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NEU: WOHNE LIEBER UNGEWÖHNLICH

tägl. 19:05 (außer Mo), 16:45, Mo auch 11:00, Mi 19:05 in OmU

"Beschwingt und chaotisch auf eine sympathische Art, damit wartet die französische Familienkomödie 'Wohne lieber ungewöhnlich' auf. Gute Unterhaltung mit einer Fülle bekannter Erwachsenendarsteller und vor allem überzeugend auftretender Kinder ist garantiert." (Programmkino.de)

Das aktuelle Programm vom 17.05. - 23.05.2018

NEU: WOHNE LIEBER UNGEWÖHNLICH

tägl. 19:05 (außer Mo), 16:45, Mo auch 11:00, Mi 19:05 in OmU

Regie: Gabriel Julien-Laferrière, F 2015, 95 Min., o.A., Bundesstart
Darsteller: Thiery Neuvic, Julie Depardieu u.a.

Sophie und Hugo sind frisch verliebt und haben einen kleinen bezaubernden Sohn, Gulliver. Von Sophies skeptischen Sohn Bastien, der schon die Trennung am Horizont sieht, wollen sie sich nichts vermiesen lassen. Bastien hat schon zu viele Väter kommen und gehen sehen und weil nicht nur Sophie nach drei Ehen drei Kinder hat, sondern auch die Väter fleißig weiter heiraten, ergibt das nach Patchwork-Arithmetik: 6 Halbschwestern/-brüder, 8 Erziehungsberechtigte und ebenso viele Zuhause.

Sophie, Hugo und ihre 6 Elternkollegen haben eine komplexe Freizeitlogistik entwickelt, die die Kinder nicht nur von einem Zuhause zum nächsten, sondern auch vom Cello zum Ballett, vom Schach- zum Klavierunterricht delegiert. Eines Tages drehen die Kinder den Spieß um: Die Sprösslinge haben eine Altbauwohnung gekapert, sie fordern Residenzstabilität und überreichen den 8 Elternteilen einen sorgfältig erdachten Betreuungsplan, nach dem die Eltern um die Nachwuchs-WG zirkulieren sollen...

Am Mittwoch, 23.5., um 19:05 Uhr im französischen Original mit deutschen Untertiteln.

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DER BUCHLADEN DER FLORENCE GREEN

tägl. 19:00 (außer Do), 14:30

Regie: Isabel Coixet, E/GB 2017, 113 Min., o.A., 2. Woche
Darsteller: Emily Mortimer, Bill Nighy, Patricia Clarkson u.a.

Die Witwe Florence Green investiert ihr gesamtes Vermögen in die Verwirklichung ihres Traums von einem eigenen Buchladen. Dies ausgerechnet im verträumten englischen Hardborough, Ende der 50er Jahre, wo die Arbeiter dem Bücherlesen skeptisch gegenüberstehen und die Aristokratie energisch vorgibt, was Hochkultur ist und was nicht.

Trotz der Widerstände hat sie Erfolg, und rasch finden auch progressive, polarisierende Werke wie Nabokovs "Lolita" oder Bradburys "Fahrenheit 451" bei den Dorfbewohnern Anklang. Vor allem der seit langem zurückgezogen lebende Mr. Brundish findet Gefallen am neuen Buchladen und dessen Besitzerin.

Doch Florence Greens sanfte Kulturrevolution bleibt nicht unbemerkt: Die alteingesessene graue Eminenz Violet Gamart befürchtet einen Kontrollverlust in ihrem Heimatdorf und steht den radikalen Veränderungen mit Argwohn gegenüber…

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HERRLICHE ZEITEN

So, 20.5., 11:00 + Mo, 21.5., 21:10

Regie: Oskar Roehler, D 2017, 110 Min., ab 16 J., 3. Woche
Darsteller: Katja Riemann, Oliver Masucci, Samuel Finzi u.a.

Gut situiert und etwas gelangweilt leben die Gartenarchitektin Evi Müller-Todt und ihr Mann Claus, ein Schönheitschirurg, in ihrer gepflegten Villa. Auf der Suche nach einer neuen Haushaltshilfe, schaltet Claus in bester Rotweinlaune eine Anzeige: "Sklave/in gesucht". Nicht wenig erstaunt über die Ansammlung kuriosester Gestalten in Lack und Leder vor ihrer Haustür, muss Claus feststellen, dass seine Anzeige allzu wörtlich genommen worden ist. Auf Wunsch der schockierten Evi schickt er alle wieder nach Hause.

