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Universum Newsletter | 20.04.2026
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NEU: DIE REICHSTE FRAU DER WELT
tägl. 18:45 (So in franz. OmU), 16:15, Fr + Sa auch 21:15
Ein berauschend komisches Drama, das in seinen Abgründen an Shakespeare erinnert: DIE REICHSTE FRAU DER WELT von Thierry Klifa mit einer brillanten Isabelle Huppert ist eine so grandiose wie doppelbödige Satire über die Macht des Geldes und den verführerischen Glauben an eine Familie, die ihr widerstehen könnte.
"Ein herrlich boshaftes und amüsantes Gesellschaftsporträt – mit einer bravourös aufspielenden Isabelle Huppert in der Hauptrolle.” (programmkino.de)
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DOK am Montag, 27.4., 18:45
WIR ERBEN
Inmitten der ländlichen Idylle Frankreichs liegt das Lebenswerk von Stephanie und Ruedi Baumann. Mit zunehmendem Alter stellt sich die Frage, wer den Hof einmal übernehmen wird. Ihr Sohn Simon, längst in einem eigenen Leben als Filmemacher verankert, begleitet mit der Kamera, wie die Familie über diese Zukunft nachdenkt.
Die Hofübergabe wird zum Spiegel zentraler Fragen: Was bedeutet Verantwortung? Wie viel Freiheit lässt ein Erbe? Und wie fair ist Vererben in einer Zeit, in der Besitz ungleich verteilt ist?
Schweizer Filmpreis 2025: Bester Dokumentarfilm.
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EXTRA: Di, 28.4., 19:00 Zu Gast: Regisseurin Julia Roesler
LUISA
LUISA lebt in einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung. Sie ist 22 Jahre alt und neugierig auf das Leben.
Unbemerkt wird Luisa immer stiller, der Alltag in der Wohngruppe geht weiter, bis unerwartet festgestellt wird, dass Luisa schwanger ist. Sie erzählt niemandem, was passiert ist, sie schweigt. Es wird sexueller Missbrauch vermutet. Ein Drama. Ein True Crime.
In Kooperation mit den Stifterinnen der TILDA auf dem Braunschweig International Film Festival. Gewinner des Heimspiel-Preises.
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EXTRA: Mi, 29.4., 18:45, griech. OmdU
KAPODISTRIAS
KAPODISTRIAS von Regisseur Yiannis Smaragdis ist ein historischer Spielfilm, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist und die wahre Geschichte des bedeutendsten griechischen Politikers und ersten Gouverneurs Griechenlands, Ioannis Kapodistrias, nach der Befreiung des Landes von der osmanischen Herrschaft erzählt.
In der Rolle des ersten Gouverneurs des neu gegründeten griechischen Staates ist Antonis Myriagkos zu sehen.
In Kooperation mit der Griechischen Gemeinde Braunschweig und Umgebung e.V.
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NEU:
DIE REICHSTE FRAU DER WELT
tägl. 18:45 (So in franz. OmU), 16:15, Fr + Sa auch 21:15
Regie: Thierry Klifa, FR/BE 2025, 123 Min., FSK 12. Mit Isabelle Huppert, Laurent Lafitte, Marina Foïs u.a. | Bundesstart
Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem Wahnsinn, der auch Genie sein könnte. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem grenzenlosen Luxus.
Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Und ein Butler, der mehr weiß als er sagt. Über Familiengeheimnisse und fragwürdige Spenden in astronomischen Höhen. Es beginnt ein Krieg, in dem alle Mittel recht sind.
Ein berauschend komisches Drama, das in seinen Abgründen an Shakespeare erinnert: DIE REICHSTE FRAU DER WELT mit einer brillanten Isabelle Huppert in der Titelrolle ist eine so grandiose wie doppelbödige Satire über die Macht des Geldes und den verführerischen Glauben an eine Familie, die ihr widerstehen könnte.
“Ein elegantes, ironisches Familiendrama über Geld, Macht, Gier und Liebe: Thierry Klifa verwandelt das Drehbuch, das er gemeinsam mit Cédric Anger und Jacques Fieschi nach einer wahren Geschichte schrieb, in ein herrlich boshaftes und amüsantes Gesellschaftsporträt – mit einer bravourös aufspielenden Isabelle Huppert in der Hauptrolle.” (programmkino.de)
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DOK am Montag:
WIR ERBEN
Mo, 27.4., 18:45
Regie; Simon Baumann, CH 2024, 101 Min., o. A., Dokumentarfilm
Inmitten der ländlichen Idylle Frankreichs liegt das Lebenswerk von Stephanie und Ruedi Baumann – ein biologischer Landwirtschaftsbetrieb, den sie seit über 20 Jahren mit politischem Eifer und Hingabe führen. Mit zunehmendem Alter stellt sich die Frage, wer den Hof einmal übernehmen wird.
Ihr Sohn Simon, längst in einem eigenen Leben als Filmemacher verankert, begleitet mit der Kamera, wie die Familie über diese Zukunft nachdenkt. Sein Bruder Kilian führt bereits einen eigenen Betrieb. Beide stehen vor der Herausforderung, persönliche Wege und die Verantwortung des Erbes in Einklang zu bringen.
WIR ERBEN erzählt von einer Familie, in der persönliche Beziehungen, Ideale und die Realität der Landwirtschaft untrennbar miteinander verbunden sind. Die Gespräche und Konflikte machen deutlich, wie groß die unsichtbaren Lasten sind: Erwartungen, Vorstellungen, der unausgesprochene Druck zwischen den Generationen.
Mit feinem Humor und schonungsloser Ehrlichkeit wird die Hofübergabe zum Spiegel zentraler Fragen: Was bedeutet Verantwortung? Wie viel Freiheit lässt ein Erbe? Und wie fair ist Vererben in einer Zeit, in der Besitz ungleich verteilt ist?
Hier geht's zum Interview mit Regisseur Simon Baumann.
Schweizer Filmpreis 2025: Bester Dokumentarfilm.
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EXTRA:
LUISA
Di, 28.4., 19:00 - Zu Gast: Regisseurin Julia Roesler
Regie: Julia Roesler, DE 2025, 94 Min., FSK 12. Mit Celina Scharff, Katharina Bromka, Michael Schumacher u.a.
LUISA ist vor kurzem von zu Hause ausgezogen und neugierig, was das Leben für sie bereithält. Sie liebt Partys, ist für jeden Spaß zu haben, lässt sich auf Flirts und kleine Abenteuer ein. Sie lebt in der Wohngruppe einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung am Rande einer deutschen Kleinstadt. Dort erhält sie Unterstützung in ihrem oft turbulenten Alltag.
Unbemerkt wird Luisa zunehmend stiller, in der Wohngruppe geht das alltägliche Leben weiter, bis unerwartet festgestellt wird, dass Luisa schwanger ist.
Luisa selbst sagt nicht, wie das passiert ist, sie schweigt. Jede und jeder weiß, dass ihr Freund Anton nicht zeugungsfähig ist. Der Verdacht auf sexuellen Missbrauch liegt nahe. Luisa entschließt sich, die Schwangerschaft abbrechen zu lassen. Die Polizei wird eingeschaltet und versucht herauszufinden, ob eine Straftat vorliegt.
Die Ermittlungen werden zur Belastungsprobe für Luisa, ihre Beziehung zu Anton und für das gesamte Personal der Wohneinrichtung.
