Unser Programm vom 08.01.-14.01.2025
NEU:
RENTAL FAMILY
tägl. 18:50 (außer Mi), 14:00, Mo 18:50 in engl./jap. OmU
Regie: HIKARI, US/JP 2025, 111 Min., o. A., mit Brendan Fraser, Takehiro Hira, Maria Yamamoto u.a. | Bundesstart
RENTAL FAMILY erzählt die Geschichte eines in Tokio lebenden US-Schauspielers (Oscar®-Preisträger Brendan Fraser), der auf der Suche nach einem Sinn in seinem Leben ist, bis es ihm gelingt, einen ungewöhnlichen Job an Land zu ziehen.
Für eine japanische „Rental Family“-Agentur schlüpft er in unterschiedliche Rollen und spielt als Familienmitglied den Sohn, Ehemann oder Vater. Während er mehr und mehr in die Lebenswelten seiner Kunden eintaucht und ihnen hilft ihre familiären Lücken zu füllen, beginnt er echte Bindungen aufzubauen, die die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität verschwimmen lassen.
In der Auseinandersetzung mit den moralischen Aspekten seines neuen Jobs, entdeckt er den Sinn im Leben, das Gefühl von Zusammengehörigkeit und die Schönheit zwischenmenschlicher Beziehungen neu.
“Mit angenehmer Leichtigkeit geht es so amüsant wie nachdenklich um Identität, Lügen und Einsamkeit. … Fraser präsentiert sich scheinbar mühelos als glaubhaftes Stehaufmännchen mit enormem Empathie-Potenzial. Eine ziemlich oscarreife Leistung in einem warmherzigen Crowdpleaser mit Tiefgang.” (programmkino.de)
NEU:
SONG SUNG BLUE
tägl. 18:40 (außer Mo), 14:00, So + Mi 18:40 in engl. OmU
Regie: Craig Brewer, US 2025, 133 Min., FSK 12. Mit Hugh Jackman, Kate Hudson u.a. | Bundesstart
Als Mike Sardina (Hugh Jackman) die Sängerin Claire Stengl (Kate Hudson) zum ersten Mal auf der Bühne sieht, ist es sofort um ihn geschehen.
Mike, ein Vietnam-Veteran und ehemaliger Alkoholiker, jobbt als Mechaniker – doch sein Herz schlägt für die Musik, die er abends auf kleinen Bühnen spielt. In Claire erkennt er dieselbe Begeisterung. Schnell entsteht zwischen den beiden eine tiefe Verbundenheit. Sie gründen die Neil-Diamond-Tribute-Band „Lightning & Thunder“ – es ist der Beginn einer unvergesslichen Liebesgeschichte, die weit über die gemeinsame Leidenschaft zur Musik hinausgeht.
Mit SONG SUNG BLUE präsentiert Regisseur und Drehbuchautor Craig Brewer ("Hustle & Flow") ein mitreißendes Epos über die innige und kreative Verbindung zweier Musiker, die zeigen, dass es keine Rolle spielt, wann im Leben man sich findet – Hauptsache, Herz und Musik schlagen im gleichen Takt.
Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt der Film die Geschichte von Claire und Mike Sardina, die es als Band „Lightning & Thunder“ von einer kleinen Garage bis in die Clubs von Milwaukee schaffen. Das Paar gelangt zu unerwartetem Erfolg, der allein auf der engen Verbundenheit zueinander beruht. Selbst als ein Schicksalsschlag alles verändert, besinnen sich die beiden auf ihre Liebe – zur Musik und zueinander.
"Ein zeitgemäßer Film über Liebe und Widerstandsfähigkeit, Musik und Magie. Das Publikum wird das Kino verlassen und den Refrain von ‚Sweet Caroline‘ singen – so gut, so gut, so gut!“ (Bob Gazzale, American Film Institute)
CINEMATHEK:
REINAS - DIE KÖNIGINNEN
Mi, 14.1., 19:00 in OmU
Regie: Klaudia Reynicke, CH/PE/ES 2024, 105 Min., FSK 12. Mit Abril Gjurinovic, Luana Vega, Gonzalo Molina
Lima im Sommer 1992. Elena und ihre Mädchen Lucia und Aurora bereiten ihre Abreise von Peru, wo sich soziale und politische Unruhen breitmachen, in die USA vor.
