Logo

Vorschau

DOK am Montag: GRENZGEBIET

Mo, 20.9., 19:00

Alex, Henne und Ivan machen Urlaub in Osteuropa. Bald wird klar, dass die drei Freunde nur auf eines geeicht sind: Wo steht der nächste Zug? Wie kommen wir ungesehen heran? Wie ungeschoren davon?

GRENZGEBIET handelt von Menschen, die sich auf das Besprühen von Zügen spezialisiert haben. Dabei verzichtet der Film auf das Ablichten ihrer Werke, fokussiert ihre Gesichter wenn es eng wird, fängt Stimmungen ein und schnodderige Dialoge.

GRENZGEBIET ist ein Film aus der Szene, für die Szene und darüber hinaus.

Regisseur Matti Cordewinus: "Der Film ist für mich ein Experiment. Ich möchte herausfinden, wann und warum Außenstehende einen Zugang zu Graffiti finden oder eben auch nicht."


EXTRA: OECONOMIA

Mi, 22.9., 19:00

Zu Gast: Regisseurin Carmen Losmann

Unser Wirtschaftssystem hat sich unsichtbar gemacht und entzieht sich dem Verstehen. In den letzten Jahren blieb uns oft nicht viel mehr als ein diffuses und unbefriedigendes Gefühl, dass irgendetwas schiefläuft. Aber was?

Der Dokumentarfilm OECONOMIA legt die Spielregeln des Kapitalismus offen und macht in episodischer Erzählstruktur sichtbar, dass die Wirtschaft nur dann wächst, dass Gewinne nur dann möglich sind, wenn wir uns verschulden. Jenseits von distanzierten Phrasen der Berichterstattung, die ein Verstehen des Ungeheuerlichen letztlich immer wieder verunmöglichen, macht sich OECONOMIA mit viel Scharfsinn und luzider Stringenz daran, den Kapitalismus der Gegenwart zu durchleuchten. 

Mit OECONOMIA, der auf der Berlinale 2020 seine Premiere feierte und von der Kritik hoch gelobt wurde, öffnet die Regisseurin Carmen Losmann den Blick jenseits der gängigen Erklärungsmuster und Dogmen auf den Nucleus eines hochexplosiven Systems: Der Schuldner als zentraler Akteur. - Ein Film von brennender Aktualität.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Fairen Woche.


Ab 23. September: SCHACHNOVELLE

Wien, 1938: Österreich wird von Nazi-Deutschland besetzt. Kurz bevor der Anwalt Josef Bartok (Oliver Masucci) mit seiner Frau Anna (Birgit Minichmayr) in die USA fliehen kann, wird er verhaftet und in das Hotel Metropol, Hauptquartier der Gestapo, gebracht.

Als Vermögensverwalter des Adels soll er dem dortigen Gestapo-Leiter Böhm (Albrecht Schuch) Zugang zu Konten ermöglichen. Da Bartok sich weigert zu kooperieren, kommt er in Isolationshaft. Über Wochen und Monate bleibt Bartok standhaft, verzweifelt jedoch zusehends – bis er durch Zufall an ein Schachbuch gerät.

Mit Oliver Masucci, Birgit Minichmayr, Albrecht Schuch, Andreas Lust, Samuel Finzi u.a.

Die hervorragende Neuverfilmung des Literatur-Klassikers von Stefan Zweig von Philipp Stölzl ("Der Medicus", "Goethe!", "Nordwand").


SOUND ON SCREEN: SHANE

Do, 23.9., 19:00

Shane MacGowan. Rebell, Punk, Poet. Frontmann der legendären Band The Pogues. Begnadeter Songwriter und exorbitanter Selbstzerstörer. Der durchgeknallte Unruhestifter mit irischen Wurzeln, der nach London zog, um in den Underground-Clubs und Pubs die dort gerade entstehende Punkbewegung mit irischem Folk aufzumischen. „I was always at the right place at the right time.“ Aus der Nische des Punk heraus schaffte es Shane, seinen Landsleuten in der aufgeheizten Stimmung des Nordirland-Konflikts eine weithin hörbare Stimme zu geben, mit einer Wucht und Hemmungslosigkeit, die sie bis dahin nie hatten. Und wie nebenbei schuf er mit „Fairytale Of New York“ im Stil einer irischen Folk-Ballade eines der meistgehörten Weihnachtslieder der Briten im 21. Jahrhundert.

