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NEU: SECHS TAGE UNTER STROM - UNTERWEGS IN BARCELONA

Tägl. 19:00 (außer Mo), 17:00, Di 19:00 in OmU

Ein junger marokkanischer Klempner muss, um seine Probewoche zu bestehen, mit seinen gleichermaßen exzentrischen Kollegen und Kunden klarkommen.

"Die charmante, mit entwaffnender Leichtigkeit inszenierte Komödie überzeugt durch ihren intelligenten Humor und die Glaubwürdigkeit ihrer Figuren..." (Programmkino.de)

Unser Programm vom 19.05.-25.05.2022

NEU:

SECHS TAGE UNTER STROM - UNTERWEGS IN BARCELONA

Tägl. 19:00 (außer Mo), 17:00, Di 19:00 in OmU

Regie: Neus Ballús, ES 2021, 85 Min., mit Mohamed Mellali, Valero Escolar, Pep Sarrà | Bundesstart

Moha (Mohamed Mellali), Valero (Valero Escolar) und Pep (Pep Sarrà) leben in Barcelona und arbeiten in einem Installateursbetrieb. Wenn es mit irgendetwas Probleme gibt: Sie kommen zu ihren Kunden nach Hause und reparieren es.

Moha, der jüngste von ihnen, absolviert gerade eine einwöchige Probezeit, er soll Pep ablösen, der in Kürze in Rente geht. Trotz seiner Schüchternheit kommt er erstaunlich gut mit den Kunden zurecht – nur Valero hat ein Problem mit ihm. Und das nicht nur, weil er nach all den Jahren ein eingespieltes Team mit Pep ist.

Vielmehr stört ihn, dass Moha all das fehlt, was seiner Meinung nach ein erfolgreicher Installateur braucht. Und überhaupt: Ob die Kunden einen Marokkaner akzeptieren werden? Die Woche, in der die drei zusammen arbeiten, reicht vielleicht nicht, um Valero seine Vorurteile zu nehmen. Und in einer Woche schafft man es vielleicht auch nicht, Freunde zu werden. Eine Woche ist aber Zeit genug, um zu merken, dass es nur gemeinsam geht. Ein kleiner Schritt für einen Installateur, aber ein großer Schritt für die Menschheit…

Regisseurin Neus Ballús – deren Vater selbst Installateur ist – erzählt ihre Geschichte mit leisem, hintergründigem Humor und entwaffnender Leichtigkeit. So wie sie ihren Protagonisten von Kunde zu Kunde folgt und sich für die drei Installateure die Türen der Barceloneser Wohnungen öffnen, so eröffnet sich dem Zuschauer ein Blick auf die kleinen, tragikomischen Momente des Lebens.

"Die charmante, mit entwaffnender Leichtigkeit inszenierte Komödie überzeugt durch ihren intelligenten Humor und die Glaubwürdigkeit ihrer Figuren..." (Programmkino.de)

Ausgezeichnet 2021 mit 5 katalanischen Gaudi Awards und 3 Filmpreisen beim Locarno International Film Festival 2021.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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DOK am Montag:

DAS REICHSFILMARCHIV - GESCHICHTE EINER DEUTSCHEN INSTITUTION

Mo, 23.5., 19:00

Regie: Heinrich Adolf, DE 2021, 104 Min.

In Anwesenheit des Regisseurs Dr. Heinrich Adolf

Das Reichsfilmarchiv wurde 1934 gegründet und existierte bis zum Ende des „Dritten Reichs“. Es setzte erste Maßstäbe für die Bewahrung von Filmen, die sichere Lagerung des damals hochexplosiven Filmmaterials und initiierte den internationalen Austausch der Filmarchive (FIAF).

Während des 2. Weltkriegs war es Teil der NS-Kriegspropaganda und Bestimmungsort für sogenannte „Beutefilme“. Zum Schutz vor Luftangriffen verlagerte man Teile des Archivs ab 1943 in einen Salzstock bei Helmstedt. Nach Kriegsende wurden seine Bestände in die Filmarchive der DDR und Bundesrepublik übergeben und nach der Wiedervereinigung wieder zusammengeführt.

Der Dokumentarfilm erzählt mit Hilfe von Zeitzeugen, Filmhistorikern und seltenem Archivmaterial die wechselvolle und spannende Geschichte einer deutschen Institution, in der sich die großen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts spiegeln.

Hier zum Interview mit dem Regisseur.

Heinrich Adolf, geb. 1960, lebt in der Nähe von München, studierte Philosophie, Linguistik und Neuere Deutsche Geschichte an der Universität München. Er schrieb Hörfunkbeiträge für den Bayerischen Rundfunk und kuratierte die Filmreihen «Mittelalter im Film» (2003) und «Junger deutscher Film» (2008) am Münchner Filmmuseum. Veröffentlichte u. a. zum Avantgardefilm und zur Mittelalterdarstellung im Film. Seit den 1990er Jahren dokumentiert er Zeitzeugen der deutschen Geschichte und Filmgeschichte und erkundet mit der Kamera historische Orte.

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DAS LICHT, AUS DEM DIE TRÄUME SIND

Fr 21:00, Sa 14:45, Mo 21:15

Regie: Pan Nalin, IN/FR 2022, 112 Min., ab 12. Mit Bhavin Rabari, Bhavesh Shrimali, Richa Meena u.a. | 2. Woche

Der große Saal, die rauschenden Farben, das Rattern des Filmprojektors – die erste Kinoerfahrung ist eine ganz besondere. Auch die Welt von Samay, der mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in Indien lebt, wird auf den Kopf gestellt, als er von seinem Vater zum ersten Mal in das örtliche Kino mitgenommen wird. Danach ist er sich sicher: Er möchte Filme machen!

Ein glücklicher Zufall lässt ihn auf den Filmvorführer Fazal treffen, der von den Kochkünsten von Samays Mutter begeistert ist und ihn im Austausch gegen den Inhalt seiner Lunchbox kostenlos Filme schauen lässt. Kurzerhand beginnt Samay die Schule zu schwänzen und seine Zeit lieber im Projektionsraum des Kinos zu verbringen. Hier taucht er Tag für Tag in fantastische Welten ein.

Doch die Idylle droht ein jähes Ende zu finden: Die Ära des Zelluloids neigt sich ihrem Ende zu und dem örtlichen Kino droht die Schließung. Samays Vater ist außerdem nicht begeistert von den Plänen seines Sohnes, Licht einzufangen und Bilder in Bewegung zu setzen. Um seinen Traum zu verwirklichen, muss Samay die Rettung des Kinos selbst in die Hand nehmen – denn seine Geschichte besteht darauf, erzählt zu werden.
 
In warmen, nostalgischen Bildern lässt DAS LICHT, AUS DEM DIE TRÄUME SIND die ersten Berührungspunkte mit der großen Liebe zum Kino auferstehen. Regisseur Pan Nalin ist ein zärtlicher und bewegender Liebesbrief an die Kraft des Kinos und des Geschichtenerzählens auf der großen Leinwand gelungen. Ein kraftvoller und entzückender Film, der in eine wunderbare Welt aus Licht und Zelluloid entführt und beweist, dass der Traum des Kinos nie zu groß geträumt werden kann.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE

Tägl. 21:05 (So + Mo in OmU)

Regie: Daniel Scheinert, Daniel Kwan, US 2022, 139 Min., ab 16. Mit Michelle Yeoh, Jamie Lee Curtis, Stephanie Hsu u.a. | 2. Woche

Waschsalonbesitzerin Evelyn Wang (Michelle Yeoh) geht im Chaos ihres Alltags unter: Der bevorstehende Besuch ihres Vaters (James Hong) überfordert sie, die Wünsche der Kunden bringen sie an ihre Grenzen und die anstehende Steuererklärung wächst ihr komplett über den Kopf. Der Gang zum Finanzamt ist unausweichlich, doch während sie mit ihrer Familie bei der Steuerprüferin (Jamie Lee Curtis) vorspricht, wird ihr Universum komplett durcheinandergewirbelt.

