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NEU: DOGMAN

tägl. 21:10 (außer So, Mo), 19:00 (außer Do, Mo, Mi), Do+Mo+Mi auch 16:45, So auch 11:00, Di 19:00 in ital. OmU

"Dogman" ist eine düstere Parabel über die desolate Lage im heutigen Italien. Regisseur Matteo Garrone ("Gomorrha") erzählt die universelle Geschichte von einem guten Mann, der dem Bösen verfällt, zugleich fesselnd und sehr berührend, dazu herausragend fotografiert, vor einer faszinierenden süditalienischen Landschaft.

In der Hauptrolle ein herausragender Marcello Fonte, der für diese Rolle beim Filmfestival in Cannes 2018 als bester Darsteller ausgezeichnet wurde.

Das aktuelle Programm vom 18.10. - 24.10.2018

NEU: DOGMAN

tägl. 21:10 (außer So, Mo), 19:00 (außer Do, Mo, Mi), Do+Mo+Mi auch 16:45, So auch 11:00, Di 19:00 in ital. OmU

Regie: Matteo Garrone, I 2018, 99 Min., ab 16 J., Bundesstart
Darsteller: Marcello Fonte, Edoardo Pesce u.a.

Irgendwo in einer verfallenen italienischen Küstenstadt, wo das Gesetz des Stärkeren gilt, lebt der sanftmütige Hundefriseur Marcello (Marcello Fonte). Mit seinem Salon verdient der schmächtige Mann den bescheidenen Unterhalt für sich und seine kleine Tochter Alida, die er über alles liebt.

Der ganze Ort wird allerdings von dem ehemaligen Boxer Simoncino (Edoardo Pesce) tyrannisiert. Nach und nach drängt sich der soeben aus dem Gefängnis entlassene Mafioso auch in Marcellos Leben und bedroht dessen Existenz. Fest entschlossen, seine Würde zurückzugewinnen, schmiedet Marcello einen furchtbaren Racheplan.

DOGMAN ist eine düstere Parabel über die desolate Lage im heutigen Italien. Regisseur Matteo Garrone (GOMORRHA) erzählt die universelle Geschichte von einem guten Mann, der dem Bösen verfällt, zugleich fesselnd und sehr berührend, dazu herausragend fotografiert, vor einer faszinierenden süditalienischen Landschaft.

In der Hauptrolle ein herausragender Marcello Fonte, der für diese Rolle beim Filmfestival in Cannes als bester Darsteller ausgezeichnet wurde.

Am Dienstag, 23.10., um 19:00 Uhr im italienischen Original mit deutschen Untertiteln.

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EXTRA: YOL - DER WEG (OmU)

Mi, 24.10., 19:00

Regie: Yilmaz Güney, TRK 1982, 112 Min., FSK: n/a, OmU
Darsteller: Tarik Akan, Serif Sezer, Halil Ergün u.a.

Über die Feiertage erhalten fünf Insassen des berüchtigten Gefängnisses Imrali überraschend Urlaub. Die Zuschauer begleiten die Protagonisten auf ihrem Weg zu ihren Heimatorten und werden Zeugen des damaligen Militärregimes, feudaler Strukturen, struktureller Ungleichheit, Armut, aber auch des strengen Ehrbegriffs, dem die Frauen in ländlichen Gebieten unterworfen waren.

"YOL" ist der international erfolgreichste Film des türkisch-kurdischen Filmschaffens. Der Film entstand 1981 kurz nach dem Militärputsch. Aufgrund von Yilmaz Güneys Inhaftierung führte sein Assistent Şerif Gören Regie.

Das Drehbuch wurde von Yılmaz Güney im Gefängnis geschrieben. Nach seiner Flucht aus dem Gefängnis vervollständigte er den Film im Exil. Er war der bedeutendste Filmschaffende der Türkei und Kurdistans. Der Film wurde im Jahr 1982 mit der Goldenen Palme bei den Internationallen Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet.

Aufführung der vervollständigten und voll restaurierten Fassung. Trailer hier.

Wiederholung am Sonntag, 4.11., um 11:00 Uhr.

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OFFENES GEHEIMNIS

tägl. 15:00

Regie: Asghar Farhadi, F/E/I  2018, 133 Min., ab 12 J., 2. Woche
Darsteller: Penélope Cruz, Javier Bardem, Ricardo Darín u.a.

Anlässlich der Hochzeit ihrer Schwester kehrt Laura (Penélope Cruz) zurück in ihr spanisches Heimatdorf. Nichts scheint die ausgelassene Stimmung zu trüben – doch dann gerät das harmonisch wirkende Familiengefüge durch ein unvorhergesehenes Ereignis in der Hochzeitsnacht aus den Fugen…

Mit "Offenes Geheimnis" legt der zweifach Oscar®-prämierte iranische Regisseur Asghar Farhadi nach "The Salesman" seinen achten Spielfilm vor, der komplett in spanischer Sprache an spanischen Original-Drehorten gedreht wurde. Seine Weltpremiere feierte der Film als Eröffnungsfilm und Wettbewerbsbeitrag der diesjährigen Internationalen Filmfestspiele von Cannes.

Längenzuschlag: 0,50€

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DAS DORF DER VERGESSLICHEN

tägl. 14:45

Regie: Madeleine Dallmeyer, D 2018, 94 Min., o.A., 3. Woche

Demenzpatienten aus Europa, mitten in einem thailändischen Dorf. Hier im Norden Thailands werden sie Tag und Nacht gepflegt und versorgt. Die Kulturen könnten kaum unterschiedlicher sein – und doch funktioniert der eine nicht ohne den anderen.

