Unser Programm vom 26.03.-01.04.2026
NEU:
BLUE MOON
tägl. 20:50 (So + Mo in engl. OmU), 16:00 (Mo + Mi 16:40), So auch 11:00
Regie: Richard Linklater, US/IE 2025, 100 Min., FSK 12. Mit Ethan Hawke, Andrew Scott, Margaret Qualley, Bobby Cannavale | Bundesstart
BLUE MOON erzählt die Geschichte des legendären Songwriters Lorenz Hart, dessen berufliches und privates Leben während der Premierenfeier für das Musical „Oklahoma!“, mit dem sein ehemaliger Partner, der Komponist Richard Rodgers, einen großen Erfolg feiert, ins Wanken gerät.
Mit einer Vielzahl an Schriftsteller*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen, Freund*innen und Protegés – eine Parade der Berühmten und derer, die es werden wollen –, werden über 100 Minuten in Echtzeit die Ereignisse in der Bar Sardi’s am Abend des 31. März 1943 geschildert. Das Ergebnis ist eine Betrachtung über Freundschaft, Kunst und Liebe.
Dem fünffach Oscar®-nominierten Regisseur Richard Linklater (BOYHOOD, BEFORE MIDNIGHT) gelingt es mit seinem Talent fürs Komödiantische, die Ereignisse dieses einzigartigen Abends perfekt einzufangen. Das Drehbuch stammt von Robert Kaplow.
BLUE MOON besticht mit wunderbaren Darbietungen von Ethan Hawke (LEAVE THE WORLD BEHIND) als Lorenz Hart, Andrew Scott (ALL OF US STRANGERS) als Richard Rodgers, Margaret Qualley (THE SUBSTANCE) als Harts Schützling Elizabeth und Bobby Cannavale (STANDING UP) als Barkeeper, Freund und Vertrauter von Hart.
EXTRA:
KEIN LAND FÜR NIEMAND - ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES
Mi, 1.4., 19:00 - Eintriff frei!
Regie: Max Ahrens und Maik Lüdemann, DE 2025, 107 Min., FSK 12, Dokumentarfilm
Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD, die vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird.
Die Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen vor. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung.
KEIN LAND FÜR NIEMAND - ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise. Die Dokumentation beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft, aber auch auf ziviles Engagement.
Sie begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer, dokumentiert die katastrophale Lage aus der Luft und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz Gewalt und tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben.
Während Deutschland dazu beiträgt, eine europäische Festung zu errichten, gerät die politische Landschaft ins Wanken. Von emotionalisierten Medienberichten bis zu hilflos nach rechts rudernden Politiker*innen zeichnet sich eine gesellschaftliche Erzählung ab, die sich gegen Migrant*innen und Schutzsuchende richtet. Ist Migration überhaupt das große Problem, zu dem es gemacht wird? Oder offenbart die Abschottungspolitik tiefere gesellschaftliche Ängste?
In eindringlichen Geschichten zeigt der Film eine zunehmend beängstigende Realität aus Sicht von Geflüchteten und analysiert die Dynamiken hinter dem historischen Rechtsruck. Im Dialog mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Publizist*innen fordert KEIN LAND FÜR NIEMAND - ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES dazu auf, den brutalen Status quo und die scheinbar unaufhaltsame Radikalisierung der Migrations- und Asyldebatte in Frage zu stellen.
Denn damit es auch in Zukunft bei einem glaubhaften „Nie wieder“ bleibt, brauchen wir Alternativen – Alternativen, die der unvermeidbaren Realität von Migration in einer krisenhaften Welt und einem Einwanderungsland im Umbruch gerecht werden.
Eine Veranstaltung der Naturfreundejugend Braunschweig.
Unser Programm vom 02.04.-08.04.2026
NEU:
LES MISÉRABLES – DIE GESCHICHTE VON JEAN VALJEAN
tägl. 19:00 (So in franz. OmU), 14:00
Regie: Éric Besnard, FR 2025, 98 Min., FSK 12. Mit Bernard Campan, Isabelle Carré, Alexandra Lamy, Grégory Gadebois | Bundesstart
Wir schreiben das Jahr 1815: Nach neunzehn Jahren harter Arbeit, Gewalt und Leid für den Diebstahl eines Brotes wird Jean Valjean aus dem Gefängnis entlassen.
Erfüllt von Wut und einem tiefen Gefühl der Ungerechtigkeit, ist er zu einem gefährlichen Mann geworden, der niemandem traut. Er irrt verzweifelt durch den Süden Frankreichs und sucht Unterschlupf in einem kleinen Dorf, wird aber immer wieder abgewiesen.
Unwissentlich findet Jean Valjean Zuflucht und Gastfreundschaft im Haus von Bischof Bienvenu, der mit seiner Schwester und seiner Magd ein einfaches Leben führt. Jean Valjean ist überrascht vom herzlichen Empfang des Bischofs, und seine inneren Dämonen beginnen nach und nach zu schwinden. Doch die Rachegefühle und die Vorurteile der Dorfbewohner lassen ihn nicht los. Wird er sich dennoch zu einem anderen Menschen wandeln können? Jean Valjean steht am Scheideweg seines Lebens.
Der französische Erfolgsregisseur Éric Besnard (DIE EINFACHEN DINGE, BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) wagt sich mit LES MISÉRABLES – DIE GESCHICHTE VON JEAN VALJEAN mutig an Victor Hugos Monumentalwerk.
