Unser Programm vom 02.07.-08.07.2026
NEU:
THE PIANO TUNER
tägl. 19:00 (Mi in engl. OmU), 16:45, Fr + Sa auch 21:15 (Fr in engl. OmU)
Regie: Daniel Roher, US/CA 2025, 108 Min., FSK 12. Mit Leo Woodall, Dustin Hoffman, Havana Rose Liu u.a. | Bundesstart
Niki (Leo Woodall) ist ein junger, außergewöhnlich begabter Klavierstimmer, welcher in New York lebt, nachdem er seine musikalische Karriere aufgeben musste. Sein feines Gehör macht ihn nicht nur in der Musikwelt begehrt, sondern auch für Kriminelle, die ihn zum Öffnen von Safes einsetzen. Während er zwischen legaler Arbeit und gefährlichen Aufträgen hin- und hergerissen ist, verliebt er sich in eine junge Kompositionsstudentin (Havana Rose Liu).
Mit seinem Spielfilmdebüt lässt uns Daniel Roher das Talent des aufstrebenden Stars Leo Woodall entdecken, an der Seite seines Mentors – verkörpert von niemand Geringerem als Dustin Hoffman!
“Eine clever inszenierte, warmherzig amüsante Krimi-Lovestory mit exzellenter Besetzung.” (programmkino.de)
"Eine intelligent konstruierte, höchst unterhaltsame Mischung aus Drama, Liebesgeschichte und Krimi, die ihre Erzählstränge geschickt miteinander verknüpft." (filmdienst.de)
Hier geht's zur ausführlichen Kritik.
INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR
tägl. 18:50 (außer Mo)
Regie: Regina Schilling, DE/AT 2026, 95 Min., FSK 6, Dokumentarfilm | 2. Woche
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz.
Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar.
INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
Vorschau
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