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Universum Newsletter | 10.03.2026
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NEU: NOUVELLE VAGUE
tägl. 20:45 (Mi 21:15 in franz. OmU), 15:45 (Mo 16:30, Mi 16:45), So auch 11:15
AUSSER ATEM (1960) von Jean-Luc Godard gehört zweifellos zu den großen Filmklassikern. NOUVELLE VAGUE von Kult-Regisseur Richard Linklater (BOYHOOD, BEFORE SUNRISE-Trilogie) wirft einen Blick auf die Dreharbeiten von Godards bahnbrechendem Krimidrama – mit viel Liebe zum Detail, zahlreichen Verweisen und Humor.
Ausgezeichnet mit 4 Césars (französischer Filmpreis) - u.a. Beste Regie.
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EXTRA: So 11:00 in OmU
SVADBA (DIE HOCHZEIT)
Am Tag einer großen Geburtstagsfeier erfährt ein erfolgreicher kroatischer Unternehmer, dass er kurz vor dem Bankrott steht. Noch dazu ist seine Tochter schwanger – und der Vater des Kindes ist der Sohn des serbischen Außenministers.
Im Stil einer klassischen Balkan-Komödie, die Humor, Wärme und Spannung vereint, erzählt SVADBA die Geschichte zweier Familien, deren Beziehung ständig zwischen herzlicher Familiengeschichte und internationalem Zwischenfall pendelt.
In Kooperation mit der Deutsch-Kroatischen Kulturgesellschaft.
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EXHIBITION ON SCREEN: TURNER & CONSTABLE
Mo 18:45 in engl. OmU Zwei der größten britischen Maler, William Turner und John Constable, waren auch die größten Rivalen. Beide erblickten mit nur einem Jahr Abstand das Licht der Welt – und beide nutzten die Landschaftsmalerei, um die sich verändernde Welt um sie herum zu dokumentieren.
Das Tate Britain-Museum in London mit der weltweit umfangreichsten Sammlung britischer Kunst bringt diese beiden Meister für eine spektakuläre Ausstellung zusammen, die von November 2025 bis April 2026 läuft. Exhibition on Screen gibt exklusive Einblicke.
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EXTRA: Mi, 18.3., 19:00
EHRENAMT - Eine Kulturreise im ländlichen Raum
Zu Gast: Regisseur Daniel Hoffmann
Im Jahr 2013 hatten sieben Personen aus dem Sauerland die gemeinsame Idee von einem eigenen Festival - im Jahr 2026 ist das Metal Diver Festival deutschlandweit bekannt. Dabei stets im Kern des Geschehens: Der gemeinnützige Metal Diver e.V. aus Marsberg.
Die Dokumentation von TOTAL THRASH-Regisseur Daniel Hofmann beschäftigt sich mit der Frage, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit innerhalb der deutschen Kulturlandschaft wirklich ist.
In Kooperation mit “Rock in Rautheim” und Hotel666 e.V.
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Tobias Jung (Theaterleiter Universum Filmtheater) übergibt symbolisch die Spende aus den Eintritten der Vorführung von MELANIA an Juliane Bergemann (Sprecherin Amnesty International Braunschweig).
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NEU:
NOUVELLE VAGUE
tägl. 20:45 (Mi 21:15 in franz. OmU), 15:45 (Mo 16:30, Mi 16:45), So auch 11:15
Regie: Richard Linklater, FR 2025, 105 Min., FSK 12. Mit Guillaume Marbeck, Zoey Deutch, Aubry Dullin, Paolo Luka-Noé | Bundesstart
Richard Linklaters mitreißende Hommage an ein ikonisches Werk der Filmgeschichte war ein Publikums- und Kritikerliebling der Internationalen Filmfestspiele in Cannes 2025.
AUSSER ATEM gehört zweifellos zu den großen Filmklassikern. Doch was ist die Geschichte dahinter? NOUVELLE VAGUE wirft einen Blick auf die Dreharbeiten von Jean-Luc Godards bahnbrechendem Krimidrama – mit viel Liebe zum Detail, zahlreichen Verweisen und Humor.
In der Hauptrolle glänzt Guillaume Marbeck als Regisseur, der so ziemlich mit allen Regeln des Filmbusiness bricht. Besonders amüsant sind die Scharmützel mit seiner US-Hauptdarstellerin Jean Seberg (Zoey Deutch), die seinen unorthodoxen Methoden wenig abgewinnt. Großartig an ihrer Seite Aubry Dullin als Jean-Paul-Belmondo, für den NOUVELLE VAGUE den internationalen Durchbruch brachte.
