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NEU: NIEMAND IST BEI DEN KÄLBERN

tägl. 21:05

Alles andere als Landlust: Sabrina Sarabis Verfilmung des gleichnamigen Romans von Alina Herbing erzählt von der Perspektivlosigkeit einer jungen Frau im mecklenburgischen Hinterland - mit einer preisgekrönten Saskia Rosendahl in der Hauptrolle.

"Sarabi inszeniert Herbings Geschichte als atmosphärisch dichten, sperrig-spröden Antiheimatfilm mit einem präzisen Blick auf patriarchale Verkrustungen und zwischenmenschliche Erstarrung sowie einer faszinierend widersprüchlichen Protagonistin." (epd-film)

Corona-News: Momentan gilt 2G

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Seit dem 12.12. gilt laut Niedersächsischer Corona-Verordnung eine verpflichtende, angepasste „2G“-Regelung. Das heißt, dass nur geimpfte oder genesene Gäste Zutritt in unser Kino haben. Hiervon ausgenommen sind Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 18 Jahren.

Es besteht momentan KEINE Testpflicht!

Im gesamten Gebäude gilt FFP2-Maskenpflicht und Mindestabstand von 1 Meter.

Die Maskenpflicht gilt momentan auch am SitzplatzWährend des Verzehrs von Getränken und Snacks können Sie die Maske selbstverständlich abnehmen.

Unser Programm vom 20.01.-26.01.2022

NEU: NIEMAND IST BEI DEN KÄLBERN

tägl. 21:05

Regie: Sabrina Sarabi, DE 2021, 116 Min., ab 16. Mit Saskia Rosendahl, Rick Okon, Andreas Döhler, Nico Ehrenteit, Hendrik Heutmann, Elisa Schlott u.a., Bundesstart

Hochsommer in der Mecklenburgischen Provinz. Fünf Häuser, eine Bushaltestelle, Kühe und ringsum nichts als Felder.

Christin, 24, (Saskia Rosendahl) lebt auf dem Bauernhof ihres langjährigen Freundes Jan, 25 (Rick Okon). Die Aufbruchsstimmung der Nachwendejahre, die ihre Kindheit prägten, ist längst dahin, und auch in ihrer Beziehung gibt es schon lange keine Liebe mehr. Ihr Vater säuft. Den Kirsch hat auch Christin immer griffbereit unterm Autositz. Unter der flirrenden Hitze des Sommers scheint die Zeit stillzustehen. Da taucht Windkraftingenieur Klaus, 46, (Godehard Giese) aus Hamburg auf, und die Welt beginnt sich wieder zu drehen.

Nach dem Roman von Alina Herbing.

"Sarabi inszeniert Herbings Geschichte als atmosphärisch dichten, sperrig-spröden Antiheimatfilm mit einem präzisen Blick auf patriarchale Verkrustungen und zwischenmenschliche Erstarrung sowie einer faszinierend widersprüchlichen Protagonistin." (epd-film)

Auszeichnung für Sakia Rosendahl als Beste Schauspielerin im Wettbewerb Cineasti del Presente, Filmfestspiele in Locarno 2021.

Produzentenpreis Filmfest Hamburg 2021.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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DOK am Montag:

MOLEKÜLE DER ERINNERUNG - VENEDIG, WIE ES NIEMAND KENNT

Mo, 24.1., 19:00

Regie: Andrea Serge, IT 2020, 71 Min., o. A.

Zwischen Februar und April 2020 sitzt Filmemacher und Regisseur Andrea Segre während des italienischen Corona-Lockdowns in Venedig fest. Venedig war die Heimatstadt seines Vaters, er selbst hat sich dort nie richtig zu Hause gefühlt.

In einer bis dahin nicht vorstellbaren Weise entleert das Virus die Stadt vor den Augen des Filmmachers und zeigt ihm ein Gesicht der Stadt - vorher unvorstellbar - ohne Touristen. Mit seiner Neuentdeckung Venedigs und mit der Zeit, die ihm der Lockdown schenkt, beginnt für den Regisseur auch eine Wiederentdeckung seines Vaters.

„Eine dokumentarische Filmperle. Einzigartige Bilder des melancholisch verzauberten Venedigs.“ (programmkino.de)

Wiederholung am 30.1.

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SPENCER

tägl. 18:45 (außer Mo), 16:15, So 18:45  in OmU

Regie: Pablo Larraín, DE/UK 2021, 117 Min., ab 12. Mit Kristen Stewart, Jack Farthing, Richard Sammel, Sally Hawkins u.a., 2. Woche

Dezember 1991: In der Ehe zwischen dem Prinzen und der Prinzessin von Wales herrscht seit Langem Eiszeit. Trotz der wilden Gerüchte über Affären und eine Scheidung wird für die Weihnachtsfeierlichkeiten auf dem königlichen Landsitz Sandringham ein Frieden verhängt. Es wird gegessen und getrunken, geschossen und gejagt. Diana kennt das Spiel. Dieses Jahr wird es eine ganz andere Wendung nehmen.

