Unser Programm vom 03.06.-10.06.2026
NEU:
ICH VERSTEHE IHREN UNMUT
tägl. 18:40 (Mi 18:50)
Regie: Kilian Armando Friedrich, DE 2026, 90 Min., mit Sabine Thalau u.a. | Bundesstart
Heike (59) arbeitet als Objektleiterin in einer Reinigungsfirma und vermittelt täglich zwischen Kund*innen, Unternehmensleitung und Reinigungspersonal.
Sie hat versucht, einen nicht offiziell angemeldeten Arbeiter eines Subunternehmers abzuwerben und damit gegen die Vorschriften verstoßen. Nun droht der Subunternehmer, die Zusammenarbeit einzustellen, wenn Heike ihm nicht mehr Arbeitsstunden und Einnahmen zusichert. Um diesen Forderungen nachzukommen, muss sie einen ihrer eigenen Mitarbeiter entlassen – einen Kollegen, den ihre Freundin Taja sehr schätzt.
Heike gerät zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter*innen und den Bedingungen der Arbeitswelt im Niedriglohnsektor. Das Drama, das von Erfahrungen des Regisseurs inspiriert ist, bleibt dicht an der Protagonistin und schildert realitätsnah von Druck, Abhängigkeit und dem daraus folgenden psychischen Stress für Angestellte, die keine Lobby haben.
Kilian Armando Friedrichs Spielfilmdebüt war eine der großen Entdeckungen der diesjährigen Berlinale. Ganz nah bei seiner Protagonistin und packend wie ein Thriller, vermittelt "Ich verstehe Ihren Unmut" einen realistischen Einblick in die harten Bedingungen im Niedriglohnsektor – beglaubigt durch eigene Erfahrungen des Regisseurs, vor allem aber durch die Authentizität seiner Darsteller*innen, fast durchweg Laien, die im wahren Leben ebenfalls als Reinigungskräfte arbeiten.
Als Heike beeindruckt insbesondere Sabine Thalau mit einer kraftvollen, berührend facettenreichen Darstellung.
“Es ist ein ungeschönter und zugleich humanistischer Blick, den Kilian Armando Friedrich in seinem Debütspielfilm auf Menschen im Niedriglohnsektor wirft.” (taz)
Hier geht's zur Kritik.
NEU:
SOMMER AUF ASPHALT
tägl. 20:30 (Mi 20:45), Sa + So auch 14:15
Regie: Simon Ostermann, DE 2026, 93 Min., FSK 12. Mit Mala Emde, Christoph Maria Herbst, Aaron Hilmer | Bundesstart
Les (Mala Emde) lebt schnell, spontan und unbeschwert. Tagsüber rast sie als Fahrradkurierin durch die Stadt, nach Feierabend stürzt sie irgendwo mit ihren Freunden ab. Anhalten, innehalten oder sich Gedanken über die Zukunft machen? Nicht mit Les.
Zumindest nicht, bis ihr Vater Bert (Christoph Maria Herbst) – mit dem sie eigentlich so gut wie keinen Kontakt hat – ganz unerwartet vor der Tür steht und nach einem Unfall sogar ungefragt für seine Tochter aufs Rad steigt. Als Les dann auch noch von ihrer ungeplanten Schwangerschaft erfährt, ist sie vollends in einer neuen Realität angekommen.
Der werdende Vater Tyler (Aaron Hilmer) hätte zwar Lust auf ein Kind, ist aber leider selbst noch eins. Les‘ Welt steht komplett Kopf – und dabei hat Bert ihr noch nicht einmal gesagt, dass er bald sterben wird...
SOMMER AUF ASPHALT von Regisseur Simon Ostermann ist eine warmherzige Vater-Tochter-Komödie über Selbstbestimmung, Familie und Zugehörigkeit. Berührend, leicht und witzig erzählt der Film von großen Entscheidungen in einer Lebensphase zwischen Aufbruch und Verantwortung und von der Suche nach dem richtigen Platz im Leben.
“Die Inszenierung von Simon Ostermann, der mit ‘Sommer auf Asphalt’ seinen ersten Kinofilm vorlegt, bleibt insgesamt sehr zurückgenommen und lässt so den wirklich hervorragenden Schauspielern und Dialogen genügend Raum zum Atmen. Entstanden ist so ein leichter Sommerfilm, dessen Handlung nicht unbedingt das Rad neu erfindet, der aber das Herz definitiv am rechten Fleck hat.” (spot media)
Vorschau
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