Er zaubert aus den ersten 150 Seiten des Romans ein fulminantes Leinwanderlebnis über die Entstehung und Entwicklung des späteren Romanhelden und verbindet dabei kongenial die Sprache des 19. Jahrhunderts mit der des 21. Jahrhunderts. In erschütternden Rückblenden erzählt er, wie die Grausamkeiten im Gefängnis einen sensiblen Menschen in einen wütenden Mann verwandeln und konzentriert sich dann auf die Begegnung des Außenseiters mit einem gutherzigen Mann der Kirche. Dieses Treffen lenkt Jean Valjeans Leben in andere Bahnen.
Die vier Hauptrollen sind wunderbar besetzt: Bernard Campan als Geistlicher, Isabelle Carré als seine Schwester, Alexandra Lamy als Hausangestellte und ein herausragender Grégory Gadebois, der mit großer Intensität Valjeans inneren Kampf nach außen trägt.
Hier geht's zum Interview mit Regisseur Éric Besnard.
OSTER-SPECIAL:
PILLION
tägl. 21:00 (Fr + Mo engl. OmU)
Regie: Harry Lightons, GB 2025, 107 Min., FSK 16. Mit Alexander Skarsgård, Harry Melling u.a.
Als der schüchterne Colin in einer Bar auf den charismatischen Ray trifft, ist es sofort um ihn geschehen. Dass der attraktive Biker ausgerechnet ihn zu seinem neuen Gefährten erwählt, kann er kaum fassen. Ray fordert absolute Unterwerfung, zu der Colin nur allzu gern bereit ist. Er putzt, kocht, kauft ein und schläft anstandslos auf dem Bettvorleger.
Im Gegenzug öffnet ihm Ray die Tür zu einer aufregenden Welt wilder Abenteuer und sexueller Ekstase. Während sich seine Eltern zunehmend Sorgen machen, genießt Colin sein neues Leben in vollen Zügen. Doch langsam erwacht in ihm eine leise Sehnsucht nach etwas, das Ray ihm vielleicht niemals geben kann.
Alexander Skarsgård und Harry-Potter-Star Harry Melling brillieren in Harry Lightons überraschend sensibler DomCom mit einer herausragenden Performance voller Humor, Zärtlichkeit und emotionaler Tiefe. PILLION basiert auf der preisgekrönten Romanvorlage „Box Hill“ und feierte seine umjubelte Weltpremiere bei den Filmfestspielen von Cannes, wo er den Drehbuchpreis in der Sektion „Un Certain Regard“ erhielt.
“Die Rollen in der Sado-Maso-Beziehung sind klar verteilt. Ray macht die Ansagen. Colin erfüllt alle Wünsche mit Begeisterung: je erniedrigender, desto lieber. Doch plötzlich probt der Sklave den Aufstand und die Beziehungskarten werden neu gemischt.
Was „Fifty Shades of Grey” gerne gewesen wäre, das liefert dieses lässige Debüt des britischen Regisseurs, dessen Name wie aus einem 007 klingt: Harry Lighton. Seine Absichten: „Make you laugh, make you think, make you feel and make you horny!”. Eine queere RomCom im SM-Milieu, so frech und freizügig wie von Ralf König ausgedacht!” (Programmkino.de)
OSTER-SPECIAL:
ALPHA
Do – Di 20:50 (Mo in franz. OmU)
Regie: Julia Ducournau, FR/BE 2025, 128 Min., FSK 16. Mit Golshifteh Farahani, Tahar Rahim u.a.
Frankreich in 1980er Jahren. Als die 13-jährige Alpha mit einem selbstgeritzten Tattoo auf dem Arm nach Hause kommt, gerät ihr Leben aus den Fugen. Ausgerechnet da taucht ihr Onkel Amin auf, der keinerlei Angst vor dem Tod zu haben scheint.
Wie ein Traum in einem Traum: Nach TITANE und RAW beschreitet Goldene-Palme-Gewinnerin Julia Ducournau auch mit ALPHA neue, visionäre Wege und untermauert ihren Ruf als eine der radikalsten Filmemacherinnen unserer Zeit. Ihr gelingt ein fiebriges und gleichzeitig zärtliches Werk von großer emotionaler Wucht, das von der (Un-)Möglichkeit erzählt, geliebte Menschen loszulassen.
Neben Nachwuchstalent Mélissa Boros beeindrucken Golshifteh Farahani (PATERSON) und vor allem Tahar Rahim (UN PROPHÈTE) mit außergewöhnlichen Leistungen. ALPHA feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes.
Vorschau
Wie Sie uns unterstützen können
Wer uns gern unterstützen möchte, kann gern einen Betrag seiner/ihrer Wahl als Spende auf unser Konto der Braunschweigischen Landessparkasse überweisen:
Universum Kinobetriebs GmbH
IBAN: DE68 2505 0000 0199 8887 10
BIC: NOLADE2HXXX
Verwendungszweck: Spende
Auch können Sie gern unter gutschein[at]universum-filmtheater.de Gutscheine bestellen. Hier weitere Infos zum Gutscheinerwerb.
SESSELSPENDE
"Besser sitzen!"
Sichern Sie sich Ihren persönlichen Kinosessel und unterstützen Sie Braunschweigs einziges Programmkino! Für einen Betrag von 250 Euro sticken wir Ihren Namen auf den Sitz Ihrer Wahl. Suchen Sie sich Ihren Sessel hier aus. Wer zuerst kommt, sitzt zuerst!
201 Braunschweiger*innen sitzen schon!
Kontakt: info[at]universum-filmtheater.de

