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Liebe Freundinnen und Freunde des Universums,

Ab Mittwoch (1.12.) müssen wir, ob wir wollen oder nicht, voraussichtlich die "2G+"-Regelung im Kino umsetzen. Dann dürfen wir nur noch geimpfte oder genesene Menschen mit negativem Test ins Kino lassen. Ob das zur Pandemiebekämpfung sinnvoll ist, lassen wir dahingestellt, sicher ist: Damit lässt sich kein Kino der Welt mehr annähernd wirtschaftlich betreiben.

Wir spielen dennoch weiter, solange es irgendwie möglich ist, um in diesen miesen Zeiten wenigstens einigen einen Kinobesuch zu ermöglichen. Wir sehen uns allerdings aus wirtschaftlichen Gründen zu folgenden Maßnahmen gezwungen:

Das Kinobistro "abspann" bleibt ab Donnerstag, 2.12., bis auf Weiteres zu.

Die Sonntagsmatinée entfällt ebenfalls bis auf Weiteres.

Einen Programmflyer werden wir ab nächster Woche vorerst nicht mehr produzieren. Bitte informieren Sie sich über unseren Newsletter und die Homepage über das Programm, das in den kommenden Wochen tolle Filme bereithält.

Bitte unterstützen Sie unser Kino "von Braunschweigern für Braunschweiger", indem Sie uns weiter besuchen. Sollte Ihnen das wegen der Auflagen nicht möglich sein, können Sie uns helfen, indem Sie Gutscheine kaufen (auch als Geschenk) oder Sessel spenden - ein paar sind noch in beiden Sälen frei, die sich mit Ihrem Namen besticken lassen.

Schwermütige Grüße,

Ihr Universum

PS: Selbstverständlich nehmen wir im Vorverkauf erworbene Tickets unbürokratisch an der Kinokasse zurück und erstatten Ihnen den Eintritt, wenn Sie an der Filmvorführung nicht teilnehmen können. Bei online gekauften Tickets wickeln Sie den Kauf bitte über Kinoheld ab. Den Link dafür finden Sie in Ihrer Bestätigungs-Mail.

NEU: BERGMAN ISLAND

tägl. 21:05 (Mo in engl. OmU), 16:30

Vor der sonnendurchfluteten Kulisse der malerischen Insel Fårö lotet Mia Hansen-Løve in ihrer semibiografischen Tragikomödie die Tiefen künstlerischer Inspiration beim kreativen Schaffensprozess aus. Mit Vicky Krieps, Tim Roth und Mia Wasikowska hochkarätig besetzt.

Umjubelte Weltpremiere im Wettbewerb in Cannes 2021.

Unser Programm vom 25.11.-1.12.2021

NEU: BERGMAN ISLAND

tägl. 21:05 (Mo in engl. OmU), 16:30

Regie: Mia Hansen-Løve, FR/DE/BE/SE 2020, 113 Min., ab 12. Mit Vicky Krieps, Tim Roth, Mia Wasikowska, Anders Danielsen Lie u.a., Bundesstart

Das Künstlerpaar Tony und Christine reist zur Bergman-Woche auf die Insel Fårö. Inspiriert vom Geist der großen Regielegende wollen die beiden Filmemacher hier den Sommer verbringen und ihre neuen Drehbücher schreiben.

Während Tony, bereits ein gefeierter Regisseur, schnell mit seiner Arbeit vorankommt, hadert die 25 Jahre jüngere Christine mit ihrer Geschichte. Ihre Zweifel belasten die Beziehung, und Christine flüchtet sich mehr und mehr in ihr Drehbuch. Langsam beginnen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zu verschwimmen.

Vor der sonnendurchfluteten Kulisse der malerischen Insel Fårö lotet Mia Hansen-Løve in ihrer semibiografischen Tragikomödie die Tiefen künstlerischer Inspiration beim kreativen Schaffensprozess aus. Der mit Vicky Krieps, Tim Roth und Mia Wasikowska hochkarätig besetzte Film feierte seine umjubelte Weltpremiere im Wettbewerb der 74. Internationalen Filmfestspiele von Cannes.