Der Clou an der Sache: der Kult-Regisseur und große Cineast Richard Linklater (BOYHOOD, BEFORE SUNRISE) hat seinen Film im Stil seines Vorbilds gedreht, in Schwarz-Weiß, im Format 1:1,37, mit viel Humor und dem unwiderstehlichen Esprit der frühen Sixties.
Ausgezeichnet mit 4 Césars (französischer Filmpreis) - u.a. für Richard Linklater als bester Regisseur.
Golden Globes 2026: Nominierung für Bester Film – Musical/Comedy.
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EXTRA:
SVADBA (DIE HOCHZEIT)
So 11:00 in OmU
Regie: Igor Šeregi, HR/RS 2026, 97 Min., FSK 12. Mit Rene Bitorajac, Dragan Bjelogrlic, Linda Begonja u.a.
Am Tag einer großen Geburtstagsfeier erfährt ein erfolgreicher kroatischer Unternehmer, dass er kurz vor dem Bankrott steht. Gleichzeitig trifft eine Nachricht aus London ein, die ihn zusätzlich erschüttert: Seine Tochter ist schwanger – und der Vater des Kindes ist der Sohn des serbischen Außenministers!
Im Stil einer klassischen Balkan-Komödie, die Humor, Wärme und Spannung vereint, erzählt „Svadba“ die Geschichte zweier Familien, deren Beziehung ständig zwischen herzlicher Familiengeschichte und internationalem Zwischenfall pendelt.
In Kooperation mit der Deutsch-Kroatischen Kulturgesellschaft.
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EXHIBITION ON SCREEN:
TURNER & CONSTABLE
Mo, 16.3., 19:00 in engl. OmU
Regie: David Bickerstaff, UK 2026, 93 Min., FSK 0, Dokumentarfilm Zwei der größten britischen Maler, William Turner und John Constable, waren auch die größten Rivalen. Beide erblickten mit nur einem Jahr Abstand das Licht der Welt – und beide nutzten die Landschaftsmalerei, um die sich verändernde Welt um sie herum zu dokumentieren.
Das Tate Britain-Museum in London mit der weltweit umfangreichsten Sammlung britischer Kunst bringt diese beiden Meister für eine spektakuläre Ausstellung zusammen, die von November 2025 bis April 2026 läuft.
Exhibition on Screen hat wieder einmal exklusiven Zugang zur Ausstellung, um die außergewöhnliche Kunst und Lebensgeschichte dieser beiden Männer im März 2026 auf die große Leinwand zu bringen. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, diese beiden großartigen Maler Seite an Seite – wie so oft in ihrem Leben – und zum ersten Mal im Breitwandformat zu erleben.
Turners glühende Sonnenuntergänge und phantastische Reiseszenen wie auch Constables idealisierte Darstellungen von geliebten Orten seiner Heimat versetzten die damalige Öffentlichkeit in einen Rausch der Begeisterung. Kritiker verglichen ihre völlig unterschiedlichen Stile mit dem Aufeinandertreffen von »Feuer und Wasser«.
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EXTRA:
EHRENAMT
Mi, 18.3., 19:00 - Zu Gast: Regisseur Daniel Hoffmann
Regie: Daniel Hoffmann, DE 2025, 113 Min., FSK 12, Dokumentarfilm
Im Jahr 2013 hatten sieben Personen aus dem Sauerland die gemeinsame Idee von einem eigenen Festival direkt vor der Haustür - im Jahr 2026 ist das Metal Diver Festival deutschlandweit bekannt. Eine Idee wurde zur Vision mit einem einzigartigen Konzept und einem übergreifenden Netzwerk von Veranstaltern. Dabei stets im Kern des Geschehens: Der gemeinnützige Metal Diver e.V. aus Marsberg.
Die Kultur-Dokumentation von TOTAL THRASH-Regisseur Daniel Hofmann begibt sich auf eine Reise durch echte gelebte Gemeinschaft, Fankulturen und klassischen Klischees, die es so nur auf dem Land gibt. Ein Film für alle ehrenamtlich arbeitenden Personen in ganz Deutschland, die eine gemeinsame Vision haben und sich in ihrer Freizeit für diese einsetzen.
“Ehrenamt” beschäftigt sich mit der zentralen Frage, wie wichtig eigentlich die ehrenamtliche Arbeit innerhalb der deutschen Kulturlandschaft wirklich ist und wie Vereine auf kulturellen Ebenen zusammen arbeiten können.
In Kooperation mit “Rock in Rautheim” und Hotel666 e.V.
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GELBE BRIEFE
tägl. 18:45, 16:15
Regie: İlker Çatak, DE/FR/TK 2025, 128 Min., FSK 12. Mit Özgü Namal, Tansu Biçer, Leyla Smyrna Cabas | 2. Woche
Derya und Aziz, ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen.
Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.
Nach dem international gefeierten und preisgekrönten Film DAS LEHRERZIMMER legt der Oscar®-nominierte Regisseur İlker Çatak mit GELBE BRIEFE erneut ein brisantes und packendes Meisterwerk vor. Im Mittelpunkt steht ein Paar, das durch die Willkür eines autoritären politischen Systems unter Druck gerät und sich zwischen seinen Idealen und Anpassung entscheiden muss.
Eindrucksvoll getragen von den türkischen Schauspielstars Özgü Namal und Tansu Biçer schafft İlker Çatak ein intensives und brandaktuelles Drama über Mut und Macht, das die universellen, großen gesellschaftspolitischen Fragen unserer Zeit in den Fokus nimmt.
Gewinner des Goldenen Bären als bester Film bei der Berlinale 2026!
Gilde-Filmpreis des Arthouse-Kinoverbands AG Kino – Gilde e.V.
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FATHER MOTHER SISTER BROTHER
Do – Di 21:15 (So in engl. OmU), Sa + So auch 13:15
Regie: Jim Jarmusch, US/IE/FR 2025, 110 Min., FSK 12. Mit Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps | 3. Woche
Drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land: FATHER ist im Nordosten der USA angesiedelt, MOTHER in Dublin und SISTER BROTHER in Paris. Es ist eine Reihe von Charakterstudien, ruhig, beobachtend und ohne Wertung – und zugleich eine Komödie, durchzogen von feinen Fäden der Melancholie.
In seinem neuesten Geniestreich lässt Regie-Ikone Jim Jarmusch den hochkarätigen Cast um Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Indya Moore und Luka Sabbat die Untiefen familiärer Beziehungen ausloten.
FATHER MOTHER SISTER BROTHER wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.
"Jim Jarmusch vertraut seinen Stars und ihrer Fähigkeit, in Pausen, Blicken und Gesten manchmal mehr zu sagen als mit Worten. Dazu passt das ruhige Erzähltempo, das aber gerade dadurch eine große emotionale Genauigkeit erreicht.
Mit feinem Humor zeigt Jim Jarmusch das Modell der Kleinfamilie als lebenslange Übung im Aushalten, Annähern, Finden und Loslassen – eigentlich unspektakulär, aber wichtig." (programmkino.de)
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ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE
Do – So + Di 18:00, Sa + So auch 13:30
Regie: Simon Verhoeven, DE 2025, 137 Min., FSK 6. Mit Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn, Karoline Herfurth, Laura Tonke, Devid Striesow, Anne Ratte-Polle u.a. | 4. Woche
Mit 20 wird Joachim unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die Villa zu seinen Großeltern, Inge und Hermann. Zwischen den skurrilen Herausforderungen der Schauspielschule und den exzentrischen, meist alkoholgetränkten Ritualen seiner Großeltern versucht Joachim seinen Platz in der Welt zu finden – ohne zu wissen, welche Rolle er darin eigentlich spielt.
“Verfilmung des autobiografischen Romans von Joachim Meyerhoff, in dem dieser von seiner Ausbildung an der Münchner Otto-Falckenberg-Schauspielschule erzählt. Halt gibt dem an seinem Weg und seinem Talent zweifelnden und um seinen verstorbenen Bruder trauernden jungen Mann, dass er im Haus seiner exzentrischen Großeltern wohnen kann.
Der Film bleibt eng an der Vorlage und nimmt nur diskrete, dramaturgisch stimmige Änderungen vor. Die sorgfältige Inszenierung trifft den heiter-melancholischen Tonfall des Romans und gießt ihn in eine atmosphärisch überzeugende filmische Form. Perfekt besetzt und gespielt, entsteht eine gelungene Mischung aus Coming-of-Age-Film, Familiendrama, Milieu-Komödie und Biografie.” (Filmdienst.de)
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Ab 19. März:
DJ AHMET
Am Fr, 20.3. um 19:00 zu Gast: Regisseur Georgi M. Unkovski! Im Anschluss: After Show Party im Kinobistro Abspann mit DJ Soundschwester und Musik zum Film.
Beats vom Traktor: Wenn der 15-Jährige Schafhirte Ahmet durch die nordmazedonische Hügellandschaft tuckert, wummern basslastige Songs aus seiner selbstgebastelten Soundanlage. Die elektronischen Klänge verheißen einen Ausweg aus der konservativen Dorfgemeinschaft.
Leider ist die nächste Disco unerreichbar weit entfernt, die örtliche Download-Geschwindigkeit katastrophal und sein strenger Vater versucht alles, um ihm die Liebe zur Musik auszutreiben.
Einzig sein stummer Bruder Naim teilt seine Begeisterung – bis die wunderschöne Aya auf Heimaturlaub aus dem fernen Deutschland bei den Nachbarn einzieht. Die Neue hat nicht nur einen ausgezeichneten Musikgeschmack, unbändigen Freiheitswillen und ein Faible für Tiktok-Tänze, sondern auch ein Handy mit unbegrenztem Datenvolumen im Gepäck.
Bei heimlichen Raves auf dem Acker kommen sich die beiden im Takt der Musik unweigerlich näher – dumm nur, dass ihre Hand bereits einem Anderen versprochen ist. Um die anstehende Vermählung zu verhindern, startet Ahmet mit Aya einen verzweifelten Versuch, sich aus den Traditionen zu befreien.
Unprätentiös und authentisch: DJ AHMET entwirft das Bild jugendlicher Rebellion in Zeiten von Social Media. Mit viel Musikleidenschaft, einer Prise schwarzem Humor und großem Respekt vor seinen Charakteren verbindet Regisseur Georgi M. Unkovski die Suche zweier Außenseiter nach der ersten Liebe und ihren Kampf um einen Platz in einer auf Uniformität ausgerichteten Gesellschaft zu einer einzigartigen „Boy-Meets-Girl“-Geschichte.
Ausgezeichnet beim Braunschweig International Film Festival mit dem Publikumspreis "Heinrich" und dem VWFS-Jurypreis.
In Kooperation mit dem Braunschweig International Film Festival.
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Ab 19. März:
DIE WILDE NORDSEE Ein atemberaubender Blick unter eine bislang verborgene Oberfläche: DIE WILDE NORDSEE entführt das Publikum auf eine spektakuläre Reise durch eines der unerforschtesten, rauesten und zugleich faszinierendsten Meere Europas. Filmemacher Mark Verkerk führt in eine Region, die von starken Gegensätzen geprägt ist: tosende Stürme, unberechenbare Strömungen und zugleich eine erstaunliche Artenvielfalt.
Zwischen tosenden Wellen und geheimnisvollen Tiefen entfaltet sich das verborgene Leben der Nordsee – mit eindrucksvollen Bildern, seltenen Tierbegegnungen und berührenden Geschichten aus einer Welt im Wandel. Ein visuell überwältigendes Naturerlebnis, das Staunen weckt – und zum Nachdenken anregt.
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Ab 26. März:
BLUE MOON
BLUE MOON erzählt die Geschichte des legendären Songwriters Lorenz Hart, dessen berufliches und privates Leben während der Premierenfeier für das Musical „Oklahoma!“, mit dem sein ehemaliger Partner, der Komponist Richard Rodgers, einen großen Erfolg feiert, ins Wanken gerät.
Mit einer Vielzahl an Schriftsteller*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen, Freund*innen und Protegés – eine Parade der Berühmten und derer, die es werden wollen –, werden über 100 Minuten in Echtzeit die Ereignisse in der Bar Sardi’s am Abend des 31. März 1943 geschildert. Das Ergebnis ist eine Betrachtung über Freundschaft, Kunst und Liebe.
Dem fünffach Oscar®-nominierten Regisseur Richard Linklater (BOYHOOD, BEFORE MIDNIGHT) gelingt es mit seinem Talent fürs Komödiantische, die Ereignisse dieses einzigartigen Abends perfekt einzufangen. Das Drehbuch stammt von Robert Kaplow.
BLUE MOON besticht mit wunderbaren Darbietungen von Ethan Hawke (LEAVE THE WORLD BEHIND) als Lorenz Hart, Andrew Scott (ALL OF US STRANGERS) als Richard Rodgers, Margaret Qualley (THE SUBSTANCE) als Harts Schützling Elizabeth und Bobby Cannavale (STANDING UP) als Barkeeper, Freund und Vertrauter von Hart.
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DOK am Montag:
MIT HASAN IN GAZA
Mo, 30.3., 19:00 Vor Kurzem entdeckte der palästinensische, in Berlin ansässige Regisseur Kamal Aljafari drei MiniDV-Kassetten in seinem Archiv, die das Leben in Gaza im Jahr 2001 dokumentieren. Dieses Filmmaterial dient als Zeugnis eines Ortes und einer Epoche, die so nicht länger existieren.
Was als Suche nach einer Gefängnisbekanntschaft von 1989 begann – nach einem Mann, der in den Wirren der Zeit verloren ging – wurde zu einem unerwarteten Roadtrip vom Norden in den Süden Gazas, mit Hasan, einem einheimischen Reiseführer, über dessen weiteres Schicksal heute nichts bekannt ist.
Während die Kamera durch die Straßen und Landschaften Gazas fährt, hält sie flüchtige Momente des Alltagslebens fest – Fragmente einer Realität, die sich bis heute unwiderruflich verändert hat. MIT HASAN IN GAZA verwandelt das vergessene Material in eine filmische Reflexion über Erinnerung, Verlust, den Lauf der Zeit und Menschen, die vielleicht nie wiedergefunden werden können.
„Eine Hommage an Gaza und seine Bevölkerung, an all das, was ausgelöscht wurde und mir in diesem dringlichen Moment der palästinensischen Existenz – oder Nicht-Existenz – wieder in den Sinn kam. Es ist ein Film über die Katastrophe und über eine Poesie, die Widerstand leistet.
Dies ist der erste Film, den ich nicht gedreht habe.“ – Kamal Aljafari
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EXTRA:
KEIN LAND FÜR NIEMAND - ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES
Mi, 1.4., 19:00 - Eintriff frei!
Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD, die vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird.
Die Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen vor. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung.
KEIN LAND FÜR NIEMAND - ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise. Die Dokumentation beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft, aber auch auf ziviles Engagement.
Sie begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer, dokumentiert die katastrophale Lage aus der Luft und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz Gewalt und tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben. Während Deutschland dazu beiträgt, eine europäische Festung zu errichten, gerät die politische Landschaft ins Wanken. Von emotionalisierten Medienberichten bis zu hilflos nach rechts rudernden Politiker*innen zeichnet sich eine gesellschaftliche Erzählung ab, die sich gegen Migrant*innen und Schutzsuchende richtet. Ist Migration überhaupt das große Problem, zu dem es gemacht wird? Oder offenbart die Abschottungspolitik tiefere gesellschaftliche Ängste?
In eindringlichen Geschichten zeigt der Film eine zunehmend beängstigende Realität aus Sicht von Geflüchteten und analysiert die Dynamiken hinter dem historischen Rechtsruck. Im Dialog mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Publizist*innen fordert KEIN LAND FÜR NIEMAND - ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES dazu auf, den brutalen Status quo und die scheinbar unaufhaltsame Radikalisierung der Migrations- und Asyldebatte in Frage zu stellen.
Denn damit es auch in Zukunft bei einem glaubhaften „Nie wieder“ bleibt, brauchen wir Alternativen – Alternativen, die der unvermeidbaren Realität von Migration in einer krisenhaften Welt und einem Einwanderungsland im Umbruch gerecht werden.
Eine Veranstaltung der Naturfreundejugend Braunschweig.
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Ab 2. April:
LES MISÉRABLES – DIE GESCHICHTE VON JEAN VALJEAN
Wir schreiben das Jahr 1815: Nach neunzehn Jahren harter Arbeit, Gewalt und Leid für den Diebstahl eines Brotes wird Jean Valjean aus dem Gefängnis entlassen.
Erfüllt von Wut und einem tiefen Gefühl der Ungerechtigkeit, ist er zu einem gefährlichen Mann geworden, der niemandem traut. Er irrt verzweifelt durch den Süden Frankreichs und sucht Unterschlupf in einem kleinen Dorf, wird aber immer wieder abgewiesen.
Unwissentlich findet Jean Valjean Zuflucht und Gastfreundschaft im Haus von Bischof Bienvenu, der mit seiner Schwester und seiner Magd ein einfaches Leben führt. Jean Valjean ist überrascht vom herzlichen Empfang des Bischofs, und seine inneren Dämonen beginnen nach und nach zu schwinden. Doch die Rachegefühle und die Vorurteile der Dorfbewohner lassen ihn nicht los. Wird er sich dennoch zu einem anderen Menschen wandeln können? Jean Valjean steht am Scheideweg seines Lebens.
Der französische Erfolgsregisseur Éric Besnard (DIE EINFACHEN DINGE, BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) wagt sich mit LES MISÉRABLES – DIE GESCHICHTE VON JEAN VALJEAN mutig an Victor Hugos Monumentalwerk.
