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Ab 15. November: JULIET, NAKED

Der Musikliebhaber Duncan (Chris O'Dowd) ist fast schon besessen vom Singer-Songwriter Tucker Crowe (Ethan Hawke), der nach zwei Jahrzehnten mit "Juliet, Naked" endlich ein neues Album veröffentlicht. Als Duncans Freundin Annie (Rose Byrne) aber zuerst und allein in die neuen Songs reinhört und diesen obendrein nicht viel abgewinnen kann, ist Duncan sauer. Während er nach dem Hören des Albums eine euphorische Kritik auf seiner Fan-Website veröffentlicht, schreibt Annie einen Artikel, in dem sie die Platte kritisiert – woraufhin sich Crowe schließlich persönlich bei ihr meldet.

Verfilmung des gleichnamigen Romans von "About A Boy"- und "High Fidelity"-Autor Nick Hornby.


Ab 22. November: COLD WAR - DER BREITENGRAD DER LIEBE

Während des polnischen Wiederaufbaus ist der begabte Komponist Wiktor auf der Suche nach traditionellen Melodien für ein neues Tanz- und Musik-Ensemble. Unter seinen Studentinnen ist auch die Sängerin Zula, gleich im ersten Augenblick elektrisiert sie Wiktor. Schön, hinreißend und energiegeladen ist Zula schon bald der Mittelpunkt des Ensembles und die beiden verlieben sich ineinander. Ihre brennende Leidenschaft scheint keine Grenzen zu kennen.

Doch als das Repertoire des Ensembles zunehmend politisiert wird, nutzt Wiktor einen Auftritt in Ostberlin, um in den Westen zu fliehen. Zula bleibt der verabredeten Flucht fern und doch führt das Schicksal die beiden Liebenden Jahre später erneut zueinander. Wiktor begegnet Zula in Paris, nur so flammend ihre Liebe, so zerrissen ist das Paar und Zula muss eine tiefgreifende Entscheidung treffen.

Zwischen Heimat und Exil, zwischen Leidenschaft und Verlust sind Frankreich, Jugoslawien und Polen die Schauplätze der fatalen Liebe eines Paares, das vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ohne einander nicht leben kann und miteinander fast keinen Frieden findet.

In seinem einzigartigen Meisterwerk erzählt der Oscar®-Preisträger Paweł Pawlikowski (IDA) von der schier unbändigen, zutiefst menschlichen Kraft der Liebe. In so magischen wie sinnlichen Bildern überzeugt COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE mit einer überragend starken Liebesgeschichte, die in ihrer Unerbittlichkeit und brillanten Intensität unendlich lange nachwirkt.


DOK am Montag: BIG TIME

Mo, 26.11., 19:00

Mit nur 43 Jahren ist der Däne Bjarke Ingels „einer der größten Stars der Architekturwelt“ (The Wall Street Journal). Regisseur Kaspar Astrup Schröder hat den Architekten über einen Zeitraum von fünf Jahren begleitet: zu kniffligen Planungstreffen, auf atemberaubende Baustellen und zu royalen Gebäudeeinweihungen. Ingels erklärt ihm die Geheimnisse seiner Entwürfe, den ständigen Kampf gegen die Kompromisse und den Preis, den er im Privatleben für seinen beruflichen Erfolg zahlen muss. „Big Time“ ist das intime Porträt eines kreativen Genies mit schier grenzenlosen Ambitionen.

In Kooperation mit dem Architekten- und Ingenieur-Verein Braunschweig.

Wiederholung am Sonntag, 2.12., um 11:15 Uhr.


Ab 29. November: THE HOUSE THAT JACK BUILT

In seinem neuesten Film erzählt Lars von Trier die Geschichte eines hochintelligenten Serienkillers namens Jack (Matt Dillon) im Zeitraum von zwölf Jahren aus dessen Perspektive. Jack betrachtet jeden einzelnen seiner Morde als Kunstwerk und tauscht sich mit seinen Gedanken regelmäßig mit dem mysteriösen Verge (Bruno Ganz) aus. Während die Polizei dem Killer über die Jahre immer dichter auf den Fersen ist, geht Jack immer größere Risiken ein, denn er ist noch nicht zufrieden mit seinem Werk...