Neben Kristen Stewart (Personal Shopper, Die Wolken von Sils Maria) sind u.a. der BAFTA-nominierte Timothy Spall (Mr. Turner, Harry Potter), die Oscar-nominierte Sally Hawkins (Shape of Water, Paddington) und Sean Harris (Mission: Impossible – Fallout) in weiteren Rollen zu sehen.

"SPENCER ist alles andere als ein klassischer biographischer Film, sondern ein frei imaginiertes Spiel mit Fakt und Fiktion, eine Studie über eine Frau, die sich von den Umständen emanzipiert, eine impressionistische Kollage, unterlegt mit der einmal mehr außerordentlichen Musik von Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood und gleichermaßen ein großer Schauspielerfilm wie ein klassischer Autorenfilm." (programmkino.de)

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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PLEASURE

tägl. 21:15 (außer Mo)

Regie: Ninja Thyberg, SE/NL/FR 2021, ab 18. Mit Sofia Kappel, Evelyn Claire, Dana DeArmon, Revika Anne Reustle, Chris Cock u.a., 2. Woche

Die 19-jährige Linnéa verlässt ihre schwedische Kleinstadt und zieht nach Los Angeles, um als „Bella Cherry“ der nächste große Pornostar zu werden. Doch der Weg dahin ist steiniger als erwartet. Zwar erhält sie schnell erste Aufträge, aber das Business ist gnadenlos. Bella erkennt, dass sie nur eine Chance hat, wenn sie ausnahmslos alles tut, was von ihr verlangt wird -- selbst wenn dies Erniedrigung und Schmerz bedeutet. Doch wie weit kann sie gehen, um ihr Ziel zu erreichen?

Regisseurin Ninja Thyberg offenbart in PLEASURE einen schonungslosen Blick auf ein männerdominertes Business um Lust, Gewalt und Macht. Ihr authentisches Langfilmdebüt, das aus konsequent weiblicher Perspektive erzählt wird, besetzte sie mit Ausnahme der Hauptrolle mit echten Darstellern und Größen der Branche.

Der mehrfach preisgekrönte Film gehörte zur offiziellen Auswahl der Filmfestspiele von Cannes 2020 und feierte seine umjubelte Premiere beim Sundance Filmfestival 2021.

Hier geht's zu einer lesenswerten Besprechung des Films.

Special am Mi, 19.1.:

Englischsprachiges Filmgespräch nach der Vorführung mit Ninja Thyberg (Regisseurin) u. Sofia Kappel (Hauptdarstellerin). Aufzeichnung vom 15.1.22

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DOKU: IN DEN UFFIZIEN

Sa 13:45

Regie: Corinna Belz, Enrique Sánchez Lansch, DE 2021, 96 Min.

Seit 2015 wird die weltweit bedeutendste Sammlung an Renaissancekunst, eine Ikone der italienischen Kultur, von einem deutschen Museumsdirektor geleitet. Eike Schmidt wirbt um Sponsoren, gestaltet Räume neu und hat, mit der ihm eigenen Mischung aus Autorität, Aufmerksamkeit und Humor, ein eingeschworenes Team um sich geschart.

IN DEN UFFIZIEN zeigt die ungebrochene Anziehungskraft des Museums und die Arbeit hinter den Kulissen als eine kollektive Anstrengung, eine nie endende, passionierte Sorge um die Erhaltung jahrhundertealter Meisterwerke bei gleichzeitiger Neuerung.

Der neue Dokumentarfilm von Corinna Belz ("Peter Handke - Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte", "Gerhard Richter Painting").

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DIE KÖNIGIN DES NORDENS

tägl. 18:50, Sa + So auch 14:00

Regie: Charlotte Sieling, DK 2021, 121 Min., ab 12. Mit Trine Dyrholm, Søren Malling, Jakob Oftebro, Morten Hee Andersen, Simon J. Berger u.a., 3. Woche

1402: Die legendäre Margarethe vereint Dänemark, Norwegen und Schweden zu einer Allianz in der herrschenden Hand ihrer Familie, dem dänischen Königshaus. Als alleinige ungekrönte Regentin lenkt sie die Geschicke des Nordens mittels ihres jungen Adoptivsohns Erik. Doch das nordische Bündnis hat viele Feinde: Margarethes intrigante Gegenspieler behaupten plötzlich, ihr geliebter, totgeglaubter Sohn würde noch leben...

Margarethe muss nicht nur um das Überleben ihres Großreichs kämpfen, sondern auch ihre zwiespältigen Gefühle in Einklang bringen. Denn eine niederträchtige Verschwörung ist im Gange, die Margarethe alles kosten könnte, an das sie glaubt.

Auf einer wahren Begebenheit beruht das historische Drama DIE KÖNIGIN DES NORDENS über Margarethe von Dänemark, dargestellt von Trine Dyrholm („Die Kommune“). Eine der großen Frauen der Weltgeschichte muss sich zwischen ihren persönlichen Gefühlen und dem Streben nach politischer Macht entscheiden. Unter der Regie von Charlotte Sieling („Homeland“, „Borgen“) entstand eine der teuersten Produktionen Skandinaviens.

Publikumspreis Nordische Filmtage Lübeck 2021.

"Zwischen Verrat und Intrigen – ein exzellent gefilmtes historisches Drama mit einer magischen Hauptdarstellerin [...] Die aufwändige Produktion über den spannenden Kampf um Einfluss und Macht ist ein mitreißendes, sehr stimmungsvolles Kinoerlebnis und kann sich durchaus an modernen monumentalen Werken der Filmgeschichte messen, wie ELIZABETH I. (1998) oder MARY QUEEN OF SCOTS (2018) – mit gewaltigen Bildern, die im Gedächtnis bleiben." (programmkino.de)

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HOUSE OF GUCCI

tägl. 15:45 (Mi in OmU)

Regie: Ridley Scott, CA/US 2021, 158 Min., ab 12. Mit Lady Gaga, Adam Driver, Jared Leto, Al Pacino, Jeremy Irons, Salma Hayek u.a., 8. Woche

Meisterregisseur Ridley Scott präsentiert mit HOUSE OF GUCCI ein Kinoerlebnis der besonderen Art: eine hochkarätige Starbesetzung, ein auf wahren Ereignissen beruhendes Drama des ikonischen Modeimperiums und einen fesselnden Thriller über Familien-geheimnisse, Verrat und einen schockierenden Mord.

Beginnend im Jahr 1970 folgt der Film den düsteren Geheimnissen und tödlichen Intrigen hinter den glamourösen Kulissen der berühmten Modedynastie. Im Mittelpunkt steht die vielschichtige Patrizia Reggiani (Lady Gaga), die Maurizio Gucci (Adam Driver) heiratet, einen der Erben des ikonischen Modehauses. Immer wieder konkurriert sie mit den Schlüsselfiguren des Familienunternehmens um Kontrolle und Macht, unter anderem mit ihrem Ehemann, dessen geschäftstüchtigem Onkel Aldo (Al Pacino), seinem risikofreudigen Cousin Paolo (Jared Leto) sowie seinem traditionsbewussten Vater Rodolfo (Jeremy Irons).

Vor der Kamera versammelt sich ein einzigartiger Top-Cast, angeführt von der Oscar-Gewinnerin Lady Gaga (A Star Is Born) und u. a. bestehend aus dem zweifach Oscar-Nominierten Adam Driver (Marriage Story, BlacKkKlansman), Filmlegende und Oscar-Preisträger Al Pacino (Scarface), Oscar-Gewinner Jared Leto (Dallas Buyers Club) und der Oscar-Nominierten Salma Hayek (Frida).

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THE FRENCH DISPATCH

So 13:30, Mo 21:15 in OmU

Regie: Wes Anderson, US/DE 2021, 108 Min., ab 12. Mit Benicio del Toro, Adrien Brody, Tilda Swinton, Frances McDormand, Timothée Chalamet, Jeffrey Wright, Bill Murray, Owen Wilson u.a., 14. Woche

Mit seiner spielerischen Fantasie und seinem visionären Geist erweckt Meisterregisseur Wes Anderson eine Sammlung von Geschichten zum Leben, die in der letzten Ausgabe eines amerikanischen Magazins in einer fiktiven französischen Kleinstadt im 20. Jahrhundert veröffentlicht werden.

Anlässlich des Todes ihres vielgeliebten, aus Kansas gebürtigen Verlegers Arthur Howitzer Jr. versammeln sich die Mitarbeiter von The French Dispatch, eines weit verbreiteten amerikanischen Magazins mit Sitz in der französischen Stadt Ennui-sur-Blasé, um einen Nachruf zu verfassen. So entstehen vier, von den Erinnerungen an Howitzer geprägte Geschichten: ein Reisebericht aus den verrufensten Ecken der Stadt selbst, von dem radelnden Reporter; „Das Beton-Meisterwerk“ über einen geistesgestörten, kriminellen Maler, seine Gefängniswärterin und Muse, und seine raffgierigen Kunsthändler; „Korrekturen eines Manifests“, eine Chronik von Liebe und Tod auf den Barrikaden, auf dem Höhepunkt der Studentenrevolte; sowie „Das private Speisezimmer des Polizeichefs“, eine fesselnde Geschichte über Drogen, Kidnapping und gehobene Küche.

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