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NEU: JULIET, NAKED

tägl. 21:15 (So in OmU), 19:00 (außer Mo), 16:45 (außer Mi)

"Eine kleine Komödie über große Fans: Ethan Hawke und Rose Byrne spielen in Jesse Peretz' Verfilmung von Nick Hornbys gleichnamigem Roman, der das Musikfantum ernst nimmt, während er es gleichzeitig sanft verspottet." (epd-film)

Das aktuelle Programm vom 15.11.-21.11.2018

NEU: JULIET, NAKED

tägl. 21:15 (So in OmU), 19:00 (außer Mo), 16:45 (außer Mi)

Regie: Jesse Peretz, USA 2018, 98 Min., o.A., Bundesstart
Darsteller: Ethan Hawke, Rose Byrne, Chris O’Dowd u.a.

Tucker Crowe: Der Name des geheimnisvollen Rockstars ist das Einzige, was in der leidenschaftslosen Beziehung von Annie und Duncan noch für Zündstoff sorgt. 25 Jahre ist es her, dass der gefeierte Musiker seine letzte Platte veröffentlichte. Im Gegensatz zu dem fanatischen Tucker-Crowe-Fan Duncan verreißt Annie dessen neues Album "Juliet, Naked" in einem Online-Forum – und bekommt plötzlich Post von Tucker Crowe höchstpersönlich ...

Nach dem gleichnamigen Roman von Nick Hornby ("High Fidelity", "Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten").

"Als gescheiterter Rocksänger zeigt Ethan Hawke in der wunderbar romantischen und humorvollen Tragikomödie ungeahnte Talente. An seiner Seite brilliert die Australierin Rose Byrne. Und so besticht die gelungene Leinwandadaption nicht nur durch die Tiefe und den Witz ihrer Dialoge, sondern bietet auch qualitativ hochwertiges Schauspielerkino." (programmkino.de)

Am Sonntag, 18.11., um 21:15 Uhr im englischen Original mit deutschen Untertiteln.

Hier geht's zum Filmtipp von Radio Okerwelle.

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DOK AM MONTAG: MEISTER DER TRÄUME

So, 18.11., 11:15

Regie: Sonia Krolund, F/D 2017, 86 Min., ab 12 J.

Salim Shaheen, der "afghanische Steven Spielberg", hat 109 Low-Budget-Filme gedreht, ist Schauspieler, Produzent, Regisseur und ein Held in seinem Land Afghanistan. Auch in der schwierigsten Zeit gibt er den Menschen Hoffnung und schenkt ihnen eine Welt voller Träume fernab von Traditionen und Krieg.

Die Filmemacherin Sonia Kronlund begleitet den Künstler bei den Dreharbeiten zu seinem 110. Spielfilm und zeigt, wie sein Team über die Jahre allen Widerständen getrotzt hat, wie sie die sowjetische Besatzung, die Taliban, die NATO und die Bürde der Traditionen überlebt haben. Seit 30 Jahren steht Shaheen hinter und vor der Kamera, kämpft gegen das Böse und lehrt das afghanische Volk Toleranz und Frieden, auch in einem kriegsversehrten Land.

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DOKU: UNSER SAATGUT - WIR ERNTEN, WAS WIR SÄEN

So, 18.11., 11:00

Regie: Taggart Siegel, Jon Betz, USA 2016, 99 Min., ab 6 J.

Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Samen.

Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind sie die Quelle allen Lebens. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Biotech-Konzerne wie Syngenta, Bayer und Monsanto kontrollieren mit genetisch veränderten Monokulturen längst den globalen Saatgutmarkt, sodass immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer wie David gegen Goliath um die Zukunft der Samenvielfalt kämpfen.

Mit ihrem Dokumentarfilm "Unser Saatgut" folgen Taggart Siegel und Jon Betz diesen leidenschaftlichen Saatgutwächtern, die unser 12.000 Jahre altes Nahrungsmittelerbe schützen wollen.

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DOK AM MONTAG: PALMYRA

Mo, 19.11., 19:00 - Zu Gast: Regisseur Hans Puttnies

Regie: Hans Puttnies, D 2018, 98 Min., ab 16 J.

Es ist eine Überraschung, wenn jetzt ein Film in die Programmkinos kommt, der die vom IS zerstörte antike Stadt Palmyra noch einmal in der ganzen Schönheit zeigt, die sie so berühmt gemacht hat.

Niemand wußte bisher, daß der deutsche Autor und Regisseur Hans Puttnies vor dem Krieg, der nun schon seit Jahren Syrien verwüstet, zwei Wochen lang in Palmyra alles filmte, was ihn menschlich berührte: die grandiosen Tempel und Grabtürme, die Skulpturen im Museum, aber auch die Menschen, die von der einzigartigen Ruinenlandschaft lebten.

"Palmyra" wirbt am Beispiel der zerstörten Denkmäler für einen anderen Kulturbegriff. Nicht die seltenen Dinge sind wertvoll, sondern die Menschen, die sie mit ihrem Leben überliefern.

Wiederholung am Sonntag, 25.11., um 11:15 Uhr.

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EXTRA: DIE GÖTTLICHE ORDNUNG

Mo, 19.11., 19:00

Regie: Petra Volpe, CH 2016, 97 Min., ab 6 J.
Darsteller: Marie Leuenberger, Max Simonischek u.a.

Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die in einem Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand.

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Braunschweig. 

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LETO

tägl. 21:05 (Mo 21:15 in OmU)

Regie: Kirill Serebrennikow, RU/F 2018, 128 Min., ab 12 J., 2. Woche
Darsteller: Roma Zver, Irina Starshenbaum, Teo Yoo u.a.

Leningrad, ein Sommer (russ. 'Leto') zu Beginn der 1980er. Während Alben von Lou Reed und David Bowie heimlich die Besitzer wechseln, brodelt die Underground-Rockszene. Mike und seine Frau Natascha lernen den charismatischen Musiker Viktor Zoi kennen. Ihre unbändige Leidenschaft für die Musik verbindet sie schnell zu einer eigenwilligen Dreieckskonstellation. Als Teil einer neuen Musikbewegung werden sie trotz staatlich kontrollierter Konzerte das Schicksal des Rock'n'Roll in der Sowjetunion verändern.

Nach der wahren Geschichte um die legendäre russische Rockband Kino fängt LETO das Lebensgefühl einer sich nach Freiheit sehnenden Generation kurz vor der Perestroika ein. Mit verspielter Bilderwelt und pulsierendem Soundtrack von Talking Heads, Iggy Pop bis zu Blondie gelingt Kirill Serebrennikow ein mitreißendes und leichtfüßiges Zeitbild einer Jugend zwischen Rebellion und dem Leben unter Zensur.

Zur Zeit sitzt Kirill Serebrennikov in Russland im Hausarrest. "Leto" wurde in seiner Abwesenheit auf dem Festival von Cannes aufgeführt. Es könnte keinen besseren Kommentar zu Serebrennikovs Situation geben, als diesen Film über Musik, über Liebe, über das Rebellieren in einem Land, das all dies zu regulieren oder zu unterdrücken versucht.

Längenzuschlag: 0,50€

Am Montag, 19.11., um 21:15 Uhr im russischen Original mit deutschen Untertiteln. 

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DER TRAFIKANT

tägl. 18:45 (außer Mo), 16:30

Regie: Nikolaus Leytner, A/D 2018, 114 Min., ab 12 J., 3. Woche
Darsteller: Simon Morzé, Bruno Ganz, Johannes Krisch u.a.

Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel (Simon Morzé) verlässt sein Heimatdorf am Attersee, um beim Wiener Trafikanten Otto Trsnjek (Johannes Krisch) in die Lehre zu gehen. Zu den Stammkunden des kleinen Tabakladens zählt auch der bereits von fortschreitendem Alter und Krankheit gezeichnete Sigmund Freud (Bruno Ganz), von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist.

Als der Junge sich unglücklich in die schöne Varietétänzerin Anezka (Emma Drogunova) verliebt, sucht er Rat bei Freud, muss aber feststellen, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist. Franz ist dennoch fest entschlossen, um seine Liebe zu kämpfen, wird aber in den Strudel der politischen Ereignisse gezogen, als Hitlers Wehrmacht das Kommando übernimmt...

