Das aktuelle Programm vom 28.08. - 03.09.2014

Willkommen beim UNIVERSUM Filmtheater!


NEU: DIPLOMATIE

Das packende historische Drama des Oscar®-Preisträgers Volker Schlöndorff spielt zur Zeit der deutschen Besatzung von Paris im August 1944. Der schwedische Konsul Nordling (André Dussolier) hat nur eine Nacht und als einziges Instrument die Kunst der Argumentation, um den deutschen General von Choltitz (Niels Arestrup) von einem gigantischen Kriegsverbrechen abzuhalten: die Stadt angesichts der vorrückenden Alliierten vollständig zu zerstören. Ein großartiges, grandios gespieltes Kammerspiel.


DOK am Mo: DIE WIRKLICHKEIT KOMMT

Mo 1.9., 19:00

Wer sich früher von unsichtbaren Strahlen verfolgt und am Telefon überwacht fühlte, galt als paranoid. Wer heute ein Lebenszeichen von sich gibt, wird registriert. Die Forschung geht weiter, die Wirklichkeit kommt. Ein Film über das Zusammenspiel von Wahnsinn und Methode.

Wiederholung am Mo, 8.9. um 19:00 Uhr. Vor dieser Vorstellung findet eine ca. 20minütige Lesung aus Solidarität mit Edward Snowden statt - zum Hintergrund dazu hier.



Programm und Reservierung

Reservierungen für unsere Vorführungen sind telefonisch unter

0531 - 70 22 15 50 täglich von 12:00 - 21:30 Uhr

oder direkt über unsere Homepage »»»» Programm und Reservierung möglich.



DIPLOMATIE

tägl. 14:15 (außer Sa+So), 21:00

Regie: Volker Schlöndorff, F/D 2014, 84 Min, ab 12 J., Bundesstart
Darsteller: André Dussollier, Niels Arestrup, Burghart Klaussner u.a.

Es ist die Nacht vom 24. auf den 25. August 1944. Die Alliierten stehen vor den Toren von Paris. Adolf Hitler hat den Befehl erteilt, die französische Hauptstadt dürfe "nicht oder nur als Trümmerfeld in die Hand des Feindes fallen". Kurz vor Tagesanbruch bereitet sich Dietrich von Choltitz (Niels Arestrup), Kommandierender General von Groß-Paris, in seinem Hauptquartier im Hotel Meurice darauf vor, Hitlers Befehl auszuführen und die Stadt dem Erdboden gleichzumachen.

Alles ist vorbereitet: Die Brücken über der Seine, die Kathedrale Notre-Dame, der Louvre, Sacré-Coeur, Place de la Concorde und der Eiffelturm sind bereits vermint - doch in letzter Minute verhindert von Choltitz die Sprengung, Paris wird nicht zerstört. Was bewegt den als gnadenlos befehlstreu geltenden General die Anordnung des "Führers" nicht auszuführen? Sind es moralische Bedenken oder der Druck der alliierten Mächte?

Eine entscheidende Rolle spielt dabei Raoul Nordling (André Dussollier), der schwedische Generalkonsul von Paris. Doch wie schafft es der kluge Diplomat, den deutschen Stadtkommandanten von seinem Vorhaben abzubringen? In einer Nacht von historischer Tragweite kommt es zu einem verbalen Kräftemessen zweier gänzlich unterschiedlicher Männer...

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DOK am Mo: DIE WIRKLICHKEIT KOMMT

Mo 1.9., 19:00

Regie: Niels Bolbrinker, D 2014, 86 Min., ab 12 J.

Der Film unternimmt eine Reise zu den Labors und Rüstungsfirmen, die sich mit der Analyse, Überwachung und Steuerung von allen möglichen menschlichen Regungen und Ausdrucksformen befassen. Hier werden Strahlenkanonen auf Menschenansammlungen gerichtet, Drohnen in Kolibri-Form legen Wanzen in fremden Zimmern ab und die Körpersprache von Passanten wird auf eventuelle böse Absichten hin untersucht.

Es wird klar: jenseits des abstrakten Big Data – Wahns der NSA, wird sich bald ein konkretes Netz an vorbeugender körperlicher Totalerfassung über unsere Wirklichkeit legen, während gleichzeitig die Neurowissenschaften mit der Optimierung unserer Gehirnströme beschäftigt sind.

Doch unter uns leben Menschen, die das alles schon seit Jahrzehnten wissen. Seit es die unsichtbaren Datenströme wie Funk, Radar, Röntgen, Telefon gibt, haben sie diese für ihre Leiden verantwortlich gemacht. Mit großem technischen Wissen behaupten sie schon immer die Existenz von Apparaten und Methoden, die uns bisher aberwitzig erschienen, an denen aber in den Labors, bei Polizei und Militär längst geforscht wird.

Hinter dem Efeu alter Westberliner Brandmauern findet man noch die Warnungen des in den 60er Jahren durch die Strassen wandernden "Sendermannes" vor den allgegenwärtigen Kontrolleinrichtungen des CIA. Heute begegnet uns hier Frau B., die argwöhnt, man habe ihr einen Chip ins Hirn implantiert, um sie überall orten zu können.

Wiederholung am Mo, 8.9. um 19:00 Uhr: Am 8.9. findet vor der Vorstellung eine Lesung zum Thema »Freiheit und Anerkennung für Edward Snowden« statt.

