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Universum Newsletter | 20.07.2026
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NEU: DREAMS – GEFÄHRLICHES VERLANGEN
tägl. 20:15 (So in engl./span. OmU), 16:00
Jennifer (Jessica Chastain) ist ebenso reich wie attraktiv und genießt ein glamouröses Leben als Philanthropin in der amerikanischen High Society. Während ihrer regelmäßigen Aufenthalte in Mexiko führt sie eine leidenschaftliche Beziehung mit dem jungen Balletttänzer Fernando (Isaac Hernández). Als er eines Tages in Jennifers luxuriösem Apartment in San Francisco auftaucht, gerät ihre sorgfältig kontrollierte Welt aus den Fugen.
Provokantes, beklemmend aktuelles Erotikdrama über Machtgefälle, liberale Heuchelei und toxisches Begehren.
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NEU: WAS HABEN WIR GELACHT
tägl. 18:05, So auch 11:15
WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die jüngere Geschichte des deutschen Unterhaltungsfernsehens erstmals aus weiblicher Perspektive und zeigt, welches Frauenbild in den Shows der 90er- und 00er-Jahre geprägt wurde: Witze auf Kosten von Frauen, schwierige Talkshow-Auftritte und der harte Kampf „lustiger Frauen“ um Sichtbarkeit neben den großen Showmastern.
Der Film fragt: Was hat Humor mit Gleichberechtigung zu tun? Darauf antworten Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins.
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NEU:
DREAMS – GEFÄHRLICHES VERLANGEN
tägl. 20:15 (So in engl./span. OmU), 16:00
Regie: Michel Franco, US/MX 2025, 98 Min., FSK 16. Mit Jessica Chastain, Isaac Hernández u.a. | Bundesstart
Jennifer ist ebenso reich wie attraktiv und genießt ein glamouröses Leben als Philanthropin in der amerikanischen High Society. Niemand ahnt, dass sie während ihrer regelmäßigen Aufenthalte in Mexiko eine leidenschaftliche Beziehung mit dem jungen Balletttänzer Fernando führt – einem vielversprechenden Talent ihrer Kulturstiftung.
Verliebt und voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft in den USA wagt Fernando eines Tages den gefährlichen Weg über die Grenze. Als er plötzlich in Jennifers luxuriösem Apartment in San Francisco auftaucht, gerät ihre sorgfältig kontrollierte Welt aus den Fugen.
Ballettstar Isaac Hernández brilliert in seiner ersten Filmrolle an der Seite von Oscar®-Preisträgerin Jessica Chastain in Michel Francos provokantem, beklemmend aktuellem Erotikdrama über Machtgefälle, liberale Heuchelei und toxisches Begehren. DREAMS – GEFÄHRLICHES VERLANGEN feierte seine Premiere im Wettbewerb der Berlinale.
"Franco gelang ein Konglomerat aus politischen, gesellschaftskritischen und erotischen Aspekten. Sein Film fasziniert und ist in dieser Form ein Novum. Als Hauptdarsteller brilliert Isaac Hernández vom American Ballet Theatre. Er stellt einen mexikanischen Tänzer dar, der sich illegal in die USA einschleusen lässt.
Jessica Chastain verkörpert die Tochter eines Superreichen, die auf den Jüngling steht, ihm aber jede Möglichkeit, legal im Land zu bleiben, verwehrt. Die Rache des Mexikaners wird allerdings letztlich auch ihm zum Verhängnis. Ab 23. Juli ist »Dreams« im Kino zu sehen, mit Verdacht auf Kultstatus." (Gisela Sonnenburg, in junge Welt vom 10.07.26)
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NEU:
WAS HABEN WIR GELACHT
tägl. 18:05, So auch 11:15
Regie: Eva Müller & Isabel Schneider, DE 2026, 96 Min., FSK 12, Dokumentarfilm
WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die jüngere Geschichte des deutschen Unterhaltungsfernsehens erstmals aus weiblicher Perspektive.
Sie zeigt, welches Frauenbild in den Shows der 90er- und 00er-Jahre geprägt wurde: Witze auf Kosten von Frauen, schwierige Talkshow-Auftritte und der harte Kampf „lustiger Frauen“ um Sichtbarkeit neben den großen Showmastern. Eine ganze Generation wurde von Harald Schmidt, Thomas Gottschalk, Rudi Carrell, Stefan Raab u.a. humortechnisch sozialisiert.
Der Film fragt: Worüber haben wir gelacht– und worüber nicht? Und was hat Humor mit Gleichberechtigung zu tun? Darauf antworten Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins.
“Eine erhellende Auseinandersetzung mit einem wenig ruhmreichen Stück Fernsehgeschichte.” (filmdienst.de)
Hier geht's zur Rezension in der taz.
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SO KLINGT DAS LEBEN
tägl. 16:30 (Sa in span. OmU), Fr + Sa 21:00
Regie: Daniel Sánchez Arévalo, ES 2025, 112 Min., FSK 12. Mit Javier Gutiérrez, María Vázquez, Judith Fernández | 2. Woche
Zwei Jahre nach einem tragischen Schiffsunglück, das eine kleine Fischergemeinde erschütterte, beschließt ein Dorf an der galicischen Küste Spaniens, sein traditionelles „Rondallas“-Musikensemble wiederzubeleben und am jährlichen regionalen Musikwettbewerb teilzunehmen.
Durch die gemeinsamen Proben findet die Dorfgemeinschaft wieder zusammen. Nach und nach gelingt es ihnen, ihre Begeisterung zurückzugewinnen und die Trauer hinter sich zu lassen.
Vor der rauen, eindrucksvollen Landschaft Galiciens erzählt die Tragikomödie SO KLINGT DAS LEBEN mit lakonischem Humor und einer äußerst charmanten Besetzung von Verlust und Versöhnung, von Schuld, Liebe und dem Mut zum Neuanfang.