Eine lesenswerte Besprechung des Films finden Sie hier.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

Tickets

GROSSE FREIHEIT

tägl. 21:00

Regie: Sebastian Meise, DE/AT 2021, 117 Min, ab 16. Mit Franz Rogowski, Georg Friedrich, Anton von Lucke, Thomas Prenn u.a., 2. Woche

Hans Hoffmann liebt Männer. Das ist verboten in der BRD der Nachkriegszeit, der berüchtigte Paragraph 175 ist weiter in Kraft. Immer wieder landet Hans im Gefängnis. Und immer wieder trifft er hier Viktor, einen verurteilten Mörder. Aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich über die Jahre eine Verbindung gegenseitigen Respekts. Eine Schicksalsgemeinschaft, verbunden durch eine unstillbare Sehnsucht nach Freiheit und Leben. Oder ist es, allen Widerständen zum Trotz, Liebe?

Die atemberaubende Performance der beiden Hauptdarsteller Franz Rogowski und Georg Friedrich, die herausragende Bildgestaltung der französischen Kamerafrau Crystel Fournier und Sebastian Meises intensive Inszenierung machen GROSSE FREIHEIT zum hoch emotionalen Kinoerlebnis.

Nachdem Sebastian Meises Drama bei seiner Weltpremiere auf dem Festival de Cannes 2021 mit dem Jurypreis der Sektion "Un Certain Regard" ausgezeichnet wurde, folgten nun die Auszeichnungen in Sarajevo (Bester Film und Bester Schauspieler: Georg Friedrich) und Valenciennes: Bester Film und Bester Schauspieler: Franz Rogowski), der Special Jury Prize für Franz Rogowski beim Hamptons IFF und der Grand Prize in Montréal.

Österreich nominierte ihn als offiziellen Kandidaten für den Oscar: Bester Internationaler Film. Jüngst wurde Franz Rogowski für seine Interpretation für den Europäischen Filmpreis nominiert.

Tickets

LIEBER THOMAS

tägl. 18:00

Regie: Andreas Kleinert, DE 2021, 157 Min, ab 6. Mit Albrecht Schuch, Jella Haase, Jörg Schüttauf, Ioana Jacob u.a., 3. Woche

Die DDR ist noch jung, aber Thomas Brasch (Albrecht Schuch) passt schon nicht mehr rein. Es ist vor allem sein Vater Horst (Jörg Schüttauf), der den neuen deutschen Staat mit aufbauen will. Doch Thomas, der älteste Sohn, will lieber Schriftsteller werden. Thomas ist ein Träumer, ein Besessener und ein Rebell. Schon sein erstes Stück wird verboten und bald fliegt er auch von der Filmhochschule.

Als 1968 die sowjetischen Panzer durch Prag rollen, protestiert Brasch mit seiner Freundin Sanda (Ioana Jacob) und anderen Studenten mit einer Flugblattaktion in den Straßen Berlins – und rennt vor die Wand. Sein eigener Vater verrät ihn und Thomas Brasch kommt ins Gefängnis. Auf Bewährung entlassen, arbeitet Brasch in einer Fabrik und schreibt über die Liebe, die Revolte und den Tod. Aber mit einem wie ihm kann man in der DDR nichts anfangen.

Ohne Aussicht, gehört zu werden, verlässt Thomas mit der Frau, die er liebt (Jella Haase), die Heimat. Im Westen wird er anfangs bejubelt, dreht mehrere Kinofilme, wird zweimal nach Cannes eingeladen. Doch Brasch lässt sich nicht vereinnahmen. Auch nach dem Mauerfall, zurück in Ost-Berlin, ist er weit davon entfernt, Ruhe zu geben.

Zu einem ausführlichen Interview mit Andreas Kleinert geht's hier.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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THE FRENCH DISPATCH

tägl. 18:50 (außer Do + Mo), 15:45, So 18:50 in OmU

Regie: Wes Anderson, US/DE 2021, 108 Min., ab 12. Mit Benicio del Toro, Adrien Brody, Tilda Swinton, Frances McDormand, Timothée Chalamet, Jeffrey Wright, Bill Murray, Owen Wilson u.a., 6. Woche

Mit seiner spielerischen Fantasie und seinem visionären Geist erweckt Meisterregisseur Wes Anderson eine Sammlung von Geschichten zum Leben, die in der letzten Ausgabe eines amerikanischen Magazins in einer fiktiven französischen Kleinstadt im 20. Jahrhundert veröffentlicht werden.