Raum und Zeit lösen sich auf, und die Menschen um sie herum haben, ebenso wie sie selbst, plötzlich weitere Leben in Parallelwelten. Sie entdeckt, dass das Multiversum real ist und sie auf die Fähigkeiten und das Leben anderer Versionen ihrer selbst zugreifen kann. Das ist auch bitter nötig, denn sie wird mit einer großen, wenn nicht der größtmöglichen Mission betraut: Der Rettung der Welt vor dem unbekannten Bösen.

Ein Film über eine Frau, die versucht, ihre Steuererklärung zu machen - Das Regie - Duo Dan Kwan und Daniel Scheinert, auch genannt "Die Daniels", legen mit EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE ein überbordendes Sci-fi-/ Action-/ Kung-Fu-Abenteuer vor, das in Lichtgeschwindigkeit durch multidimensionale Universen hüpft. Im Mittelpunkt dieser explosiven Mischung steht Michelle Yeoh (TIGER & DRAGON) als Retterin wider Willen, deren Gegenspielerin von der unvergleichlichen Jaime Lee Curtis (KNIVES OUT: MORD IST FAMILIENSACHE) gespielt wird.

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WE ARE ALL DETROIT - VOM BLEIBEN UND VERSCHWINDEN

So 14:30

Regie: Ulrike Franke, Michael Loeken, DE 2021, 125 Min., Dokumentarfilm | 2. Woche

"We are all Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden“ bildet die brisanten Entwicklungen zweier Städte auf verschiedenen Kontinenten und die Auswirkungen auf die jeweils dort lebenden Menschen ab.

Zwischen den beiden so unterschiedlichen Städten – Bochum, der Stadt im Ruhrgebiet, und Detroit, der Stadt im Rust Belt – gibt es eine gewichtige Gemeinsamkeit: Die Autoindustrie hat sowohl Detroit als auch Bochum geprägt. Und sowohl der Beginn als auch das Ende der Autoindustrie in Bochum wurden in Detroit besiegelt.

Nach dem Ende des Industriezeitalters sind die Menschen hier wie da auf der Suche nach einer neuen Identität. Im Film lernt der Zuschauer sowohl die Bewohner kennen, die von den Entwicklungen betroffen sind und deren Lebensrealität davon bestimmt wird, als auch die Akteure – Planer, Wissenschaftler und Politiker – des Wandels, die alle große Versprechungen und Visionen für eine mehr als ungewisse Zukunft verkünden.

Trotz aller Unterschiede verbindet die Menschen in Bochum wie in Detroit das Verlangen nach einem würdevollen und glücklichen Leben, und die filmische Reise durch die beiden Städte wird zu einer Reise in die Herzen ihrer Menschen.

Von den Regisseuren von "Losers and Winners" (2006) und "Göttliche Lage" (2014).

Filmfest Lünen 2021 - Publikumspreis LÜDIA

Hier gibt' eine gute Rezension vom Filmdienst.

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FINAL ACCOUNT

Do + Di 21:00

Regie: Luke Holland, GB/US 2021, 95 Min., ab 12, Dokumentarfilm | 3. Woche

Am 8. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos. Für Europa und die überlebenden Opfer des Faschismus ein Tag der Befreiung, für die deutschen Täter und Mitläufer ein Tag der Kapitulation.

FINAL ACCOUNT ist ein eindringliches Porträt der letzten lebenden Generation, die in Hitlers NS-Diktatur gelebt hat. Über zehn Jahre haben Regisseur Luke Holland und sein Filmteam Männern und Frauen mit verschiedenen Hintergründen − sowohl früheren SS-Mitgliedern als auch Zivilisten − Fragen zu Mitschuld, Täterschaft und Verantwortung gestellt.

