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Neu: HOME

tägl. 21:15 (So in OmU), So auch 11:15

Franka Potentes Langfilmdebüt ist ein eindringliches und tiefberührendes Plädoyer für Mitgefühl und Vergebung, das authentisch die Atmosphäre der amerikanischen Provinz einfängt. Jake McLaughlin brilliert als verletzlicher Straftäter an der Seite von Oscar®-Preisträgerin Kathy Bates.

Bitte beachten Sie:

Es gelten die Regelungen der niedersächsischen Corona-Verordnung vom 30. Mai 2021 für eine Inzidenz unter 35

Zur Kontaktverfolgung checken Sie bitte bei uns vor Ort mit der „Luca“-App ein und aus. Alternativ können wir Ihre Kontaktdaten auch über ein Formular aufnehmen. Sie können das Formular auch bereits zuhause ausdrucken und ausfüllen. Ein Download ist hier möglich.

Zahlen Sie bitte nach Möglichkeit bargeldlos. Natürlich können Sie auch bar zahlen.

Wir bitten Sie, im gesamten Gebäude eine Maske zu tragen. Am Sitzplatz dürfen Sie die Maske abnehmen.

Im Saal gilt am Platz ein reduzierter Mindestabstand von 1 Meter bzw. zwei Sitzplätzen. Bitte halten Sie ansonsten im Kino den Mindestabstand von 1,50m ein.

Unser aktuelles Hygienekonzept finden Sie hier noch einmal ausführlich.

Einen tagesaktuellen negativen Schnelltest müssen Sie nicht vorlegen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

P.S. Wir haben die Regeln nicht gemacht, werden aber für ihre Einhaltung sorgen – im Bemühen, Ihnen den Kinoaufenthalt so sicher und so angenehm wie möglich zu machen!

Tobias Jung übernimmt Theaterleitung beim Universum Filmtheater!

Stabübergabe im Universum Filmtheater Braunschweig: Tobias Jung und Anke Hagenbüchner freuen sich über die jüngste Auszeichnung des Programmkinos durch die Nordmedia, Juli 2021.

Das vielfach ausgezeichnete Universum Filmtheater in Braunschweig bekommt eine neue Theaterleitung. Anfang August verlässt Anke Hagenbüchner das Kino nach 9 Jahren als Theaterleiterin, um beim Internationalen Filmfest Braunschweig neue Aufgaben zu übernehmen.

Ihr Nachfolger ist der bisherige Stellvertreter und Chefvorführer, Tobias Jung. Der 46jährige Jung arbeitet seit 2019 für das Braunschweiger Programmkino. Der gebürtige Wolfsburger war davor von 2000 bis 2019 beim Cinestar Bielefeld angestellt und dort zuletzt als Assistent der Theaterleitung tätig. Jung: "Ich freue mich auf mein neues Aufgabenfeld. Das Universum Filmtheater hat einen festen Platz in der Braunschweiger Kulturlandschaft, und dies gilt es weiterzuentwickeln".

Dazu Geschäftsführer Volker Kufahl: "Anke Hagenbüchner hat das operative Geschäft 9 Jahre lang hervorragend geführt und maßgeblich zum guten Standing des Kinos in Braunschweig beigetragen. Sie ist in der Branche bekannt und respektiert, und wir verlieren mit ihr eine wertvolle Mitarbeiterin. Ich freue mich, dass mit Tobias Jung ein erfahrener Kinomacher ihre Nachfolge antritt, der das gut aufgestellte Universum Filmtheater nach der Pandemie konsolidieren und sein klares Profil weiter pflegen wird."

Unser Programm vom 29.7.-4.8.2021

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tägl. 21:15 (So in OmU), So auch 11:15

Regie: Franka Potente, DE/NL 2020, 100 Min., ab 12. Mit Jake McLaughlin, Kathy Bates, Aisling Franciosi, Derek Richardson, u.a., Bundesstart

Nach mehr als 17 Jahren Haft macht sich Marvin (Jake McLaughlin) auf den Weg nach Hause – auf seinem Skateboard und im Trainingsanzug, in dem er als Teenager verhaftet wurde. Daheim in Newhall erwartet ihn seine kranke Mutter (Kathy Bates) in dem heruntergekommenen Haus seiner Kindheit. Schnell merkt Marvin, dass die Bewohner der Kleinstadt seine Tat auch nach so vielen Jahren nicht vergessen haben.

