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NEU: ALCARRÀS

tägl. 21:05 (So in katal. OmU), 16:30

Seit 80 Jahren hat die Familie Solé in Alcarràs Pfirsiche angebaut. Nun versammelt sie sich, um gemeinsam die letzte Ernte zu realisieren. Denn sie sollen ihr Land für eine Photovoltaik-Anlage freigeben.

"ALCARRÀS ist von einer Schönheit, deren Dichte und Spannung fast schmerzt." (EL MUNDO)

Ausgezeichnet mit dem Goldenen Bären als bester Film bei der Berlinale 2022.

Unser Programm vom 11.08.-17.08.2022

NEU:

ALCARRÀS - DIE LETZTE ERNTE

tägl. 21:05 (So in katal. OmU), 16:30

Regie: Carla Simón, ES/IT 2022, 120 Min., ab 6. Mit Josep Abad, Jordi Pujol Dolcet, Anna Otín u.a. | Bundesstart

Seit 80 Jahren hat die Familie Solé in Alcarràs Pfirsiche angebaut. Nun versammelt sie sich, um gemeinsam die letzte Ernte zu realisieren. Denn das Land gehört ihnen nicht, der Großgrundbesitzer Pinyol hatte es ihnen einst überlassen, als Dank für seine Rettung im Spanischen Bürgerkrieg. Nun will der junge Pinyol vom Handschlag seines Urgroßvaters nichts mehr wissen. Er will das Land zurück, um eine einträgliche Photovoltaik-Anlage darauf zu errichten.

Auf einzigartige Weise - vielstimmig, mit überbordender Energie und berührenden Momenten der Stille - erzählt „Alcarràs“ von der letzten Ernte der Solés, so handfest, zärtlich und sinnlich, dass wir uns bald selbst als Mitglied der Familie wähnen.

Der Großvater Rogelio gibt die Hoffnung nicht auf, den jungen Pinyol zum Einlenken zu bewegen. Vater Quimet stützt sich in die Erntearbeit, als gäbe es doch noch ein Morgen. Seine Frau Dolors hält Haus und Familie mit fröhlicher Geduld zusammen, doch auch sie kann beherzt Grenzen ziehen. Die älteren Kinder Roger und Mariona, Quimets Schwestern Glòria und Nati und Schwager Cisco helfen bei der Arbeit, inmitten der unbändigen Kinderspiels der kleinen Iris, Teia, Pau und Pere.

"Das Porträt einer Großfamilie fesselt durch die genaue Beobachtung des landwirtschaftlichen Lebens, der familiären Dynamik und ein fantastisches Laienensemble." (EPD-Film)

Eine ausführliche Kritik finden Sie hier.

Ausgezeichnet mit dem Goldenen Bären als bester Film bei der Berlinale 2022.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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EXTRA:

LA DOLCE VITA - DAS SÜSSE LEBEN

Mi 19:00

Regie: Frederico Fellini, IT/FR 1960, 176 Min., ab 12. Mit Marcello Mastroianni, Anita Ekberg, Anouk Aimée u.a.

Marcello (Marcello Mastroianni), ein römischer Klatschjournalist, ist fasziniert und geblendet vom verführerischen, jedoch sinnentleerten Lifestyle der Reichen und Schönen auf der Via Veneto. Zwischen reizvollen Frauen und charismatischen Intellektuellen lässt Marcello sich durch Rom treiben und reflektiert über sein künstlerisches Schaffen und die sich verändernde Gesellschaft, die ihn umgibt. Nach und nach entpuppt sich das von Marcello angestrebte Leben der High Society als eine Welt des Scheins und der Vergänglichkeit.

Der legendär besetzte Film mit Marcello Mastroianni, Anita Ekberg und Anouk Aimée in den Hauptrollen, wurde 1960 mit der Goldenen Palme bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet und gewann 1962 einen Oscar® in der Kategorie „Bestes Kostümdesign“. Die berühmte nächtliche Badeszene im Trevi-Brunnen machte die damals 29-jährige Anita Ekberg zum Sexsymbol der 1960er Jahre und Urbild der Weiblichkeit.