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JIMMY'S HALL

tägl 16:00

Regie: Ken Loach, GB, IR, F 2014, 106 Min, ab 6 J., 2. Woche
Darsteller: Barry Ward, Simone Kirby, Andrew Scott, Jim Norton

Irland im Jahr 1932: Nach Jahren im amerikanischen Exil kehrt Jimmy Gralton zurück in sein Heimatdorf. Dort, inmitten der rauen irischen Landschaft, hatte er einst einen einfachen Tanzsaal eröffnet. Die „Pearse-Connolly Hall” war ein Ort der freien Entfaltung und der Inspiration, ein Ort zum Träumen und natürlich zum Tanzen. Als Jimmy nun, nach über 10 Jahren, zurückkehrt, erwacht auch sein Tanzsaal zu neuem Leben und mit ihm die Hoffnungen einer neuen, jungen Generation.

JIMMY’S HALL schwelgt in der ausgelassenen Stimmung der jungen Freigeister und feiert ihren Mut, ihre Ideale gegenüber der erzkonservativen Kirche zu verteidigen.

Für seinen wahrscheinlich letzten Spielfilm vertraute Regisseur Ken Loach (Angels’ Share, The Wind that Shakes the Barley) auf ein eingespieltes Team: Das Drehbuch stammt von seinem langjährigen Autor Paul Laverty, produziert wurde JIMMY’S HALL von Rebecca O’Brien.

"'Jimmy’s Hall' ist geradezu überschwenglich: voller Musik, Witz und schöner Landschaften." Irishtimes.com

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EIN AUGENBLICK LIEBE

Sa + So 14:15

Regie: Liza Azuelos, F 2013, 82 Min., o.A., 4. Woche
Darsteller: Sophie Marceau, François Cluzet

Pierre (François Cluzet) ist seit 15 Jahren glücklich verheiratet und hat zwei Kinder. Eigentlich ist er mit seinem Leben sehr zufrieden. Bis er eines Abends auf einer Buchpremiere die erfolgreiche Schriftstellerin Elsa (Sophie Marceau) kennenlernt. Es knistert sogleich gewaltig zwischen ihnen. Sie flirten, lachen, lassen sich nicht mehr aus den Augen. Aber für Elsa sind verheiratete Männer tabu. Und auch Pierre will seiner Frau nicht untreu werden. 

Zwei Wochen später treffen sie sich unerwartet wieder. Dieselbe magische Anziehung wie beim ersten Mal. Als sie sich trennen, beschließen sie, ein Wiedersehen dem Zufall zu überlassen. Doch manchmal kann ein einziger Augenblick das ganze Leben ändern.

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DIE GELIEBTEN SCHWESTERN

tägl. 18:15

Regie: Dominik Graf, D/A 2013, 140 Min., ab 6 J., 5. Woche
Darsteller: Hannah Herzsprung, Florian Stetter, Henriette Confurius, Claudia Messner

DIE GELIEBTEN SCHWESTERN vertritt Deutschland im Rennen um den 87. Oscar® für den Besten nicht englischsprachigen abendfüllenden Kinofilm. Die neunköpfige Jury unter Vorsitz von Peter Herrmann begründete ihre Entscheidung folgendermaßen: „DIE GELIEBTEN SCHWESTERN ist eine modern erzählte Ménage à Trois, die uns mit Leichtigkeit ins 18. Jahrhundert versetzt. Dominik Graf hat mit persönlicher Handschrift eine bewegende Liebesbeziehung einfühlsam inszeniert. Der Film überzeugt durch seine Schauspielerführung, die lichtdurchfluteten Bilder und seine kluge und eigenwillige Komposition."

Einen heißen Sommer lang ringen zwei Schwestern um einen Mann, den beide lieben: Die schöne Caroline von Beulwitz (Hannah Herzsprung) ist unglücklich verheiratet, sehnt sich nach Liebe und Leben. Charlotte von Lengefeld (Henriette Confurius), ihre schüchterne Schwester, träumt von einem Gatten. Sie sind ein Herz und eine Seele, auch dann noch, als Friedrich Schiller (Florian Stetter) in ihr beider Leben tritt…

"Ich habe bereits einige Liebesfilme gemacht, und mich berührte in diesem klassischen Liebesdreieck, dass niemand dem anderen etwas Böses will, dass alle drei füreinander das Beste wollen, gewissermaßen ein Paradies zu dritt leben. Und aus dieser Utopie, diesem Ideal heraus wollen sie sich dieses Paradies bewahren." (Dominik Graf)

Überlängenzuschlag 0,50 €

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MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER

tägl 14:30, 16:45, 19:00 (außer Fr+Mo), 21:15
So 19:00 in franz. OmU

Regie: Philippe de Chauveron, F 2014, 97 Min., o.A., 6. Woche
Darsteller: Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun u.a.

Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier Töchter. Als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, gerät jedes gemütliche Familienfest zum interkulturellen Minenfeld.

Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen – Halleluja! – französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie dem schwarzen Charles gegenüberstehen, reißt Claude und Marie der Geduldsfaden. Geschwächt durch Beschneidungsrituale, Hühnchen halal und koscheres Dim Sum ist ihr Toleranzvorrat restlos aufgebraucht.

Mit radikalem Witz und schonungslosen Provokationen ist MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER heiteres und buntes Komödienkino aus Frankreich.

So, 31.8. um 19:00 Uhr im französischem Original mit deutschen Untertiteln.

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Kurzfilm der Woche:

DIE GRENZE

Regie: Franz Winzentsen, D 1995, 2:20 Min

Aus ’Der Porzellanladen Teil 1’: Den provisorischen Charakter bedenkend, wurde die Zonengrenze mit Bleistift in die Karte eingezeichnet. Ein kartographisches Problem entstand erst, als die deutsch-deutsche Grenze ausradiert werden sollte.



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