Besonders der Flintow-Clan begegnet ihm mit unverhohlenem Hass. Doch Marvin ist bereit, sich den Konsequenzen seiner Vergangenheit zu stellen. Als er alle Schikanen ohne Gegenwehr erträgt, beginnt die junge Delta Flintow ihn mit anderen Augen zu sehen …

Franka Potentes Langfilmdebüt ist ein eindringliches und tiefberührendes Plädoyer für Mitgefühl und Vergebung, das authentisch die Atmosphäre der amerikanischen Provinz einfängt. Jake McLaughlin brilliert als verletzlicher Straftäter an der Seite von Oscar®-Preisträgerin Kathy Bates.

Foto: Franka Potente ©Weltkino/Vera Anderson.

 

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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DER RAUSCH

tägl. 18:45, 16:15, So auch 11:00

Regie: Thomas Vinterberg, DK 2020, 117 Min., ab 12. Mit Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsen, Magnus Millang, Lars Ranthe u.a., 2. Woche

Früher war Martin (Mads Mikkelsen) Lehrer aus Leidenschaft – heute sind nicht nur die Schüler von seinem fehlenden Enthusiasmus gelangweilt, auch in Martins Ehe ist die Luft raus. Seinen drei Freunden, die am selben Gymnasium unterrichten, geht es nicht viel besser.

Bei einer angeheiterten Geburtstagsrunde diskutieren sie die Theorie eines norwegischen Philosophen, nach der ein Mensch nur mit einem erhöhten Alkoholgehalt im Blut zu Bestleistungen fähig ist. Solch eine gewagte These muss überprüft werden. Die vier beschließen, den Selbsttest zu machen und während der Arbeit einen konstanten Pegel zu halten. Soll nicht sogar Churchill den Zweiten Weltkrieg in einem Alkoholrausch gewonnen haben?

Mit neuem Antrieb stürzen sie sich in ihr geheimes Experiment. Die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten...

DER RAUSCH erhielt 4 Auszeichnungen beim Europäischen Filmpreis (Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch und Bester Hauptdarsteller) und einen Oscar als Bester internationaler Film!

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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NEBENAN

tägl. 19:00 (außer Mo), 17:00

Regie: Daniel Brühl, DE 2021, 94 Min., ab 12. Mit Daniel Brühl, Peter Kurth, Rike Eckermann, Aenne Schwarz, Gode Benedix u.a., 3. Woche

Daniel ist ein Filmstar. Er hat Erfolg, Geld und eine traumhafte Wohnung in Berlin. Dort lebt er mit seiner Frau, zwei kleinen Söhnen und dem Kindermädchen. Auch der Durchbruch in Hollywood scheint nicht mehr fern: Daniel soll in London für einen amerikanischen Superheldenfilm vorsprechen. Auf dem Weg zum Flughafen macht er in seiner Stammkneipe halt.

Dort ist es vormittags ruhig, dort stören keine Fans, dort will er noch einmal seine Rolle lernen. Doch an der Theke sitzt ein fremder Mann: Bruno verwickelt Daniel in einen Small Talk. Er kennt nicht nur alle Filme des Schauspielers, er kennt sich auch erschreckend gut in Daniels Privatleben aus. Mit jeder Minute dieses seltsamen Gesprächs wächst Daniels Verwunderung. Und seine Angst.

Überragend: Daniel Brühl und Peter Kurth in den Hauptrollen.

Das Regiedebüt von Daniel Brühl, nominiert für den Goldenen Bär, Berlinale 2021!

 

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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ICH BIN DEIN MENSCH

tägl. 14:00

Regie: Maria Schrader, DE 2021, 108 Min., ab 12. Mit Maren Eggert, Dan Stevens, Sandra Hüller, Jürgen Tarrach, 6. Woche

Alma (Maren Eggert) ist Wissenschaftlerin am berühmten Pergamon-Museum in Berlin. Um an Forschungsgelder für ihre Arbeit zu kommen, lässt sie sich zur Teilnahme an einer außergewöhnlichen Studie überreden.

Drei Wochen lang soll sie mit einem ganz auf ihren Charakter und ihre Bedürfnisse zugeschnittenen humanoiden Roboter zusammenleben, dessen künstliche Intelligenz darauf angelegt ist, der perfekte Lebenspartner für sie zu sein. Alma trifft auf Tom (Dan Stevens), eine hochentwickelte Maschine in Menschengestalt, einzig dafür geschaffen, sie glücklich zu machen….

