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Vorschau

Ab 23. Mai: ALL MY LOVING

Mit starken Charakteren und einem feinen Gespür für die menschlichen Untiefen erzählt ALL MY LOVING von den Verirrungen und Verletzungen, die uns daran hindern, glücklich zu sein. Differenziert und in leisen Tönen zeigt das Geschwisterdrama die Seiten von Familie – ihre Reglementierungen und Kränkungen, aber auch ihr großes Versprechen von Zusammenhalt, Geborgenheit und unbedingter Liebe.

Mit Lars Eidinger (DIE BLUMEN VON GESTERN), Nele Mueller-Stöfen (FAMILIENFEST) und Hans Löw (TONI ERDMANN)


DOK AM MONTAG: KLASSE DEUTSCH

Mo, 27.5., 19:00

Die B206 ist keine normale Schulklasse und Ute Vecchio ist keine normale Lehrerin. Maximal zwei Jahre hat die resolute Kölnerin Zeit, Kinder, die aus dem Ausland neu nach Deutschland kommen, mit Härte und Hingabe auf das deutsche Schulsystem vorzubereiten. Dabei sind die Herausforderungen so vielschichtig wie die Länder und Kulturen, aus denen die Kinder kommen.

Die warmherzige Doku von Regisseur Florian Heinzen-Ziob war der Publikumsliebling beim Kinofest Lünen. Zusammen mit Kindern aus aller Welt durchleben wir im Film den turbulenten Schulalltag mit der kniffligen deutschen Sprache. Wer wünscht sich da nicht genau so eine Lehrerin wie die charismatische Ute Vecchio! Ein wunderschöner Schwarz-Weiß-Film über gelingende Integration und eine Verneigung vor der täglichen Leistung engagierter Pädagogen.

Wiederholung: So, 2.6., 11:15.


Ab 30. Mai: ROADS

Der 18-jährige Gyllen (Fionn Whitehead) aus London hat das Wohnmobil seines Stiefvaters entwendet und ist dem Familienurlaub in Marokko entflohen, als er zufällig auf den gleichaltrigen William (Stéphane Bak) aus dem Kongo trifft, der versucht, die Grenze nach Europa zu überwinden, um dort seinen verschollenen Bruder zu suchen. In diesem Moment größter Verlorenheit beschließen die beiden Verbündete zu werden: Angetrieben von jugendlicher Abenteuerlust bahnt sich das ungleiche Paar seinen Weg durch Marokko, Spanien und Frankreich bis nach Calais. Während die Freundschaft und das Vertrauen der jungen Männer zueinander mit jedem Tag wächst, werden sie mit Entscheidungen konfrontiert, die nicht nur ihr eigenes Leben nachhaltig beeinflussen...

Drei Jahre nach dem sensationellen Erfolg von "Victoria" schickt der preisgekrönte Regisseur Sebastian Schipper in "ROADS" zwei Achtzehnjährige auf einen ebenso aufregenden wie bewegenden Trip durch Europa.


DOK AM MONTAG: WINTER IN HAVANNA

Mo, 3.6., 19:00

Vier Menschen, vier Schicksale in einer einzigartigen Stadt.

„Winter in Havanna“ ist das ungewöhnlichste Porträt der kubanischen Hauptstadt seit Fernando Perez‘ Dokumentarfilm „Suite Havanna“ (2003). Der österreichische Dokumentarfilmer Walter Größbauer erzählt von der Arbeit, vom alltäglichen Leben und Überleben, vom Verfall der Stadt, aber auch von der Lebensfreude.

Wenn zu dem wunderschönen Lied „Ay Amor“ des legendären Pianisten Bola de Nieve eng umschlungene Paare am Malecón zu sehen sind oder am Ende die große alte Dame der kubanischen Musik, Omara Portuondo, mit „Lo que me queda por vivir“ („Das was mir noch vom Leben bleibt“) zu hören ist, wirft das Fragen und Empfindungen auf, die alle vier ganz unterschiedlichen Schicksale miteinander verbinden. (filmdienst)

Mit dem Floristen José Francisco, dem Künstler Maisel, der Dragqueen Blankita de la Claridad del Sol und der Uhrmacherin Marisol Morales.

In Kooperation mit Cuba Sí Braunschweig.


Ab 6. Juni: ZWISCHEN DEN ZEILEN

Manchmal fällt es nicht schwer, zwischen den Zeilen zu lesen: Léonard schreibt Romane, in denen er vergangene Liebschaften verarbeitet und die realen Bezüge mehr schlecht als recht verschleiert. Sein Verleger Alain ist jedoch von dem letzten Manuskript wenig überzeugt und im Augenblick auch mehr mit der Digitalisierung seines Verlags beschäftigt – oder vielmehr mit der attraktiven jungen Mitarbeiterin, die hierfür zuständig ist. Alains Frau Selena dagegen gefällt Léonards Text, vielleicht, weil sie selbst mit einer Affäre in die Angelegenheit verstrickt ist. Ehrlichkeit ist hier ein zumindest flexibles Konzept. Und so diskutieren alle mit viel Witz über Dichtung und Wahrheit sowie den kulturellen und digitalen Wandel, und sehen über ihr zweifelhaftes frivoles Handeln entspannt hinweg. Ein großes Vergnügen!