DOK am Montag: DRAUSSEN

Mo, 3.12., 19:00

„Draußen“ portraitiert vier Obdachlose, die in Köln auf der Straße leben: Matze, Elvis, Peter und Sergio. Was sie erlebt und überlebt haben, was sie vom Leben wissen und wie erfindungsreich sie sich  organisieren, macht ihnen so leicht niemand nach. Um ihre Geschichten zu erfahren, verfolgten die beiden jungen Filmemacherinnen eine besondere Strategie: Sie konzentrierten sich auf die Gegenstände, die die Protagonisten bei sich tragen. Sie baten sie, ihre Welt für sie zu öffnen und ihnen einen Blick in ihre Plastiktüten, Taschen, Einkaufswagen zu gewähren.

Regisseurinnen angefragt

Wiederholung am Sonntag, 9.12., um 11:15 Uhr.


EXTRA: RITORNO - RÜCKKEHR

Mi, 5.12., 19:00 - Zu Gast: Regisseur Manfred Bannenberg

Ein dokumentarischer Essayfilm von Manfred Bannenberg: Der Film zeigt die Wiederentdeckung eines vollkommen vergessenen Kriegsgefangen-Lagers im 1. Weltkrieg in Celle. 100 Jahre nach den Ereignissen werden Erinnerungen und Schicksale wieder lebendig.

Der Literat Oskar Ansull gräbt seit langem in der Geschichte seiner Geburtsstadt und im Umland. In dem kleinen Dorf Scheuen fand er einen Gedenkstein mit einem Hinweis auf italienische Gefangene und bei den weiteren „Ausgrabungen“ stieß er auf den Schriftsteller Carlo Emilio Gadda, dessen Bücher im Berliner Wagenbach Verlag erschienen sind. Gadda war als junger italienischer Offizier Gefangener im Celler-Lager und hat ein „Gefangenen-Tagebuch“ geschrieben. Bei der weiteren Recherche tauchten immer mehr „Fundsachen“ auf. Berichte, Erinnerungen und viele Alltagsstücke, die von den Gefangenen mit nach Italien genommen wurden.

Geschichten von Hunger und Not, aber auch Überlebensentwürfe: Texte, Zeichnungen, Kompositionen und Episoden aus dem Alltag der Gefangenen. Italienische Angehörige erzählen die Geschichte ihrer "Großväter", und Celler Schüler beschäftigen sich mit den Ereignissen.



Ab 6. Dezember: ASTRID

Von Pippi Langstrumpf über Ronja Räubertochter bis zum Michel aus Lönneberga: Kein anderer Name ist bis heute so untrennbar mit so vielen faszinierenden Kinderbüchern verbunden wie der von Astrid Lindgren. Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt. Zudem setzte die "Schwedin des Jahrhunderts" und Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels sich unermüdlich für die Rechte von Kindern ein.

Ihre eigene Kindheit dagegen endete früh, als Astrid im Alter von 18 Jahren unehelich schwanger wurde – im Schweden der 1920er-Jahre ein Skandal. Der Film erzählt einfühlsam davon, wie die junge Astrid den Mut findet, die Anfeindungen ihres Umfeldes zu überwinden und ein freies, selbstbestimmtes Leben als moderne Frau zu führen. Die bekannte dänische Regisseurin Pernille Fischer Christensen ("En Soap", "Eine Familie") besetzte die Rolle der Astrid mit der jungen Schauspielerin Alba August; auch Trine Dyrholm ("Nico, 1988") spielt mit.


DOK am Montag: KOLYMA

Mo, 10.12., 19:00

Mit seinem neuen Film unternimmt Autorenfilmer Stanislaw Mucha einen waghalsigen Roadtrip entlang der 2.000 km langen Kolyma-Straße von Magadan bis nach Jakutsk, der kältesten Großstadt der Welt. Getriggert durch die Erlebnisse seines Großvaters entdeckt er die Spuren einer unglaublichen Geschichte: die der schrecklichen Gulags, der stalinistischen Arbeitslager, und die Überbleibsel der fiebrigen Goldsuche. Wie lebt es sich heute in dieser unwirtlichen Gegend, wo Millionen Sträflinge ihr Leben ließen? Kann man hier lieben, lachen und glücklich sein? Muchas Begegnungen mit überraschend offenen Menschen ergeben das lebendige Porträt einer Region – immer im Schatten der Vergangenheit, die dort unwiderruflich festgefroren zu sein scheint.