Doch dann stehen plötzlich Bartos und seine Frau Lana vor der Tür. Gepflegt, gebildet und dienstfertig, sind die beiden bereit, sich freiwillig in ein Herr-Knecht-Verhältnis zu begeben. Die beiden Paare vereinbaren eine Probephase. Nach anfänglichen Schwierigkeiten finden die Müller-Todts zunehmend Gefallen am Verwöhnprogramm ihres neuen Hauspersonals und wähnen sich im Paradies. Doch das Blatt wendet sich! Als sich im Garten immer mehr billige Arbeitskräfte für den von Bartos angeregten Poolbau tummeln, gerät die Situation zunehmend außer Kontrolle…

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LADY BIRD

tägl. 21:15 (So in OmU)

Regie: Greta Gerwig, USA 2017, 95 Min., o.A., 5. Woche
Darsteller: Saoirse Ronan, Laurie Metcalf u.a.

Der Alltag von Christine "Lady Bird" McPherson im kalifornischen Sacramento besteht aus High-School-Routine, Familientrouble und ersten ernüchternden Erfahrungen mit Jungs. Kein Wunder also, dass die 17-Jährige davon träumt, flügge zu werden. Im echten Leben rebelliert sie mit Leidenschaft und Dickköpfigkeit gegen die Enge in ihrem Elternhaus. Doch allzu leicht macht ihre Mutter dem eigenwillig-aufgeweckten Teenager die Abnabelung natürlich nicht, und so ziehen alle beide zwischen Trotz, Wut und Resignation immer wieder sämtliche Gefühlsregister.

"Lady Bird" sorgt seit der Weltpremiere für euphorische Publikums- und Kritikerreaktionen und zeigt auf charmante und wahrhaftige Weise, was es heißt, erwachsen zu werden. Dabei richtet Greta Gerwig (Regie & Drehbuch) ihren Blick nicht zuletzt auf eine intensive Mutter-Tochter-Beziehung, in der jede Menge Potenzial für emotionale Konflikte, aber auch von Herzen kommende Komik steckt.

Ausgezeichnet mit dem Golden Globe für den besten Film in der Kategorie Comedy/Musical und dem Golden Globe für die beste Darstellerin Saoirse Ronan. Nominiert für fünf Oscars, darunter Bester Film und Beste Hauptdarstellerin (Saoirse Ronan).

Am Sonntag, 20.5., um 21:15 Uhr im englischen Original mit deutschen Untertiteln.

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3 TAGE IN QUIBERON

tägl. 21:10 (außer Mo), 16:30, 14:15

Regie: Emily Atef, D 2018, 116 Min., o.A., 6. Woche
Darsteller: Marie Bäumer, Charly Hübner u.a.

1981 verbringt der Weltstar Romy Schneider (Marie Bäumer) drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) in dem kleinen bretonischen Kurort Quiberon, um sich dort vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig Ruhe zu gönnen. Trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse willigt die Schauspielerin in ein Interview mit dem STERN-Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) ein, zu dem der von Romy Schneider geschätzte Fotograf Robert Lebeck (Charly Hübner) die dazugehörige Fotostrecke liefert.

Aus dem geplanten Termin entwickelt sich ein drei Tage andauerndes Katz- und Mausspiel zwischen dem Journalisten und der Ausnahmekünstlerin, das auch Robert Lebeck und Romys Freundin Hilde an ihre Grenzen bringt…

Ausgezeichnet mit 7 Lolas beim Deutschen Filmpreis 2018.

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KURZFILM DER WOCHE:

DAS GRÜNE SCHAF

Regie: Carsten Strauch, D 2008, 4:14 Min.

Marcel hat es nicht leicht in der Schule. Als grünes Schaf wird er häufig ausgegrenzt und mit Vorurteilen konfrontiert. Doch seine Familie gibt ihm Halt. Der Film erzählt in kurzen Interview-Ausschnitten von dem Alltag der Patchwork-Familie El Sapo und berichtet von den Schwierigkeiten eines partnerschaftlichen Zusammenlebens zwischen Fröschen und Schafen.

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