ICH BIN DEIN MENSCH erzählt von einer Begegnung, die uns in der nahen Zukunft vielleicht erwartet. Es ist eine melancholische Komödie um die Fragen der Liebe, der Sehnsucht und was den Menschen zum Menschen macht.

Ein Film von Schauspielerin und Regisseurin Maria Schrader.

Silberner Bär, Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle, Berlinale 2021.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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NOMADLAND

tägl. 21:00 (Mo in OmU), 14:45 (außer Sa)

Regie: Chloé Zhao, USA 2020, 109 Min., o. A. Mit Frances McDormand, David Strathairn, Gay DeForest, Patricia Grier, Linda May Angela Reyes u.a., 9. Woche

„Das letzte Stückchen Freiheit in Amerika ist ein Parkplatz“ schreibt Jessica Bruder, die Autorin im Vorwort ihrer brillanten Buchvorlage, die jetzt mit der zweifachen Oscar®-Preisträgerin Frances McDormand und David Strathairn fulminant für die große Leinwand verfilmt wurde. NOMADLAND erzählt die Geschichte von Fern (Frances McDormand), die wie viele in den USA nach der großen Rezession 2008 alles verloren hat. Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch einer Industriestadt im ländlichen Nevada packt Fern ihre Sachen und bricht in ihrem Van auf, ein Leben außerhalb der konventionellen Regeln als moderne Nomadin zu erkunden. Der Film zeigt auch die echten Nomaden Linda May, Swankie und Bob Wells als Ferns Mentoren auf ihrer Erkundung der weiten Landschaften des amerikanischen Westens.

"Menschen, die freiwillig als Nomaden leben, durch die Weiten der USA ziehen und nach Unabhängigkeit und Freiheit suchen, stehen im Mittelpunkt eines herausragenden, poetischen, unprätentiösen Films – und eine wieder mal überragende Frances McDormand." (programmkino.de)

"Die subtile Inszenierung von Ferns Fremdheit in der Welt der Normalos gehört zu den großen Kunststücken dieses Films. Dazu gehören aber auch die spektakulären Landschaftspanoramen, die Kameramann Joshua James Richards im Westen aufgenommen hat, und die im Kontrast stehen zu der Enge in Ferns Van. Gedreht wurde in Nebraska, Kalifornien, South Dakota, Arizona und Nevada, und manchmal ertappt man sich beim Gedanken, ein Siedlertreck könnte aus der Tiefe des Raums auf einen zu kommen. NOMADLAND hat auch etwas von einem Western, wenn auch ohne Colts." (epd-film)

NOMADLAND ist der große Gewinner der Oscars 2021: Bester Film, Beste Regisseurin, Beste Hauptdarstellerin.

Eine Rezension finden Sie hier.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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Unser Programm vom 5.8.-11.8.2021

NEU: ABSEITS DES LEBENS

tägl. 19:00 (Mi in OmU), 16:45, So auch 11:00

Regie: Robin Wright, US/CA 2021, 90 Min., ab 6. Mit Robin Wright, Demian Bichir, Kim Dickens u.a., Bundesstart

Mit ABSEITS DES LEBENS gibt Schauspiel-Ikone Robin Wright ihr Kino-Regiedebüt und erzählt die eindringliche Geschichte von Edee, einer Frau (Robin Wright), die nach einem schmerzhaften Verlust alle Brücken hinter sich abbricht und ein neues Leben in der Einsamkeit der Rocky Mountains beginnt – in einer gnadenlosen Umgebung, die nichts verzeiht.

Gerade noch rechtzeitig findet sie ein einheimischer Jäger (Demián Bichir). Er rettet sie und bringt ihr bei, wie man jagt und in der rauen Wildnis überlebt. Doch wie sie mit den schmerzhaften Erinnerungen, die sie umtreiben, weiterleben soll, kann sie nur selbst herausfinden.

Robin Wright brilliert auch vor der Kamera in der Rolle einer Frau, die den Boden unter den Füßen verloren hat und nach einem Sinn und einer Rückkehr ins Leben sucht.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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DOK am Montag: WER WIR WAREN

Mo, 9.8., 18:45 (OmU)

Regie: Marc Bauder, DE 2021, 113 min, o.A.

„Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung. So gingen wir, von uns selbst nicht aufgehalten.“ (Roger Willemsen)

Was werden zukünftige Generationen über uns denken, wenn wir bereits Geschichte sind? In WER WIR WAREN blicken wir auf den gegenwärtigen Zustand der Welt und fragen uns im Geiste von Willemsen, ob sie an uns verzweifeln werden. Sechs Denker*innen und Wissenschaftler*innen reflektieren die Gegenwart und blicken in die Zukunft:

Alexander Gerst (Astronaut), Dennis Snower (Ökonom), Matthieu Ricard (Molekularbiologe und Buddhist), Sylvia Earle (Ozeanologin), Felwine Sarr (Ökonom, Soziologe und Philosoph) und Janina Loh (Philosophin und kritische Posthumanistin).

Produzent, Regisseur und Autor Marc Bauder ("Master of the Universe", "Dead man working") begleitet seine Gesprächspartner*innen in die Tiefen des Ozeans, über das Dach der Welt, bis in die Weiten des Weltraums und beleuchtet dabei die unglaublichen Fähigkeiten des menschlichen Gehirns, einen globalen Wirtschaftsgipfel, das Erbe der Kolonialisierung und die Gefühle eines Roboters.

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DOKU: ALLES IST EINS. AUSSER DER 0.

So, 8.8., 11:15

Regie: Klaus Maeck, Tanja Schwerdorf, DE 2020, 97 min, ab 6. Mit: Wau Holland, Steffen Wernéry, Andy Müller-Maguhn u.a.

Sie sind Aktivisten, Spione, Genies: Ohne die Hacker schiene uns die schöne bunte, digitale Informationsgesellschaft als bestmögliche aller Welten. Sie sind die Aufklärer, die der blinde Glaube an die mehr oder weniger sozialen Netzwerke nötig hat. Am Anfang der Hacker-Kultur stand Deutschlands erster digitaler Bürgerrechtler: Wau Holland ist der Visionär einer demokratischen digitalen Kultur.

1981 gründete er mit einer Handvoll Mitstreitern den Chaos Computer Club (CCC), der durch spektakuläre Hacks und später durch Verstrickungen mit den Geheimdiensten weltbekannt wurde. Wau Holland und der CCC stehen für eine Praxis des ungehinderten sozialen Austauschs mit den Mitteln der Maschine. Digitalisierung ist für sie nicht nur Heilsbringer, sondern eine Regierungstechnik, von der nichts weniger als der soziale Zusammenhalt der Gesellschaft abhängt.

Vom Computer-Nerd zum Datenkünstler, vom Einsiedler zum Medienstar, vom subversiven Hacker zum Verfechter der Demokratie: Der energiegeladene Dokumentarfilm ALLES IST EINS. AUSSER DER 0. zeigt mit cleveren Montagen, wie die großen Fragen unserer Gegenwart das Leben und Wirken Wau Hollands durchzogen. Gerade für die heutige Dynamik des Internets, in der eine Meinung nicht nur freie Äußerung, sondern immer auch eine Waffe ist, wirkt die Hackerethik des CCC wie ein Mahnmal zivilgesellschaftlicher Werte.

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Mi 21:00

Regie: Franka Potente, DE/NL 2020, 100 Min., ab 12. Mit Jake McLaughlin, Kathy Bates, Aisling Franciosi, Derek Richardson, u.a., 2. Woche

Nach mehr als 17 Jahren Haft macht sich Marvin (Jake McLaughlin) auf den Weg nach Hause – auf seinem Skateboard und im Trainingsanzug, in dem er als Teenager verhaftet wurde. Daheim in Newhall erwartet ihn seine kranke Mutter (Kathy Bates) in dem heruntergekommenen Haus seiner Kindheit. Schnell merkt Marvin, dass die Bewohner der Kleinstadt seine Tat auch nach so vielen Jahren nicht vergessen haben.

Besonders der Flintow-Clan begegnet ihm mit unverhohlenem Hass. Doch Marvin ist bereit, sich den Konsequenzen seiner Vergangenheit zu stellen. Als er alle Schikanen ohne Gegenwehr erträgt, beginnt die junge Delta Flintow ihn mit anderen Augen zu sehen …

Franka Potentes Langfilmdebüt ist ein eindringliches und tiefberührendes Plädoyer für Mitgefühl und Vergebung, das authentisch die Atmosphäre der amerikanischen Provinz einfängt. Jake McLaughlin brilliert als verletzlicher Straftäter an der Seite von Oscar®-Preisträgerin Kathy Bates.