250 Interviews später hat Holland mit FINAL ACCOUNT ein eindrucksvolles Zeitdokument geschaffen, das auf sehr direkte und persönliche Weise eine entscheidende Frage aufwirft: Wie konnte es dazu kommen, dass sich völlig normale junge Menschen an den Verbrechen der Nazis beteiligten?

Durch die Kombination aus ausführlichen Zeugenaussagen, bisher unveröffentlichtem Archivmaterial und beeindruckenden aktuellen Aufnahmen zeigt Holland, wie sich moralische Normen auflösen und Verschwörungsmythen und Verdrängung das entstehende Vakuum füllen können. Die Protagonistinnen und Protagonisten des Films gehen allesamt unterschiedlich mit den realen Ereignissen der Vergangenheit um.

Fesselnd und verstörend zugleich.

Hier eine Rezension aus dem "Guardian", und hier aus der "jungen Welt".

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MEMORIA

Sa + So 21:00

Regie: Apichatpong Weerasethakul, CO/ TH/ GB/ MX/ FR/ CN/ TW 2021, 136 Min., Original mit deutschen Untertiteln (OmdU), ab 12. Mit Tilda Swinton, Elkin Díaz, Jeanne Balibar u.a. | 3. Woche

Seit Jessica (Tilda Swinton) bei Tagesanbruch von einem lauten Knall aufgeschreckt wurde, leidet sie unter Schlafstörungen. Immer wieder hört sie dieses bedrohliche Geräusch, das außer ihr sonst niemand wahrzunehmen scheint.

Sie reist ins kolumbianische Bogotá, um ihre kranke Schwester Karen zu besuchen. Dort versucht sie mithilfe eines Sounddesigners, dem mysteriösen Geräusch auf die Spur zu kommen und in Streifzügen durch die Stadt und Umgebung Klarheit zu finden. Sie freundet sich mit der Archäologin Agnès an, die menschliche Überreste, die beim Bau eines Tunnels entdeckt wurden, untersucht. Jessica besucht Agnès an der Ausgrabungsstätte. Eine verborgene Ahnung, woher das Geräusch rühren könnte, wächst in Jessica heran.

Erzählt in meditativer Langsamkeit, Bild und Ton auf besondere Art und Weise eng miteinander verbunden, erzeugen nicht greifbare Ahnungen. MEMORIA ist eine geheimnisvolle, sinnliche Kinoerfahrung, ein Rausch für das Unterbewusstsein aus Erinnerungen, Träumen und Geschichten.

Der neue Film des thailändischen Regisseurs Apichatpong Weerasethakul (ONKEL BOONMEE ERINNERT SICH AN SEINE FRÜHEREN LEBEN, der 2010 die Goldene Palme in Cannes gewann).

"Eine emotional aufwühlende und intellektuell erfüllende Erfahrung." (New York Times)

Cannes 2021: Ausgezeichnet mit dem Preis der Jury.

>> Hier finden Sie eine lesenswerte Rezension von Filmdienst.

Zum Film ist ein schönes Buch erschienen, siehe hier.

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RABIYE KURNAZ GEGEN GEORGE W. BUSH

Tägl. 18:45, 16:30

Regie: Andreas Dresen, DE/FR 2022, 119 Min, ab 6. Mit Meltem Kaptan, Alexander Scheer, Charly Hübner, Nazmi Kirik, Sevda Polat u.a. | 4. Woche

Murat ist weg. Inhaftiert im US-Gefangenenlager Guantanamo. Rabiye Kurnaz, Bremer Hausfrau und liebende Mutter, versteht die Welt nicht mehr. Geht zur Polizei, informiert Behörden und verzweifelt fast an ihrer Ohnmacht. Bis sie Bernhard Docke findet. Der zurückhaltende, besonnene Menschenrechtsanwalt und die temperamentvolle, türkische Mutter – sie kämpfen nun Seite an Seite für die Freilassung von Murat.

