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Ab 19. Dezember: MOTHERLESS BROOKLYN

"Motherless Brooklyn" folgt Lionel Essrog (Edward Norton), einem einsamen Privatdetektiv mit Tourette-Syndrom, bei seinem riskanten Vorhaben, den Mord an seinem Mentor und einzigen Freund Frank Minna (Bruce Willis) aufzuklären. Mit nichts weiter als einigen Hinweisen, aber befeuert von seinem drängenden, obsessiven Verstand, deckt Lionel streng gehütete Geheimnisse auf, die entscheidend für das Schicksal und das Gleichgewicht von New York sind.

Der rätselhafte Mord spült ihn in Gin geschwängerte Jazzklubs in Harlem, in die unnachgiebigen Slums von Brooklyn und schließlich in die vergoldeten Säle der Mächtigen von New York. Um seinen Freund zu ehren, nimmt Lionel den Kampf gegen Gangster, Korruption und den gefährlichsten Mann der Stadt auf - auch um die Frau zu schützen, die seine eigene Rettung sein könnte.

Regie und Drehbuch: Edward Norton.

Mit Alec Baldwin, Willem Dafoe, Bruce Willis, Gugu Mbatha-Raw und Edward Norton.


Ab 26. Dezember: DER GEHEIME ROMAN DES MONSIEUR PICK

In einer fern liegenden Bibliothek entdeckt eine junge Lektorin ein Buch, das noch nicht veröffentlicht worden ist und sofort zum Bestseller wird. Es stellt sich heraus, dass der Autor des Romans ein Pizzabäcker aus einem bretonischen Dorf ist.

Mit fröhlicher Klugheit erzählt DER GEHEIME ROMAN DES MONSIEUR PICK von der Liebe zu den Büchern, von der Lust am Erzählen und vor allem an der Enthüllung. Mit hinterlistigem Humor verwickelt uns Regisseur Rémi Bezançon in ein abenteuerliches Versteckspiel voller Finten und Überraschungen. Es gelingt eine fesselnde Parodie der Verlagsbranche und ein so unterhaltsamer wie intelligenter Kinospaß.

Der neue Film von Rémi Bezançon ("C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben"), mit Fabrice Luchini und Camille Cottin.


Ab 2. Januar: JUDY

Vor genau 80 Jahren wurde das "kleine Mädchen mit der großen Stimme" als Dorothy in "The Wizard of Oz" zum gefeierten Kinderstar und avancierte zu einer der beliebtesten Bühnen-Ikonen aller Zeiten: Judy Garland, die Grande Dame Hollywoods.

JUDY ist der Blick hinter die Kulissen einer großen Karriere im kompromisslosen Rampenlicht des Showbusiness. Mit einer außergewöhnlichen schauspielerischen Leistung zeichnet Renée Zellweger die Lebensgeschichte Judy Garlands nach und zeigt sie in ihrer gesamten Zerrissenheit - zwischen Stolz und Verletzlichkeit, der Sehnsucht nach Anerkennung und überbordender Lebensfreude.

Mit vielen ihrer beliebtesten Songs ist JUDY eine Liebeserklärung und tiefe Verneigung vor einer einzigartigen Frau, die bis heute mit ihrer Stimme mitten ins Herz trifft und die Menschen träumen lässt von einer Welt jenseits des Regenbogens.


CINEMATHEK: WEITERMACHEN SANSSOUCI

Mi, 8.1., 19:00

Dem Institut für Kybernetik und Simulationsforschung droht die Schließung – so das Ausgangsszenario dieser Satire über die Verwandlung des Universitätsbetriebs in eine turbokapitalistische Forschungsmaschinerie.

Phoebe Phaidon nimmt als hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerin wieder einmal einen befristeten Lehrauftrag an. Mit ihren noch nicht ganz verblassten Idealen als progressive Klimaforscherin agiert sie zwischen den frustrierten, aber kampfbereiten Studierenden, die die Bibliothek besetzen. Auf der anderen Seite: der etablierte Lehrkörper, beim Überlebenswillen im Drittmittelbeschaffungssumpf zu eitlen Zynikern verkommen, die sich vor keiner noch so grotesken Verrenkung im Evaluierungswahnsinn scheuen.

Max Linz ("Ich will mich nicht künstlich aufregen") komponiert seinen Film mit feinem Gespür für Berliner Befindlichkeiten, städtische Kulissen, Bürodekor und akademische Kostüme. Und mit Lust an der Überzeichnung der dekadenten Uni-Sprache, die ihre Reizwörter wie Köder in der Verhaltensforschung benutzt. Am Ende entwickelt sich der Film fast zu einem Musical – der Ohrwurm „Warum kann es hier nicht schön sein, warum werden wir nicht froh?“ könnte zu einer postkapitalistischen Revolutionshymne werden. (Katalog der Berlinale 2019)

Mit Sarah Ralfs, Sophie Rois, Maryam Zaree, Philipp Hauß u.a.

In Kooperation mit der Cinemathek by Daumenkino.


Ab 30. Januar: SORRY WE MISSED YOU

Newcastle: Ricky Turner und seine Familie kämpfen gegen die Folgen der Finanzkrise 2008. Die Familie hat Schulden, und als der Vater einen neuen Van bekommt, bietet sich ihnen endlich die Chance, die Misere zu beenden. Er will ein Franchise als selbstständiger Fahrer eines Lieferservices betreiben und hofft, hierdurch ein wenig von seiner Unabhängigkeit zurückzuerlangen.

Doch die Bedingungen in der schönen neuen Arbeitswelt sind gnadenlos. Rickys neuer Job ist härter als gedacht, aber auch die Arbeit seiner Frau Abbie als Krankenschwester ist nicht einfach.

Lange wurde uns erzählt, wenn du hart arbeitest, dann hast du ein gutes Leben, kannst deine Familie versorgen und bist sicher. Aber das hat sich geändert — und das ist kein Scheitern des Kapitalismus, das ist purer Kapitalismus, wie er funktioniert.“ (Ken Loach).

Der neue Film eines der wichtigsten Regisseure unserer Zeit - Ken Loach. Mit einem Drehbuch von Paul Laverty.


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