Gewinner des Heimspiel-Preises beim Braunschweig International Filmfestival 2025.
In Kooperation mit den Stifterinnen der TILDA auf dem Braunschweig International Film Festival.
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EXTRA:
KAPODISTRIAS
Mi, 29.4., 18:45, griech. OmdU
Regie: Yiannis Smaragdis, GR 2025, 134 Min., FSK 6. Mit Antonis Myriagos, Finbar Lynch, Nikorestis Chaniotakis u.a.
Regisseur Yiannis Smaragdis kehrt mit seinem neuen Film KAPODISTRIAS zurück – einem Werk über das Leben des großen griechischen Politikers und Diplomaten Ioannis Kapodistrias. Das Drehbuch zu diesem ambitionierten historischen Epos stammt aus der Feder des Regisseurs selbst. In der Rolle des ersten Gouverneurs des neu gegründeten griechischen Staates ist Antonis Myriagkos zu sehen.
Kapodistrias ist ein historischer Spielfilm, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist und die wahre Geschichte des bedeutendsten griechischen Politikers und ersten Gouverneurs Griechenlands, Ioannis Kapodistrias, nach der Befreiung des Landes von der osmanischen Herrschaft erzählt.
Mit Mut, Menschlichkeit und Würde setzt er sich kompromisslos für die Freiheit jedes Einzelnen ein. Dafür bringt er selbst das große Glück seines Lebens dar – die Liebe – und scheut sich nicht, den Mächten des Bösen entgegenzutreten. Er verzichtet auf Reichtum, Ruhm und internationale Anerkennung.
Als Griechenland seine Unabhängigkeit erlangt, wird Kapodistrias gebeten, das Amt des ersten Gouverneurs zu übernehmen. Obwohl er die Gefahr erkennt, die mit dieser Aufgabe verbunden ist, nimmt er sie an. Er stellt den Dienst an seinem Land über persönliche Sicherheit und bleibt seinem Weg bis zuletzt treu. Sein Handeln prägt die junge Nation nachhaltig und hinterlässt ein Vermächtnis, das weit über seinen Tod hinausreicht.
In Kooperation mit der Griechischen Gemeinde Braunschweig und Umgebung e.V.
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VIER MINUS DREI
tägl. 16:00, Fr + Sa auch 21:10
Regie: Adrian Goiginger, DE/AT 2025, 120 Min., FSK 12. Mit mit Valerie Pachner, Robert Stadlober, Stefanie Reinsperger | 2. Woche Barbara (Valerie Pachner) und ihr Partner Heli (Robert Stadlober) führen mit ihren beiden Kindern Fini und Thimo ein glückliches und liebevolles Familienleben. Als professionelle Clowns nehmen sie das Leben nicht zu ernst und wissen, dass man auch über das lachen kann, was misslingt. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust lässt sie am Clownsein und dem eigenen Lebenssinn zweifeln.
Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren Weg, mit der Trauer umzugehen. Schritt für Schritt erkennt sie, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es nur wagt, ihm neu zu begegnen.
Mit ihrer gleichnamigen Autobiografie landete Barbara Pachl-Eberhart 2010 einen Bestseller: Eindringlich und mit viel Stärke beschreibt sie darin, wie es ihr nach dem tragischen Tod ihrer Familie gelang, sich dem Leben neu zu stellen.
Nun hat der für seine sehr persönlichen Filmarbeiten gefeierte Regisseur Adrian Goiginger (RICKERL - MUSIK IST HÖCHSTENS A HOBBY, DER FUCHS, DIE BESTE ALLER WELTEN) diese bewegende Lebensgeschichte verfilmt. Sensibel und mit feinem Gespür für seine Charaktere, inszeniert er in VIER MINUS DREI die lebendige, hoffnungsvolle Geschichte einer Frau, die nicht aufgibt.
Hier geht's zu einem aktuellen Porträt des Filmemachers in epd-film.
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EXTRA:
BLAME
So 11:00
Regie: Christian Frei, CH 2025, 128 Min., FSK 12, Dokumentarfilm
Ein bildgewaltiges Plädoyer für die Wissenschaft.
Desinformation ist zu einem Instrument geworden, um Wissenschaftlerinnen und Gesundheitsexperten anzugreifen und zu diskreditieren und damit politische Vorteile zu erzielen. Populäre Mythen und unbelegte Narrative spielten auch eine wichtige Rolle für die Wiederwahl von Präsident Trump.
BLAME ist eine bildgewaltige Filmreise über die Rolle der Wissenschaft in zunehmend dunkleren Zeiten. Sachlich und unaufgeregt zeigt der Film, wie die Welt durch das gezielte Schüren und Bewirtschaften von Ängsten und faktenfreien Mythen aus den Fugen geriet.
In BLAME begleitet Regisseur Christian Frei (WAR PHOTOGRAPHER) die Wissenschaftler*innen Linfa Wang, Peter Daszak und Zhengli Shi, die zu den Ursprüngen von COVID-19 forschen und sich massiven Anfeindungen ausgesetzt sehen. Nach Jahren des Eintauchens in entlegenen Fledermaushöhlen geraten die Forschenden ins grelle Licht der Politik und schwerer Anschuldigungen.
Als sie vor Pandemien in der Zukunft warnten, wurden sie nicht gehört. Als die Welt von der COVID-19-Pandemie heimgesucht wird, müssen dieselben Wissenschaftler nicht nur gegen das Virus kämpfen, sondern auch gegen eine Welle von Fehlinformationen, Verschwörungstheorien und politischer Schuldzuweisung, die drohen, die Wahrheit zu überlagern.
Dies ist ihre Geschichte.
Regisseur Christian Frei wurde für seinen Film WAR PHOTOGRAPHER für den Oscar nominiert, und für seinen Film SPACE TOURISTS gewann er den World Cinema Directing Award beim Sundance Festival. Hier geht's zur Kritik.
Nominiert für den Schweizer Filmpreis!
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EXTRA:
MEIN NEUES ALTES ICH
So 11:15
Regie: Louise Unmack Kjeldsen, DE/DK/NO 2026, 75 Min., FSK 12, Dokumentarfilm
In MEIN NEUES ALTES ICH begibt sich die Filmemacherin Louise Unmack Kjeldsen auf eine emotionale Reise in das Mysterium der Menopause. Louise und andere betroffene Frauen aus aller Welt erzählen offen über ihre Erlebnisse mit starken Symptomen der Menopause.
Obwohl die Hälfte der Weltbevölkerung die Menopause erlebt und viele Frauen darunter so leiden, dass ihr Alltag stark beeinträchtigt ist, ist diese Lebensphase noch immer wenig erforscht. Über Jahrhunderte trugen historische Vorurteile dazu bei, dass viele Betroffene im Stillen litten und Wissen bis heute begrenzt ist.
Nun suchen Forschende weltweit nach Antworten, um die Auswirkungen des Östrogenrückgangs auf Körper und Gehirn zu ergründen.
Warum haben vier von fünf Frauen Hitzewallungen, mehr als ein Viertel Schlafstörungen? Warum leiden 41% unter Gedächtnisproblemen? Warum hat die Altersgruppe 45-54 Jahre die höchste Selbstmordrate? Wie hängen Menopause-Symptome mit dem dreifach höheren Alzheimer-Risiko von Frauen und Depressionen zusammen? Welche Möglichkeiten gibt es, entgegen zu wirken?