Nun hat der gefeierte Dokumentarfilmer und Wegbegleiter des Punk, Julien Temple, Shane ein Denkmal gesetzt: ein Feuerwerk aus intimen Aufnahmen der britischen Punk-Kultur aus Temples eigenen Archiven und bisher unveröffentlichtem Material. Temple beschwört in seinem Film Aufstieg und Niedergang eines rotzigen Genies, das sich selbst mit seinen Exzessen aus der eigenen Band katapultierte und bis in den Rollstuhl brachte, um schließlich seinen 60. Geburtstag mit neuen Zähnen, altem Humor und Größen wie Nick Cave und Johnny Depp als rauschendes Fest auf der Bühne zu feiern.


Can't be Silent:

THE REMAINS - NACH DER ODYSSEE

Mo, 27.9., 19:00

Regie: Nathalie Borgers, AT 2019, 89 Min.

Auf ihrer Überfahrt nach Europa haben in den letzten 25 Jahren mehr als 30.000 Menschen im Mittelmeer den Tod gefunden – diesen kalten Zahlen stellt Nathalie Borgers mit dem Dokumentarfilm THE REMAINS ihren Blick auf unmittelbar Betroffene und deren Schicksale entgegen. Der Film geht in subtiler Weise den sichtbaren und unsichtbaren Spuren nach, die die Flüchtlingsbewegung bei den Überlebenden, aber auch  bei denen, die sich an die Seite der Flüchtenden stellten, hinterlassen haben.

Sie erzählt auf zwei parallel geführten Erzählebenen: die eine Erzählung führt nach Lesbos, jener ägäischen Insel, auf der viele  Geflüchtete auf ihrem Weg nach Europa gelandet sind. Sie lässt beeindruckende Menschen zu Wort kommen, die sich in ihrer täglichen Arbeit extremen Notlagen und dem Tod stellen müssen. Die zweite Erzählung führt nach Wien, zu dem aus Syrien geflüchteten Farzat Jamil; er hat Asylstatus erlangt und kann am Wiener Flughafen auch den Vater und drei Schwestern wieder in die Arme nehmen. Diese hochemotionale Wiedervereinigung erschließt jedoch auch den Preis, den Farzats Familie für das Leben in Europa bezahlt hat.

In Kooperation mit Refugium Flüchtlingshilfe e.V. Braunschweig.


Exhibition on Screen: SONNENBLUMEN

Mo, 27.9., 19:00

Ein einzigartiger Blick auf van Goghs spektakuläre Gemälde:

Vincent van Goghs Sonnenblumen gehören zu seinen berühmtesten Werken und zu den ikonischsten Gemälden weltweit. In einer außergewöhnlichen Ausstellung untersucht das Van Gogh Museum fünf seiner Gemälde der Reihe Sonnenblumen in einer Vase aus neuen Perspektiven.

Warum wählte er ausgerechnet exotische Sonnenblumen? Was fanden Wissenschaftler*innen in ihren Analysen der Gemälde über sein Vorgehen heraus, und was waren van Goghs Gedanken hinter den Bildern? "Exhibition on Screen" gibt einen exklusiven Einblick in die Komplexität seiner Werke.


Ab 30. September: HELDEN DER WAHRSCHEINLICHKEIT

Die neue schwarze Komödie des skandinavischen Kultregisseurs Anders Thomas Jensen (ADAMS ÄPFEL, DÄNISCHE DELIKATESSEN).

Trauer-Arbeit ist eine einsame Angelegenheit. Entsprechend möchte der gerade heimgekehrte Offizier Markus (Mads Mikkelsen) einfach seine Ruhe haben. Er will möglichst wenig weinen, sich um seine Teenager-Tochter Mathilde kümmern und den Verlust seiner Frau mit viel Bier herunterspülen.