"Der Trafikant" ist die mit Spannung erwartete Verfilmung von Robert Seethalers gleichnamigem Bestseller. 

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DOKU: ELTERNSCHULE

tägl. 14:15 (außer Sa+So), Sa 13:00

Regie: Jörg Adolph, Ralf Bücheler, D 2018, 118 Min., ab 12 J.

Wie gehen wir richtig mit unseren Kindern um – und mit uns selbst? Wie "ticken" Kinder? Was brauchen sie von uns Erwachsenen – und was nicht? Für Antworten auf diese und viele weitere Fragen begleiten wir Kinder und ihre erschöpften Eltern durch ihre Zeit in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen, Abteilung "Pädiatrische Psychosomatik".

Hier lernen die Eltern ihre Kinder neu kennen – und finden oft erst hier heraus, wie das geht: Gute Erziehung.

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WERK OHNE AUTOR

Sa+So 13:00

Regie: Florian Henckel von Donnersmarck, D 2018, 189 Min., ab 12 J., 7. Woche
Darsteller: Tom Schilling, Sebastian Koch, Paula Beer u.a.

Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt "Werk ohne Autor" über drei Epochen deutscher Geschichte von dem dramatischen Leben des Künstlers Kurt (Tom Schilling), seiner leidenschaftlichen Liebe zu Elisabeth (Paula Beer) und dem folgenschweren Verhältnis zu seinem undurchsichtigen Schwiegervater Professor Seeband (Sebastian Koch), dessen wahre Schuld an den verhängnisvollen Ereignissen in Kurts Leben letztlich in seiner Kunst und seinen Bildern ans Licht kommt.

Ein spannungsgeladenes Drama, das tragische Familiengeschichte, flammender Thriller und eine Hommage an die befreiende Kraft der Kunst in einem ist – ein packender Kinostoff, der mitreißt und bewegt.

Oscar®-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck kehrt mit "Werk ohne Autor" erstmals seit seinem weltweit gefeierten und Oscar®-prämierten Debüt "Das Leben der Anderen" als Filmemacher nach Deutschland zurück. Er hat die Geschichte anhand von langen biographischen Interviews mit dem Künstler Gerhard Richter entwickelt. Der Film ist Deutschlands Kandidat für den "Auslands-Oscar".

Längenzuschlag: 1,00€

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MACKIE MESSER - BRECHTS DREIGROSCHENFILM

tägl. 14:00 (außer Sa)

Regie: Joachim Lang, D 2018, 130 Min., ab 6 J., 10. Woche
Darsteller: Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung u.a.

Nach dem überragenden Welterfolg von "Die Dreigroschenoper" (1928) will das Kino den gefeierten Autor des Bühnenstücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht (Lars Eidinger) ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Seine Vorstellung vom "Dreigroschenfilm" ist radikal, kompromisslos, politisch, pointiert. Er will eine völlig neue Art von Film machen und weiß, dass die Produktionsfirma sich niemals darauf einlassen wird. Ihr geht es nur um den Erfolg an der Kasse.

Während vor den Augen des Autors in seiner Filmversion der Dreigroschenoper der Kampf des Londoner Gangsters Macheath (Tobias Moretti) mit dem Kopf der Bettelmafia Peachum (Joachim Król) Form anzunehmen beginnt, sucht Brecht die öffentliche Auseinandersetzung. Er bringt die Produktionsfirma vor Gericht, um zu beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen…

Mit Meike Droste (Helene Weigel), Robert Stadlober (Kurt Weill), Hannah Herzsprung (Polly), Claudia Michelsen (Frau Peachum), Britta Hammelstein (Lotte Lenya), Max Raabe uva..

Regisseur Joachim Lang entwickelte und leitete von 2009 bis 2016 das Brechtfestival in Augsburg, das er in dieser Zeit zu einem von der Kritik und dem Publikum gefeierten Markenzeichen der Stadt und zu einem festen Bestandteil des deutschen Kulturkalenders machte.

Längenzuschlag: 0,50€ 

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KURZFILM DER WOCHE

LOVE IS BLIND

Regie: Dan Hodgson, GB 2015, 6:22 Min.

Alice genießt die Umarmung ihres Lovers, als ihr Ehemann überraschend nach Hause kommt.

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