MEIN NEUES ALTES ICH bricht Tabus, deckt Mythen und Fehlinformationen auf und rückt die Menopause in ein neues Licht.
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LA GRAZIA
Sa + So 13:30 (Sa in ital. OmU)
Regie: Paolo Sorrentino, IT 2025, 131 Min., FSK 12. Mit Toni Servillo, Anna Ferzetti, Massimo Venturiello u.a. | 3. Woche
Liebe. Zweifel. Verantwortung. Vaterschaft. Ethik. Diese Themen begleiten Mariano De Santis (Toni Servillo), den scheidenden Präsidenten Italiens. Während sich seine Amtszeit dem Ende zuneigt, steht er vor folgenschweren Entscheidungen – politischer wie persönlicher Natur.
Inmitten moralischer Dilemmata muss er sich seinem Gewissen stellen und Rat bei den Menschen suchen, die ihm am nächsten stehen, darunter seine Tochter Dorotea (Anna Ferzetti). Gemeinsam stellen sie sich der zeitlosen Frage: Wem gehören unsere Tage?
Als intime Reflexion über Identität und Erinnerung zeichnet LA GRAZIA die unauslöschlichen Spuren nach, die ein Mensch durch Familie und Handeln hinterlässt. Mit Sorrentinos unverkennbarem poetischem Blick und einem stimmungsvollen Soundtrack wird der Film zu einem visuell eindrucksvollen und emotional tief berührenden Kinoerlebnis.
“Ein auf der visuellen Ebene streng durchkomponiertes Drama, das die Sehnsucht nach Schwerelosigkeit in einer Fülle ausgekosteter Bildeinfälle zum Ausdruck bringt. Die Charakterstudie des fiktiven Politikers führt Wehmut und Abgeklärtheit zusammen und zeigt die Tragweite politischer Verantwortung auf.” (film-dienst.de)
Der neue Film von Paolo Sorrentino (LA GRANDE BELLEZA - DIE GROSSE SCHÖNHEIT, EWIGE JUGEND).
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SIRI HUSTVEDT – DANCE AROUND THE SELF
Do 13:45, Sa + So 14:00
Regie: Sabine Lidl, DE/CH 2025, 110 Min., FSK 12, Dokumentarfilm | 3. Woche
Jung, neugierig und voller Tatendrang verlässt Siri Hustvedt ihre Heimat Minnesota und stürzt sich mitten hinein ins pulsierende New York. Auf der Suche nach der Hauptfigur ihres ersten Romans beginnt eine Reise, die sie nicht nur zur Schriftstellerin macht, sondern zu einer der wichtigsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur.
Der Film öffnet einen Blick weit über Siri Hustvedt hinaus und feiert die kämpferische Kreativität von Künstlerinnen, denen die Autorin sich verbunden fühlt. Zugleich erzählt SIRI HUSTVEDT – DANCE AROUND THE SELF die einzigartige Liebesgeschichte des legendären Autorenpaares aus Brooklyn: Siri Hustvedt und Paul Auster.
Doch während die beiden über Sprache, Identität und die Kraft der Worte nachdenken, bricht das Leben herein: Paul Auster wird schwer krank. Auch nach seinem Tod endet die gemeinsame Geschichte nicht: Siri Hustvedt beginnt den Verlust ihres „Lebensmenschen“ im Buch „Ghost Stories: Ein Buch der Erinnerung“ literarisch zu verarbeiten.
Vier Jahre lang folgt Sabine Lidl den Gedanken und Geschichten, die Siri Hustvedt zu einer der wichtigsten intellektuellen und feministischen Stimmen der amerikanischen Literatur gemacht haben. Gemeinsam sind sie immer in Bewegung, durch Zeit und Raum, imaginär zwischen den Disziplinen, deren Grenzen Siri Hustvedt nicht gelten lässt.
Dabei hält der Film auch einen der verletzlichsten Momente fest, als Siri Hustvedt und Paul Auster mit der Diagnose seiner Krebserkrankung konfrontiert werden.
“Es ist ein intensives, eindringliches, einfühlsames Porträt einer außergewöhnlichen Frau.” (epd-film.de)
Hier geht's zu einem NDR-Bericht zum Film.
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ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE
Do – So 18:30
Regie: Simon Verhoeven, DE 2025, 137 Min., FSK 6. Mit Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn, Karoline Herfurth, Laura Tonke, Devid Striesow, Anne Ratte-Polle u.a. | 10. Woche
Mit 20 wird Joachim unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die Villa zu seinen Großeltern, Inge und Hermann. Zwischen den skurrilen Herausforderungen der Schauspielschule und den exzentrischen, meist alkoholgetränkten Ritualen seiner Großeltern versucht Joachim seinen Platz in der Welt zu finden – ohne zu wissen, welche Rolle er darin eigentlich spielt.
“Verfilmung des autobiografischen Romans von Joachim Meyerhoff, in dem dieser von seiner Ausbildung an der Münchner Otto-Falckenberg-Schauspielschule erzählt. Halt gibt dem an seinem Weg und seinem Talent zweifelnden und um seinen verstorbenen Bruder trauernden jungen Mann, dass er im Haus seiner exzentrischen Großeltern wohnen kann.
Der Film bleibt eng an der Vorlage und nimmt nur diskrete, dramaturgisch stimmige Änderungen vor. Die sorgfältige Inszenierung trifft den heiter-melancholischen Tonfall des Romans und gießt ihn in eine atmosphärisch überzeugende filmische Form. Perfekt besetzt und gespielt, entsteht eine gelungene Mischung aus Coming-of-Age-Film, Familiendrama, Milieu-Komödie und Biografie.” (Filmdienst.de)
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Ab 30. April:
ROSE In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde.
Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen.
Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.
ROSE – die wahrhaftige Beschreibung einer Land- und Leutebetrügerin, die, obwohl als eine Weibs-Person geboren dem zum Trotz unter falschem Nam als Manns-Bild sich betragen, und viel üble Schandtat hat getrieben.
Sandra Hüller gewann bei der diesjährigen Berlinale für ihre Darbietung in ROSE den Silbernen Bären als beste Schauspielerin.
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Ab 30. April:
DER FROSCH UND DAS WASSER
Für Abenteuer ist in Stefan Buschs Alltag in einer betreuten Wohngemeinschaft kein Platz. Doch während eines Gruppenausflugs nimmt sein Leben eine schicksalhafte Wendung: Ohne zu zögern schließt sich der junge Mann, den alle nur Buschi nennen, einer japanischen Reisegruppe an.
Auf diesem ungewöhnlichen Roadtrip beginnt die behutsame Freundschaft zwischen Buschi und Hideo Kitamura. Buschi, der sich sein ganzes Leben lang geweigert hat, über Sprache mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, blüht in dieser fremden Umgebung auf.
Als Stefan Busch, genannt Buschi, steht der Bremer Schauspieler Aladdin Detlefsen (BLAUMEIER ATELIER) zum ersten Mal in einer Kino-Hauptrolle vor der Kamera. Kanji Tsuda (ONODA - 10.000 NÄCHTE IM DSCHUNGEL) spielt seinen Reisebegleiter Herr Kitamura. In weiteren Rollen sind Bettina Stucky, Meltem Kaptan, Yuki Iwamoto, Cornelius Schwalm u.v.a. zu sehen. Der Film feiert im November 2025 seine Weltpremiere im Wettbewerb des 29. Tallinn Black Nights Film Festival.