Untermalt von einem mitreißenden Soundtrack, gelingt Regisseur und Drehbuchautor Daniel Sánchez Arévalo (DUNKELBLAUFASTSCHWARZ) ein warmherziger, vielstimmiger Film über die heilende Kraft von Musik und Gemeinschaft. Seine Weltpremiere feierte der spanische Publikumsliebling auf dem Internationalen Filmfestival von San Sebastián im September 2025.
“Selbst wenn man sich nicht für diese Art von Musik begeistern kann, die immer besser werdenden Laien sind unglaublich ergreifend und am Schluss möchte man mitklatschen und mitsummen, wenn Andrea ein Stück von Coldplay für das Großereignis arrangiert.” (epd-film.de)
„Ein warmherziger, bittersüßer Film über kollektive Trauer und Neuanfang – erzählt mit feinem Humor und zutiefst menschlich.” (El País)
Hier geht's zum Interview mit Regisseur Daniel Sánchez Arévalo.
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AUF ZWEI RÄDERN
Sa + So 14:00
Regie: Mathias Mlekuz, FR 2024, 89 Min., FSK 6. Mit Mathias Mlekuz, Philippe Rebbot, Josef Mlekuz | 3. Woche
Manchmal weist der Blick zurück den Weg nach vorn: Gemeinsam mit seinem besten Freund Philippe und Hund Lucky steigt Filmemacher Mathias aufs Fahrrad und begibt sich auf einen ebenso ungewöhnlichen wie persönlichen Trip quer durch Europa.
Das chaotische Trio folgt der Route, die Mathias‘ verstorbener Sohn Youri einige Jahre zuvor selbst unternommen hat – von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Was als leise Spurensuche beginnt, wird zu einem überraschend heiteren Abenteuer voller unerwarteter Begegnungen. Mit jeder Etappe nähern sich die beiden Freunde mal auf berührende, mal auf humorvolle Weise dem Verlust – und feiern doch das Leben.
AUF ZWEI RÄDERN ist ein zutiefst berührendes und zugleich lebensbejahendes Roadmovie voller Wärme, Witz und Menschlichkeit, das mühelos zwischen feiner Situationskomik und Ernst, Melancholie und tröstlicher Freude balanciert. In Frankreich avancierte der Film zum Publikumsliebling und wurde auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet. Auch in Wien gibt es einen (höchst amüsanten) Zwischenstopp.
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THE PIANO TUNER
tägl. 18:45 (Mo in engl. OmU)
Regie: Daniel Roher, US/CA 2025, 108 Min., FSK 12. Mit Leo Woodall, Dustin Hoffman, Havana Rose Liu u.a. | 4. Woche
Niki (Leo Woodall) ist ein junger, außergewöhnlich begabter Klavierstimmer, welcher in New York lebt, nachdem er seine musikalische Karriere aufgeben musste. Sein feines Gehör macht ihn nicht nur in der Musikwelt begehrt, sondern auch für Kriminelle, die ihn zum Öffnen von Safes einsetzen. Während er zwischen legaler Arbeit und gefährlichen Aufträgen hin- und hergerissen ist, verliebt er sich in eine junge Kompositionsstudentin (Havana Rose Liu).
Mit seinem Spielfilmdebüt lässt uns Daniel Roher das Talent des aufstrebenden Stars Leo Woodall entdecken, an der Seite seines Mentors – verkörpert von niemand Geringerem als Dustin Hoffman!
“Eine clever inszenierte, warmherzig amüsante Krimi-Lovestory mit exzellenter Besetzung.” (programmkino.de)
"Eine intelligent konstruierte, höchst unterhaltsame Mischung aus Drama, Liebesgeschichte und Krimi, die ihre Erzählstränge geschickt miteinander verknüpft." (filmdienst.de)
Hier geht's zur ausführlichen Kritik.
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INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR
Sa + So 14:15
Regie: Regina Schilling, DE/AT 2026, 95 Min., FSK 6, Dokumentarfilm | 5. Woche
In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz.
Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar.
INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.
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Ab 30. Juli:
BITTERES FEST
Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben.
In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán, der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt.
Pedro Almodóvar, der Meisterregisseur des spanischen Kinos, erforscht in BITTERES FEST die fragile Grenze zwischen Leben und Kunst, zwischen Erlebtem und Erdachtem. Der Film beleuchtet, wie Wahrheit und Fiktion untrennbar verbunden sind, manchmal auf schmerzhafte Art und Weise.
Oscar-Preisträger Almodóvar, bekannt u.a. für ALLES ÜBER MEINE MUTTER, SPRICH MIT IHR, VOLVER oder LEID UND HERRLICHKEIT, übernahm wie gewohnt Regie und schrieb das Drehbuch. BITTERES FEST wurde von El Deseo produziert und in Madrid sowie auf Lanzarote gedreht.
“In jedem meiner Filme steckt etwas aus meinem Leben und dem Leben der Menschen um mich herum. Alles, was der Regisseur Raú in BITTERES FEST sagt, würde ich auch so unterschreiben. Ich bin an sich eine sehr zurückhaltende, introvertierte Person. Aber mittlerweile vertraue ich mir genug, um mich selbst als Stoff zu verwenden.” (Pedro Almodóvar)
“In schönster Farbdramaturgie inszeniert Almodóvar einmal mehr ein selbstreferenzielles Spiel zwischen Realität und Fiktion, das luftig leicht unterhält.” (programmkino.de)
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DOK am Montag:
FLUSS
Mo, 3.8., 19:00 - Zu Gast: Regisseur Timo Großpietsch Diese dokumentarische Reise entlang der Elbe, von ihrer Quelle im nebelverhangenen Riesengebirge bis zur breiten Mündung in die Nordsee, entlarvt die tiefgreifende Prägung und Nutzung des Flusses durch den Menschen und dekonstruiert die vermeintliche Natürlichkeit der Landschaften. Im Riesengebirge, einer Region durchdrungen von Mythen und dem Geist Rübezahls, beginnt die Elbe ihren Lauf. Ein schlichter Betonring markiert die Quelle, die hier unter den Augen pilgernder Touristen entspringt. Der Film nimmt uns mit durch die tiefen, dunklen Gänge der Staudämme und führt uns entlang der alten innerdeutschen Grenze, zu Hochwassern und Umweltzerstörung bis hin zu den weiten Mündungsgebieten bei Cuxhaven.