Das Meisterwerk vom italienischen Großmeister des Autorenfilms Federico Fellini - neu restauriert und endlich wieder auf großer Leinwand!

"Ein epochaler Film, das Mosaik-Porträt einer Gesellschaft in der Stagnation eines Unter- und Übergangs […] ,La dolce vita‘ ist eine oft satirisch zugespitzte Kritik an der Leere des ,süßen Lebens‘, der uneingestandenen Lebensangst." (Frankfurter Rundschau)

Goldene Palme, Cannes 1960.

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DER PERFEKTE CHEF

tägl. 21:15 (außer So + Mi), Do – Mo auch 18:50 (Mo in OmU)

Regie: Fernando Léon de Aranoa, ES 2021, 120 Min., mit Javier Bardem, Manolo Solo, Almudena Amor, Óscar de la Fuente u.a. | 3. Woche

Der neue Film von Fernando Léon de Aranoa ("Montags in der Sonne", "Princesas", "A perfect Day").

Julio Blanco (Javier Bardem) scheint der perfekte Chef zu sein: kompetent, charismatisch und sehr fürsorglich. Als Inhaber eines Familienunternehmens für Industriewaagen ist er beseelt vom Glauben an Gleichgewicht und Gerechtigkeit. Er ist davon überzeugt, dass sein Wort Gesetz ist und seine Entscheidungen einzig dem Wohl der Firma dienen. Das hat ihm Reichtum beschert, Respekt eingebracht und viele Preise. Nur einer fehlt noch, der Preis für exzellente Unternehmensführung der Regierung. Dieses Jahr soll es endlich klappen!

Doch die glanzvolle Fassade beginnt zu bröckeln, als sich der Firmenchef mit einem entlassenen Mitarbeiter, einem deprimierten Produktionsleiter und einer verliebten Praktikantin herumschlagen muss. In einem grotesken Wettlauf gegen die Zeit versucht er verzweifelt, die Probleme seiner Angestellten zu lösen – und überschreitet dabei allerhand moralische Grenzen.

Mit einer köstlich schwarzen Komödie kehrt Superstar Javier Bardem („No Country for Old Men“) in sein Heimatland Spanien zurück, mit einem furiosen Auftritt als Patriarch einer erfolgreichen Fabrik, dem die Kontrolle über sein souverän geführtes Reich zu entgleiten droht. In seiner dritten Zusammenarbeit mit Regisseur Fernando Léon de Aranoa („Loving Pablo“) zieht der Oscargewinner alle Register seines Könnens und macht Firmenchef Blanco zu einer unvergesslichen Figur des modernen Kinos.

EL BUEN PATRÓN wurde mittlerweile mit über 30 Filmpreisen weltweit ausgezeichnet, darunter Goyas für "Bester Film", "Beste Regie", "Bester Darsteller", "Bestes Drehbuch", "Bester Score" und "Bester Schnitt".

Spanische Einreichung für den Oscar 2022.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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WER WIR GEWESEN SEIN WERDEN

So 15:00 & Di 18:50

Regie: Erec Brehmer, DE 2021, 81 Min, Dokumentarfilm | 3. Woche

Für den Filmemacher Erec Brehmer bricht eine Welt zusammen, als seine langjährige Lebensgefährtin Angelina Zeidler bei einem gemeinsamen Verkehrsunfall stirbt.

Mithilfe von Amateuraufnahmen, Sprachnachrichten, Tagebucheinträgen und gemeinsam gehörter Musik begibt er sich auf die Suche nach Orten und Situationen, in denen er seiner verstorbenen Freundin wiederbegegnen kann. So entsteht nicht nur ein kraftvolles, authentisches Dokument einer Trauerbewältigung, sondern auch eine sinnliche Aufforderung an das Leben.

Eine Geschichte über Identität nach dem Verlust eines geliebten Menschen.

"Ich möchte meine Geschichte nutzen, um dem Thema Trauer gesellschaftlich einen Raum zu geben und es aus der Verdrängung zu holen. Und nicht zuletzt soll der Film all jenen Kraft schenken, die wie ich einen geliebten Menschen verloren haben und sich fragen: Wie geht das denn, trauern? Und was kann da alles auf mich zukommen?

