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Ab 26. Juli: EIN LIED IN GOTTES OHR

Dafür wurde es höchste Zeit: ein Rabbi, ein Pfarrer und ein Imam gründen eine Band. Der berufl ich unter Hochdruck stehende Musikproduzent Nicolas soll diese neue Band ganz nach oben bringen. Gemeinsam mit seiner flinken Assistentin Sabrina gelingt es ihm, aus den drei Himmelsdienern die virtuose Band Koexistenz zu formen, die sogar dem lieben Gott einen deftigen Ohrwurm verpassen könnte. Womit Nicolas und Sabrina nicht gerechnet haben, sind die kleinen und größeren Abgründe, die die Geistlichen heutzutage so mit sich herumtragen. Und so groß die Nachfrage nach göttlichen Harmonien auch sein mag – die dafür zu zähmenden Unterschiede haben sie sich etwas friedfertiger vorgestellt.

Doch die drei Bandkollegen beherrschen den religiösen Beleidigungskanon perfekt und treffen bei der Arie der kulturellen Vorurteile ohne Probleme den fiesesten Ton. Als die Dinge außer Kontrolle geraten und sich die Gottesdiener an die Gurgel gehen, schmeißt Nicolas hin. Aus diesen Streithähnen kann auch er keine Friedenssinger machen. Doch die heiligen drei Tonträger haben mittlerweile ihre Koexistenz ins Herz geschlossen und nehmen die Dinge nun selbst in die Hand…


DOK AM MONTAG: TASTE OF CEMENT - DER GESCHMACK VON ZEMENT

Mo, 30.7., 19:00

In den strahlend blauen Himmel über Beirut wachsen neue Wolkenkratzer mit Traumblick auf das Mittelmeer. Tagsüber werden sie von syrischen Bauarbeitern errichtet. Zu Hause in ihrer Heimat zerstört der Krieg zur gleichen Zeit ihre eigenen Häuser. Auch nachts dürfen sie die Baustelle nicht verlassen, weil für sie ab 19 Uhr eine Ausgangssperre verfügt ist. Sie müssen hinunter in die Keller der Betongiganten, wo sie kochen, hoffen, schlafen.

Der junge syrische Regisseur Ziad Kalthoum hat mit "Taste of Cement" ein poetisches, emotionales und bildgewaltiges Werk geschaffen, das mehr ist als ein Film – es ist eine Erfahrung. Einer der besten Dokumentarfilme des letzten Jahres.

Nominiert für den Deutschen Filmpreis 2018, zahlreiche Auszeichnungen auf internationalen Filmfestivals.

Wiederholung am Sonntag, 5.8., um 11:15 Uhr.


Ab 2. August: GRENZENLOS

Danny Flinders (Alicia Vikander) und James More (James McAvoy) begegnen sich zufällig in einem abgelegenen Hotel in der Normandie. Kaum haben sie im anderen die Liebe ihres Lebens erkannt, werden sie auch schon wieder voneinander getrennt: er muss auf eine gefährliche Aufklärungsmission nach Somalia, sie auf den Grund des Meeres, um ihre wissenschaftliche These vom Ursprung des Lebens. Wird ihre Liebe diese Zerreißprobe überleben?

Der neue Film von Wim Wenders ("Das Salz der Erde") ist die Verfilmung des erfolgreichen Romans "Submergence" von J. M. Ledgard.


Ab 16. August: SO WAS VON DA

Hamburg, St. Pauli, Silvester. Oskar betreibt einen Musikclub am Ende der Reeperbahn. Sein Leben war ein Fest, doch die Party ist vorbei: Der Club muss schließen, Oskar ist hoch verschuldet. Die letzte Nacht des Clubs wird zur wildesten Party Hamburgs, auf der alle Freunde und Feinde von Oskar aufeinander treffen werden.

Regisseur Jakob Lass ("Love Steaks") setzt für "So was von da" auf ein innovatives Konzept: die Verfilmung ist die erste improvisierte Adaption eines Romans. Die Schauspieler werden mit einem Ausschnitt der echten Welt konfrontiert, müssen in und mit ihr spielen. Anstatt vor künstlichen Kulissen wurde in einem echten Hamburger Club und während laufender Partys gedreht.

"Nur um es erlebt zu haben, sollte man sich diese rauschhaften eineinhalb Kino-Stunden nicht entgehen lassen" (progammkino.de). Mit Bela B. Felsenheimer, Corinna Harfouch, Esther Blankenhagel u.a.