Papier ist geduldig, Rabiye ist es nicht. Eigentlich möchte sie nur zurück zur Familie in ihr Reihenhaus und wird doch immer wieder in die Weltgeschichte katapultiert. Sie zieht mit Bernhard bis vor den Supreme Court nach Washington, um gegen George W. Bush zu klagen. Bernhard gibt dabei auf sie acht. Und Rabiye bringt ihn zum Lachen. Mit Herz und Seele. Mit letzter Kraft. Und am Ende geschieht, was niemand mehr für möglich hält.

RABIYE KURNAZ GEGEN GEORGE W. BUSH ist die siebte gemeinsame Arbeit von Andreas Dresen (Regie) und Laila Stieler (Drehbuch). Ein Film über Recht und Willkür. Ein Film über Menschen, die über sich hinauswachsen. Mit überwältigender Präsenz und erdigem Alltagswitz gibt Meltem Kaptan als Rabiye Kurnaz ihr deutsches Kinodebüt. Alexander Scheer spielt mit geduldiger Zurückhaltung den Menschenrechtsanwalt Bernhard Docke. In weiteren Rollen agieren Charly Hübner, Nazmi Kirik und Sevda Polat.

Ausgezeichnet mit zwei Silbernen Bären bei der 72. Berlinale 2022: Bestes Drehbuch (Laila Stieler) und Beste Hauptrolle (Meltem Kaptan).

Ausgezeichnet vom Arthouse-Kinoverband AG Kino – Gilde e.V. mit dem Gilde Filmpreis für den besten Film im internationalen Wettbewerb der Berlinale 2022. 

Ein Interview mit Andreas Dresen finden Sie hier.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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DIE WUNDERSAME WELT DES LOUIS WAIN

Sa + So 14:15, Mi 21:00 in OmU

Regie: Will Sharpe, GB 2021, 111 Min., ab 12. Mit Benedict Cumberbatch, Claire Foy, Taika Waititi u.a. | 5. Woche

London, Ende des 19. Jahrhunderts: Der ebenso begnadete wie exzentrische Zeichner und notorische Einzelgänger Louis Wain (Benedict Cumberbatch) lebt zusammen mit seiner Mutter und seinen fünf Schwestern in einem turbulenten Haushalt, in dem es an nichts fehlt – außer an Geld. Als Mann der Familie ist es an ihm, diese zu ernähren, weshalb er nur widerwillig eine Stelle als Illustrator bei der Illustrated London News annimmt.

Eine Entscheidung, die sein Leben komplett verändert, denn seine Zeichnungen von Katzen werden weltberühmt. Doch damit nicht genug, Louis verliebt sich Hals über Kopf in die für seine Schwestern neu eingestellte Gouvernante Emily Richardsen (Claire Foy). Gegen alle Widerstände der Familie werden die beiden ein Paar. Alles scheint sich endlich zum Guten zu wenden, als ein Schicksalsschlag Louis vor eine ganz andere Herausforderung stellt….

Louis Wain – hinreißend schusselig gespielt von Superstar Benedict Cumberbatch („The Power of the Dog“, „Doctor Strange“) – gehörte seinerzeit zu den berühmtesten britischen Malern. Mit seinen Katzencomics, die sie in menschlichen Alltagssituationen zeigen, erlangte er Weltruhm. Die Liebe seines Lebens wird von Golden-Globe-Preisträgerin Claire Foy („The Crown“, „Aufbruch zum Mond“) gespielt.

