NEU: PALÄSTINA 36

tägl. 20:15 (Fr + Mo in OmU), 16:40, So auch 11:15

Das jüngste Werk der palästinensischen Filmemacherin Annemarie Jacir (DAS SALZ DES MEERES, WAJIB) und offizieller Oscar®-Beitrag für Palästina, ist ein leidenschaftliches, bildgewaltiges Historienepos über den arabischen Aufstand von 1936, das diesem prägenden Moment der Geschichte ihres Landes ein filmisches Denkmal setzt. PALÄSTINA 36 verortet präzise den Beginn des palästinensischen Widerstands und den Wendepunkt für das britische Empire.

Unser Programm vom 14.05.-20.05.2026

NEU:

PALÄSTINA 36

tägl. 20:15 (Fr + Mo in OmU), 16:40, So auch 11:15

Regie: Annemarie Jacir, AP/GB/FR/DK/QA/SA/JO 2025, 120 Min., FSK 16. Mit Hiam Abbass, Jeremy Irons, Kamel El Basha, Yasmine Al Massri, Robert Aramayo u.a.

Palästina 1936: Immer mehr Dörfer erheben sich gegen die britische Kolonialmacht, die ihren Einfluss mit Gewalt durchsetzt. 

Gleichzeitig drängen europäische Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen sind, in die Region. Zwischen seinem ländlichen Heimatdorf und dem zunehmend angespannten Jerusalem pendelt der unparteiische Yusuf. Nach einem folgenschweren Ereignis schlägt sich der junge Mann auf die Seite des Widerstands. 

Er schließt sich Verbündeten wie dem Hafenarbeiter Khalid an, der angesichts der eskalierenden Situation keinen anderen Ausweg mehr sieht, als zur Waffe zu greifen. Während sich persönliche Schicksale und politische Umbrüche unaufhaltsam verweben, spitzt sich die Lage dramatisch zu – ein entscheidender Moment, welcher den Ursprung des Konflikts der gesamten Region markiert.

Das jüngste Werk der palästinensischen Filmemacherin Annemarie Jacir (DAS SALZ DES MEERES, WAJIB) und offizieller Oscar®-Beitrag für Palästina, feierte seine umjubelte Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival, wo es mit 20-minütigen Standing Ovations geehrt wurde. Mit ihrer neuen Regiearbeit schafft Jacir ein leidenschaftliches, bildgewaltiges Historienepos über den arabischen Aufstand von 1936, das diesem prägenden Moment der Geschichte ihres Landes ein filmisches Denkmal setzt.

PALÄSTINA 36 verortet präzise den Beginn des palästinensischen Widerstands und den Wendepunkt für das britische Empire. Gedreht an Originalschauplätzen in Palästina und Jordanien, entstand der Film trotz aller Komplikationen mit spürbarer Nähe zu den Orten der Geschichte.

Filmtipp von Radio Okerwelle

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EXTRA:

SOY CUBA - ICH BIN KUBA (1964)

Mi, 20.5., 19:00 in OmU

Regie: Michail Kalatosow, CU 1964, 141 Min., FSK 12. Mit Sergio Corrieri, José Gallardo, Raúl García, Luz María Collazo

Kuba hat die Welt verteidigt, und jetzt ist es an der Zeit, dass die Welt Kuba verteidigt.” (Greta Thunberg)

Die mörderische Erdrosselung Kubas durch den Schurkenstaat USA hat verheerende Auswirkungen auf die Bevölkerung. Wir schauen nicht weg, sondern zeigen mit dieser Filmvorführung unsere Solidarität mit dem kubanischen Volk.

In vier Episoden entwirft der legendäre russische Regisseur Michail Kalatosow, der mit WENN DIE KRANICHE ZIEHEN Filmgeschichte schrieb, eine Hymne auf die kubanische Revolution. Er spricht zu den Zuschauern, erzählt vom Zucker, von Kubas Menschen, seiner Geschichte und von Havanna, das vor 1959 eine moderne Großstadt war. Die Hymne auf die kubanische Revolution entstand 1964, also nach der gescheiterten Invasion von Exil-Kubanern in der Schweinebucht, als Kuba sich für den sozialistischen Weg entschied. 

In den beiden ersten Episoden wird die soziale Ungerechtigkeit der dafür verantwortlichen Yankees angeprangert, in den anderen Teilen des Films der Heroismus und die Opferbereitschaft der Revolutionäre geschildert: Der Film beschreibt die Zeit in einer phänomenalen Bildsprache, in atemberaubenden Kamerabewegungen und einer Montage, die aus dem Vollen der sowjetischen Filmkunst schöpft.

Zu Gast: Angelika Becker mit einem Bericht zur aktuellen Situation in Kuba.

Sie ist seit fast 20 Jahren in der Kuba-Solidarität aktiv und im Vorstand des Netzwerks Cuba, einem Zusammenschluss von rund 40 Gruppen in Deutschland. Der Partner des Netzwerks in Kuba ist das Kubanische Institut für Völkerfreundschaft. Durch zahlreiche Reisen kennt sie die Insel gut und verfolgt ihre Situation kontinuierlich.

Hier geht's zur Abschlusserklärung des Bundestreffens der AG Cuba sí vom 23. März 2026.

Eintritt: 15 Euro, davon 5 Euro Spende für Cuba Sí.

Eine Soli-Veranstaltung für Kuba - in Kooperation mit Cuba Sí Braunschweig.

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Unser Programm vom 21.05.-27.05.2026

NEU:

VIVALDI UND ICH

tägl. 18:45 (Mo in OmU), 16:30

Regie: Damiano Michieletto, IT/FR 2025, 111 Min., FSK 12. Mit Tecla Insolia, Michele Riondino u.a. | Bundesstart

Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia (Tecla Insolia) im Ospedale della Pietà auf – einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden. 

Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht einer arrangierten Ehe zu entkommen. Antonio Vivaldi (Michele Riondino), der neue Leiter des Orchesters, ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen. 

VIVALDI UND ICH (OT: Primavera) erzählt eine wundervolle Geschichte weiblicher Selbstbestimmung, eingebettet in die atmosphärische Kulisse des barocken Venedigs und getragen von der Musik Antonio Vivaldis – dem Schöpfer der “Vier Jahreszeiten”. 

Der preisgekrönte Theater- und Opernregisseur Damiano Michieletto verwebt in seinem Spielfilmdebüt die Biografie des weltberühmten Komponisten, der zu seiner Zeit unterschätzt wurde, mit dem Schicksal einer jungen Waise, die in der Musik die Inspiration findet, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. 

Dabei stellt der gefeierte Opernregisseur unter Beweis, dass er die Magie von Vivaldis Musik auch auf der großen Leinwand zur vollen Wirkung bringen kann.

Das Drama ist nicht nur klug ausgedacht und mit teils wunderschönen Bildern aus dem alten Venedig in Szene gesetzt, sondern es erzählt auch eine Geschichte, die Ihren Reiz immer stärker durch das Zusammenwirken von Handlung und Musik entfaltet.” (programmkino.de)

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Lesung / Vortrag: Mo, 15.06., 19:00

11.06.-17.06.2026

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