Ich wünsche mir, dass dieser Film viele Menschen erreicht, vor allem diejenigen, die einen Raum für ihre Trauer brauchen und diesen bisher noch nicht gefunden haben. Der intime, persönliche und doch gesellschaftliche Raum der Kinoerlebnisses scheint mir dafür am besten geeignet." (Erec Brehmer)

"...[Brehmer] erzählt von den Phasen der Trauer und von neuen Bekanntschaften. Und so paradox es klingen mag: Die Öffentlichkeit dieses Films scheint genau der richtige Ort für die Intimität seiner Geschichte zu sein." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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MONSIEUR CLAUDE UND SEIN GROSSES FEST

tägl. 19:00 (außer Mo), 16:45, So 19:00 in OmU

Regie: Philippe de Chauveron, FR 2021, 98 Min., o. A., mit Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Frédéric Chau, Noom Diawara | 4. Woche

Monsieur Claudes Spaziergänge durch sein Heimatstädtchen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Er und seine Frau Marie sind seit den multikulturellen Hochzeiten ihrer vier Töchter zwar gestählte Profis im Anzapfen tiefster Toleranzreserven, doch die sind allmählich aufgebraucht. Denn die ungeliebten Schwiegersöhne sind jetzt auch noch ihre Nachbarn!

Deren Gezänk über Äpfel, die auf Petersilie fallen, das jüdische Zuckerfest, die arabische Grillparty und die Vernissagen der Eingeweide-Malerei seiner Tochter Segolène entlocken Monsieur Claude ungeahnte Fähigkeiten in den Disziplinen Durchatmen, Augenbrauen-Hochziehen und plötzliches Verschwinden.

Indes fragt sich Marie, wie es eigentlich um ihre Ehe bestellt ist. Denn ihr 40. Hochzeitstag steht bevor und auch die reife Liebe will beschworen sein. Claude verspricht ein romantisches Abendessen à la francaise und ahnt nicht, dass die Töchter still und heimlich sein persönliches Armageddon planen: eine XXL-Familienfeier mit allen Schwiegereltern aus der ganzen Welt, bei der Claude und Marie ihr Eheversprechen erneuern sollen.

Während die Töchter inklusionssensible Hochzeitspläne schmieden, zeichnet sich am Horizont ein Massaker der interkulturellen Gehässigkeiten ab, das selbst Monsieur Claudes Erregungsskurve in den Schatten stellt...

Monsieur Claude, der Meister der formvollendeten Zerknirschung, ist zurück! Keiner beherrscht die Kunst der gerümpften Nase so unterhaltsam wie er: Christian Clavier brilliert in seinem langerwarteten neuen Leinwandabenteuer in der Königsklasse interkultureller Diplomatie: dem Großfamilienfest. MONSIEUR CLAUDE UND SEIN GROSSES FEST ist genau das: ein Fest der Situationskomik, voller Esprit und Dialogwitz, eine Kinokomödie, wie sie sein muss – mitreißend, sympathisch und vor allem extrem witzig.

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Unser Programm vom 18.08.-24.08.2022

NEU:

DER GESANG DER FLUSSKREBSE

tägl. 21:15 in OmU (außer So), 18:45, 16:15

Regie: Olivia Newman, US 2022, 125 Min., ab 12. Mit Daisy Edgar-Jones, Taylor John Smith, Harris Dickinson u.a. | Bundesstart

Als junges Mädchen wird Kya von ihren Eltern verlassen. In den gefährlichen Sümpfen von North Carolina zieht sie sich alleine groß und entwickelt sich zur scharfsinnigen und zähen jungen Frau. Jahrelang geisterten Gerüchte über das "Marschmädchen" durch das nahegelegene Örtchen Barkley Cove und schlossen sie von der Gemeinschaft aus.

Als sich Kya zu zwei jungen Männern aus der Stadt hingezogen fühlt, eröffnet sich für sie eine neue, verblüffende Welt. Doch als einer von ihnen tot aufgefunden wird, sieht die Gemeinde sofort in Kya die Hauptverdächtige. Im Laufe des Falles wird immer mysteriöser, was tatsächlich passiert ist - und es droht die Gefahr, dass die vielen Geheimnisse, die im Sumpf verborgen liegen, ans Licht kommen...