Doch diese Rechnung hat er ohne die drei Unglücksvögel gemacht, die vor seiner Tür auftauchen. Der Mathematiker Otto, sein nervöser Kollege Lennart und der exzentrische Hacker Emmenthaler sind sichtlich vom Leben gebeutelt. Allerdings haben sie einen Weg gefunden, dem Schicksal das Handwerk zu legen: Sie können rechnen. Und ihren Berechnungen zufolge starb Markus Frau nicht zufällig.

Tatsächlich hat das schräge Trio Indizien, die stutzig machen. Aus zahllosen Details knüpfen sie eine zwingende Beweiskette, an deren Ursprung eine Bande namens Riders of Justice steht. Egal wie unwahrscheinlich ihre Theorie klingt – sie weckt erfolgreich die Rachlust des emotional sonst sparsamen Familienvaters.

"Ein brillant erzählter Rachefilm für den intelligenten Zuschauer, der für jeden etwas bietet." (programmkino.de)


SOUND ON PAPER - Lesung im Kinobristro „ABSPANN“

Do, 30.09., 19 Uhr

MAIK BRÜGGEMEYER: „SCHÖNER KANN ES GAR NICHT SEIN. THE BEATLES VON 1957 BIS 1970“

„Schöner kann es gar nicht sein“ erzählt die Geschichte der größten Band der Welt aus der Sicht eines Nachgeborenen. Maik Brüggemeyer ist langjähriger Redakteur der deutschen Ausgabe des „Rolling Stone“ und Beatles-Experte. In lebendiger Sprache wirft er einen professionellen Blick hinter die Kulissen seiner Lieblingsband und beleuchtet die Freundschaft zwischen John Lennon und Paul McCartney.

Maik Brüggemeyer, geboren 1976, arbeitet seit 2001 beim „Rolling Stone“. Er schreibt über Musik, Literatur und Film. 2011 erschien sein erster Roman „Das Da-Da-Da-Sein“, 2015 folgte „Catfish. Ein Bob-Dylan-Roman“. Zuletzt erschienen die beiden Sachbücher „I’ve Been Looking For Frieden. Eine deutsche Geschichte in zehn Songs“ (2018) und „Pop. Eine Gebrauchs­anweisung“ (2019). Er ist Herausgeber der Anthologie „Look Out Kid. Bob Dylans Lieder, unsere Geschichten“.

>>Tickets

 

Mit Unterstützung des Raabe-Haus:Literaturzentrums der Stadt Braunschweig

Mehr Infos zur Veranstaltungsreihe gibt es hier.

(Foto von Maik Brüggemeyer: ©Julia Friese)


CINEMA ITALIA

30.9.-6.10.21

Auch dieses Jahr zeigen wir wieder eine ganze Woche lang italienische Filme:
Cinema! Italia!

Im Herbst 2021 präsentieren wir in Kooperation mit ital-lingua und der Deutsch-italienischen Kulturgesellschaft im Universum Filmtheater, für alle die, die der italienischen Sprache mächtig sind oder ihre italienischen Kenntnisse aufbessern möchten, 6 neue italienische Filme in Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

 

Die Filme:

L’AMORE A DOMICILIO (Liebe unter Hausarrest) - So, 3.10., 16:45 und Di, 5.10., 18:45

COSA SARÀ (Alles wird gut) - Do, 30.9., 18:45 und Sa, 2.10., 16:45

GENITORI QUASI PERFETTI (Fast perfekte Eltern) - Fr, 1.10., 19:00 und Mi, 6.10., 16:45

I PREDATORI (Die Raubtiere) - Sa, 2.10., 19:00 und Mo, 4.10., 21:00

ROSA PIETRA STELLA (Rose, Stein und Stern) - Fr, 1.10., 21:00 und Mi, 6.10., 19:00

VOLEVO NASCONDERMI (Ich wollte mich verbergen) - So, 3.10., 19:00 und Di, 5.10., 21:15

 

 


MENSCHLICHES UND MYTHOLOGISCHES

Die Bildhauerin Sabine Hoppe - 30 Jahre Atelier Schimmelhof

So, 3.10., 11:00

Der Film zeigt einen Querschnitt aus dem 30jährigen Schaffen der Braunschweiger Bildhauerin Sabine Hoppe und gibt Einblicke in ihr Studio und Atelier. Die Kunsthistorikerin Dr. Regine Nahrwold erläutert ausgewählte Werke.