In ZWISCHEN DEN ZEILEN zeichnet der preisgekrönte Regisseur Olivier Assayas (DIE WOLKEN VON SILS MARIA) mit leichter Hand ein feines Sittenbild des intellektuellen Pariser Literaturbetriebs. Subtil legt er die Doppelleben seiner Helden offen und zeigt in treffenden Dialogen, wie vieles doch gleich bleibt, selbst wenn ständig von Veränderungen die Rede ist. Besetzt mit einem hochkarätigen Ensemble um Juliette Binoche und Guillaume Canet, bietet ZWISCHEN DEN ZEILEN zugleich intelligentes Kino und beste französische Unterhaltung.


DOK AM MONTAG: DIE GEHEIMNISSE DES SCHÖNEN LEO

Mo, 10.6., 19:00

Leo Wagner war Mitbegründer der CSU und Bundestags-Abgeordneter in Bonn. Die vom Krieg geprägte Politiker-Generation erfüllte tagsüber ihre Pflicht an der politischen Front des Kalten Krieges, danach entspannte man sich im Kölner Nachtleben mit jungen Frauen und altem Champagner. Die Familien zuhause dienten oft nur mehr als Fassade. Bei Leo hatte der aufwendige Lebenswandel seinen Preis. Er verwickelte sich in dubiose Geschäfte und Stasi-Kontakte.

Sein Enkel, der junge Filmemacher Benedikt Schwarzer, legt nun die politischen und persönlichen Hintergründe eines der größten politischen Skandale der Bonner Republik frei. Benedikt Schwarzers Recherchen über Leo Wagner eröffnen einen ungeschönten Blick auf die Widersprüche seiner Generation und die Abgründe der Bonner Republik.

Wiederholung So, 16.6., 11:15.


CINEMATHEK: THE WILD BOYS

Mi, 12.6., 19:00

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts begehen fünf Jungs aus gutem Hause, die dem Okkulten huldigen, ein scheußliches Verbrechen. Daraufhin werden sie einem alten Kapitän anvertraut, der ihnen auf seinem Kahn mit harter Hand wieder Zucht und Ordnung beibringen soll. Von der Schikane zermürbt und mit den Kräften am Ende proben sie den Aufstand – und stranden auf einer Insel voller bizarrer Gewächse, von der eine mysteriöse Kraft ausgeht. Nach einiger Zeit beginnt ihr Zauber, sie zu verändern…

In Kooperation mit Cinemathek by Daumenkino.


Ab 13. Juni: THE DEAD DON'T DIE

Independent-Regisseur Jim Jarmusch lässt die Toten auferstehen in seiner neuen Horrorkomödie THE DEAD DON’T DIE. Für seinen satirischen Ausflug ins Zombiegenre konnte Jim Jarmusch eine herausragende Besetzung verpflichten: Bill Murray, Adam Driver, Steve Buscemi, Tilda Swinton, Chloë Sevigny, Caleb Landry Jones, Rosie Perez, Selena Gomez, Tom Waits, Iggy Pop und RZA.

Eine Verschiebung der Erdachse löst eine Abfolge seltsamer Geschehnisse in der beschaulichen Kleinstadt Centerville aus. Während Sherriff Cliff Robertson (Bill Murray) noch rätselt, ist sich sein Kollege Ronald Peterson (Adam Driver) sicher: Es muss sich um eine Epidemie von Zombies handeln.

Diese haben es allerdings nicht nur auf die Bürger von Centerville abgesehen, sondern auch auf Dinge, mit denen sie sich bevorzugt zu Lebzeiten beschäftigt haben. So wandeln sie auf den Straßen - hungrig nach Menschenfleisch, Kaffee und gerne auch einem Gläschen Chardonnay.

Als sich herausstellt, wie man der untoten Ghule habhaft werden kann, macht das Polizistenduo bewaffnet mit Machete und Schrotflinte und unterstützt von ihrer jungen Kollegin (Chloë Sevigny) nun Jagd auf Zombieköpfe, um die Stadt doch noch vor der Invasion zu retten. Unerwartete Unterstützung bekommen sie von der schrägen schottischen Bestatterin Zelda Winston (Tilda Swinton), die mit überirdischer Präzision ihr Samurai-Schwert schwingen lassen kann.


DOK AM MONTAG: EXHIBITION ON SCREEN: VAN GOGH & JAPAN

Mo, 17.6., 19:00

Obwohl Vincent van Gogh Japan nie besuchte, war es das Land, das ihn und seine Kunst am stärksten beeinflusste. Man kann Van Gogh nicht erfassen, ohne zu verstehen, wie die japanische Kunst in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Paris Einzug hielt und wie tief sie sich auf Künstler wie Monet, Degas und vor allem auf Van Gogh auswirkte. Er besuchte die neuen Galerien japanischer Kunst in Paris und entwickelte durch eingehende Recherchen, das Sammeln von Drucksachen und ausführliche Diskussionen mit anderen Künstlern sein ganz eigenes Bild von Japan.

Der Film reist nicht nur nach Frankreich und in die Niederlande, sondern auch nach Japan, um das bemerkenswerte Erbe erforschen, das Van Gogh so sehr geprägt und ihn zu dem Künstler gemacht hat, den wir heute kennen.

Wiederholung So, 23.6., 11:15.


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