Mit widersprüchlichen Gefühlen blicken die drei ihrem Abschied entgegen – von ihrem Land, von Familie und Freund*innen und von Carlos, Vater und Ex-Ehemann. Der, ein charmanter Luftibus, hat sich schon lang kaum mehr blicken lassen. Nun, als das Reisedatum näher rückt, versucht er, sich seinen Töchtern wieder anzunähern…
Klaudia Reynicke hat Peru zusammen mit einem Teil ihrer Familie im Alter von zehn Jahren Richtung Europa verlassen. Mit dem Spielfilm “Love Me Tender” (2019) hat sich die schweizerisch-peruanische Regisseurin international einen Namen gemacht. Im autobiografisch inspirierten REINAS erzählt sie von Herausforderungen, vor denen Kinder und Eltern an einem Wendepunkt des Lebens stehen, von Befürchtungen und Hoffnungen, vom Bedürfnis nach Zugehörigkeit.
Ein atmosphärisch dichter, emotionaler Film voller Charme und Warmherzigkeit, ausgezeichnet an der Berlinale.
Oscars 2025: Schweizer Kandidat “Bester Internationaler Film”.
Berlinale 2024: Großer Preis der Internationalen Jury für den “Besten Spielfilm Generation Kplus”.
Locarno Filmfestival 2024: Publikumspreis.
In Kooperation mit daumenkino (HBK BS).
Unser Programm vom 15.01.-21.01.2026
DOK am Montag:
FORMEN MODERNER ERSCHÖPFUNG
Mo, 19.1., 18:45 - zu Gast: Regisseur Sascha Hilpert
Regie: Sascha Hilpert, DE 2024, 119 Min., FSK 12. Dokumentarischer Spielfilm. Mit Birgit Unterweger, Rafael Stachowiak u.a.
In Braunlage im Harz befindet sich das letzte Sanatorium Deutschlands, die Klinik Dr. Barner, wo seit mehr als 100 Jahren erschöpfte Menschen nach Ruhe und Heilung suchen. Im dokumentarischen Spielfilm FORMEN MODERNER ERSCHÖPFUNG taucht Regisseur Sascha Hilpert tief in die Geschichte des Sanatoriums und Jahrzehnte der Erschöpfung ein
Die Erzählung von zwei Menschen, die ihre Krise durchleben, trifft auf die Realität im letzten Sanatorium seiner Art. Seit über hundert Jahren kommen Menschen an diesen Ort, die auf Heilung hoffen.
So auch Nina und Henri, beide in der Lebensmitte, ausgebrannt und aus verschiedenen Milieus. Zwischen Speisesaal, Liegekur und Therapie kreuzen sich ihre Wege, in einer Zeit des Ringens um den eigenen Seelenfrieden. Das Haus schneit ein und alles wird langsam und leise. Die Geister und Geschichten aus den langen Korridoren werden zum Begleiter ihrer Tage.
Während die zwei sich die Leviten lesen und ihre Einsamkeit vergessen wollen, gräbt eine Historikerin im Hausarchiv nach Dokumenten aus der Frühzeit der Kuranstalt. Sie erforscht das Sanatorium als Knotenpunkt moderner Erschöpfungsgeschichte und spannt für eine Dissertation einen Bogen von der Neurasthenie zur „inneren Unruhe“ der Gegenwart. Das Haus wird zum Schauplatz für eine Archäologie der Erschöpfung.
Die dritte Hauptrolle im Film spielt das Klinikgebäude selber (Klinik Dr. Barner in Braunlage im Harz). Anfang des 20. Jahrhunderts entwarf der Architekt Albin Müller, bekannt aus der Darmstädter Künstlerkolonie, den Mittelbau und gesamten Innenraum der Klinik. Der Film dokumentiert dieses bis heute erhaltene Jugendstil-Werk Albin Müllers, in welchem sich auch 100 Jahre später noch der reguläre Klinikalltag abspielt.
Vorschau
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