Anlässlich des Todes ihres vielgeliebten, aus Kansas gebürtigen Verlegers Arthur Howitzer Jr. versammeln sich die Mitarbeiter von The French Dispatch, eines weit verbreiteten amerikanischen Magazins mit Sitz in der französischen Stadt Ennui-sur-Blasé, um einen Nachruf zu verfassen. So entstehen vier, von den Erinnerungen an Howitzer geprägte Geschichten: ein Reisebericht aus den verrufensten Ecken der Stadt selbst, von dem radelnden Reporter; „Das Beton-Meisterwerk“ über einen geistesgestörten, kriminellen Maler, seine Gefängniswärterin und Muse, und seine raffgierigen Kunsthändler; „Korrekturen eines Manifests“, eine Chronik von Liebe und Tod auf den Barrikaden, auf dem Höhepunkt der Studentenrevolte; sowie „Das private Speisezimmer des Polizeichefs“, eine fesselnde Geschichte über Drogen, Kidnapping und gehobene Küche.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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Unser Programm vom 2.12.-8.12.2021

Die folgenden Veranstaltungen wurden von den Veranstaltern leider abgesagt:

- ETCHED IN BONE (Do, 2.12., 16:30)

- Lesung: Holger Reichard: "DIE ENTDECKUNG AMERIKAS" (Do, 2.12., 20:15)


Wir bitten um Ihr Verständnis.

NEU: HOUSE OF GUCCI

tägl. 19:15 (Mo in OmU), 16:15

Regie: Ridley Scott, CA/US 2021, 158 Min., ab 12. Mit Lady Gaga, Adam Driver, Jared Leto, Al Pacino, Jeremy Irons, Salma Hayek u.a., Bundesstart

Meisterregisseur Ridley Scott präsentiert mit HOUSE OF GUCCI ein Kinoerlebnis der besonderen Art: eine hochkarätige Starbesetzung, ein auf wahren Ereignissen beruhendes Drama des ikonischen Modeimperiums und einen fesselnden Thriller über Familien-geheimnisse, Verrat und einen schockierenden Mord.

Beginnend im Jahr 1970 folgt der Film den düsteren Geheimnissen und tödlichen Intrigen hinter den glamourösen Kulissen der berühmten Modedynastie. Im Mittelpunkt steht die vielschichtige Patrizia Reggiani (Lady Gaga), die Maurizio Gucci (Adam Driver) heiratet, einen der Erben des ikonischen Modehauses. Immer wieder konkurriert sie mit den Schlüsselfiguren des Familienunternehmens um Kontrolle und Macht, unter anderem mit ihrem Ehemann, dessen geschäftstüchtigem Onkel Aldo (Al Pacino), seinem risikofreudigen Cousin Paolo (Jared Leto) sowie seinem traditionsbewussten Vater Rodolfo (Jeremy Irons).

Vor der Kamera versammelt sich ein einzigartiger Top-Cast, angeführt von der Oscar-Gewinnerin Lady Gaga (A Star Is Born) und u. a. bestehend aus dem zweifach Oscar-Nominierten Adam Driver (Marriage Story, BlacKkKlansman), Filmlegende und Oscar-Preisträger Al Pacino (Scarface), Oscar-Gewinner Jared Leto (Dallas Buyers Club) und der Oscar-Nominierten Salma Hayek (Frida).

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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DOK am Montag:

EXHIBITION ON SCREEN: DER DÄNISCHE SAMMLER: VON DELACROIX BIS GAUGUIN

Mo, 6.12., 19:00

Viele Jahre lang interessierte sich niemand für die Kunst der Impressionisten. Künstler wie Monet, Degas und Renoir wurden verunglimpft, angegriffen und blieben in der Folge mittellos.

Dann geschah etwas Bemerkenswertes. Eine neue Generation von Kunstsammlern trat an, und schon bald kämpften sie darum, jedes Werk der neuen, radikalen Künstler zu erwerben, das sie finden konnten. Unter ihnen war auch der visionäre dänische Geschäftsmann Wilhelm Hansen. Es war ein außergewöhnlicher Moment in der Kunstgeschichte, voller Dramatik, Intrigen und Betrug. Einige Sammler kennen wir vielleicht, andere nicht.