Er zaubert aus den ersten 150 Seiten des Romans ein fulminantes Leinwanderlebnis über die Entstehung und Entwicklung des späteren Romanhelden und verbindet dabei kongenial die Sprache des 19. Jahrhunderts mit der des 21. Jahrhunderts. In erschütternden Rückblenden erzählt er, wie die Grausamkeiten im Gefängnis einen sensiblen Menschen in einen wütenden Mann verwandeln und konzentriert sich dann auf die Begegnung des Außenseiters mit einem gutherzigen Mann der Kirche. Dieses Treffen lenkt Jean Valjeans Leben in andere Bahnen.
Die vier Hauptrollen sind wunderbar besetzt: Bernard Campan als Geistlicher, Isabelle Carré als seine Schwester, Alexandra Lamy als Hausangestellte und ein herausragender Grégory Gadebois, der mit großer Intensität Valjeans inneren Kampf nach außen trägt.
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DOK am Montag:
DIE KINDER DER SCHWEIGENDEN
Mo, 6.4., 19:00
Ausgehend von einem Exklusivinterview mit dem 97-jährigen Abba Naor, der als Jugendlicher das KZ Dachau überlebte, seit Jahrzehnten als Zeitzeuge Schüler:innen in Bayern seine Geschichte erzählt, seine eigenen Kinder in Israel damit jedoch lange verschonte, widmet sich der Film dem Erinnern und Schweigen der Überlebenden der Konzentrationslager.
Was bedeutet “erinnern”, wenn diejenigen, die vom unvorstellbaren Schrecken der NS-Konzentrations- und Vernichtungslager erzählen können, bald nicht mehr da sein werden? Wenn diejenigen, die die Entmenschlichung selbst er- und überlebt haben, das Geschehene nicht mehr bezeugen können?
Der Film fragt:
Wie sehr wurden die Kinder der Schweigenden durch die Inhaftierung und/oder das Schweigen ihrer Eltern bis heute geprägt?
Haben sie die Traumata ihrer Eltern als Kind wahrgenommen? Wenn ja, würden sie sagen, dass sich die Traumata auch auf nachfolgende Generationen übertragen haben?
Was macht es mit einem Menschen zu wissen, dass seine Eltern oder Großeltern nur knapp der Vernichtung entkommen sind? Zu wissen, dass die eigene Existenz bloß einem „Fehler in der deutschen Gründlichkeit“ geschuldet ist?
Inwiefern haben die Kinder die „Schuld der Überlebenden“ gespürt?
Wie sehr waren die Konzentrationslager und die Toten Teil der eigenen Kindheit, obwohl oder gerade dann, wenn über diese leidvollen Erfahrungen zuhause nicht gesprochen wurde?
Wurde das Schweigen womöglich erst gegenüber den Enkeln gebrochen? Welche Erinnerungen gibt es über diese Momente des ersten Sprechens?
Wie lässt es sich mit und trotz dieser Geschichte (weiter)leben?
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EXTRA:
DIRECT ACTION
Mi, 8.4., 19:00 - Zu Gast: Regisseur Guillaume Cailleau
In Anlehnung an die gleichnamige Proteststrategie - "eine Aktion, die darauf abzielt, unmittelbar und mit effektivsten Mitteln zum Ziel zu gelangen" - ist DIRECT ACTION das zeitgenössische Porträt einer anregenden militanten Aktivist*innengemeinschaft in Frankreich.
Ein 150 Personen starkes ländliches Kollektiv, das mehrere gewaltsame Räumungsversuche des französischen Staates überlebte, erfolgreich ein internationales Flughafenerweiterungsprojekt in der Bretagne verhinderte, von 2012-2018 eine autonome Zone schuf und drei Jahre später zur beachtlichen Umweltbewegung wuchs.
Durch seinen kooperativen Beobachtungsansatz dokumentiert DIRECT ACTION den Alltag eines vielfältigen Ökosystems aus Aktivistinnen, Hausbesetzern, Anarchisten, Landwirtinnen und von der Regierung als "Öko-Terroristen" abgestempelten Personen, um besser zu begreifen, wie der Erfolg radikaler Protestbewegungen eine Schneise durch die Klimakrise - vielleicht gar aus ihr heraus - schlagen kann.