2019 begeisterte die amerikanische Schriftstellerin Delia Owens Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt mit ihrem Roman "Der Gesang der Flusskrebse" - das Buch wurde zu einem globalen Phänomen. Gefolgt vom Bestseller um das geheimnisvolle "Marschmädchen" kommt jetzt die fesselnde Verfilmung auf die große Leinwand.

Produzentinnen von DER GESANG DER FLUSSKREBSE sind niemand Geringere als Hollywoodstar Reese Witherspoon und Lauren Levy Neustadter, das Erfolgsteam hinter "Big Little Lies" und "Kleine Feuer überall". Regie führt Olivia Newman, die bereits durch ihren Netflix-Film "First Match" ein starkes Ausrufezeichen setzte. 

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DOK am Montag:

WETTERMACHER

Mo, 22.8., 19:00

Regie: Stanislaw Mucha, DE 2021, 92 Min.

Nahe des sibirischen Polarmeers liegt die Wetterstation "Chodowaricha", auf der die drei Meteorologen Wladimir, Sascha und Alexander das Wetter beobachten. Sie leben und arbeiten dort in völliger Isolation: nur einmal im Jahr bringt ein Polarschiff lang ersehnte Vorräte.

Das alltägliche Miteinander scheint zunächst friedlich, doch die andauernde Einsamkeit fordert schleichend ihren Tribut und lässt Spannungen zwischen den Metereologen wachsen. Vor allem der wortkarge Wladimir, über dessen Vergangenheit mehr und mehr düstere Details als Licht kommen, bringt Unruhe auf die Insel. Aber auch Schneestürme und halbverhungerte Eisbären sind omnipräsente Gefahren, mit denen sich die Wettermacher konfrontiert sehen. Vor dem stets greifbaren Wahnsinn bewahren sie nur die sporadischen Besuche einiger Nomaden, russische Popsongs und nicht zuletzt der Wachhund Jack.

Der wohl einsamste Arbeitsplatz der Welt: Der preisgekrönte Kult-Regisseur Stanislaw Mucha ("Kolyma") besucht drei Wettermacher auf der Polarinsel "Chodowaricha", wo sie das Wetter ohne jegliche Elektronik mit einfachsten Hilfsmitteln messen. Unvorstellbar, denn ihre Arbeit hat auch Einfluss auf unsere Wettervorhersagen. Aber wie können die drei skurrilen Meteorologen in völliger Isolation leben und arbeiten?

In seinem tragikomischen Dokumentarfilm WETTERMACHER fängt Mucha ("Absolut Warhola", "Die Mitte", "Kolyma") in großen Bildern die eigenwillige Schönheit der sibirischen Tundra und ihrer Bewohner ein.

"Erwarten Sie keinen Film über den Klimawandel! Dort, wo wir waren, vergisst man, wie man das Wort Klima buchstabiert!" (Regisseur Stanislaw Mucha)

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ALCARRÀS - DIE LETZTE ERNTE

tägl. 21:00 (Mo in katal. OmU), 16:30 (außer Sa)

Regie: Carla Simón, ES/IT 2022, 120 Min., ab 6. Mit Josep Abad, Jordi Pujol Dolcet, Anna Otín u.a. | 2. Woche

Seit 80 Jahren hat die Familie Solé in Alcarràs Pfirsiche angebaut. Nun versammelt sie sich, um gemeinsam die letzte Ernte zu realisieren. Denn das Land gehört ihnen nicht, der Großgrundbesitzer Pinyol hatte es ihnen einst überlassen, als Dank für seine Rettung im Spanischen Bürgerkrieg. Nun will der junge Pinyol vom Handschlag seines Urgroßvaters nichts mehr wissen. Er will das Land zurück, um eine einträgliche Photovoltaik-Anlage darauf zu errichten.

Auf einzigartige Weise - vielstimmig, mit überbordender Energie und berührenden Momenten der Stille - erzählt „Alcarràs“ von der letzten Ernte der Solés, so handfest, zärtlich und sinnlich, dass wir uns bald selbst als Mitglied der Familie wähnen.