Ab 23. August: BLACKKKLANSMAN

BLACKkKLANSMAN ist die Verfilmung der wahren Geschichte von Ron Stallworth: ein afro-amerikanischer Polizist aus Colorado, dem es Ende der 70er-Jahre gelang, sich in eine lokale Ku-Klux-Klan Gruppe einzuschleusen. Mit Hilfe seines Partners schafft er es, den KKK auf höchster Ebene vorzuführen.

Für BLACKkKLANSMAN holte sich Autor, Regisseur und Produzent Spike Lee ("Malcolm X") den Oscar-prämierten "Get Out"-Macher Jordan Peele als Produzent an die Seite. Gemeinsam nähern sie sich in diesem Film ein weiteres Mal einem Stoff mit großer gesellschaftspolitischer Relevanz. Die Hauptrollen in dieser unglaublichen, aber wahren Geschichte spielen John David Washington und Adam Driver ("Paterson").

Großer Preis der Jury, Cannes 2018.



Ab 30. August: GRÜNER WIRD'S NICHT, SAGTE DER GÄRTNER UND FLOG DAVON

Der kauzige alte Gärtner Schorsch (Elmar Wepper!) steht mit seinem Betrieb kurz vor der Pleite und führt eine lieblose Ehe mit seiner Frau Monika in einer bayrischen Kleinstadt. Als er dann eines Tages Ärger mit dem Chef eines lokales Golfplatzes hat und dieser sich weigert, Schorsch zu bezahlen, droht im endgültig der Ruin.

Doch als auch noch sein letzter Besitz, ein rostiges altes Propellerflugzeug, gepfändet werden soll, lässt Schorsch sein altes Leben kurzerhand hinter sich und fliegt mit der Maschine davon. Auf seiner Reise landet er an allerlei skurrilen Orten, er erlebt zahlrreiche Abenteuer und findet langsam wieder zum Glück zurück.

Eine Komödie von Florian Gallenberger ("Colonia Dignidad", "John Rabe") mit Elmar Wepper, Emma Bading, Monika Baumgartner, Dagmar Manzel, Ulrich Tukur u.a..


DOK AM MONTAG: EGAL WAS KOMMT

Mo, 3.9., 19:00 - Zu Gast: Regisseur Christian Vogel

Christian Vogel ist 34 Jahre alt, als er sich seinen Herzenswunsch erfüllt: Einmal die Erde auf dem Motorrad umrunden. Nach 22 Ländern, 333 Tagen und über 50.000 Kilometern auf den Straßen dieser Erde ist er wieder zu Hause angekommen.

Diese Reise war ein Abenteuer. Ohne Drehbuch. Ohne Schauspieler. Eine Geschichte wie das Leben selbst. Und genau das ist es, was diesen Film ausmacht.

Der Vorverkauf hat begonnen. Tickets gibt es hier.

 

 


Ab 13. September: MACKIE MESSER - BRECHTS DREIGROSCHENFILM

Nach dem überragenden Welterfolg von "Die Dreigroschenoper" will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht (Lars Eidinger) ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Seine Vorstellung vom "Dreigroschenfilm" ist radikal, kompromisslos, politisch, pointiert. Er will eine völlig neue Art von Film machen und weiß, dass die Produktionsfirma sich niemals darauf einlassen wird. Ihr geht es nur um den Erfolg an der Kasse.

Während vor den Augen des Autors in seiner Filmversion der Dreigroschenoper der Kampf des Londoner Gangsters Macheath (Tobias Moretti) mit dem Kopf der Bettelmafia Peachum (Joachim Król) Form anzunehmen beginnt, sucht Brecht die öffentliche Auseinandersetzung. Er bringt die Produktionsfirma vor Gericht, um zu beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen…


DOK AM MONTAG: DAS PRINZIP MONTESSORI - DIE LUST AM SELBER-LERNEN

Mo, 24.9., 19:00

Als der Filmemacher Alexandre Mourot zum ersten Mal Vater wird, kommen eine ganze Menge neuer Fragen auf ihn zu. Sobald sie laufen kann, möchte seine Tochter alles entdecken und vor allem – auf eigene Faust und ohne Hilfe.

Alexandre Mourot fragt sich, was treibt meine Tochter eigentlich an und wie soll ich mich dazu verhalten? Als er feststellt, wie groß die Fortschritte seiner Tochter sind, wenn er sie einfach gewähren lässt und ihre eigenen Energien respektiert, beginnt er sich für die Montessori-Pädagogik zu interessieren. Ausgerüstet mit seiner Kamera besucht er Frankreichs älteste Montessori-Schule.

Wiederholung am Sonntag, 30.9., um 11:15 Uhr.


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