Dokumentarfilme

"Im Dokumentarfilm werden heute oft die spannendsten Geschichten erzählt. Die Themen und erzählerischen Formen sind so vielfältig wie das Leben selbst. Unsere Reihe DOKUMENTARFILME IM UNIVERSUM stellt eine Auswahl vor, mit der wir Sie für das Format begeistern wollen - nicht nur montags." (Volker Kufahl, Geschäftsführer Universum Filmtheater)

Das Universum Filmtheater Braunschweig wurde am 30. Oktober 2025 in Karlsruhe bei der Verleihung der Kino- und Verleihprogrammpreise des Bundes mit einem Preis für das sehr gute Dokumentarfilmprogramm 2024 im Wert von 5.000 Euro ausgezeichnet!


DOK am Montag: 

ENSEMBLE MODERN – WHY WE PLAY

Mo, 8.6., 19:00

ENSEMBLE MODERN – WHY WE PLAY ist der erste abendfüllende Dokumentarfilm über eines der weltweit führenden Ensembles für zeitgenössische Musik.

Der Film gewährt einen unmittelbaren Zugang zur Arbeit des Ensemble Modern und begleitet die Musiker*innen nicht nur auf der Bühne, sondern vor allem in den Proben – dorthin, wo Musik entsteht.

In konzentrierten Arbeitsprozessen wird hörbar, wie sich eine gemeinsame musikalische Sprache formt: durch Suchen, Verwerfen und erneutes Annähern. Im Zentrum stehen Werke prägender Komponist*innen wie Rebecca Saunders, Heiner Goebbels und Mark Andre ebenso wie Positionen einer jüngeren Generation wie Brigitta Muntendorf und Milica Djordjevic.

Der Film macht diesen Prozess sichtbar und erfahrbar und eröffnet zugleich einen Einblick in die künstlerischen Fragestellungen, die zeitgenössische Musik heute prägen. Dabei entsteht das Bild eines Ensembles als lebendiger Organismus – getragen von individueller Handschrift, kollektiver Präzision und kontinuierlicher Zusammenarbeit mit Dirigent*innen wie Ingo Metzmacher und Enno Poppe.

Jährlich erarbeitet das Ensemble Modern rund 70 Werke und bewegt sich damit stetig an der Grenze des Hörbaren. ENSEMBLE MODERN – WHY WE PLAY zeigt Musik nicht nur als Aufführung, sondern als Prozess – und als gemeinsame Suche nach Ausdruck in unserer Zeit.


EXTRA:

DAS GEWICHT DER WELT

Mi, 10.6., 18:45 - Mit Filmgespräch

Zu Gast: Regisseur Florian Heinzen-Ziob

Wissenschaft soll sachlich sein: Fakten statt Gefühle. Aber eine neue Generation Naturwissenschaftler*innen erlebt, wie ihre Forschung durch den Klimawandel aus den Fugen gerät. 

Statt die Wunder der Natur zu entdecken, sind Maria, Doktorin der Glaziologie, Sebastian, Professor für Physikalische Chemie, und Nana, Molekularbiologin, Chronisten einer untergehenden Welt. Aber niemand hört auf sie. Was tun? Statt sich frustriert in den Elfenbeinturm ihrer Forschung zurückzuziehen, verlassen Maria, Sebastian und Nana das Labor und werden zu Aktivist*innen, denn sie tragen auf ihren Schultern das Gewicht der Welt.

DAS GEWICHT DER WELT ist mehr als ein Klimadokumentarfilm – es ist ein zutiefst menschliches Porträt dreier Naturwissenschaftler*innen, die erkennen, dass ihre Forschung alleine nicht mehr ausreicht. In Zeiten zunehmender Klimakatastrophen, politischer Lähmung und gesellschaftlicher Spaltung bietet der Film einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: 

Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen?

In Kooperation mit der Green Office der TU Braunschweig.