Der Großvater Rogelio gibt die Hoffnung nicht auf, den jungen Pinyol zum Einlenken zu bewegen. Vater Quimet stützt sich in die Erntearbeit, als gäbe es doch noch ein Morgen. Seine Frau Dolors hält Haus und Familie mit fröhlicher Geduld zusammen, doch auch sie kann beherzt Grenzen ziehen. Die älteren Kinder Roger und Mariona, Quimets Schwestern Glòria und Nati und Schwager Cisco helfen bei der Arbeit, inmitten der unbändigen Kinderspiels der kleinen Iris, Teia, Pau und Pere.

"Das Porträt einer Großfamilie fesselt durch die genaue Beobachtung des landwirtschaftlichen Lebens, der familiären Dynamik und ein fantastisches Laienensemble." (EPD-Film)

Eine ausführliche Kritik finden Sie hier.

Ausgezeichnet mit dem Goldenen Bären als bester Film bei der Berlinale 2022.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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DIE UNENDLICHE WEITE DES HIMMELS

So 14:30

Regie: Renen Ozturk, Freddie Wilkonson, US 2021, 101 Min., ab 6, Dokumentarfilm | 2. Woche

Inspiriert von einer 75 Jahre alten Schwarz-Weiss-Fotografie des Denali (früher bekannt als Mount McKinnley), der mit 6190 Metern höchste Berg Amerikas, lassen sich drei renommierte Kletterer auf das ultimative Abenteuer ein und zeigen uns, warum der Mensch erforschen und erleben muss.

Der Regisseur von THE SANCTITY OF SPACE, Renan Ozturk, war einer der Kameraleute und Bergsteiger bei MERU, dem Durchbruchs- und Erfolgsfilm der FREE SOLO-Regisseure Jimmy Chin und E. Chai Vasarhely, und ist auch Kameramann sowie Regisseur von Höhenszenen bei SHERPA & MOUNTAIN.

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DER LAUTE FRÜHLING - GEMEINSAM AUS DER KLIMAKRISE

So 14:45

Regie: Johanna Schellhagen, DE 2022, 62 Min., Dokumentarfilm | 3. Woche

Seit Beginn der UN-Klimakonferenzen 1992 sind die jährlichen CO2 Emissionen nicht gesunken, sondern um 60% gestiegen. Warum? Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, die in der Lage wäre, den Klimawandel einzudämmen?

In der Klimabewegung setzt sich zwar mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass Kapitalismus und Klimaschutz unvereinbar sind, es fehlt aber eine Vorstellung davon, wie wir einen Systemwandel herbeiführen können. Der laute Frühling skizziert, wie die tiefgreifende Veränderung, die wir brauchen, aussehen könnte.

In einer Situation, in der das öffentliche Bewusstsein für die drastischen Konsequenzen des Klimawandels rapide wächst, lenkt der Film die Aufmerksamkeit auf den Elefanten im Raum: Woher kommt die politische Macht, die Dinge tatsächlich zu ändern?

Regisseurin und Produzentin
Johanna Schellhagen stellt in DER LAUTE FRÜHLING die Frage, was zu tun ist, um Barbarei, Chaos und massenhaften Hunger in der sich entfaltenden Klimakatastrophe einzudämmen. Umgesetzt wurde der Film von labournet.tv.

Das Berliner Frauenkollektiv produziert und sammelt Filme über Streiks und Arbeitsbedingungen weltweit und stellt sie auf labournet.tv zur Verfügung. Dadurch entsteht ein audiovisuelles Archiv aktueller und historischer Arbeitskämpfe, das diese wichtigen Erfahrungen von Solidarität und Organisationsmacht auffindbar macht.

Auf der visuellen Ebene arbeitet DER LAUTE FRÜHLING mit einem spannenden Stil-Mix aus Dokumentaraufnahmen und Animationen. Letztere stammen aus der Feder der erfolgreichen „Graphic Novel“-Zeichnerin Lee Lai.

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DER PERFEKTE CHEF

Sa 16:30 & So 19:00

Regie: Fernando Léon de Aranoa, ES 2021, 120 Min., mit Javier Bardem, Manolo Solo, Almudena Amor, Óscar de la Fuente u.a. | 4. Woche

Der neue Film von Fernando Léon de Aranoa ("Montags in der Sonne", "Princesas", "A perfect Day").