Regisseur Will Sharpe („The Flowers“) der im Format 4:3 gedreht hat, lässt mit viel Liebe zum Detail eine viktorianische Zeit auferstehen, die visuell nicht bestechender sein könnte und setzt dem exzentrischen und liebenswerten Maler ein einzigartiges cineastisches Denkmal.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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Corona-News: Maßnahmen aufgehoben

BITTE BEACHTEN SIE: 

Seit dem 03.04.22 ist kein Impfnachweis mehr für Ihren Kinobesuch notwendig. Es gilt auch keine Maskenpflicht mehr.

Wir möchten Ihnen aber (zum Schutz unserer Mitarbeiter und der anderen Gäste) nahelegen, weiterhin eine FFP2 Maske zu tragen, bis Sie Ihren Sitzplatz eingenommen haben.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Liebe Filmfreundinnen und Filmfreunde – wir brauchen Sie!

Kinos sind sichere Orte!

Die Corona-Auflagen sind weggefallen – ein Kinobesuch ist wieder einfacher und unkomplizierter geworden. Aber die Zurückhaltung ist leider noch sehr groß! Wir kommen noch lange nicht an die Besuchszahlen von 2019 heran. In den Monaten, in denen wir wieder spielen durften, hatten wir etwa zwei Drittel weniger Gäste als in den Vergleichsmonaten vor der Pandemie – und damit auch entsprechend weniger Umsatz.

Bundesweit wurden im ersten Quartal 2022 immer noch 47 Prozent weniger Tickets gelöst als im gleichen Zeitraum 2019.

Wenn ab Juli die Überbrückungshilfe ausläuft, wird es für kleine, unabhängige Kulturbetriebe wie unser Programmkino noch schwerer. Es zeichnet sich ab, dass die Rückgewinnung des Publikums zur größten kulturpolitischen Herausforderung der nächsten Monate wird.

In dieser Situation sehen wir uns leider gezwungen, ab dem 21. April unsere Eintrittspreise um 1 Euro zu erhöhen. Das nicht-ermäßigte Ticket nach 18 Uhr wird dann unter der Woche 9,50 € kosten, am Wochenende 10 €. Vergünstigte Tickets gibt es vor 18 Uhr sowie weiterhin für Kinder, Studierende, Erwerbslose, Inhaber der BS-Ehrenamtskarte und Fördermitglieder des Filmfestes. Nach wie vor wird es ermäßigte 5er- und 10er-Karten geben. Den Kinodienstag werden wir mangels Nachfrage künftig nicht mehr anbieten.

Erwiesenermaßen sind Kinos sichere Orte. Dafür sorgt bei uns ein Belüftungskreislauf mit 100% Frischluftzufuhr! Wir bitten Sie, immer noch Abstand zu halten und bis zum Sitzplatz eine Maske zu tragen.

KOMMEN SIE WIEDER INS UNIVERSUM, damit Ihr Lieblingskino, das Kino der Braunschweigerinnen und Braunschweiger überlebt!

Für Anregungen und Kritik schreiben Sie uns gern unter info[at]universum-filmtheater.de.

Ihr Universum-Team.

Wie Sie uns unterstützen können

Wer uns gern unterstützen möchte, kann gern einen Betrag seiner/ihrer Wahl als Spende auf unser Konto der Braunschweigischen Landessparkasse überweisen:

Universum Kinobetriebs GmbH
IBAN: DE68 2505 0000 0199 8887 10
BIC: NOLADE2HXXX
Verwendungszweck: Spende

Auch können Sie gern unter gutschein[at]universum-filmtheater.de Gutscheine bestellen. Hier weitere Infos zum Gutscheinerwerb.

SESSELSPENDE

"Besser sitzen!"

Sichern Sie sich Ihren persönlichen Kinosessel und unterstützen Sie Braunschweigs einziges Programmkino! Für einen Betrag von 250 Euro sticken wir Ihren Namen auf den Sitz Ihrer Wahl. Suchen Sie sich Ihren Sessel hier aus. Wer zuerst kommt, sitzt zuerst!

201 Braunschweiger*innen sitzen schon!

Kontakt: info[at]universum-filmtheater.de

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