemberkind") einen der großen Welterfolge der deutschen Literatur von Siegfried Lenz aus dem Jahr 1968 verfilmt.

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NUREJEW - THE WHITE CROW

tägl. 14:00

Regie: Ralph Fiennes, UK/F/SER 2018, 122 Min., ab 6 J., 4.Woche

Darsteller: Oleg Ivenko, Adèle Exarchopoulos, Ralph Fiennes, Louis Hofmann u.a.

Paris in den 1960er Jahren: Der Kalte Krieg befindet sich auf seinem Höhepunkt, und die Sowjetunion schickt ihre beste Tanzkompagnie in den Westen, um ihre künstlerische Stärke zu demonstrieren. Das Leningrader Kirow-Ballett begeistert die Pariser Zuschauer, aber ein Mann sorgt für die Sensation: der virtuose junge Tänzer Rudolf Nurejew.

Attraktiv, rebellisch und neugierig, lässt er sich vom kulturellen Leben der Stadt mitreißen. Begleitet von der schönen Chilenin Clara Saint (Adèle Exarchopoulos) streift er durch die Museen und Jazz-Clubs der Stadt, sehr zum Missfallen der KGB-Spione, die ihm folgen. Doch Nurejew genießt den Geschmack der Freiheit und beschließt, in Frankreich politisches Asyl zu beantragen. Ein höchst riskantes Katz- und Mausspiel mit dem sowjetischen Geheimdienst beginnt.

Beruhend auf wahren Ereignissen, erzählt Regisseur und Darsteller Ralph Fiennes (DER ENGLISCHE PATIENT) in THE WHITE CROW die unglaubliche Geschichte des legendären sowjetischen Ballettstars Rudolf Nureyev, der die Welt 1961 mit seiner Flucht nach Frankreich verblüffte. Die Rolle Nureyevs interpretiert eindrucksvoll der ukrainische Weltklasse-Balletttänzer Oleg Ivenko.

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SYSTEMSPRENGER

tägl. 18:40 (außer Mo + Di), 13:45

Regie: Nora Fingscheidt, D 2019, 125 Min., ab 12 J., 5. Woche

Laut, wild, unberechenbar: Benni! Die Neunjährige treibt ihre Mitmenschen zur Verzweiflung. Dabei will sie nur eines: wieder zurück nach Hause! Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni (Helena Zengel) hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt.

Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

SYSTEMSPRENGER, das Spielfilmdebüt der Braunschweigerin Nora Fingscheidt, gewann auf der diesjährigen 69. Berlinale den Silbernen Bären (Alfred-Bauer-Preis) und geht als deutscher Beitrag ins Oscar®-Rennen 2020 in der Kategorie „International Feature Film“. Hier geht's zum Interview mit Nora Fingscheidt.

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Kurzfilm der Woche

ELEFANT

Regie: Julia Ocker, D 2018, 3:37 Min.

Der Elefant ist traurig und sein Rüssel versucht, ihn aufzuheitern. Das ist aber gar nicht so einfach.

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