Julio Blanco (Javier Bardem) scheint der perfekte Chef zu sein: kompetent, charismatisch und sehr fürsorglich. Als Inhaber eines Familienunternehmens für Industriewaagen ist er beseelt vom Glauben an Gleichgewicht und Gerechtigkeit. Er ist davon überzeugt, dass sein Wort Gesetz ist und seine Entscheidungen einzig dem Wohl der Firma dienen. Das hat ihm Reichtum beschert, Respekt eingebracht und viele Preise. Nur einer fehlt noch, der Preis für exzellente Unternehmensführung der Regierung. Dieses Jahr soll es endlich klappen!

Doch die glanzvolle Fassade beginnt zu bröckeln, als sich der Firmenchef mit einem entlassenen Mitarbeiter, einem deprimierten Produktionsleiter und einer verliebten Praktikantin herumschlagen muss. In einem grotesken Wettlauf gegen die Zeit versucht er verzweifelt, die Probleme seiner Angestellten zu lösen – und überschreitet dabei allerhand moralische Grenzen.

Mit einer köstlich schwarzen Komödie kehrt Superstar Javier Bardem („No Country for Old Men“) in sein Heimatland Spanien zurück, mit einem furiosen Auftritt als Patriarch einer erfolgreichen Fabrik, dem die Kontrolle über sein souverän geführtes Reich zu entgleiten droht. In seiner dritten Zusammenarbeit mit Regisseur Fernando Léon de Aranoa („Loving Pablo“) zieht der Oscargewinner alle Register seines Könnens und macht Firmenchef Blanco zu einer unvergesslichen Figur des modernen Kinos.

EL BUEN PATRÓN wurde mittlerweile mit über 30 Filmpreisen weltweit ausgezeichnet, darunter Goyas für "Bester Film", "Beste Regie", "Bester Darsteller", "Bestes Drehbuch", "Bester Score" und "Bester Schnitt".

Spanische Einreichung für den Oscar 2022.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

Tickets

MONSIEUR CLAUDE UND SEIN GROSSES FEST

tägl. 19:00 (außer So & Mo)

Regie: Philippe de Chauveron, FR 2021, 98 Min., o. A., mit Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Frédéric Chau, Noom Diawara | 5. Woche

Monsieur Claudes Spaziergänge durch sein Heimatstädtchen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Er und seine Frau Marie sind seit den multikulturellen Hochzeiten ihrer vier Töchter zwar gestählte Profis im Anzapfen tiefster Toleranzreserven, doch die sind allmählich aufgebraucht. Denn die ungeliebten Schwiegersöhne sind jetzt auch noch ihre Nachbarn!

Deren Gezänk über Äpfel, die auf Petersilie fallen, das jüdische Zuckerfest, die arabische Grillparty und die Vernissagen der Eingeweide-Malerei seiner Tochter Segolène entlocken Monsieur Claude ungeahnte Fähigkeiten in den Disziplinen Durchatmen, Augenbrauen-Hochziehen und plötzliches Verschwinden.

Indes fragt sich Marie, wie es eigentlich um ihre Ehe bestellt ist. Denn ihr 40. Hochzeitstag steht bevor und auch die reife Liebe will beschworen sein. Claude verspricht ein romantisches Abendessen à la francaise und ahnt nicht, dass die Töchter still und heimlich sein persönliches Armageddon planen: eine XXL-Familienfeier mit allen Schwiegereltern aus der ganzen Welt, bei der Claude und Marie ihr Eheversprechen erneuern sollen.

Während die Töchter inklusionssensible Hochzeitspläne schmieden, zeichnet sich am Horizont ein Massaker der interkulturellen Gehässigkeiten ab, das selbst Monsieur Claudes Erregungsskurve in den Schatten stellt...