Foto: Franka Potente ©Weltkino/Vera Anderson.

 

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DER RAUSCH

tägl. 21:15, 18:45 (außer Mo), 14:15

Regie: Thomas Vinterberg, DK 2020, 117 Min., ab 12. Mit Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsen, Magnus Millang, Lars Ranthe u.a., 3. Woche

Früher war Martin (Mads Mikkelsen) Lehrer aus Leidenschaft – heute sind nicht nur die Schüler von seinem fehlenden Enthusiasmus gelangweilt, auch in Martins Ehe ist die Luft raus. Seinen drei Freunden, die am selben Gymnasium unterrichten, geht es nicht viel besser.

Bei einer angeheiterten Geburtstagsrunde diskutieren sie die Theorie eines norwegischen Philosophen, nach der ein Mensch nur mit einem erhöhten Alkoholgehalt im Blut zu Bestleistungen fähig ist. Solch eine gewagte These muss überprüft werden. Die vier beschließen, den Selbsttest zu machen und während der Arbeit einen konstanten Pegel zu halten. Soll nicht sogar Churchill den Zweiten Weltkrieg in einem Alkoholrausch gewonnen haben?

Mit neuem Antrieb stürzen sie sich in ihr geheimes Experiment. Die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten...

DER RAUSCH erhielt 4 Auszeichnungen beim Europäischen Filmpreis (Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch und Bester Hauptdarsteller) und einen Oscar als Bester internationaler Film!

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NEBENAN

tägl. 17:00

Regie: Daniel Brühl, DE 2021, 94 Min., ab 12. Mit Daniel Brühl, Peter Kurth, Rike Eckermann, Aenne Schwarz, Gode Benedix u.a., 4. Woche

Daniel ist ein Filmstar. Er hat Erfolg, Geld und eine traumhafte Wohnung in Berlin. Dort lebt er mit seiner Frau, zwei kleinen Söhnen und dem Kindermädchen. Auch der Durchbruch in Hollywood scheint nicht mehr fern: Daniel soll in London für einen amerikanischen Superheldenfilm vorsprechen. Auf dem Weg zum Flughafen macht er in seiner Stammkneipe halt.

Dort ist es vormittags ruhig, dort stören keine Fans, dort will er noch einmal seine Rolle lernen. Doch an der Theke sitzt ein fremder Mann: Bruno verwickelt Daniel in einen Small Talk. Er kennt nicht nur alle Filme des Schauspielers, er kennt sich auch erschreckend gut in Daniels Privatleben aus. Mit jeder Minute dieses seltsamen Gesprächs wächst Daniels Verwunderung. Und seine Angst.

Überragend: Daniel Brühl und Peter Kurth in den Hauptrollen.

Das Regiedebüt von Daniel Brühl, nominiert für den Goldenen Bär, Berlinale 2021!

 

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ICH BIN DEIN MENSCH

Sa 14:45

Regie: Maria Schrader, DE 2021, 108 Min., ab 12. Mit Maren Eggert, Dan Stevens, Sandra Hüller, Jürgen Tarrach, 7. Woche

Alma (Maren Eggert) ist Wissenschaftlerin am berühmten Pergamon-Museum in Berlin. Um an Forschungsgelder für ihre Arbeit zu kommen, lässt sie sich zur Teilnahme an einer außergewöhnlichen Studie überreden.

Drei Wochen lang soll sie mit einem ganz auf ihren Charakter und ihre Bedürfnisse zugeschnittenen humanoiden Roboter zusammenleben, dessen künstliche Intelligenz darauf angelegt ist, der perfekte Lebenspartner für sie zu sein. Alma trifft auf Tom (Dan Stevens), eine hochentwickelte Maschine in Menschengestalt, einzig dafür geschaffen, sie glücklich zu machen….

ICH BIN DEIN MENSCH erzählt von einer Begegnung, die uns in der nahen Zukunft vielleicht erwartet. Es ist eine melancholische Komödie um die Fragen der Liebe, der Sehnsucht und was den Menschen zum Menschen macht.

Ein Film von Schauspielerin und Regisseurin Maria Schrader.

Silberner Bär, Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle, Berlinale 2021.