Der neue Film von Thomas Stuber (DIE STILLEN TRABANTEN, IN DEN GÄNGEN).
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DOK am Montag:
ERICH FRIED - FRIENDLY FIRE
Mo, 4.5., 19:00
„Was war das bei meinem Vater, immer und bedingungslos das Gespräch zu suchen?“ Klaus Fried war ein Teenager, als sein Vater Erich Fried, der „unbequeme Schriftsteller zwischen allen Stühlen“, starb. Er musste ihn mit der gesamten Weltöffentlichkeit teilen.
Schonungslos und getrieben begibt sich der Sohn auf die Suche, trifft Familienmitglieder, Freunde und Wegbegleiter*innen, und versucht, aus den Erinnerungen dieser Menschen, zusammen mit Julia Albrecht, ein Bild seines Vaters zusammenzusetzen.
Als er auf Astrid Proll, Mitgründerin der RAF, trifft, macht das harte Ringen um Antworten deutlich, wie ähnlich sich Vater und Sohn sind. Dieser einzigartige Dokumentarfilm wühlt auf und berührt tief. Und er macht Lust, alle Gedichte von Erich Fried noch einmal zu lesen. Ina Borrmann (Dok.fest München)
FRIENDLY FIRE - ERICH FRIED ist ein sehr persönliches Porträt des großen österreichischen Dichters Erich Fried von seinem Sohn Klaus Fried. Der Film ist eine Hommage an einen unvollkommenen, aber innig geliebten Vater, eine Reise durch ein Jahrhundert Geschichte, die uns immer wieder zu den Perspektiven des vor den Nazis von Wien nach London geflohenen deutschsprachigen Exilliteraten Erich Fried führt.
Blickwinkel, die heute wieder furchtbar aktuell sind.
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Ab 7. Mai:
DER VERLORENE MANN
Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) und der pensionierte Pfarrer Bernd (August Zirner) führen eine glückliche, nach Jahren etwas eingefahrene Ehe, als wie aus dem Nichts Hannes früherer Ehemann Kurt (Harald Krassnitzer) vor ihrer Tür steht. Durch seine Demenzerkrankung kann sich Kurt nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind.
Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück. Doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.
DER VERLORENE MANN erzählt eine berührende Geschichte über Liebe und Freundschaft, Erinnern und Vergessen, über Abschied und den Mut, neu zu beginnen. Mit großer Sensibilität und einem feinen Gespür für die Zwischentöne zeigt er die tragischen genau wie die komischen Momente, die gerade das Alter mit sich bringt und die unser Leben zu dem machen, was es ist.
Im Zentrum des Films stehen Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer und August Zirner, die zwischen Ernsthaftigkeit und leisem Humor als Hanne, Kurt und Bernd brillieren.
DER VERLORENE MANN ist das Spielfilmdebüt von Welf Reinhart, der gemeinsam mit Tünde Sautier auch das Drehbuch geschrieben hat. Welf Reinhart gewann 2022 mit seinem Kurzfilm EIGENHEIM den Studenten-Oscar®.
DER VERLORENE MANN feierte Ende Januar Weltpremiere auf dem renommierten International Film Festival Rotterdam im Rahmen der ,Tiger Competition‘, dem Wettbewerb für internationale Debütfilme.
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EXTRA:
DEIN UNBEKANNTER BRUDER (1981)
So, 10.5., 11:00
Hamburg 1935. Widerstand gegen die Nationalsozialisten regt sich. „Seid einig!“ malen Männer an eine Wand, ehe sie von der Gestapo verhaftet werden. Man hat sie verraten.
Die Szene spielt sich in der Erinnerung von Arnold Clasen (gespielt von Uwe Kockisch) ab, der nach einer Haft im Lager als Kinovorführer arbeitet. Früh positionierte er sich gegen das Nazi-Regime. Nun hat er Angst, lebt zurückgezogen, will nicht auffallen. Er sucht die Freundschaft zu seinem Kontaktmann, dem Kommunisten Walter (Michael Gwisdek). Doch kann er ihm vertrauen? Es kommt zu Verhaftungen in der Widerstandsbewegung...
Verfilmung des Romans des aus Hamburg stammenden Arbeiterschriftstellers Willi Bredel, den dieser in den 1930er-Jahren im Exil verfasste.
Die Idee zum Film geht auf den Schriftsteller Wolfgang Trampe (1939–2025) zurück, der erstmals für die DEFA arbeitete. Trampe war es ein Anliegen zu ergründen, wie Menschen sich gefühlt haben, die zwischen 1933 und 1945 Widerstand leisteten angesichts einer unüberwindlich scheinenden Übermacht. Dabei ging es ihm nicht darum, ein weiteres Heldenbild des Widerstands zu kreieren: Angst, Verzweiflung, die Schrecken der Isolation sollten sichtbar werden – ein „Psychogramm der Illegalität“.
Regisseur Ulrich Weiß war jemand, der egal wie hart ihm der Wind entgegenschlug, sich in der DDR nicht verbiegen ließ. „Für das als wahr erkannte Argument war Ulrich Weiß bereit, sich bedingungslos einzusetzen. Als kämpfte er um Leben und Tod“, erinnerte sich Wolfgang Trampe an den Filmemacher. (Quelle: DEFA-Stiftung)
Sondervorstellung des DEFA-Klassikers zum Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus am 8. Mai.
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EXTRA:
BABA KUSH
Di, 12.5., 19:00 - Zu Gast: Regisseur Leon Kluth
BABA KUSH ist ein Coming-of-Age-Kammerspiel, das fast ausschließlich in einer Telefonzelle spielt.
Die Teenager Max und Uli werden beim Hotboxen (=Cannabis rauchen) in einer Telefonzelle von einer Polizeistreife überrascht. Panisch verbarrikadieren sie sich und sind gefangen: draußen die Beamten, drinnen die beiden Jungs. Und im Laufe der Nacht wird ihnen klar, dass sie eigentlich keine Freunde mehr sind...
BABA KUSH feierte seine Premiere auf den Hofer Filmtage, war u.a. für den Bunte New Faces Award (Bester Debütfilm) nominiert und lief 2025 in der Reihe “Heimspiel” auf dem Braunschweig International Film Festival.
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CINEMATHEK:
DIE MY LOVE
Mi, 13.5., 18:45 in engl. OmU
DIE MY LOVE ist das Porträt einer Frau, die, abgeschottet im ländlichen Amerika, in Liebe und Wahnsinn versinkt.
Das verliebte junge Paar Grace (Jennifer Lawrence) und Jackson (Robert Pattinson) zieht von New York in ein geerbtes Haus auf dem Land. In der Abgeschiedenheit sucht Grace nach ihrer Identität als Frau und Mutter eines neugeborenen Babys. Doch als sie droht, die Kontrolle und sich selbst zu verlieren, entdeckt sie sich neu – nicht in ihrer Schwäche, sondern in ihrer Vorstellungskraft, ihrer Stärke und ihrer überwältigenden, ungezähmten Lebendigkeit.
„Im Kern dieser Geschichte geht es um die Komplexität der Liebe und welche Formen sie im Laufe der Zeit annehmen kann. Ich wollte den Film geerdet, menschlich, spontan und stellenweise auch humorvoll gestalten. Dabei ging es mir darum, unscheinbare Momente einzufangen, die dennoch eine tiefe Bedeutung tragen. Dieser Film ist für alle, die jemals in einer Beziehung waren – denn Verletzlichkeit birgt sowohl Schmerz als auch Schönheit,” so Regisseurin Lynne Ramsays (A BEAUTIFUL DAY, WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN).