★★★★ "Der ausführliche Ansatz des Films wird zu einer Botschaft der Hoffnung: Aktivismus wird nicht durch Siege über Nacht angetrieben, sondern durch Rituale, die allen Widrigkeiten zum Trotz fortbestehen." (The Guardian)
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Ab 9. April:
LA GRAZIA
Liebe. Zweifel. Verantwortung. Vaterschaft. Ethik. Diese Themen begleiten Mariano De Santis (Toni Servillo), den scheidenden Präsidenten Italiens. Während sich seine Amtszeit dem Ende zuneigt, steht er vor folgenschweren Entscheidungen – politischer wie persönlicher Natur. Inmitten moralischer Dilemmata muss er sich seinem Gewissen stellen und Rat bei den Menschen suchen, die ihm am nächsten stehen, darunter seine Tochter Dorotea (Anna Ferzetti). Gemeinsam stellen sie sich der zeitlosen Frage: Wem gehören unsere Tage?
Als intime Reflexion über Identität und Erinnerung zeichnet LA GRAZIA die unauslöschlichen Spuren nach, die ein Mensch durch Familie und Handeln hinterlässt. Mit Sorrentinos unverkennbarem poetischem Blick und einem stimmungsvollen Soundtrack wird der Film zu einem visuell eindrucksvollen und emotional tief berührenden Kinoerlebnis.
Der neue Film von Paolo Sorrentino (LA GRANDE BELLEZA - DIE GROSSE SCHÖNHEIT, EWIGE JUGEND).
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EXTRA:
CHRONOS - FLUSS DER ZEIT
So, 12.4., 11:00
„Strom, alleine immer kann ich dich lieben nur …“ (Johannes Bobrowski: Sarmatische Zeit)
Der Fluss Chronos, antiker Name der Memel, durchfließt die Region Sarmatien. Ihm folgt Volker Koepp auf der Suche nach den Schicksalen der Menschen, die an diesen Ufern leben – und kehrt dabei immer wieder zu jenen zurück, die seine früheren Filme geprägt haben. Doch CHRONOS - FLUSS DER ZEIT ist auch das Porträt einer Region im Wandel.
Über fünf Jahre dauerten die Dreharbeiten. Die russische Invasion der Ukraine, die Covid-19-Pandemie prägen das Erleben genauso wie sowjetische Vergangenheit und die Narben, die der Holocaust in den Gemeinschaften hinterlassen hat.
Auf den Spuren der Gedichte von Johannes Bobrowski drehte Volker Koepp 1972 seinen ersten Film im historischen Landschaftsraum östlich der Weichsel zwischen Ostsee und Schwarzem Meer, in der Spätantike „Sarmatien“ genannt. Eine Welt, die nach dem Zweiten Weltkrieg zum sowjetischen Imperium gehörte. Später drehte Koepp in dieser Gegend mit KALTE HEIMAT (1994), HERR ZWILLING UND FRAU ZUCKERMANN (1998) oder IN SARMATIEN (2013) einen ganzen Zyklus von Filmen.
Es ging um Begegnungen mit Menschen, ihrem Alltag, ihren von politischen Umbrüchen geprägten Biografien, um nationalsozialistischen Terror, die Ermordung der Juden, stalinistische Verfolgung und Hoffnungen auf gesellschaftliche Veränderungen. CHRONOS - FLUSS DER ZEIT fügt diesen Geschichten ein neues, entscheidendes Kapitel hinzu – als filmische Montage, in der sich Vergangenheit und Gegenwart fragmentarisch verbinden.
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DOK am Montag:
THE GOSPEL OF REVOLUTION
Mo, 13.4., 19:00
In den 1960er Jahren breiteten sich in ganz Lateinamerika revolutionäre Bewegungen gegen Diktatoren und Regierungen aus. Die Befreiungstheologie, eine Richtung der christlichen Theologie, inspirierte Millionen von Christen dazu, sich den Revolutionen anzuschließen.
Die Dokumentation begleitet einen belgischen Pastor, der in der Gegenbewegung in Nicaragua kämpft und nimmt uns mit auf eine Reise in revolutionäre Bewegungen in El Salvador, Brasilien, Nicaragua und Mexiko. Ein Film über Kraft und Konflikt durch und mit dem eigenen Glauben.
Ermordete und in einem Massengrab verscharrte Nonnen. Katechismuslehrer, die in ihren eigenen Häusern erschossen wurden. Ein Erzbischof wurde in seiner Kathedrale ermordet, während er eine Messe hielt.
Jahrzehntelang spielte die Befreiungstheologie, ein basisdemokratischer Zweig des Katholizismus, der sich auf die Seite der Armen und Unterdrückten stellte, eine mächtige und einflussreiche Rolle in den revolutionären Bewegungen Lateinamerikas. Ihr Grundgedanke ist, so die nicaraguanische Theologin und Journalistin María López Vigil, dass Gott nicht neutral ist und auf der Seite der Armen steht. Und deshalb waren ihre Anhänger Zielscheiben.