Hansen trug jedenfalls eine überaus bemerkenswerte Kunstkollektion zusammen, die in seinem Sommerhaus Ordrupgaard am Rande Kopenhagens untergebracht ist. Exhibition on Screen erzählt seine faszinierende Geschichte und bringt - mit exklusivem Zugang zu einer ausverkauften Ausstellung in der Londoner Royal Academy - Hansens außergewöhnliche Sammlung in prachtvoller High-Definition auf die große Leinwand.

Von Hansens schönem Haus und Garten auf Ordrupgaard bis zu den Straßen der Pariser Bohème nimmt dieser Film Sie mit auf eine Reise, bei der Sie einige der großartigsten Beispiele französischer Kunst des 19. Jahrhunderts entdecken können.

In Kooperation mit dem Herzog Anton Ulrich-Museum.

Wiederholung am So, 12.12.

DOKU: GARAGENVOLK

So, 5.12., 14:00

Regie: Natalija Yefimkina, DE 2020, 95 Min., ab 12  

Im unwirtlichen russischen Norden, zwischen Schnee und Beton, erstrecken sich bis ins Unendliche reichende Garagenfelder. Hinter rostigen Toren verbergen sich die geheimen Refugien des russischen Mannes: Projektionsflächen großer Träume, kleine Paradiese.

Im post-sowjetischen Russland gibt es ein Phänomen abseits von Eisfischen, Matrjoschkas und Wodka: Die Garagensiedlung. Von außen unwirtliche Blechhütten bieten sie einer Vielzahl von Russen – vorwiegend Männern ein Refugium. Nach eigenem Gusto und abseits aller Regeln, mit Erfindungskraft und Zähigkeit entstehen auf wenigen Quadratmeter alternative Lebensräume.

Schrottsammler Ilja nutzt die Garage als Produktionsstätte, Roman für seine Wachtelzucht, Pavel schnitzt kunstfertig Heiligenfiguren und Viktor hat die seine in jahrzehntelanger Arbeit um vier unterirdische Stockwerke ergänzt. Hier gibt es alles, und alles scheint möglich.

Die Garagen sind Ausdruck eines Rückzugs ins Private, eine Flucht vor dem Alltag. Hinter dem Polarkreis, in einer rauen Gegend, in der ein Bergbaukonzern der einzige Arbeitgeber ist, bleibt die Garage die letzte Möglichkeit zur Selbstverwirklichung – und kommt so viel fältig daher, wie die Träume ihrer Besitzer.

Ausgezeichnet mit dem Heiner Carow Preis für Regisseurin Natalija Yefemkina, Berlinale 2020.

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DOKU: PAOLO CONTE - VIA CON ME

Mi, 8.12., 21:00

Regie: Giorgio Verdelli, IT 2020, 100 Min, o. A.

Die New York Times vergleicht ihn mit Tom Waits und Randy Newman: Seit Jahrzehnten gehört der italienische Liedermacher Paolo Conte zu einem der erfolgreichsten und innovativsten Musiker weltweit.

In seiner Musikdokumentation PAOLO CONTE - VIA CON ME nimmt der italienische Regisseur Giorgio Verdelli die Zuschauer mit auf eine Reise, die sie von den Ursprüngen des künstlerischen Schaffens dieses einzigartigen Liedermachers auf die großen internationalen Konzertbühnen führt.

In Paolo Contes Atelier in Asti gelingen dem Regisseur intime Interviewmomente mit dem medienscheuen Sänger und Songwriter, die durch umfangreiches Konzert-Archivmaterial und Interviews mit berühmten Weggefährten wie Jane Birkin, Roberto Benigni oder Isabella Rossellini angereichert werden.

PAOLO CONTE - VIA CON ME ist das Porträt eines leidenschaftlichen Künstlers, der in seinen Liedern Emotionen, Perfektion und Grandezza zu einem stimmungsvollen musikalischen Gesamterlebnis verwebt.

Tickets

BERGMAN ISLAND

Do & Fr 14:15, Sa & So 21:00

Regie: Mia Hansen-Løve, FR/DE/BE/SE 2020, 113 Min., ab 12. Mit Vicky Krieps, Tim Roth, Mia Wasikowska, Anders Danielsen Lie u.a., 2. Woche

Das Künstlerpaar Tony und Christine reist zur Bergman-Woche auf die Insel Fårö. Inspiriert vom Geist der großen Regielegende wollen die beiden Filmemacher hier den Sommer verbringen und ihre neuen Drehbücher schreiben.

Während Tony, bereits ein gefeierter Regisseur, schnell mit seiner Arbeit vorankommt, hadert die 25 Jahre jüngere Christine mit ihrer Geschichte. Ihre Zweifel belasten die Beziehung, und Christine flüchtet sich mehr und mehr in ihr Drehbuch. Langsam beginnen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zu verschwimmen.

Vor der sonnendurchfluteten Kulisse der malerischen Insel Fårö lotet Mia Hansen-Løve in ihrer semibiografischen Tragikomödie die Tiefen künstlerischer Inspiration beim kreativen Schaffensprozess aus. Der mit Vicky Krieps, Tim Roth und Mia Wasikowska hochkarätig besetzte Film feierte seine umjubelte Weltpremiere im Wettbewerb der 74. Internationalen Filmfestspiele von Cannes.

Eine lesenswerte Besprechung des Films finden Sie hier.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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GROSSE FREIHEIT

Do & Fr 21:00, Mo – Mi 14:15

Regie: Sebastian Meise, DE/AT 2021, 117 Min, ab 16. Mit Franz Rogowski, Georg Friedrich, Anton von Lucke, Thomas Prenn u.a., 3. Woche

Hans Hoffmann liebt Männer. Das ist verboten in der BRD der Nachkriegszeit, der berüchtigte Paragraph 175 ist weiter in Kraft. Immer wieder landet Hans im Gefängnis. Und immer wieder trifft er hier Viktor, einen verurteilten Mörder. Aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich über die Jahre eine Verbindung gegenseitigen Respekts. Eine Schicksalsgemeinschaft, verbunden durch eine unstillbare Sehnsucht nach Freiheit und Leben. Oder ist es, allen Widerständen zum Trotz, Liebe?

Die atemberaubende Performance der beiden Hauptdarsteller Franz Rogowski und Georg Friedrich, die herausragende Bildgestaltung der französischen Kamerafrau Crystel Fournier und Sebastian Meises intensive Inszenierung machen GROSSE FREIHEIT zum hoch emotionalen Kinoerlebnis.

Nachdem Sebastian Meises Drama bei seiner Weltpremiere auf dem Festival de Cannes 2021 mit dem Jurypreis der Sektion "Un Certain Regard" ausgezeichnet wurde, folgten nun die Auszeichnungen in Sarajevo (Bester Film und Bester Schauspieler: Georg Friedrich) und Valenciennes: Bester Film und Bester Schauspieler: Franz Rogowski), der Special Jury Prize für Franz Rogowski beim Hamptons IFF und der Grand Prize in Montréal.

Österreich nominierte ihn als offiziellen Kandidaten für den Oscar: Bester Internationaler Film. Jüngst wurde Franz Rogowski für seine Interpretation für den Europäischen Filmpreis nominiert.

Tickets

LIEBER THOMAS

Sa & So 13:30

Regie: Andreas Kleinert, DE 2021, 157 Min, ab 6. Mit Albrecht Schuch, Jella Haase, Jörg Schüttauf, Ioana Jacob u.a., 4. Woche

Die DDR ist noch jung, aber Thomas Brasch (Albrecht Schuch) passt schon nicht mehr rein. Es ist vor allem sein Vater Horst (Jörg Schüttauf), der den neuen deutschen Staat mit aufbauen will. Doch Thomas, der älteste Sohn, will lieber Schriftsteller werden. Thomas ist ein Träumer, ein Besessener und ein Rebell. Schon sein erstes Stück wird verboten und bald fliegt er auch von der Filmhochschule.

Als 1968 die sowjetischen Panzer durch Prag rollen, protestiert Brasch mit seiner Freundin Sanda (Ioana Jacob) und anderen Studenten mit einer Flugblattaktion in den Straßen Berlins – und rennt vor die Wand. Sein eigener Vater verrät ihn und Thomas Brasch kommt ins Gefängnis. Auf Bewährung entlassen, arbeitet Brasch in einer Fabrik und schreibt über die Liebe, die Revolte und den Tod. Aber mit einem wie ihm kann man in der DDR nichts anfangen.