Neben dem Einblick in das Werk zeigt der Film auch den Arbeitsprozess der Herstellung eines Portraits in seinen vielfältigen Arbeitsschritten bis hin zum Bronzeguss. Sabine Hoppe erzählt über ihren persönlichen Werdegang, über 10 Jahre Galerietätigkeit in ihrem Studio, in dem sie regionale und überregionale Künstler und Künstlerinnen ausstellte sowie exemplarisch über einige Arbeiten im öffentlichen Raum.

Ein Film von Michael Ewen.


Ab 7. Oktober: TITANE

Ein Junge verschwindet. 10 Jahre später führt ihn eine Serie unaufgeklärter Verbrechen zurück zu seinem Vater. TITANE: Ein Element von größter Widerstandskraft. Unerschütterlich, unzerstörbar, feuerfest.

"Einerseits völlig überraschend, angesichts des Zeitgeists aber auch vollkommen konsequent gewann Julia Ducournaus „Titane“ in diesem Jahr die Goldene Palme. Die wichtigste Trophäe des Weltkinos ging damit an einen Film, der von einer Serienkillerin erzählt, die dank einer Titanplatte im Kopf zu einem Zwischenwesen mutiert und Sex mit Autos hat; ein wilder Genremix, der sich für vielfältige Lesarten anbietet." (programmkino.de)

Julia Ducournaus feministisches Fantasy/Horror-Drama wurde mit der Goldenen Palme bei den Filmfestspielen Cannes 2021 ausgezeichnet.


DOK am Montag:

REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT

Mo, 11.10., 19:00

Zu Gast: Regisseurin Yulia Lokshina

In der westdeutschen Provinz kämpfen osteuropäische Leiharbeiter*innen des größten deutschen Schweineschlacht-betriebs ums Überleben, und Aktivist*innen, die sich für deren Rechte einsetzen, mit den Behörden. Zur gleichen Zeit proben Münchener Gymnasiast*innen das Bertolt-Brecht-Stück "Die Heilige Johanna der Schlachthöfe", das sich schon 1931 mit Marktmacht und Monopolbildung und der Ausbeutung und Aussperrung von Arbeiter*innen beschäftigte - und reflektieren über die deutschen Wirtschaftsstrukturen und ihr Verhältnis dazu.

Verwoben mit den Gedankengängen der Jugendlichen und ihrer Auseinandersetzung mit dem Text in den Proben erzählt der Film in unterschiedlichen Fragmenten über Bedingungen und Facetten von Leiharbeit und Arbeitsmigration in Deutschland. Ein Film über den Zustand der Arbeit und Fragen der Moral, wo offene Landes- und Marktgrenzen für die einen Gefahr und für die anderen Kapital bedeuten.

Ausgezeichnet als Bester Dokumentarfilm, Festival Max-Ophüls-Preis 2020, Saarbrücken.


Ab 14. Oktober: SUPERNOVA

Zwanzig Jahre sind Sam und Tusker ein Paar. Um wieder mehr gemeinsame Zeit verbringen zu können, hat Sam seine Karriere als Pianist aufgegeben. In ihrem alten Wohnmobil brechen die beiden zu einer Reise durch den idyllischen Lake District auf, um Freunde, Familie und wichtige Orte ihrer Vergangenheit zu besuchen. Allerdings beginnen unterwegs ihre Vorstellungen von der gemeinsamen Zukunft zu kollidieren.

„Das Leuchten der Erinnerung“ trifft auf „A Single Man“: Colin Firth und Stanley Tucci brillieren als Paar in einem herzerwärmenden wie herzzerreißenden Film, der die große Liebe feiert. Regisseur Harry Macqueen gelingt durch seine behutsame Inszenierung eine berührende Geschichte, die trotz aller Dramatik von Wärme und Lebenslust erfüllt ist.


Ab 28. Oktober: THE FRENCH DISPATCH

Der neue Film von Wes Anderson!

THE FRENCH DISPATCH erweckt eine Sammlung von Geschichten aus der letzten Ausgabe einer amerikanischen Zeitschrift zum Leben, welche in einer fiktiven französischen Stadt im 20. Jahrhundert erscheint.

