NEU: IM SPIEGEL MEINER MUTTER

tägl. 19:15, 17:15

Als die erfolgreiche Archäologin Ursula bei Ausgrabungen im Moor einen sensationellen Leichenfund macht, stirbt überraschend ihre demenzkranke Mutter. Beim Aufräumen des Elternhauses beginnen für Ursula die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu verschwimmen.

IM SPIEGEL MEINER MUTTER von Jutta Brückner ist ein Film über die Komplexität von Mutter-Tochter-Beziehungen - glänzend besetzt mit Corinna Harfouch, Carla Juri, Hildegard Schmahl und Nina Kunzendorf.

Unser Programm vom 13.08.-19.08.2026

NEU:

IM SPIEGEL MEINER MUTTER

tägl. 19:15, 17:15

Regie: Jutta Brückner, DE 2026, 95 Min., FSK 12. Mit Corinna Harfouch, Carla Juri und Hildegard Schmahl | Bundesstart

IM SPIEGEL MEINER MUTTER, glänzend besetzt mit den Schauspielerinnen Corinna Harfouch, Carla Juri und Hildegard Schmahl, ist der erste Kinofilm der renommierten Autorin, Regisseurin und Produzentin Jutta Brückner nach fast 20 Jahren. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Filmfest München 2026.

Die erfolgreiche Archäologin und Universitätsprofessorin Ursula Scheuner (Corinna Harfouch) macht bei Ausgrabungen im Moor einen sensationellen Leichenfund, der ihr finanziell angeschlagenes Institut retten könnte. Gleichzeitig muss sie den kürzlichen Tod ihrer Mutter (Hildegard Schmahl) verarbeiten. 

Beim Aufräumen des Elternhauses beginnen für Ursula die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu verschwimmen. Gefangen in einem Labyrinth aus Verlust und Trauer muss Ursula schnell einen Weg hinausfinden. Doch als ihre neue Assistentin Mel (Carla Juri) andeutet, sehr viel mehr über Ursulas Lebensgeschichte zu wissen, droht ein lange verborgenes Familiengeheimnis an die Oberfläche zu gelangen.

Der Film erzählt eine Erinnerung. Die Hauptfigur, gespielt von Corinna Harfouch, erinnert sich ein paar Tage nach dem Tod ihrer Mutter an die Zeit, die sie mit ihrer Mutter erlebt hat. Ich habe mich bemüht, eine Form zu finden, wie man Erinnerungen erzählen kann. Ich glaube, dass Menschen ständig mit ihren Erinnerungen konfrontiert werden, ganz besonders, wenn es um so etwas Heftiges geht, wie den Verlust der Mutter.“ (Jutta Brückner)

Es ist die unsentimentale Genauigkeit, mit der die Regisseurin und ihre Darstellerin Corinna Harfouch diese Situation zwischen Lebenskampf, Überforderung und Einsamkeit, zwischen Zukunftsangst, Gegenwartsstress und Vergangenheitstrauma gestalten, die auf der realistischen Ebene vielen Menschen eigene Erfahrungen oder soziale Beobachtungen widerspiegeln mag. <…> Ein Film, der auf so eindringliche wie zurückhaltende Weise berührt.” (epd-film)

Filmtipp von Radio Okerwelle

Tickets

DOK am Montag:

AZZA - DEM PATRIARCHAT DAVONFAHREN

Mo, 17.8., 19:00 in OmU

Regie: Stefanie Brockhaus, DE/SA 2025, 87 Min., FSK 6, Dokumentarfilm

Wie kann Azza als saudische Frau ihre Unabhängigkeit gewinnen?

Die Protagonistin des Films würde antworten: mit Geschick. Mit 16 verheiratet und heute Mutter von vier Teenagern, träumt sie von der Befreiung aus einer gescheiterten Ehe. Aus ihrer Familie ausgeschlossen und auf sich selbst gestellt, bemüht sie sich, ihre finanzielle Unabhängigkeit zu bewahren, indem sie als Fahrlehrerin für Frauen arbeitet. 

Hinter dem Steuer eines großen SUVs fühlt sie sich selbstbewusst und meistert – genau wie auf der Straße – die Hindernisse des Lebens: mangelnde Bildung, unsichere Arbeitsverhältnisse, Ausgrenzung durch die Familie und die Trennung von ihren Kindern. Sie tut alles, um sicherzustellen, dass ihre Töchter nicht das durchmachen müssen, was sie selbst erlebt hat. Sie träumt von einer Reise durch die Wüste. 

Dieses Abenteuer wird zu einer Möglichkeit, sowohl ihr Land als auch sich selbst zu entdecken. Das Autofahren erweist sich als Mittel zur Freiheit – genau wie für viele andere Frauen. Der über drei Jahre gedrehte Film bietet einen intimen Einblick in Azzas Leben, ihre Heimat und eine Gesellschaft am Rande des Wandels, die zwischen Tradition und Moderne schwebt.

Das über mehrere Jahre entstandene, teils geheim gefilmte dokumentarische Porträt beleuchtet dabei auch die Vergangenheit mit einer frühen Zwangsverheiratung mit ihrem ersten Ehemann und Misshandlungen in der Ehe, bevor sie die Scheidung erlangte. 

Während sich der Film zunächst mit den Fahrlehrerambitionen beschäftigt, gerät er nach und nach immer mehr zum Zeugnis eines unbändigen Freiheitsdranges, wobei er den Optimismus der Protagonistin ebenso zeigt wie entmutigende Rückschläge.” (filmdienst.de)

Tickets

Vorschau

Wie Sie uns unterstützen können

Wer uns gern unterstützen möchte, kann gern einen Betrag seiner/ihrer Wahl als Spende auf unser Konto der Braunschweigischen Landessparkasse überweisen:

Universum Kinobetriebs GmbH
IBAN: DE68 2505 0000 0199 8887 10
BIC: NOLADE2HXXX
Verwendungszweck: Spende

Auch können Sie gern unter gutschein[at]universum-filmtheater.de Gutscheine bestellen. Hier weitere Infos zum Gutscheinerwerb.

SESSELSPENDE

"Besser sitzen!"

Sichern Sie sich Ihren persönlichen Kinosessel und unterstützen Sie Braunschweigs einziges Programmkino! Für einen Betrag von 250 Euro sticken wir Ihren Namen auf den Sitz Ihrer Wahl. Suchen Sie sich Ihren Sessel hier aus. Wer zuerst kommt, sitzt zuerst!

201 Braunschweiger*innen sitzen schon!

Kontakt: info[at]universum-filmtheater.de

Ab 20. August täglich 21:00

Mo, 28.9., 18:30 - Mit Filmgespräch

10.09.-16.09.2026

Der aktuelle Programmflyer zum Download

GUTSCHEINE

Gefördert durch Nordmedia: