NEU: LES MISÉRABLES – DIE GESCHICHTE VON JEAN VALJEAN

tägl. 19:00 (So in franz. OmU), 14:00

Frankreich, 1815: Nach 19 Jahren harter Arbeit, Gewalt und Leid für den Diebstahl eines Brotes wird Jean Valjean aus dem Gefängnis entlassen. Er ist erfüllt von Wut, Rachegefühlen und einem tiefen Gefühl der Ungerechtigkeit, bis er auf den Bischof Bienvenu trifft. Wird er sich zu einem anderen Menschen wandeln können?

Der französische Erfolgsregisseur Éric Besnard (DIE EINFACHEN DINGE, BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) wagt sich mutig an Victor Hugos Monumentalwerk. Mit Bernard Campan, Isabelle Carré, Alexandra Lamy und Grégory Gadebois.

Unser Programm vom 02.04.-08.04.2026

NEU:

LES MISÉRABLES – DIE GESCHICHTE VON JEAN VALJEAN

tägl. 19:00 (So in franz. OmU), 14:00

Regie: Éric Besnard, FR 2025, 98 Min., FSK 12. Mit Bernard Campan, Isabelle Carré, Alexandra Lamy, Grégory Gadebois | Bundesstart

Wir schreiben das Jahr 1815: Nach neunzehn Jahren harter Arbeit, Gewalt und Leid für den Diebstahl eines Brotes wird Jean Valjean aus dem Gefängnis entlassen. 

Erfüllt von Wut und einem tiefen Gefühl der Ungerechtigkeit, ist er zu einem gefährlichen Mann geworden, der niemandem traut. Er irrt verzweifelt durch den Süden Frankreichs und sucht Unterschlupf in einem kleinen Dorf, wird aber immer wieder abgewiesen. 

Unwissentlich findet Jean Valjean Zuflucht und Gastfreundschaft im Haus von Bischof Bienvenu, der mit seiner Schwester und seiner Magd ein einfaches Leben führt. Jean Valjean ist überrascht vom herzlichen Empfang des Bischofs, und seine inneren Dämonen beginnen nach und nach zu schwinden. Doch die Rachegefühle und die Vorurteile der Dorfbewohner lassen ihn nicht los. Wird er sich dennoch zu einem anderen Menschen wandeln können? Jean Valjean steht am Scheideweg seines Lebens.

Der französische Erfolgsregisseur Éric Besnard (DIE EINFACHEN DINGE, BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) wagt sich mit LES MISÉRABLES – DIE GESCHICHTE VON JEAN VALJEAN mutig an Victor Hugos Monumentalwerk.

Er zaubert aus den ersten 150 Seiten des Romans ein fulminantes Leinwanderlebnis über die Entstehung und Entwicklung des späteren Romanhelden und verbindet dabei kongenial die Sprache des 19. Jahrhunderts mit der des 21. Jahrhunderts. In erschütternden Rückblenden erzählt er, wie die Grausamkeiten im Gefängnis einen sensiblen Menschen in einen wütenden Mann verwandeln und konzentriert sich dann auf die Begegnung des Außenseiters mit einem gutherzigen Mann der Kirche. Dieses Treffen lenkt Jean Valjeans Leben in andere Bahnen.

Die vier Hauptrollen sind wunderbar besetzt: Bernard Campan als Geistlicher, Isabelle Carré als seine Schwester, Alexandra Lamy als Hausangestellte und ein herausragender Grégory Gadebois, der mit großer Intensität Valjeans inneren Kampf nach außen trägt.

Hier geht's zum Interview mit Regisseur Éric Besnard.

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OSTER-SPECIAL:

PILLION

tägl. 21:00 (Fr + Mo engl. OmU)

Regie: Harry Lightons, GB 2025, 107 Min., FSK 16. Mit Alexander Skarsgård, Harry Melling u.a.

Als der schüchterne Colin in einer Bar auf den charismatischen Ray trifft, ist es sofort um ihn geschehen. Dass der attraktive Biker ausgerechnet ihn zu seinem neuen Gefährten erwählt, kann er kaum fassen. Ray fordert absolute Unterwerfung, zu der Colin nur allzu gern bereit ist. Er putzt, kocht, kauft ein und schläft anstandslos auf dem Bettvorleger. 

Im Gegenzug öffnet ihm Ray die Tür zu einer aufregenden Welt wilder Abenteuer und sexueller Ekstase. Während sich seine Eltern zunehmend Sorgen machen, genießt Colin sein neues Leben in vollen Zügen. Doch langsam erwacht in ihm eine leise Sehnsucht nach etwas, das Ray ihm vielleicht niemals geben kann.

Alexander Skarsgård und Harry-Potter-Star Harry Melling brillieren in Harry Lightons überraschend sensibler DomCom mit einer herausragenden Performance voller Humor, Zärtlichkeit und emotionaler Tiefe. PILLION basiert auf der preisgekrönten Romanvorlage „Box Hill“ und feierte seine umjubelte Weltpremiere bei den Filmfestspielen von Cannes, wo er den Drehbuchpreis in der Sektion „Un Certain Regard“ erhielt.

“Die Rollen in der Sado-Maso-Beziehung sind klar verteilt. Ray macht die Ansagen. Colin erfüllt alle Wünsche mit Begeisterung: je erniedrigender, desto lieber. Doch plötzlich probt der Sklave den Aufstand und die Beziehungskarten werden neu gemischt. 