Da ist Kurt, der über 70 ist, sich aber für 30 hält. Die Freundinnen Margrit und Ruth, die sich in ihrer eigenen Fantasiesprache bestens verstehen. Der Schweizer Leiter Martin Woodtli, der aus eigener Not die Idee für dieses außergewöhnliche Pflegeprojekt hatte. Und dessen thailändische Frau Nid, die eine Cowboy Weihnachtsparty für das ganze buddhistische Dorf organisiert. Ein Film über das Vergessen und Erinnern, über Liebe und Freundschaft.

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WERK OHNE AUTOR

tägl. 20:15

Regie: Florian Henckel von Donnersmarck, D 2018, 189 Min., ab 12 J., 3. Woche
Darsteller: Tom Schilling, Sebastian Koch, Paula Beer u.a.

Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt "Werk ohne Autor" über drei Epochen deutscher Geschichte von dem dramatischen Leben des Künstlers Kurt (Tom Schilling), seiner leidenschaftlichen Liebe zu Elisabeth (Paula Beer) und dem folgenschweren Verhältnis zu seinem undurchsichtigen Schwiegervater Professor Seeband (Sebastian Koch), dessen wahre Schuld an den verhängnisvollen Ereignissen in Kurts Leben letztlich in seiner Kunst und seinen Bildern ans Licht kommt.

Ein spannungsgeladenes Drama, das tragische Familiengeschichte, flammender Thriller und eine Hommage an die befreiende Kraft der Kunst in einem ist – ein packender Kinostoff, der mitreißt und bewegt.

Oscar®-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck kehrt mit "Werk ohne Autor" erstmals seit seinem weltweit gefeierten und Oscar®-prämierten Debüt "Das Leben der Anderen" als Filmemacher nach Deutschland zurück. Er hat die Geschichte anhand von langen biographischen Interviews mit dem Künstler Gerhard Richter entwickelt. Der Film ist Deutschlands Kandidat für den "Auslands-Oscar".

Längenzuschlag: 1,00€

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WACKERSORF

Sa, 20.10., 16:45 + Di, 23.10., 16:45

Regie: Oliver Haffner, D 2018, 123 Min., ab 6 J., 5. Woche
Darsteller: Johannes Zeiler, Anna Maria Sturm u.a.

Oberpfalz, 1980er Jahre: Die Arbeitslosenzahlen steigen und der Landrat Hans Schuierer (Johannes Zeiler) steht unter Druck, Perspektiven für die Bevölkerung zu schaffen. Da erscheinen ihm die Pläne der Bayerischen Staatsregierung wie ein Geschenk: In der beschaulichen Gemeinde Wackersdorf soll eine atomare Wiederaufbereitungsanlage (WAA) gebaut werden, die wirtschaftlichen Aufschwung für die ganze Region verspricht.Doch als der Freistaat ohne rechtliche Grundlage mit Gewalt gegen Proteste einer Bürgerinitiative vorgeht, die sich für den Erhalt der Natur in ihrer Heimat einsetzt, steigen in Schuierer Zweifel auf. Vielleicht ist die Anlage doch nicht so harmlos wie behauptet. Er beginnt nachzuforschen und legt sich mit der mächtigen Strauß-Regierung an.

Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis auf dem Filmfest München!

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MACKIE MESSER - BRECHTS DREIGROSCHENFILM

tägl. 17:45

Regie: Joachim Lang, D 2018, 130 Min., ab 6 J., 5. Woche
Darsteller: Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung u.a.

Nach dem überragenden Welterfolg von "Die Dreigroschenoper" (1928) will das Kino den gefeierten Autor des Bühnenstücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht (Lars Eidinger) ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Seine Vorstellung vom "Dreigroschenfilm" ist radikal, kompromisslos, politisch, pointiert. Er will eine völlig neue Art von Film machen und weiß, dass die Produktionsfirma sich niemals darauf einlassen wird. Ihr geht es nur um den Erfolg an der Kasse.

Während vor den Augen des Autors in seiner Filmversion der Dreigroschenoper der Kampf des Londoner Gangsters Macheath (Tobias Moretti) mit dem Kopf der Bettelmafia Peachum (Joachim Król) Form anzunehmen beginnt, sucht Brecht die öffentliche Auseinandersetzung. Er bringt die Produktionsfirma vor Gericht, um zu beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen…

Mit Meike Droste (Helene Weigel), Robert Stadlober (Kurt Weill), Hannah Herzsprung (Polly), Claudia Michelsen (Frau Peachum), Britta Hammelstein (Lotte Lenya), Max Raabe uva..

Regisseur Joachim Lang entwickelte und leitete von 2009 bis 2016 das Brechtfestival in Augsburg, das er in dieser Zeit zu einem von der Kritik und dem Publikum gefeierten Markenzeichen der Stadt und zu einem festen Bestandteil des deutschen Kulturkalenders machte.

Längenzuschlag: 0,50€ 

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KURZFILM DER WOCHE

USELESS DOG

Regie: Ken Wardrop, IR 2004, 5:30 Min.

Ein Landwirt macht sich Sorgen wegen der mangelnden Motivation seiner Hunde.

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