"Ein Film, der einen vollkommen in seinen Bann zieht. …Jemandem wie Jennifer Lawrence dabei zuzusehen, wie sie alles riskiert und es tatsächlich schafft, ist einfach mitreißend." (The New York Times)
Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele Cannes 2025.
In Kooperation mit Daumenkino (HBK Braunschweig).
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Ab 14. Mai:
PALÄSTINA 36
Palästina 1936: Immer mehr Dörfer erheben sich gegen die britische Kolonialmacht, die ihren Einfluss mit Gewalt durchsetzt.
Gleichzeitig drängen europäische Juden, die vor dem Nationalsozialismus geflohen sind, in die Region. Zwischen seinem ländlichen Heimatdorf und dem zunehmend angespannten Jerusalem pendelt der unparteiische Yusuf. Nach einem folgenschweren Ereignis schlägt sich der junge Mann auf die Seite des Widerstands.
Er schließt sich Verbündeten wie dem Hafenarbeiter Khalid an, der angesichts der eskalierenden Situation keinen anderen Ausweg mehr sieht, als zur Waffe zu greifen. Während sich persönliche Schicksale und politische Umbrüche unaufhaltsam verweben, spitzt sich die Lage dramatisch zu – ein entscheidender Moment, welcher den Ursprung des Konflikts der gesamten Region markiert.
Das jüngste Werk der palästinensischen Filmemacherin Annemarie Jacir (DAS SALZ DES MEERES, WAJIB) und offizieller Oscar®-Beitrag für Palästina, feierte seine umjubelte Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival, wo es mit 20-minütigen Standing Ovations geehrt wurde. Mit ihrer neuen Regiearbeit schafft Jacir ein leidenschaftliches, bildgewaltiges Historienepos über den arabischen Aufstand von 1936, das diesem prägenden Moment der Geschichte ihres Landes ein filmisches Denkmal setzt.
PALÄSTINA 36 verortet präzise den Beginn des palästinensischen Widerstands und den Wendepunkt für das britische Empire. Gedreht an Originalschauplätzen in Palästina und Jordanien, entstand der Film trotz aller Komplikationen mit spürbarer Nähe zu den Orten der Geschichte.
An der Seite der Schauspiel-Neuentdeckungen Karim Daoud Anaya und Wardi Elabouni versammelt Jacir eine beeindruckende Starbesetzung, darunter Hiam Abbass (GAZA MON AMOUR, SUCCESSION), Robert Aramayo (DER HERR DER RINGE: DIE RINGE DER MACHT), Saleh Bakri (IM SCHATTEN DES ORANGENBAUMS), Billy Howle (DUNKIRK), Liam Cunningham (DER MEDICUS II) sowie Oscar®-Gewinner Jeremy Irons.
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SOUND ON SCREEN SPECIAL:
IRON MAIDEN: BURNING AMBITION
Do, 14.5., 21:00 in engl. OmU
ACHTUNG: Der Termin wurde vom 7.5. auf den 14.5. verschoben. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit, können aber auch auf Wunsch an der Kinokasse erstattet werden. Wir bedauern, wenn es durch die Verlegung des Films durch den Verleih zu Unannehmlichkeiten gekommen ist.
Der mit Spannung erwartete Dokumentarfilm IRON MAIDEN: BURNING AMBITION taucht in die 50-jährige Geschichte der legendären englischen Heavy-Metal-Band ein.
Mit beispiellosem Zugang zu den offiziellen Archiven und persönlichen Erinnerungen der aktuellen und ehemaligen Bandmitglieder lädt Iron Maiden die Fans ein, eine der legendärsten Reisen der Musikgeschichte mitzuerleben. Dieser mitreißende Dokumentarfilm spannt einen Bogen über fünf Jahrzehnte und zeichnet den Aufstieg der Band von den Pubs im Osten Londons bis zu den größten Stadien der Welt nach.
Mit exklusiven Interviews mit Bandmitgliedern und Mitwirkenden wie Javier Bardem, Lars Ulrich und Chuck D sowie brandneuen Animationssequenzen mit Eddie, dem legendären Maskottchen der Band, bietet der Film einen seltenen und intimen Einblick in die kompromisslose Vision von Iron Maiden und ihre unerschütterliche Verbindung zu ihrer wahrhaft globalen Fangemeinde. In Kooperation mit dem Braunschweig International Film Festival.
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EXHIBITION ON SCREEN:
FRIDA KAHLO
Mo, 18.5., 19:00 in OmU
Wer war Frida Kahlo? Jeder hat schon von ihr gehört, doch was für ein Mensch verbirgt sich hinter den leuchtenden Farben, den buschigen Augenbrauen und den Blumenkränzen? Wir entführen Sie auf eine Reise durch das Leben dieser ikonischen Malerin: Entdecken Sie ihre Kunst und die Wahrheit über ihr bewegtes Leben.
Dieser maßstabsetzende Film vermittelt tiefe Einblicke in zentrale Werke von Frida Kahlo. Dank neuester Aufnahmetechnik sehen Sie diese in bislang unvorstellbarer Qualität. Die Produktion verrät Kahlos tiefste Gefühle und entschlüsselt die Geheimnisse und Symbole, die sich hinter ihrer Kunst verbergen. Als Leitfaden durch den Film dienen ihre Briefe.
Wie bei “Exhibition on Screen” üblich, verbindet unser ganz persönlicher, intimer Film Interviews mit Kommentaren und detaillierten Kunstanalysen. Er präsentiert ein wahres Feuerwerk an Farben, feiert die Kraft des Lebens und bietet Ihnen einen einmaligen Zugang zu Kahlos Werken: Erfahren Sie mehr über ihre fieberhafte Kreativität, ihre Widerstandskraft und ihre beispiellose Lust am Leben, an Politik, Männern und Frauen.
Der ultimative Film zum Leben und Werk einer wahren Ikone. Mit zahlreichen Aufnahmen aus Kahlos »Blauem Haus« in Mexico City. In Zusammenarbeit mit Experten, die Kahlo persönlich kannten oder ihr Werk erforscht und kuratiert haben
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EXTRA:
SOY CUBA - ICH BIN KUBA (1964)
Mi, 20.5., 19:00 in OmU
“Kuba hat die Welt verteidigt, und jetzt ist es an der Zeit, dass die Welt Kuba verteidigt.” (Greta Thunberg)
Die mörderische Erdrosselung Kubas durch den Schurkenstaat USA hat verheerende Auswirkungen auf die Bevölkerung. Wir schauen nicht weg, sondern zeigen mit dieser Filmvorführung unsere Solidarität mit dem kubanischen Volk.
In vier Episoden entwirft der legendäre russische Regisseur Michail Kalatosow, der mit WENN DIE KRANICHE ZIEHEN Filmgeschichte schrieb, eine Hymne auf die kubanische Revolution. Er spricht zu den Zuschauern, erzählt vom Zucker, von Kubas Menschen, seiner Geschichte und von Havanna, das vor 1959 eine moderne Großstadt war. Die Hymne auf die kubanische Revolution entstand 1964, also nach der gescheiterten Invasion von Exil-Kubanern in der Schweinebucht, als Kuba sich für den sozialistischen Weg entschied.