Was „Fifty Shades of Grey” gerne gewesen wäre, das liefert dieses lässige Debüt des britischen Regisseurs, dessen Name wie aus einem 007 klingt: Harry Lighton. Seine Absichten: „Make you laugh, make you think, make you feel and make you horny!”. Eine queere RomCom im SM-Milieu, so frech und freizügig wie von Ralf König ausgedacht!” (Programmkino.de)

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OSTER-SPECIAL:

ALPHA

Do – Di 20:50 (Mo in franz. OmU)

Regie: Julia Ducournau, FR/BE 2025, 128 Min., FSK 16. Mit Golshifteh Farahani, Tahar Rahim u.a.

Frankreich in 1980er Jahren. Als die 13-jährige Alpha mit einem selbstgeritzten Tattoo auf dem Arm nach Hause kommt, gerät ihr Leben aus den Fugen. Ausgerechnet da taucht ihr Onkel Amin auf, der keinerlei Angst vor dem Tod zu haben scheint.
 
Wie ein Traum in einem Traum: Nach TITANE und RAW beschreitet Goldene-Palme-Gewinnerin Julia Ducournau auch mit ALPHA neue, visionäre Wege und untermauert ihren Ruf als eine der radikalsten Filmemacherinnen unserer Zeit. Ihr gelingt ein fiebriges und gleichzeitig zärtliches Werk von großer emotionaler Wucht, das von der (Un-)Möglichkeit erzählt, geliebte Menschen loszulassen. 

Neben Nachwuchstalent Mélissa Boros beeindrucken Golshifteh Farahani (PATERSON) und vor allem Tahar Rahim (UN PROPHÈTE) mit außergewöhnlichen Leistungen. ALPHA feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes.

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DOK am Montag:

DIE KINDER DER SCHWEIGENDEN

Mo, 6.4., 18:45

Regie: Fred Turnheim, AT 2025, 100 Min., Dokumentarfilm

Ausgehend von einem Exklusivinterview mit dem 97-jährigen Abba Naor, der als Jugendlicher das KZ Dachau überlebte, seit Jahrzehnten als Zeitzeuge Schüler:innen in Bayern seine Geschichte erzählt, seine eigenen Kinder in Israel damit jedoch lange verschonte, widmet sich der Film dem Erinnern und Schweigen der Überlebenden der Konzentrationslager.

Was bedeutet “erinnern”, wenn diejenigen, die vom unvorstellbaren Schrecken der NS-Konzentrations- und Vernichtungslager erzählen können, bald nicht mehr da sein werden? Wenn diejenigen, die die Entmenschlichung selbst er- und überlebt haben, das Geschehene nicht mehr bezeugen können?

Der Film fragt:

Wie sehr wurden die Kinder der Schweigenden durch die Inhaftierung und/oder das Schweigen ihrer Eltern bis heute geprägt?

Haben sie die Traumata ihrer Eltern als Kind wahrgenommen? Wenn ja, würden sie sagen, dass sich die Traumata auch auf nachfolgende Generationen übertragen haben?

Was macht es mit einem Menschen zu wissen, dass seine Eltern oder Großeltern nur knapp der Vernichtung entkommen sind? Zu wissen, dass die eigene Existenz bloß einem „Fehler in der deutschen Gründlichkeit“ geschuldet ist?

Inwiefern haben die Kinder die „Schuld der Überlebenden“ gespürt?

Wie sehr waren die Konzentrationslager und die Toten Teil der eigenen Kindheit, obwohl oder gerade dann, wenn über diese leidvollen Erfahrungen zuhause nicht gesprochen wurde?

Wurde das Schweigen womöglich erst gegenüber den Enkeln gebrochen? Welche Erinnerungen gibt es über diese Momente des ersten Sprechens?

Wie lässt es sich mit und trotz dieser Geschichte (weiter)leben?

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EXTRA: 

DIRECT ACTION

Mi, 8.4., 19:00 - Zu Gast: Regisseur Guillaume Cailleau

Regie: Guillaume Cailleau & Ben Russell, FR/DE 2024, 221 Min., OmdU, FSK 12, Dokumentarfilm

In Anlehnung an die gleichnamige Proteststrategie - "eine Aktion, die darauf abzielt, unmittelbar und mit effektivsten Mitteln zum Ziel zu gelangen" - ist DIRECT ACTION das zeitgenössische Porträt einer anregenden militanten Aktivist*innengemeinschaft in Frankreich.

Ein 150 Personen starkes ländliches Kollektiv, das mehrere gewaltsame Räumungsversuche des französischen Staates überlebte, erfolgreich ein internationales Flughafenerweiterungsprojekt in der Bretagne verhinderte, von 2012-2018 eine autonome Zone schuf und drei Jahre später zur beachtlichen Umweltbewegung wuchs. 

Durch seinen kooperativen Beobachtungsansatz dokumentiert DIRECT ACTION den Alltag eines vielfältigen Ökosystems aus Aktivistinnen, Hausbesetzern, Anarchisten, Landwirtinnen und von der Regierung als "Öko-Terroristen" abgestempelten Personen, um besser zu begreifen, wie der Erfolg radikaler Protestbewegungen eine Schneise durch die Klimakrise - vielleicht gar aus ihr heraus - schlagen kann.

★★★★ "Der ausführliche Ansatz des Films wird zu einer Botschaft der Hoffnung: Aktivismus wird nicht durch Siege über Nacht angetrieben, sondern durch Rituale, die allen Widrigkeiten zum Trotz fortbestehen." (The Guardian)

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EXTRA: Mi, 15.4., 18:45 in jap. OmU

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