Jede der 28 Staustufen sind Zeugen der menschlichen Eingriffe. Sand und Kies werden dem Boden entrissen, Schiffe fahren mit überdimensionierten Fahrstühlen und gleiten durch die Nacht. Großpietsch zeigt in beeindruckenden Bildern, wie der Fluss durch die Jahrhunderte vom Menschen geformt und genutzt wurde.
FLUSS ist eine filmische Erkundung, die tief unter die Oberfläche der sichtbaren Realität dringt und die Spuren menschlicher Einflüsse offenlegt. Der Dokumentarfilmer Timo Großpietsch schließt mit FLUSS seine Trilogie STADT, LAND, FLUSS ab.
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EXTRA:
48 TAGE - EIN STREIK-DOKUFILM
Di, 4.8., 19:00 - Eintritt frei!
Mit anschließendem Gespräch.
Der Film erzählt die Geschichte des 48-tägigen Streiks der Beschäftigten der Charité Facility Management (CFM) in Berlin. Im Mittelpunkt stehen Türkei-stämmige Arbeiterinnen, die den Arbeitskampf maßgeblich getragen haben. Mit ihren eigenen Stimmen berichten sie von Solidarität, Mut und dem Kampf für gleiche Bezahlung, würdige Arbeitsbedingungen und Respekt für ihre Arbeit.
Es ist ein Kampf, der aktuell auch in Braunschweig geführt wird. Die Beschäftigten der Klinikdienste Braunschweig halten das Klinikum am Laufen und reinigen öffentliche Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Schwimmbäder und das Rathaus. Ohne sie geht in dieser Stadt nichts – wie die Kolleg*innen der CFM leisten sie unverzichtbare Arbeit.
Trotzdem liegen sie nur knapp über dem Mindestlohn und werden nicht wie andere Beschäftigte der Stadt nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) bezahlt. Wie bei der CFM arbeiten auch bei den Klinikdiensten überdurchschnittlich viele Frauen und Menschen mit Migrationsgeschichte.
Der Film zeigt, dass sich gemeinsamer Widerstand lohnt: Die Beschäftigten der CFM haben sich den Weg zurück in den TVöD erkämpft. Auch die Kolleg*innen der Klinikdienste organisieren sich aktuell mit ihrer Gewerkschaft ver.di für gleiche Bezahlung nach TVöD und mehr Respekt für Arbeit.
Im Anschluss an die 38-minütige Vorführung findet ein Gespräch mit Beschäftigten der CFM aus Berlin, der Klinikdienste Braunschweig und dem Filmteam statt. Gemeinsam berichten sie von ihren Erfahrungen und diskutieren mit dem Publikum.
Eine Veranstaltung von ver.di Bezirk Region Süd-Ost-Niedersachsen.
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Ab 6. August:
LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS
Am Anfang war das Ei. Oder doch das Huhn? Für die existenziellste aller Fragen bleibt auf einer Hühnerfarm wenig Zeit. Es ist das Los des flauschigen Federviehs, dass es los muss – direkt nach dem Schlüpfen über Fabriklaufbänder und Autobahnen – und nicht selten im Suppentopf endet.
Der Zufall will es, dass auf einem griechischen Hühnerhof ein schwarz gefiedertes und besonders kluges Hühnchen eines Tages entschlüpft und loszieht in die große, weite Welt. Nach einem Tankstellen-Rendezvous mit einem hungrigen Fuchs nutzt es eine Mitfahrgelegenheit mit einem Lkw.
Doch ein Hund verschleppt das renitente Federtier auf den Hinterhof eines heruntergekommenen Restaurants. Dessen alternder Besitzer steht nur scheinbar besser da, denn der Laden läuft nicht mehr und schlecht gelaunte Schmuggler gehen ein und aus.
Für das Huhn beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Es beweist sich in der Hühnerstall-Hierarchie, zankt mit Puten, gewinnt das Herz des Hahns und erschließt neues Terrain auf der Suche nach einem Brutplatz. Dabei stolpert es in die kriminellen Verstrickungen der dort lebenden Familie, die ihrerseits ums Überleben kämpft. Und dabei den Kükenwunsch der unerschrockenen Henne unweigerlich durchkreuzt.
Von Hühnern und Menschen: LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS ist ein humorvoller, berührender und sehr genau beobachteter Film über das Tier im Menschen und den Menschen im Tier.
Von ihrer manchmal komplizierten Koexistenz erzählt der preisgekrönte Regisseur György Pálfi eindringlich und mit einem genialen Kunstgriff: LEBENSANSICHTEN EINES HUHNS ist sowohl die emanzipierte Autobiographie einer Körnerpickerin als auch eine sehr originelle Geschichte über das Abenteuer des Erzählens.
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DOK am Montag:
WOLKEN ÜBER LÜTZERATH
Mo, 10.8., 19:00 - Zum Gespräch zu Gast: Regisseur Lukas Reiter und zwei weitere Aktivisten
Lützerath, das kleine Dorf im Westen von Nordrhein-Westfalen, direkt neben dem Braunkohletagebau Garzweiler II, wer kennt es nicht? Ein Ort, an dem 2022 alles zusammenlief, ein kurzer Moment, in dem das ganzes Land auf die wenigen Häuser, die dort lebenden Menschen und den Widerstand schauten.