In den beiden ersten Episoden wird die soziale Ungerechtigkeit der dafür verantwortlichen Yankees angeprangert, in den anderen Teilen des Films der Heroismus und die Opferbereitschaft der Revolutionäre geschildert: Der Film beschreibt die Zeit in einer phänomenalen Bildsprache, in atemberaubenden Kamerabewegungen und einer Montage, die aus dem Vollen der sowjetischen Filmkunst schöpft.
Zu Gast: Angelika Becker mit einem Bericht zur aktuellen Situation in Kuba.
Sie ist seit fast 20 Jahren in der Kuba-Solidarität aktiv und im Vorstand des Netzwerks Cuba, einem Zusammenschluss von rund 40 Gruppen in Deutschland. Der Partner des Netzwerks in Kuba ist das Kubanische Institut für Völkerfreundschaft. Durch zahlreiche Reisen kennt sie die Insel gut und verfolgt ihre Situation kontinuierlich.
Hier geht's zur Abschlusserklärung des Bundestreffens der AG Cuba sí vom 23. März 2026.
Eintritt: 15 Euro, davon 5 Euro Spende für Cuba Sí.
Eine Soli-Veranstaltung für Kuba - in Kooperation mit Cuba Sí Braunschweig.
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Ab 21. Mai:
VIVALDI UND ICH
Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia (Tecla Insolia) im Ospedale della Pietà auf – einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden.
Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht einer arrangierten Ehe zu entkommen. Antonio Vivaldi (Michele Riondino), der neue Leiter des Orchesters, ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen.
VIVALDI UND ICH (OT: Primavera) erzählt eine wundervolle Geschichte weiblicher Selbstbestimmung, eingebettet in die atmosphärische Kulisse des barocken Venedigs und getragen von der Musik Antonio Vivaldis – dem Schöpfer der Vier Jahreszeiten.
Der preisgekrönte Theater- und Opernregisseur Damiano Michieletto verwebt in seinem Spielfilmdebüt die Biografie des weltberühmten Komponisten, der zu seiner Zeit unterschätzt wurde, mit dem Schicksal einer jungen Waise, die in der Musik die Inspiration findet, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.
Dabei stellt der gefeierte Opernregisseur unter Beweis, dass er die Magie von Vivaldis Musik auch auf der großen Leinwand zur vollen Wirkung bringen kann.
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Ab 28. Mai:
VERFLUCHT NORMAL
Dass ein unkontrollierbares „Problemkind“ mal mit dem Orden des British Empire ausgezeichnet werden würde, damit hätte wohl niemand gerechnet, am allerwenigsten John Davidson selbst.
In den frühen 1980er Jahren wächst John (Scott Ellis Watson) in einer schottischen Kleinstadt auf, als er im Alter von 12 Jahren beginnt unter heftigen Nerventicks zu leiden. Mit dem Ausbruch einer erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostizierten Erkrankung wird sein Leben zu einem endlosen Spießrutenlauf.
Weder in der Schule noch Zuhause werden seine Ticks und spontan ausgestoßenen Flüche als Symptome gesehen, sondern er wird ermahnt, gehänselt und sogar bestraft.
Fast 15 Jahre später lebt John (Robert Aramayo) mit Mitte 20 noch bei seiner Mutter (Shirley Henderson). Er nimmt so starke Medikamente, dass ihm die Nebenwirkungen fast jeden Lebensmut rauben.
Die zufällige Begegnung mit seinem Schulfreund Murray und dessen Mutter Dottie (Maxine Peak) bringt endlich eine Wendung. Dottie ist Krankenschwester und akzeptiert John, wie er ist. Sie nimmt ihn in ihrer Familie auf und findet sogar einen Job für ihn als Assistent des Gemeindezentrum-Hausmeisters Tommy (Peter Mullan).
Ein aberwitziges Vorstellungsgespräch, bei dem Tommy wie kein anderer auf Johns Ticks und Flüche reagiert, legt den Grundstein für eine innige Freundschaft zwischen den beiden. Und langsam findet John den Mut und die Zuversicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und erkennt, wie wertvoll seine Erfahrungen auch für andere sind.
“Das Außenseiter-Drama kommt (fast) ohne Kitsch und falsche Töne aus. Statt Sentimentalitäten beherrschen Wahrhaftigkeit und feiner britischer Humor das exzellent gespielte, sehr bewegende Aufklärungsstück. Nicht nur ein Feel-Good-, sondern ein Feel-Better-Movie! Für Arthaus-Kinos ist dieser smarte Crowdpleaser wie ein Sechser im Lotto!” (programmkino.de)
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DOK am Montag:
THE COWBOY
Mo, 1.6., 19:00
Der elfjährige Crowley aus Colorado, am Fuße der Rocky Mountains, träumt von einem Leben als Cowboy – von Kraft, Freiheit und unbeugsamer Männlichkeit. Mit diesen Werten erziehen ihn seine Eltern, die Familie ist alles für ihn. Der Junge versucht ihren Erwartungen gerecht zu werden, so gut es geht: Disziplin ohne Widerspruch, harte Arbeit auf der Ranch. Doch dann stellt eine unerwartete Tragödie seine Vorstellungen von Mut und Härte radikal in Frage.
Der Dokumentarfilm THE COWBOY von André Hörmann begleitet Crowley mit großer Nähe und Sensibilität über zehn Jahre lang auf seinem Weg zum erwachsenen Mann – und dekonstruiert dabei Stück für Stück den Mythos vom Cowboy als Symbol wahrhaftiger Männlichkeit. Denn mit jedem Rückschlag erkennt der Junge mehr, dass zu echter Stärke auch Verletzlichkeit und der Mut zum Scheitern gehören.
THE COWBOY ist das berührende Porträt eines Menschen auf der Suche nach dem richtigen Platz im eigenen Leben. Und ein Film, der ein neues, vielschichtiges Bild vom Leben im Herzen der USA zeichnet. Seine Uraufführung erlebte THE COWBOY beim Festival in Locarno.
“Eindrucksvolle Familien- und Coming-of-Age-Geschichte in Trumpland” (The Spot Media & Film) - hier geht's zur Besprechung.
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EXTRA:
BIS EIN ORT ERINNERT
Mi, 3.6., 18:45 Uhr - Mit Gästen und Gespräch
Regie: Sarah K. Becker, DE 2025, 39 Min., Dokumentarfilm
Anschließendes Filmgespräch mit: Sarah K. Becker (Regisseurin), Stina Barrenscheen-Loster (Leiterin Gedenkstätte Schillstraße), Anja Hesse (Kulturdezernentin), Antje Kämpfe (REFUGIUM e.V.) und Paul Pockrandt (VVN-BdA).
Mitten in Braunschweig lag über Jahrzehnte ein Ort, an den kaum jemand erinnern wollte: das KZ-Außenlager Schillstraße. Die Spuren waren überbaut, die Geschichte verdrängt. Erst in den 1990er Jahren regte sich Widerstand. Zivilgesellschaftliche Proteste forderten ein Gedenken an die ehemaligen Häftlinge und stellten die Frage, warum dieser Ort so lange aus dem Stadtbild und dem Bewusstsein verschwinden konnte.