Monsieur Claude, der Meister der formvollendeten Zerknirschung, ist zurück! Keiner beherrscht die Kunst der gerümpften Nase so unterhaltsam wie er: Christian Clavier brilliert in seinem langerwarteten neuen Leinwandabenteuer in der Königsklasse interkultureller Diplomatie: dem Großfamilienfest. MONSIEUR CLAUDE UND SEIN GROSSES FEST ist genau das: ein Fest der Situationskomik, voller Esprit und Dialogwitz, eine Kinokomödie, wie sie sein muss – mitreißend, sympathisch und vor allem extrem witzig.

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE

So 21:15 in OmU

Regie: Daniel Scheinert, Daniel Kwan, US 2022, 139 Min., ab 16. Mit Michelle Yeoh, Jamie Lee Curtis, Stephanie Hsu u.a. |15. Woche

Waschsalonbesitzerin Evelyn Wang (Michelle Yeoh) geht im Chaos ihres Alltags unter: Der bevorstehende Besuch ihres Vaters (James Hong) überfordert sie, die Wünsche der Kunden bringen sie an ihre Grenzen und die anstehende Steuererklärung wächst ihr komplett über den Kopf. Der Gang zum Finanzamt ist unausweichlich, doch während sie mit ihrer Familie bei der Steuerprüferin (Jamie Lee Curtis) vorspricht, wird ihr Universum komplett durcheinandergewirbelt.

Raum und Zeit lösen sich auf, und die Menschen um sie herum haben, ebenso wie sie selbst, plötzlich weitere Leben in Parallelwelten. Sie entdeckt, dass das Multiversum real ist und sie auf die Fähigkeiten und das Leben anderer Versionen ihrer selbst zugreifen kann. Das ist auch bitter nötig, denn sie wird mit einer großen, wenn nicht der größtmöglichen Mission betraut: Der Rettung der Welt vor dem unbekannten Bösen.

Ein Film über eine Frau, die versucht, ihre Steuererklärung zu machen - Das Regie - Duo Dan Kwan und Daniel Scheinert, auch genannt "Die Daniels", legen mit EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE ein überbordendes Sci-fi-/ Action-/ Kung-Fu-Abenteuer vor, das in Lichtgeschwindigkeit durch multidimensionale Universen hüpft. Im Mittelpunkt dieser explosiven Mischung steht Michelle Yeoh (TIGER & DRAGON) als Retterin wider Willen, deren Gegenspielerin von der unvergleichlichen Jaime Lee Curtis (KNIVES OUT: MORD IST FAMILIENSACHE) gespielt wird.

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Kinoprogrammpreis für das Universum

We did it again!

Bei der Verleihung des Kinoprogrammpreises der nordmedia in den Phoenix Kurlichtspielen in Bad Nenndorf am vergangenen Donnerstag, 30.6., wurden wir als eines von 12 niedersächsischen Kinos mit dem Kinoprogrammpreis für die Gestaltung eines hervorragenden Jahresfilmprogramms 2021 in der Kategorie gewerbliche Filmtheater ausgezeichnet, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Mitbetreiberin Marit Vahjen und Theaterleiter Tobias Jung (beide Mitte) nahmen die Auszeichnung entgegen - endlich auch wieder persönlich in diesem Jahr.

Herzlichen Dank! Wir freuen uns riesig!

Corona-News: Maßnahmen aufgehoben

BITTE BEACHTEN SIE: 

Seit dem 03.04.22 ist kein Impfnachweis mehr für Ihren Kinobesuch notwendig. Es gilt auch keine Maskenpflicht mehr.

Wir möchten Ihnen aber (zum Schutz unserer Mitarbeiter und der anderen Gäste) nahelegen, weiterhin eine FFP2 Maske zu tragen, bis Sie Ihren Sitzplatz eingenommen haben.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Wie Sie uns unterstützen können

Wer uns gern unterstützen möchte, kann gern einen Betrag seiner/ihrer Wahl als Spende auf unser Konto der Braunschweigischen Landessparkasse überweisen:

Universum Kinobetriebs GmbH
IBAN: DE68 2505 0000 0199 8887 10
BIC: NOLADE2HXXX
Verwendungszweck: Spende

Auch können Sie gern unter gutschein[at]universum-filmtheater.de Gutscheine bestellen. Hier weitere Infos zum Gutscheinerwerb.

SESSELSPENDE

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Kontakt: info[at]universum-filmtheater.de

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