Zahlreiche Stars und hochkarätige Charakterdarsteller versammeln sich zu einem beeindruckenden Ensemble: Benicio del Toro, Adrien Brody, Tilda Swinton, Léa Seydoux, Frances McDormand, Timothée Chalamet, Lyna Khoudri, Jeffrey Wright, Mathieu Amalric, Stephen Park, Bill Murray und Owen Wilson.

Anlässlich des Todes ihres vielgeliebten, aus Kansas gebürtigen Verlegers Arthur Howitzer Jr. versammeln sich die Mitarbeiter von "The French Dispatch", eines weit verbreiteten amerikanischen Magazins mit Sitz in der französischen Stadt Ennui-sur-Blasé, um einen Nachruf zu verfassen.

So entstehen vier, von den Erinnerungen an Howitzer geprägte Geschichten: ein Reisebericht aus den verrufensten Ecken der Stadt selbst, von dem radelnden Reporter; "Das Beton-Meisterwerk" über einen geistesgestörten, kriminellen Maler, seine Gefängniswärterin und Muse, und seine raffgierigen Kunsthändler; "Korrekturen eines Manifests", eine Chronik von Liebe und Tod auf den Barrikaden, auf dem Höhepunkt der Studentenrevolte; sowie "Das private Speisezimmer des Polizeichefs", eine fesselnde Geschichte über Drogen, Kidnapping und gehobene Küche.


Ab 28. Oktover: ONLINE FÜR ANFÄNGER

Marie muss seit der Trennung vom Ehemann ihr Mobiliar im Internet verkaufen, um über die Runden zu kommen. Zu allem finanziellen Übel fürchtet sie um den Respekt ihres jugendlichen Sohnes, sollte ein peinliches Sextape von ihr online gehen. Bertrands Tochter wurde Opfer von Cyber-Mobbing, während er selbst sich in die Stimme einer Callcenter-Agentin am anderen Ende der Welt verliebt hat und ihr kein noch so beklopptes Angebot ablehnen kann. Und schließlich Christine, die sich über schlechte Internet-Bewertungen wundert, die sie trotz aller Anstrengungen als Uber-Fahrerin mit ihrem Kleinwagen bekommt und ihr dadurch die erneute Arbeitslosigkeit droht.

Die drei Nachbarn haben die Fremdbestimmung durch die Übermacht der sozialen Medien und Techgiganten satt und sagen Silicon Valley den Kampf an!

Herrlich komisch und mit ein großen Portion Menschlichkeit nehmen Benoît Delépine und Gustave Kervern („Mammuth“, „Der Tag wird kommen“) in ihrer Gesellschaftssatire ONLINE FÜR ANFÄNGER die Absurditäten und Stolperfallen des digitalen Alltags zwischen künstlicher Intelligenz, Fake-Bewertungen und den überteuerten Kosten sogenannter Gratis-Hotlines aufs Korn.

Silberner Bär bei der Berlinale 2020!



Ab 8. November: RISIKEN & NEBENWIRKUNGEN

Kathrin (Inka Friedrich) braucht eine neue Niere. Ihr Mann Arnold (Samuel Finzi) könnte ihr seine spenden. Doch ganz so eilig hat er es nicht, seiner Frau mit dem lebenswichtigen Organ selbstlos zur Seite zu stehen. Der gemeinsame Freund Götz (Thomas Mraz) stellt sich hingegen ohne zu Zögern als Spender zur Verfügung. Das wiederum missfällt seiner Frau Diana (Pia Hierzegger).

Zwei potenzielle Spendernieren als Zerreißprobe für zwei Ehen und die Freundschaft zwischen vier Menschen. Ein Film über den Blick auf alles, was selbstverständlich scheint. Und darüber, wie sehr man sich täuschen kann. Eine Komödie über existenzielle Liebe, die nicht an die Nieren, sondern direkt ans Herz geht.

Michael Kreihsl hat bereits mit “Die Wunderübung” ein erfolgreiches Theaterstück publikumswirksam verfilmt. Erneut beweist er nun sein Gespür für die gelungene Leinwand-Adaption eines Bühnenhits.


Sie finden uns auch auf Facebook:

Klicke hier:    für das UNIVERSUM