Der Film erzählt von Protesten, politischen Konflikten und einer aufgeheizten öffentlichen Debatte. Am nahegelegenen Schilldenkmal wurde jedes Jahr am Volkstrauertag der gefallenen deutschen Soldaten gedacht – nur wenige Meter vom ehemaligen Lagergelände entfernt.
Als dort Forderungen nach einem Erinnerungsort für die NS-Opfer laut wurden, prallten unterschiedliche Vorstellungen von Gedenken unmittelbar aufeinander. Viele hielten zunächst an bestehenden Formen des Erinnerns fest, während andere ein sichtbares Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus einforderten.
Anhand von Interviews mit Zeitzeug*innen sowie historischem Video- und Bildmaterial rekonstruiert „Bis ein Ort erinnert" die Auseinandersetzungen die schließlich zur Einrichtung der Gedenkstätte im Jahr 2000 führten – und macht deutlich, wie umkämpft Erinnerung ist.
In Kooperation mit der Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße, REFUGIUM e.V. und Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA).
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Ab 4. Juni:
ICH VERSTEHE IHREN UNMUT
Heike (59) arbeitet als Objektleiterin in einer Reinigungsfirma und vermittelt täglich zwischen Kund*innen, Unternehmensleitung und Reinigungspersonal.
Sie hat versucht, einen nicht offiziell angemeldeten Arbeiter eines Subunternehmers abzuwerben und damit gegen die Vorschriften verstoßen. Nun droht der Subunternehmer, die Zusammenarbeit einzustellen, wenn Heike ihm nicht mehr Arbeitsstunden und Einnahmen zusichert. Um diesen Forderungen nachzukommen, muss sie einen ihrer eigenen Mitarbeiter entlassen – einen Kollegen, den ihre Freundin Taja sehr schätzt.
Heike gerät zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter*innen und den Bedingungen der Arbeitswelt im Niedriglohnsektor. Das Drama, das von Erfahrungen des Regisseurs inspiriert ist, bleibt dicht an der Protagonistin und schildert realitätsnah von Druck, Abhängigkeit und dem daraus folgenden psychischen Stress für Angestellte, die keine Lobby haben.
“Es ist ein ungeschönter und zugleich humanistischer Blick, den Kilian Armando Friedrich in seinem Debütspielfilm auf Menschen im Niedriglohnsektor wirft.” (taz)
Weltpremiere auf der Berlinale 2026.
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DOK am Montag:
ENSEMBLE MODERN – WHY WE PLAY
Mo, 8.6., 19:00
ENSEMBLE MODERN – WHY WE PLAY ist der erste abendfüllende Dokumentarfilm über eines der weltweit führenden Ensembles für zeitgenössische Musik.
Der Film gewährt einen unmittelbaren Zugang zur Arbeit des Ensemble Modern und begleitet die Musiker*innen nicht nur auf der Bühne, sondern vor allem in den Proben – dorthin, wo Musik entsteht.
In konzentrierten Arbeitsprozessen wird hörbar, wie sich eine gemeinsame musikalische Sprache formt: durch Suchen, Verwerfen und erneutes Annähern. Im Zentrum stehen Werke prägender Komponist*innen wie Rebecca Saunders, Heiner Goebbels und Mark Andre ebenso wie Positionen einer jüngeren Generation wie Brigitta Muntendorf und Milica Djordjevic.
Der Film macht diesen Prozess sichtbar und erfahrbar und eröffnet zugleich einen Einblick in die künstlerischen Fragestellungen, die zeitgenössische Musik heute prägen. Dabei entsteht das Bild eines Ensembles als lebendiger Organismus – getragen von individueller Handschrift, kollektiver Präzision und kontinuierlicher Zusammenarbeit mit Dirigent*innen wie Ingo Metzmacher und Enno Poppe.
Jährlich erarbeitet das Ensemble Modern rund 70 Werke und bewegt sich damit stetig an der Grenze des Hörbaren. ENSEMBLE MODERN – WHY WE PLAY zeigt Musik nicht nur als Aufführung, sondern als Prozess – und als gemeinsame Suche nach Ausdruck in unserer Zeit.
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EXTRA:
DAS GEWICHT DER WELT
Mi, 10.6., 18:45 - Mit Filmgespräch
Zu Gast: Regisseur Florian Heinzen-Ziob
Wissenschaft soll sachlich sein: Fakten statt Gefühle. Aber eine neue Generation Naturwissenschaftler*innen erlebt, wie ihre Forschung durch den Klimawandel aus den Fugen gerät.
Statt die Wunder der Natur zu entdecken, sind Maria, Doktorin der Glaziologie, Sebastian, Professor für Physikalische Chemie, und Nana, Molekularbiologin, Chronisten einer untergehenden Welt. Aber niemand hört auf sie. Was tun? Statt sich frustriert in den Elfenbeinturm ihrer Forschung zurückzuziehen, verlassen Maria, Sebastian und Nana das Labor und werden zu Aktivist*innen, denn sie tragen auf ihren Schultern das Gewicht der Welt.
DAS GEWICHT DER WELT ist mehr als ein Klimadokumentarfilm – es ist ein zutiefst menschliches Porträt dreier Naturwissenschaftler*innen, die erkennen, dass ihre Forschung alleine nicht mehr ausreicht. In Zeiten zunehmender Klimakatastrophen, politischer Lähmung und gesellschaftlicher Spaltung bietet der Film einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit:
Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen?
In Kooperation mit der Green Office der TU Braunschweig.
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25. CINÉFÊTE - Das Französische Schulfilmfestival
11.06.-17.06.2026 Cinéfête ist ein traditionsreiches und beliebtes Schulfilmfestival, das seit dem Jahr 2000 durch deutsche Programmkinos tourt und inzwischen rund 100.000 Schülern jährlich den Umgang mit frankophoner Filmkunst und der französischen Sprache ermöglicht.
Das Cinéfête-Programm ist ausschließlich in teilnehmenden Kinos verfügbar und ist die perfekte Möglichkeit für Schulklassen und Lehrer*innen, einen praktischen und abwechslungsreichen Französischunterricht zu gestalten. Das Programm finden Sie hier.
Ihre Anmeldung nehmen Sie bitte mit dem Anmeldeformular per Fax oder per E-Mail an info[at]universum-filmtheater.de vor.
>> Anmeldeformular samt Spielzeiten
Sie möchten mit Ihrer Klasse lieber eine Nachmittagsvorstellung besuchen? Sprechen Sie uns an, um gemeinsam einen geeigneten Termin zu vereinbaren.
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Gerhard Hanloser: “Linker Antisemitismus" - Zur Kritik eines Kampfbegriffs.
Lesung / Vortrag
Mo, 15.6., 19 Uhr
Die Behauptung, es gäbe einen gefährlichen “linken Antisemitismus”, erfuhr nach dem 7. Oktober eine drastische Verschärfung. Was bislang noch ein Diskurs war, der mit Konstruktionen, Unterstellungen und Lügen operierte, wurde verpolizeilicht. Der Vorwurf zielt auf antiimperialistisch, antikolonial oder menschenrechtlich eingestellte Linke.
Wer die deutsche Staatsräson nicht teilt und andere Lehren aus NS-Geschichte, vergangener Verfolgungspraxis und Völkermord zieht, sieht sich moralischer Verdammung, zuweilen Verfolgung ausgesetzt. Die nach wie vor höchst notwendige Kritik des Antisemitismus muss sich ebenfalls diesem demagogischen “Anti-Antisemitismus” widmen.