Der Tagebau Garzweiler gehört dem Energieunternehmen RWE, das seit Jahrzehnten hier Braunkohle fördert. Eine ganze Region ist davon geprägt, viele Gemeinden die verschwanden. Und dennoch, der Hunger nach Land und Kohle ist ungebrochen. Der Widerspruch ist enorm, der Widerstand auch.
Die Bilder des Widerstandes, der Polizei, der Bagger und von RWE gehen durch die Presse, in ganz Deutschland und der Welt. Lukas Reiter hat diese Bilder auch. Doch sein Zugang ist ein anderer. Er will zeigen, was hier passiert, wie ein solcher Ort funktioniert, wie die Menschen hier leben und die Bewegung sich im Inneren organisiert.
Sechs Monate lebt er in Lützerath, als Teil des Widerstandes und als Beobachter, schaut hin, befragt, beobachtet die Menschen, die jetzt hier leben, sich einbringen, Menschen, die politisch und vor Ort alles tun, um das Dorf nicht zu verlieren. Sein Blick ist dabei so tief, so interessiert und umsichtig, dass es ihm gelingt die Bewegung - frei von Klischees und Vorbehalten - eindrucksvoll aufzufächern; nahbar, selbstkritisch und auch immer wieder mit einer Portion angenehmer Leichtigkeit.
Ein Film über Wut, Widerstand, Hoffnung und eine Perspektive, die uns versichert: Lützi lebt, auch wenn das Dorf nicht mehr steht!
In Kooperation mit DIE FALKEN Braunschweig.
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Ab 13. August:
IM SPIEGEL MEINER MUTTER
IM SPIEGEL MEINER MUTTER, glänzend besetzt mit den Schauspielerinnen Corinna Harfouch, Carla Juri und Hildegard Schmahl, ist der erste Kinofilm der renommierten Autorin, Regisseurin und Produzentin Jutta Brückner nach fast 20 Jahren. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Filmfest München 2026.
Die erfolgreiche Archäologin und Universitätsprofessorin Ursula Scheuner (Corinna Harfouch) macht bei Ausgrabungen im Moor einen sensationellen Leichenfund, der ihr finanziell angeschlagenes Institut retten könnte. Gleichzeitig muss sie den kürzlichen Tod ihrer Mutter (Hildegard Schmahl) verarbeiten.
Beim Aufräumen des Elternhauses beginnen für Ursula die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu verschwimmen. Gefangen in einem Labyrinth aus Verlust und Trauer muss Ursula schnell einen Weg hinausfinden. Doch als ihre neue Assistentin Mel (Carla Juri) andeutet, sehr viel mehr über Ursulas Lebensgeschichte zu wissen, droht ein lange verborgenes Familiengeheimnis an die Oberfläche zu gelangen.
„Der Film erzählt eine Erinnerung. Die Hauptfigur, gespielt von Corinna Harfouch, erinnert sich ein paar Tage nach dem Tod ihrer Mutter an die Zeit, die sie mit ihrer Mutter erlebt hat. Ich habe mich bemüht, eine Form zu finden, wie man Erinnerungen erzählen kann. Ich glaube, dass Menschen ständig mit ihren Erinnerungen konfrontiert werden, ganz besonders, wenn es um so etwas Heftiges geht, wie den Verlust der Mutter.“ (Jutta Brückner)
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DOK am Montag:
AZZA - DEM PATRIARCHAT DAVONFAHREN
Mo, 17.8., 19:00
Wie kann Azza als saudische Frau ihre Unabhängigkeit gewinnen?
Die Protagonistin des Films würde antworten: mit Geschick. Mit 16 verheiratet und heute Mutter von vier Teenagern, träumt sie von der Befreiung aus einer gescheiterten Ehe. Aus ihrer Familie ausgeschlossen und auf sich selbst gestellt, bemüht sie sich, ihre finanzielle Unabhängigkeit zu bewahren, indem sie als Fahrlehrerin für Frauen arbeitet.
Hinter dem Steuer eines großen SUVs fühlt sie sich selbstbewusst und meistert – genau wie auf der Straße – die Hindernisse des Lebens: mangelnde Bildung, unsichere Arbeitsverhältnisse, Ausgrenzung durch die Familie und die Trennung von ihren Kindern. Sie tut alles, um sicherzustellen, dass ihre Töchter nicht das durchmachen müssen, was sie selbst erlebt hat. Sie träumt von einer Reise durch die Wüste.
Dieses Abenteuer wird zu einer Möglichkeit, sowohl ihr Land als auch sich selbst zu entdecken. Das Autofahren erweist sich als Mittel zur Freiheit – genau wie für viele andere Frauen. Der über drei Jahre gedrehte Film bietet einen intimen Einblick in Azzas Leben, ihre Heimat und eine Gesellschaft am Rande des Wandels, die zwischen Tradition und Moderne schwebt.
“Das über mehrere Jahre entstandene, teils geheim gefilmte dokumentarische Porträt beleuchtet dabei auch die Vergangenheit mit einer frühen Zwangsverheiratung mit ihrem ersten Ehemann und Misshandlungen in der Ehe, bevor sie die Scheidung erlangte.
Während sich der Film zunächst mit den Fahrlehrerambitionen beschäftigt, gerät er nach und nach immer mehr zum Zeugnis eines unbändigen Freiheitsdranges, wobei er den Optimismus der Protagonistin ebenso zeigt wie entmutigende Rückschläge.” (filmdienst.de)
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Ab 20. August:
SPAZIERGANG NACH SYRAKUS
Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz (Charly Hübner). Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982, und Paul lebt in der DDR.
Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt!
Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne (Lina Beckmann). Paul ersinnt einen verwegenen Plan …
Regisseur Lars Jessen (MITTAGSSTUNDE) erzählt in SPAZIERGANG NACH SYRAKUS von unstillbarer Sehnsucht und großem Mut, von tiefer Liebe und inniger Loyalität – und vom Wunsch, die Welt zu sehen, ohne die Heimat zu verlieren.
Der Film entstand nach Motiven des Romans „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ von Friedrich Christian Delius (erschienen im Rowohlt Verlag), der wiederum auf der realen Flucht von Klaus Müller beruht. Mit feinem Humor und großen Emotionen blickt der Film auf deutsche Geschichte – und verhandelt dabei erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit sowie die Frage, wie weit man gehen kann, ohne den anderen zu verlieren.
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CINEVILLE PREVIEW:
VATERLAND
So, 23.8., 11:00 - Der Vorverkauf hat begonnen!
Jedes Cineville-Mitglied kann eine Begleitperson kostenlos ins Kino einladen. (Die Preview ist selbstverständlich auch für Nicht-Abonnenten zugänglich.)
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt/M. in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar.
Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich im Land der Täter auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Im Westen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller zurückhaltend empfangen, sogar als Verräter beschimpft, im Osten wird Thomas Mann hofiert, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war.
Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit und stellt die Frage nach der Bedeutung von Geist, Kunst und Humanismus angesichts deutscher Menschheitsverbrechen und des beginnenen Kalten Krieges.
Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble, neben Hanns Zischler und Sandra Hüller glänzen unter anderen August Diehl und Devid Striesow.
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DOK am Montag:
HIDDENSEE
Mo, 24.8., 19:00
Hiddensee, ein nur 17 Kilometer langer Streifen Land in der Ostsee, geliebt als Sehnsuchtsort der Freiheit. Sonnenanbeter, Nacktbader, Künstler, Punks und Prominente strömen seit jeher in Scharen auf die Insel. Der Dokumentarfilm reist durch ein ganzes Jahrhundert bis in die goldenen 1920er zurück, als die intellektuelle Avantgarde hier zu Hause ist – wie Stummfilmstar Asta Nielsen oder Literatur-Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann.
Damals wie heute ist Hiddensee gezeichnet von politischen Verwerfungen, die sich im ganzen Land abspielen. Deutschland im Miniaturformat. Mehrere Erzählstränge, verschränkt über Zeiten und Generationen, führen schließlich zu den sich unaufhörlich zuspitzenden Spannungen der Gegenwart.
In hypnotisch schönen Schwarz-Weiß-Bildern verwebt die preisgekrönte Regisseurin Annekatrin Hendel Landschaft, Geschichte und Schicksale zu einem faszinierenden Porträt und blickt wie durch ein Brennglas auf Bewegungen, die weit über die legendäre Ostseeinsel hinausreichen. HIDDENSEE ist ein gleichsam poetisches wie beunruhigendes Kinoerlebnis voller visueller und erzählerischer Kraft.
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Ab 27. August:
STAATSSCHUTZ
Mit staatlichen Mitteln und staatlicher Autorität – so will die junge Staatsanwältin Seyo Kim rechter Gewalt in Ostdeutschland entgegentreten. Als sie selbst ins Visier gerät und einen rassistischen Anschlag überlebt, entscheidet sie sich, entgegen der ausdrücklichen Weisung ihrer Behörde und unter Gefahr für ihr Leben, in eigener Sache zu ermitteln.
Es gelingt Seyo, einen der Täter vor Gericht zu bringen. Mit Nachdruck geht sie daran, ihn als Teil eines rechten Netzwerks zu enttarnen. Sie gräbt tief in den Archiven ihrer Behörde, rollt lange abgeurteilte „Einzelfälle“ wieder auf und lässt scheinbar harmlose Zeugen ins Messer laufen, die sich nicht nur mit dem Anschlag auf ihre Person in Verbindung bringen lassen.
Die deutsche Staatsanwaltschaft umweht der Mythos, die „objektivste Behörde der Welt“ zu sein. Doch während ihres Gerichtsprozesses erlebt Seyo am eigenen Leib, was es bedeutet, den Kampf für Gerechtigkeit in einem Staat zu führen, der mit zweierlei Maß misst und rechte Gewalt nicht nur verharmlost, sondern mitunter sogar deckt. (Text: Berlinale)
Weltpremiere bei der Berlinale 2026 - ausgezeichnet u.a. mit dem “Heiner-Carow-Preis”, dem Panorama-Publikumspreis. Weitere Auszeichnungen auf zahlreichen Filmfestivals, u.a. FILMKUNSTFEST Mecklenburg-Vorpommern, Filmfest Emden-Norderney.
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DOK am Montag:
JEDER ACKER, JEDE FABRIK
Mo, 31.8., 19:00 - Zu Gast: die Filmemacher*innen Johanna Schellhagen und Marco Müller
Für den Dokumentarfilm JEDER ACKER, JEDE FABRIK wurden 50 Arbeiter*innen und Genoss*innen zur Frage des revolutionären Übergangs und die Grundzüge einer neuen gesellschaftlichen Produktionsweise interviewt.
Er beleuchtet die Stärken und Schwächen der letzten großen Klassenbewegungen, die in den 70ern "den Kapitalismus in Bedrängnis gebracht hat" (Sergio Bologna). Genoss*innen aus Italien, Spanien, Portugal und England reden über ihre Erfahrungen, von Fabrikbesetzungen zu kollektiven Preissenkungen, und wie der Staat die Bewegung durch Repression und Integration konfrontierte.
Im Film werden Genoss*innen gefragt, wie man sich vorstellen kann, eine Rätemacht auf eine gesellschaftliche Ebene zu heben, ohne dabei von einem Planstaat oder Marktstrukturen zur Koordination abhängig zu werden. Es wird die Idee der Arbeitszeitrechnung besprochen, die von Rätekommunisten entwickelt wurde, und die Grundzüge einer freien kommunistischen Produktionsweise. Dabei stehen Interviews mit Arbeiter*innen aus den wesentlichen Sektoren, mit ihren Erfahrungen aus Großfabriken, der Landwirtschaft, der Energieversorgung oder dem Gesundheitswesen, im Mittelpunkt.
Wie müsste sich eine Arbeits-und Produktionsweise verändert, so dass alle Produzent*innen nicht nur formal das Recht haben, sich an Entscheidungen zu beteiligen, sondern auch das dafür notwendige Wissen besitzen?
Wenn wir davon ausgehen, dass der Kapitalismus nicht graduell oder über eine wachsende Alternativökonomie überwunden werden kann, stellt sich die Frage eines revolutionären Übergangs. Welche Rolle spielt das Militär, welche Rolle spielen organisierte Strukturen innerhalb der Klassenbewegungen? Was können wir heute tun, um sowohl die "Revolution unter Kolleg*innen als möglich erscheinen zu lassen" (U-Bahnfahrer, London), als auch organisierte Kerne strategisch zu entwickeln?
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Ab 3. September:
VATERLAND
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt/M. in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar.
Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich im Land der Täter auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Im Westen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller zurückhaltend empfangen, sogar als Verräter beschimpft, im Osten wird Thomas Mann hofiert, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war.
Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit und stellt die Frage nach der Bedeutung von Geist, Kunst und Humanismus angesichts deutscher Menschheitsverbrechen und des beginnenen Kalten Krieges.
Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble, neben Hanns Zischler und Sandra Hüller glänzen unter anderen August Diehl und Devid Striesow.
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EXTRA:
STRAFDIVISION 999
Mi, 9.9., 19:00 - Mit Gast und Gespräch
Die griechische Dokumentation STRAFDIVISION 999 beschäftigt sich mit den sogenannten 999er Strafbataillonen der Wehrmacht.
Ab 1943 wurden auch Männer zur Wehrmacht eingezogen, die als "wehrunwürdig" galten. Dazu gehörten alle diejenigen, die zu einer Haftstrafe verurteilt worden waren, darunter Zeugen Jehovas, Ärzte, die Abtreibungen vorgenommen hatten, und politische Widerständler aus den Reihen der Arbeiterbewegung. Aus diesen "Kriminellen" wurde die Strafdivision 999 gebildet, die unter anderem in Griechenland eingesetzt wurde.
Dort gelang es vielen 999ern, zu den griechischen Partisanen überzulaufen. Sie gründeten das Antifaschistische Komitee deutscher Soldaten Freies Deutschland und kämpften gemeinsam mit der Nationalen Befreiungsfront EAM gegen die deutsche Besatzung. Darunter auch der Braunschweiger Kommunist Hermann Bode.
Der Regisseur Kostas Stamatopoulos hat die weitgehend vergessene Geschichte der Überläufer aus der Wehrmacht rekonstruiert. In seiner Dokumentation kommen Partisanen der EAM und Nachkommen der Deserteure an Originalschauplätzen zu Wort.
Im Vorprogramm zeigen wir den Kurzfilm Πού είμαι – WO ICH BIN von Miriam Papastefanou.
In Kooperation mit Naturfreundejugend Ortsgruppe Braunschweig.
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CINEMA! ITALIA!
10.9.-16.9.2026
Auch dieses Jahr zeigen wir wieder eine ganze Woche lang italienische Filme: CINEMA! ITALIA!
In Kooperation mit ital-lingua und der Deutsch-italienischen Kulturgesellschaft präsentieren wir im Universum Filmtheater, für alle die, die der italienischen Sprache mächtig sind oder ihre italienischen Kenntnisse aufbessern möchten, neue italienische Filme in Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Die Filme:
IL BENE COMUNE / GUT FÜR ALLE
Fr, 11.9., 19:00 & So, 13.9., 11:00
In den Bergen des südlichen Apennins steht der älteste Baum Europas, eine über 1200 Jahre alte Loricato-Kiefer. Eine ungewöhnliche Wandergruppe macht sich auf den Weg zu diesem einzigartigen Naturdenkmal… Regisseur Rocco Papaleo schickt sein bunt gemischtes Figuren-Ensemble auf eine ebenso unterhaltsame wie abenteuerliche Reise.
COME TI MUOVI, SBAGLI / IMMER VERKEHRT
Do, 10.9., 19:00 (ERÖFFNUNG) & Di, 15.9., 16:30
Der 75-jährige Gianni genießt seinen komfortablen Ruhestand. Doch das Dolce vita des ehemaligen Lehrers wird abrupt gestört, als plötzlich seine Tochter Sofia vor der Tür steht… Eine neue charmante und leichtfüßige Komödie von und mit Gianni Di Gregorio, dem ungewöhnlichsten Multitalent des italienischen Kinos.
GIOIA MIO / MEIN SOMMER MIT NONNA
Sa, 12.9., 16:30 & Di, 15.9., 19:00
Der neunjährige Nico wird von seinen Eltern aus Norditalien für einen Monat nach Sizilien zu seiner Großtante Gela geschickt. Die Tante wirkt uralt und keineswegs freundlich. Aber irgendwie müssen Nico und Gela eine gemeinsame Sprache finden…
Mit warmherziger Erzählweise und sicherer Balance von Witz und Drama wird Margherita Spampinatos GIOIA MIO zum berührenden Filmerlebnis. Die 82jährige Aurora Quattrocchi wurde beim Festival von Locarno als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
GRUPPO DI FAMIGLIA IN UN INTERNO / GEWALT UND LEIDENSCHAFT
Mo, 14.9., 18:45 & Mi, 16.9., 16:30
Zum 50. Todestag von Luchino Visconti: In seinem preisgekrönten Alterswerk widmet sich Visconti abermals der Vergänglichkeit, der Schönheit und dem Verlangen, inszeniert meisterhaft den Zusammenprall gegensätzlicher Milieus.