Ohne Aussicht, gehört zu werden, verlässt Thomas mit der Frau, die er liebt (Jella Haase), die Heimat. Im Westen wird er anfangs bejubelt, dreht mehrere Kinofilme, wird zweimal nach Cannes eingeladen. Doch Brasch lässt sich nicht vereinnahmen. Auch nach dem Mauerfall, zurück in Ost-Berlin, ist er weit davon entfernt, Ruhe zu geben.

Zu einem ausführlichen Interview mit Andreas Kleinert geht's hier.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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THE FRENCH DISPATCH

Tägl. 18:45 (außer Mo), 16:30, So 18:45 in OmU

Regie: Wes Anderson, US/DE 2021, 108 Min., ab 12. Mit Benicio del Toro, Adrien Brody, Tilda Swinton, Frances McDormand, Timothée Chalamet, Jeffrey Wright, Bill Murray, Owen Wilson u.a., 7. Woche

Mit seiner spielerischen Fantasie und seinem visionären Geist erweckt Meisterregisseur Wes Anderson eine Sammlung von Geschichten zum Leben, die in der letzten Ausgabe eines amerikanischen Magazins in einer fiktiven französischen Kleinstadt im 20. Jahrhundert veröffentlicht werden.

Anlässlich des Todes ihres vielgeliebten, aus Kansas gebürtigen Verlegers Arthur Howitzer Jr. versammeln sich die Mitarbeiter von The French Dispatch, eines weit verbreiteten amerikanischen Magazins mit Sitz in der französischen Stadt Ennui-sur-Blasé, um einen Nachruf zu verfassen. So entstehen vier, von den Erinnerungen an Howitzer geprägte Geschichten: ein Reisebericht aus den verrufensten Ecken der Stadt selbst, von dem radelnden Reporter; „Das Beton-Meisterwerk“ über einen geistesgestörten, kriminellen Maler, seine Gefängniswärterin und Muse, und seine raffgierigen Kunsthändler; „Korrekturen eines Manifests“, eine Chronik von Liebe und Tod auf den Barrikaden, auf dem Höhepunkt der Studentenrevolte; sowie „Das private Speisezimmer des Polizeichefs“, eine fesselnde Geschichte über Drogen, Kidnapping und gehobene Küche.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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SCHACHNOVELLE

tägl. 14:00 (außer So), Mo & Di auch 21:00

Regie: Philipp Stölzl, DE 2020, 112 Min., ab 12. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch, Birgit Minichmayr, Andreas Lust, Samuel Finzi u.a., 11. Woche

"Regisseur Philipp Stölzl macht nach einem zugespitzten Drehbuch von Eldar Grigorian aus Stefan Zweigs bereits 1960 prominent verfilmter "Schachnovelle" ein unglaublich intensives, packendes Kinoerlebnis." (Blickpunkt:Film)

Wien, 1938: Österreich wird von Nazi-Deutschland besetzt. Kurz bevor der Anwalt Josef Bartok (Oliver Masucci) mit seiner Frau Anna (Birgit Minichmayr) in die USA fliehen kann, wird er verhaftet und in das Hotel Metropol, Hauptquartier der Gestapo, gebracht.

Als Vermögensverwalter des Adels soll er dem dortigen Gestapo-Leiter Böhm (Albrecht Schuch) Zugang zu Konten ermöglichen. Da Bartok sich weigert zu kooperieren, kommt er in Isolationshaft. Über Wochen und Monate bleibt Bartok standhaft, verzweifelt jedoch zusehends – bis er durch Zufall an ein Schachbuch gerät.

Die hervorragende Neuverfilmung des Literatur-Klassikers von Stefan Zweig von Philipp Stölzl ("Der Medicus", "Goethe!", "Nordwand").

Jüngst ausgezeichnet mit dem Gilde Filmpreis als bester deutscher Film bei der Filmkunstmesse Leipzig!

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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Wer uns gern unterstützen möchte, kann gern einen Betrag seiner/ihrer Wahl als Spende auf unser Konto der Braunschweigischen Landessparkasse überweisen:

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Verwendungszweck: Spende

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