Wiederholung am Sonntag, 16.12., um 11:15 Uhr.


Ab 13. Dezember: GEGEN DEN STROM

Halla ist fünfzig und eine unabhängige Frau. Doch hinter der Fassade einer gemächlichen Routine führt sie ein Doppelleben als leidenschaftliche Umweltaktivistin. Bekannt unter dem Decknamen „Die Bergfrau“ bekämpft sie heimlich in einem Ein-Frau-Krieg die nationale Aluminiumindustrie.

Mit ihren riskanten Aktionen gelingt es ihr, die Verhandlungen zwischen der isländischen Regierung und einem internationalen Investor zu stoppen. Doch dann bringt die Bewilligung eines fast schon in Vergessenheit geratenen Adoptionsantrags Hallas gradlinige Pläne aus dem Takt. Entschlossen plant sie ihre letzte und kühnste Aktion als Retterin des isländischen Hochlands.

Bereits mit seinem großartigen Debüt "Von Menschen und Pferden" erregte Benedikt Erlingsson international Aufmerksamkeit. Nun ist der isländische Regisseur zurück mit einer ebenso knochentrockenen wie politisch scharfzüngigen Komödie. Die Inszenierung der atemberaubenden Kulisse Islands ist betörend und die Hauptdarstellerin Halldóra Geirharðsdóttir eine Wucht.

"Gegen den Strom" begeisterte das Publikum der Semaine de la Critique auf dem Filmfestival Cannes 2018 und als Eröffnungsfilm auf dem Filmfest Hamburg.


SOUND ON SCREEN: BOHEMIAN RHAPSODY (OmU)

Fr, 14.12., 19:00

Das lange erwartete Queen-Biopic von X-Men Regisseur Bryan Singer zeichnet 15 Jahre Bandgeschichte nach - von der Formierung der Band 1970 bis hin zum legendären Live-Aid-Konzert 1985, als 72.000 Zuschauer zu "Radio Ga Ga" im Takt klatschten. "Mr. Robot" Rami Malek liefert als Freddy Mercury eine furiose One Man Show ab – zweifellos die Performance des Jahres. 

Anschließend Konzert im Café Riptide.

Karten sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich!


Ab 20. Dezember: DIE SCHNEIDERIN DER TRÄUME

Im modernen Mumbai der gläsernen Hochhäuser arbeitet die junge Witwe Ratna als Dienstmädchen für Ashwin, einen jungen Mann aus wohlhabendem Hause, der scheinbar alles hat, was es für ein komfortables Leben braucht.

Ratna wiederum hat vor allem eins: den Willen, sich ein besseres Leben zu erarbeiten und ihren Traum zu verwirklichen, Mode-Designerin zu werden. Als Ashwins sorgfältig arrangierte Bilderbuch-Hochzeit platzt, scheint Ratna die Einzige zu sein, die Ashwins tiefe Melancholie versteht. Ashwin verliebt sich in das so zurückgenommene Hausmädchen, denn er entdeckt in ihr eine willensstarke und sinnliche Frau, die bereit ist, für ihre Träume einzustehen. Und auch Ratna entwickelt Gefühle für ihn. Dennoch ist sie für beider Umgebung nur das Dienstmädchen, das von seiner Familie entsprechend behandelt wird.

Die tiefe Verbundenheit zwischen den beiden macht ihnen nur zu bewusst, wie unvereinbar die Welten sind, denen sie angehören. So müssen sie wählen zwischen gesellschaftlicher Anerkennung und der Liebe – einer Liebe, die sich gegen alle politischen und kulturellen Widerstände behaupten muss und ihre Familien zerstören würde.

Gewinner des HEINRICH Publikumspreises beim 32. International Filmfestival Braunschweig.


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