In den Hauptrollen brillieren Burt Lancaster (DER LEOPARD), Silvana Mangano (TOD IN VENEDIG) und Viscontis eigene Entdeckung Helmut Berger (DIE VERDAMMTEN, LUDWID II) als scheinbar skrupelloser Gigolo mit verborgenen Seiten.
TRE CIOTOLE / DREI ABSCHIEDE
Fr, 11.9., 21:00 & So, 13.9., 18:45
Am Anfang und am Schluss ziehen Stare in wirbelnden Schwärmen über den Himmel von Rom. Dazwischen entfaltet sich eine ungewöhnliche und ergreifende Liebes- und Trennungsgeschichte mit vielen überraschenden Wendungen, brillant gespielt von Alba Rohrwacher und Elio Germano.
Der erste italienische Film der katalanischen Regisseurin Isabel Coixet ist nebenbei auch ein schönes Porträt von Rom abseits der Touristenpfade. Großes Kino!
LA VITA GRANDI / DAS LEBEN ALS ERWACHSENE
Sa, 12.9., 19:00 & Mo, 14.9., 16:30
Irene wird von ihrer überforderten Mutter überredet, in ihre Heimatstadt Rimini zurückzukehren und sich um Omar, ihren 40-jährigen autistischen Bruder, zu kümmern. Sowohl für Irene als auch für Omar wird ihr Zusammensein zu einem Crashkurs in Sachen Erwachsen-Werden…
A VITA GRANDI ist der kluge, überraschend humorvolle und emotionale Debütfilm von Greta Scarano. Eine echte Entdeckung ist Yuri Tuci, selber autistisch, in der Rolle des Omar.
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SOUND ON SCREEN SPECIAL:
OASIS - DON'T LOOK BACK IN ANGER
Sa, 12.9., 21:00 & So, 13.9., 11:15 (beide engl. OmU)
Der Vorverkauf hat begonnen!
OASIS - DON'T LOOK BACK IN ANGER erzählt die Geschichte der legendären und einflussreichen britischen Rockband mit ungefilterten Einblicken und bislang unbekannten Momenten. Der Film feiert seine Weltpremiere bei den 83. Internationalen Filmfestspielen von Venedig. Der Dokumentarfilm basiert auf einer Idee des für den BAFTA und Oscar® nominierten Autors, Produzenten und Regisseurs Steven Knight (PEAKY BLINDERS) und wurde von Dylan Southern und Will Lovelace (SHUT UP AND PLAY THE HITS, MEET ME IN THE BATHROOM) inszeniert.
OASIS - DON'T LOOK BACK IN ANGER dokumentiert die triumphale Reunion Tour von Liam und Noel Gallagher: „Oasis Live ‘25“ – eines der mit größter Spannung erwarteten Rock-’n’-Roll-Comebacks unserer Zeit. Der Film ist eine unverfälscht mitreißende Schilderung des größten Musikereignisses des Jahres 2025 und fängt die Erlebnisse und Emotionen der Band sowie ihrer Fans auf der ganzen Welt ein.
Die einzigartige Perspektive umfasst Einblicke in Proben, Backstage- und Bühnengeschehen sowie die ersten gemeinsamen Interviews mit Noel und Liam seit über 20 Jahren. Neben der ausverkauften Welttournee der Band beleuchtet der Film auch die tiefgreifende emotionale Wirkung dieses phänomenalen globalen Kulturereignisses und was ihre Musik für das Publikum und Generationen weltweit bedeutet.
In Kooperation mit dem Braunschweig International Film Festival.
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Ab 17. September:
GENTLE MONSTER
Die Konzertpianistin Lucy (Léa Seydoux) zieht mit ihrem Mann Philip (Laurence Rupp) und dem gemeinsamen Sohn aufs Land, wo sich der Filmemacher langsam von einem Burnout erholt. Eines Tages steht die Polizei für eine Hausdurchsuchung vor der Tür. Der Vorwurf, den Sonderermittlerin Elsa (Jella Haase) gegen Philip erhebt, wiegt schwer und stellt Lucys Welt auf den Kopf. Wer ist der Mann, den sie liebt, wirklich?
Eine Geschichte über Lucy und Elsa, über Vertrauen und Täuschung, über Liebe und die Ehrlichkeit zu sich selbst.
Hier geht's zur ausführlichen Besprechung.
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DOK am Montag:
SALZ UND WASSER
Mo, 21.9., 19:00
Meter um Meter beißt sich der Forschungseisbrecher Polarstern durch das massive Eis der Ostantarktis. An Bord befinden sich die Schiffsbesatzung und die Wissenschaftler:innen, die hier in dieser schon fast unwirklichen Welt der Antarktis ihrer Arbeit nachgehen. Sie untersuchen die Zukunft des mächtigen Antarktischen Zirkumpolarstroms. Denn sollte sich dieser aufgrund der globalen Erwärmung südwärts verlagern, bringt er warmes Wasser an die Küste der Ostantarktis. Sollte die Ostantarktis komplett schmelzen, wäre ein globaler Meeresspiegelanstieg von bis zu 52 Metern die Folge. Der Schlüssel der wissenschaftlichen Arbeit liegt aber auch in der Erfahrung und dem Fachwissen der Schiffsbesatzung. Ohne sie wäre Forschung unter diesen extremen Bedingungen nicht möglich.
Mit ihrem persönlichen Blick ermöglicht die Filmemacherin Ines Reinisch an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern ein Verständnis dafür, was eine Expedition wirklich bedeutet: ein hohes Maß an persönlichem Einsatz, Geduld, Mut, Verzicht und ein starkes Bewusstsein für die Verantwortung, die auf der Schiffscrew und der Wissenschaft liegt. Die begleitete Polarstern-Expedition wurde ausgerichtet vom Alfred-Wegener-Institut und dem GEOMAR.