Hier geht's zur Leseprobe.
Gerhard Hanloser ist Soziologe, Historiker und Germanist. Er lebt und arbeitet in Berlin als Lehrer und Publizist, seine Schwerpunkte sind die Geschichte der Linken und Antisemitismus. Er trägt aus seinem 2026 im Mandelbaum Verlag erschienenen Buch vor. Im Anschluss Publikumsgespräch.
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CINEMATHEK:
FAVORITEN
Mi, 17.6., 18:45
Über drei Jahre begleitet die Filmemacherin Ruth Beckermann eine Klasse im Alter von sieben bis zehn Jahren und ihre engagierte Lehrerin in einer großen Schule im Wiener Bezirk Favoriten. Der Film nimmt uns mit in den Unterricht und lässt uns die täglichen Abenteuer, Kämpfe, Niederlagen und Erfolge der Kinder ganz nah miterleben.
Der Stadtteil Favoriten war einst ein Arbeiterbezirk, heute spricht ein Großteil der Kinder an den dortigen Grundschulen nicht Deutsch als Erstsprache. Mit großer Sensibilität begleitet der Film die Kinder, während ihre Lehrerin ihnen dabei hilft, einen Platz in einer Welt zu finden, in der sie sich oft nicht zugehörig fühlen. Indem wir die „Favoriten“ kennen lernen, erleben wir mit ihnen eine bewegte Zeit, die ihre Zukunft entscheidend prägen wird.
Ruth Beckermanns neuer Film ist eine Langzeitbeobachtung, die den Blick auf die strukturellen Probleme im Schulsystem lenkt und die Perspektive der Kinder ernst nimmt. Ein erstaunlich heiteres Porträt einer ungewöhnlichen Gemeinschaft, das Fragen stellt, auf die viele von uns eine Antwort suchen. Ein Film über das Lehren und das Lernen und darüber, wie die Zukunft unserer Gesellschaft auch im Klassenzimmer ausgehandelt wird.
In Kooperation mit Daumenkino (HBK Braunschweig).
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Ab 18. Juni:
THE LOVE THAT REMAINS
THE LOVE THAT REMAINS erzählt die Geschichte eines Paares, das sich getrennt hat, aber einander nicht entkommen kann: Die bildende Künstlerin Anna und der Fischer Magnus haben jung geheiratet und sich jetzt auseinandergelebt.
Während er auf dem Fischtrawler seine Männlichkeit schwinden sieht, kümmert sie sich um die aufgeweckt-unverblümten Kinder sowie ihre Karriere, die nicht recht vorankommt. Vor der atemberaubenden Landschaftskulisse Islands und mit viel Sinn für das Surreale erzählt Hlynur Pálmason von Gefühlen, die vergebliche Hoffnung sind, aber nicht vergehen. (Viennale | Gerhard Midding)
THE LOVE THAT REMAINS ist sowohl existenzialistisch als auch poetisch, vor allem aber geht er über konventionelle Erzählformen hinaus. Die isländische Oscar-Einreichung 2026 feierte ihre Premiere auf dem Festival von Cannes 2025.
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DOK am Montag:
KOMMUNIST
Mo, 22.6., 19:00
Die Geschichte beginnt in den Kriegs- und Nachkriegsjahren und erlebt ihren Höhepunkt in einer neugegründeten deutschen Teil-Republik. Als Kronprinz von Erich Honecker machte Egon Krenz Karriere in der SED, am Ende war er Staatschef der DDR. Doch er führte das Land nur 50 Tage, nach der Wiedervereinigung wurde er wegen seiner Mitverantwortung für die Mauertoten zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Seit seiner Entlassung 2003 lebt er in Dierhagen an der Ostsee.
Wer ist Egon Krenz am Ende seines Lebens? In KOMMUNIST zeichnet Regisseur Lutz Pehnert (BETTINA) den Aufstieg und Fall des Mannes nach und beleuchtet seine politischen Entscheidungen im Kontext des Kalten Krieges. Krenz' politische Laufbahn spiegelt den gesellschaftlichen Verlauf einer Utopie wider und zeigt die verschiedenen Lebensläufe und Erfahrungen der Menschen, die im DDR-System aufwuchsen.
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CINEMATHEK:
THE MASTERMIND
Mi, 15.7., 19:00 in engl. OmU Es ist kein Diebstahl, wenn man nicht erwischt wird… Ein beschaulicher Vorort in Massachusetts, Anfang der 1970er Jahre: Der arbeitslose Familienvater J. B. Mooney bereitet seinen ersten Kunstraub vor. Das Museum ist ausgekundschaftet, die Komplizen sind rekrutiert und der Plan scheint narrensicher - zumindest glaubt er das.
Mit kunstvollem Blick und der freien Rhythmik des Jazz entwirft Kelly Reichardt (FIRST COW) in diesem Cannes-Hit eine eigenwillige Neuinterpretation des Heist-Films. Als zerzauster Antiheld verleiht Josh O’Connor dieser ironischen Vision des amerikanischen Individualismus eine charmant mürrische Unruhe. In Kooperation mit Daumenkino (HBK Braunschweig).
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Ab 30. Juli:
BITTERES FEST
Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben.
In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán, der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt.
Pedro Almodóvar, der Meisterregisseur des spanischen Kinos, erforscht in BITTERES FEST die fragile Grenze zwischen Leben und Kunst, zwischen Erlebtem und Erdachtem. Der Film beleuchtet, wie Wahrheit und Fiktion untrennbar verbunden sind, manchmal auf schmerzhafte Art und Weise.
Oscar-Preisträger Almodóvar, bekannt u.a. für ALLES ÜBER MEINE MUTTER, SPRICH MIT IHR, VOLVER oder LEID UND HERRLICHKEIT, übernahm wie gewohnt Regie und schrieb das Drehbuch. BITTERES FEST wurde von El Deseo produziert und in Madrid sowie auf Lanzarote gedreht.
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SESSELSPENDE "Besser sitzen!"
Sichern Sie sich Ihren persönlichen Kinosessel und unterstützen Sie Braunschweigs einziges Programmkino! Für einen Betrag von 250 Euro sticken wir Ihren Namen auf den Sitz Ihrer Wahl. Suchen Sie sich Ihren Sessel hier aus. Wer zuerst kommt, sitzt zuerst! Und wer zuletzt kommt, na, Sie wissen schon...
201 Braunschweiger*innen sitzen schon!
Kontakt: info@universum-filmtheater.de
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Gern können Sie Gutscheine online bestellen. Ab 10€ aufwärts (in 5er- und 10er-Schritten) ist dies möglich. Dazu einfach den gewünschten Betrag zzgl. 1,80€ auf unser Konto mit dem Verwendungszweck: "Gutschein Nachname" überweisen. Bitte geben Sie Ihre Lieferadresse an.
>> Hier geht's zum Gutscheinkauf.
Außerdem gibt's natürlich auch vorgedruckte 15€-, 20€- oder 25€-Gutscheine an der Kinokasse zu kaufen.
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SPENDEN
Universum Kinobetriebs GmbH Braunschweigische Landessparkasse
IBAN: DE68 2505 0000 0199 8887 10 BIC: NOLADE2HXXX Verwendungszweck: Spende
(leider steuerlich nicht absetzbar, da wir - zumindest bzw. nur dem Steuerrecht nach - nicht gemeinnützig sind)
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