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NOMADLAND

tägl. 21:00 (außer Mi), 14:45 (außer Sa), So 21:00 in OmU

Regie: Chloé Zhao, USA 2020, 109 Min., o. A. Mit Frances McDormand, David Strathairn, Gay DeForest, Patricia Grier, Linda May Angela Reyes u.a., 10. Woche

„Das letzte Stückchen Freiheit in Amerika ist ein Parkplatz“ schreibt Jessica Bruder, die Autorin im Vorwort ihrer brillanten Buchvorlage, die jetzt mit der zweifachen Oscar®-Preisträgerin Frances McDormand und David Strathairn fulminant für die große Leinwand verfilmt wurde. NOMADLAND erzählt die Geschichte von Fern (Frances McDormand), die wie viele in den USA nach der großen Rezession 2008 alles verloren hat. Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch einer Industriestadt im ländlichen Nevada packt Fern ihre Sachen und bricht in ihrem Van auf, ein Leben außerhalb der konventionellen Regeln als moderne Nomadin zu erkunden. Der Film zeigt auch die echten Nomaden Linda May, Swankie und Bob Wells als Ferns Mentoren auf ihrer Erkundung der weiten Landschaften des amerikanischen Westens.

"Menschen, die freiwillig als Nomaden leben, durch die Weiten der USA ziehen und nach Unabhängigkeit und Freiheit suchen, stehen im Mittelpunkt eines herausragenden, poetischen, unprätentiösen Films – und eine wieder mal überragende Frances McDormand." (programmkino.de)

"Die subtile Inszenierung von Ferns Fremdheit in der Welt der Normalos gehört zu den großen Kunststücken dieses Films. Dazu gehören aber auch die spektakulären Landschaftspanoramen, die Kameramann Joshua James Richards im Westen aufgenommen hat, und die im Kontrast stehen zu der Enge in Ferns Van. Gedreht wurde in Nebraska, Kalifornien, South Dakota, Arizona und Nevada, und manchmal ertappt man sich beim Gedanken, ein Siedlertreck könnte aus der Tiefe des Raums auf einen zu kommen. NOMADLAND hat auch etwas von einem Western, wenn auch ohne Colts." (epd-film)

NOMADLAND ist der große Gewinner der Oscars 2021: Bester Film, Beste Regisseurin, Beste Hauptdarstellerin.

Eine Rezension finden Sie hier.

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Sonderveranstaltung

EXTRA: DER MASSEUR

Do, 19.8., 19:00

Regie: Małgorzata Szumowska, PL/DE 2020, 113 Min., polnisch m. dt. Untertiteln (OmdU). Mit Alec Utgoff, Maja Ostaszewska, Agata Kulesza u.a.

In einer anonymen polnischen Villensiedlung beglückt ein ukrainischer Masseur seine KundInnen nicht nur mit seinen heilenden Händen. Er wird zu einer Art Guru für die spirituell obdachlosen und nicht nur sexuell frustrierten Neureichen. Małgorzata Szumowska (DIE MASKE, BODY, IM NAMEN DES...) und Michał Englert erzählen von einer polnischen Gegenwartsgesellschaft, die ihre Identität verloren hat. Weltpremiere im Wettbewerb des Filmfestivals von Venedig und polnischer Oscar-Kandidat 2021. Hypnosekino auf subtile und humorvolle Art und Weise von einer der wichtigsten Regisseur*innen Polens.

"Ein Trost spendendes zeitgenössisches Märchen, das auf eine Dramaturgie simpler Durchschaubarkeit verzichtet, sondern vieles im Bereich spiritueller Erkundungen belässt." (filmdienst)

In Kooperation mit dem Deutsch-Polnischen KulturVerein e.V. Braunschweig.

Wie Sie uns unterstützen können

Wer uns gern unterstützen möchte, kann gern einen Betrag seiner/ihrer Wahl als Spende auf unser Konto der Braunschweigischen Landessparkasse überweisen:

Universum Kinobetriebs GmbH
IBAN: DE68 2505 0000 0199 8887 10
BIC: NOLADE2HXXX
Verwendungszweck: Spende

Auch können Sie gern unter gutschein[at]universum-filmtheater.de Gutscheine bestellen. Hier weitere Infos zum Gutscheinerwerb.

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201 Braunschweiger*innen sitzen schon!

Kontakt: info[at]universum-filmtheater.de

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