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DOK am Montag:
WISE WOMEN - FÜNF HEBAMMEN, FÜNF KULTUREN
Mo, 28.9., 18:30 - Mit Filmgespräch
Der Vorverkauf hat begonnen!
In WISE WOMEN begleitet Regisseurin Nicole Scherg fünf Hebammen aus verschiedenen Teilen der Welt bei ihrer Arbeit: Genet Gebru aus Äthiopien, Aïcha El Fathi aus Marokko, Kanchan Mala Shrestha aus Nepal, Gunda Gutscher aus Österreich und Sheila Santos aus Brasilien. Sie alle unterstützen Frauen in einem der intensivsten und prägendsten Momente ihres Lebens: der Geburt eines Kindes.
Wie Frauen gebären, geht uns alle an. In unterschiedlichen kulturellen, sozialen und medizinischen Kontexten unterstützen die Protagonistinnen Mütter bei einem universellen und zugleich zutiefst individuellen Prozess. Ob im modernen Krankenhaus, im selbstorganisierten Geburtshaus oder unter einfacheren Bedingungen in ländlichen Regionen: Die Hebammen bewegen sich zwischen Kontrolle und Unvorhersehbarkeit, denn eine Geburt folgt keinem Drehplan.
Frauengesundheit, das wird in diesem Film schnell deutlich, folgt immer wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. WISE WOMEN zeigt eindrücklich, wie unterschiedlich die Voraussetzungen für eine sichere Geburt sein können.
Der Dokumentarfilm begreift Geburt als Grenzerfahrung und findet dabei intime, kraftvolle Bilder für den Beginn des Lebens, der einer Naturgewalt gleicht. Er würdigt jene Frauen, die diesen Moment begleiten und damit die Zukunft buchstäblich in ihren Händen tragen.
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Ab 1. Oktober:
DIGGER
Der mächtigste Mann der Welt begibt sich auf eine verzweifelte Mission, um zu beweisen, dass er der Retter der Menschheit ist, bevor die von ihm ausgelöste Katastrophe alles zerstört.
Tom Cruise spielt die Titelrolle an der Seite des Oscar®-Preisträgers Riz Ahmed, John Goodman, der Oscar®-Nominierten Sandra Hüller, Michael Stuhlbarg und des Oscar®-Nominierten Jesse Plemons. Robert John Burke, Emma D’Arcy, Burn Gorman und Sophie Wilde sind ebenfalls mit von der Partie.
Der neue Film von Regisseur Alejandro González Iñárritu (BIRDMAN, THE REVENANT).
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Ab 8. Oktober:
ALTE LIEBE
Seit seiner Pensionierung meckert Harry (Joachim Król) nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore (Dagmar Manzel). Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry. Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes.
Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben, von Reisen, von Aufbruch.
Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang? Harry trinkt sein Bier, raucht, schweigt. Und bemerkt doch ihre Not.
Eine kluge Liebesgeschichte über zwei Menschen, die sich nach vierzig Jahren Ehe noch einmal neu begegnen. Bissig, ironisch, sentimental, heiter und zart.
Regisseur Andreas Dresen und Drehbuchautorin Laila Stieler setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort: Nach den Publikumserfolgen und vielfach ausgezeichneten Filmen GUNDERMANN, RABIYE KURNAZ GEGEN GEORGE W. BUSH und IN LIEBE, EURE HILDE ist ALTE LIEBE ihre neunte gemeinsame Arbeit. Eine berührende und zugleich heitere Paargeschichte voller Wortwitz, leiser Melancholie und zärtlicher Momente.
Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder, der im August 2026 im Hanser Verlag neu aufgelegt wird, erzählen sie über zwei Menschen, die nach vier Jahrzehnten Jahren Ehe entdecken, dass es für Veränderungen nie zu spät ist.
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Ab 15. Oktober:
HEIMSUCHUNG
Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind.
Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind.
HEIMSUCHUNG ist ein Mikrokosmos deutscher Geschichte, in dem sich Vertreibung und Verlust, Heimat und Herkunft, Verdrängung und Erinnerung zu menschlichen und historischen Dramen verdichten.
Neben eindrucksvollen Bildern von Natur und menschlichen Schicksalen zeichnet das Werk die präzise Chronik eines Jahrhunderts nach. Regie-Legende Volker Schlöndorff, der für seine Verfilmung von Günter Grass‘ Roman DIE BLECHTROMMEL mit einem Oscar und der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde, widmet sich nun erneut einem Jahrhundert-Roman, diesmal von Jenny Erpenbeck aus dem Jahr 2007.
Mit Martina Gedeck, Susanne Wolff, Lars Eidinger, Michael Maertens u.a.
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Ab 16. November:
WILD HORSE NINE
Kurz vor dem Militär-Putsch in Chile im Jahr 1973 werden die CIA-Agenten Chris (John Malkovich) und Lee (Sam Rockwell) von ihrem Büroleiter MJ (Steve Buscemi) von Santiago auf die Osterinsel entsandt. Vor dem Hintergrund der ikonischen Skulpturen der Insel ringen die langjährigen Partner mit ihrer dunklen Vergangenheit und aktuellen Verschwörungen. Dabei droht Chris’ neu gefundene Freundschaft mit zwei rebellischen Studentinnen (Mariana di Girolamo und Ailín Salas) die Reise aller in dieses abgelegene Paradies völlig aus dem Ruder laufen zu lassen.
Der neue Film von Martin McDonough (THE BANSHEES OF INISHERIN, THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI).
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IBAN: DE68 2505 0000 0199 8887 10 BIC: NOLADE2HXXX Verwendungszweck: Spende
(leider steuerlich nicht absetzbar, da wir - zumindest bzw. nur dem Steuerrecht nach - nicht gemeinnützig sind)
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