Für die USA war die Befreiungstheologie gefährlicher als der Kommunismus. Für einen zunehmend konservativen Vatikan war sie eine Bewegung, die unterdrückt werden musste. Jetzt, Jahrzehnte nach der Zeit des revolutionären Aufbruchs in Lateinamerika, reist THE GOSPEL OF REVOLUTION durch die Region, trifft Schlüsselfiguren und zeichnet die Geschichte der Befreiungstheologie nach.
Anhand von eindrucksvollem Archivmaterial und zeitgenössischen Interviews zeigt der Film, wie diese radikalen Katholiken an der Seite von Bauern, Arbeitern und indigenen Völkern gegen Ungerechtigkeit kämpften und sich weigerten, Armut und Unterdrückung hinzunehmen. Die Befreiungstheologie betonte strukturelle Veränderungen und gegenseitige Hilfe, im Gegensatz zu den heutigen, eher auf sich selbst konzentrierten evangelikalen Bewegungen. In einer Zeit, in der das evangelikale Christentum auf dem Vormarsch ist und mit konservativer Politik assoziiert wird, erinnert THE GOSPEL OF REVOLUTION eindringlich daran, dass es nicht so sein muss.
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EXTRA:
KOKUHO - MEISTER DES KABUKI
Mi, 15.4., 18:45 in jap. OmU
Nagasaki, 1964 – Nach dem Tod seines Vaters, dem Anführer einer Yakuza-Bande, wird der 14-jährige Kikuo von einem berühmten Kabuki-Schauspieler unter seine Fittiche genommen. Zusammen mit dem einzigen Sohn des Schauspielers, Shunsuke, beschließt er, sich dieser traditionellen Theaterform zu widmen.
Über Jahrzehnte hinweg wachsen und entwickeln sich die beiden jungen Männer gemeinsam weiter. Von der Schauspielschule bis zu den größten Bühnen, inmitten von Skandalen und Ruhm, Brüderlichkeit und Verrat... Jedoch kann nur einer von ihnen zum größten Meister der Kabuki-Kunst werden.
Das historische Drama, das als erster japanischer Film eine Oscar®-Nominierung in der Kategorie „Bestes Make-up und Hairstyling" erhalten hat, ist ein mehrere Jahrzehnte umfassendes epochales Meisterwerk.
Mitreißend, bildgewaltig und zugleich sinnlich erzählt der Film die Geschichte zweier Ausnahmekünstler, die sich ab Mitte der sechziger Jahre in der traditionellen Theaterform Kabuki behaupten wollen und dabei unerwartete Hürden überwinden müssen. Nur einer von ihnen wird zum größten Meister seiner Kunst mit dem Ehrentitel „Kokuho" (Nationalschatz).
In Kooperation mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft e.V. Region BS-PE-WOB.
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Ab 16. April:
VIER MINUS DREI Barbara (Valerie Pachner) und ihr Partner Heli (Robert Stadlober) führen mit ihren beiden Kindern Fini und Thimo ein glückliches und liebevolles Familienleben. Als professionelle Clowns nehmen sie das Leben nicht zu ernst und wissen, dass man auch über das lachen kann, was misslingt. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust lässt sie am Clownsein und dem eigenen Lebenssinn zweifeln.
Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren Weg, mit der Trauer umzugehen. Schritt für Schritt erkennt sie, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es nur wagt, ihm neu zu begegnen.
Mit ihrer gleichnamigen Autobiografie landete Barbara Pachl-Eberhart 2010 einen Bestseller: Eindringlich und mit viel Stärke beschreibt sie darin, wie es ihr nach dem tragischen Tod ihrer Familie gelang, sich dem Leben neu zu stellen.
Nun hat der für seine sehr persönlichen Filmarbeiten gefeierte Regisseur Adrian Goiginger (RICKERL - MUSIK IST HÖCHSTENS A HOBBY, DER FUCHS, DIE BESTE ALLER WELTEN) diese bewegende Lebensgeschichte verfilmt. Sensibel und mit feinem Gespür für seine Charaktere, inszeniert er in VIER MINUS DREI die lebendige, hoffnungsvolle Geschichte einer Frau, die nicht aufgibt.
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EXTRA:
IN LIEBE, EURE HILDE
Di, 21.4., 19:00
Berlin 1942. Hilde ist verliebt. In Hans. In ihrer Leidenschaft vergessen die beiden oft Krieg und Gefahr. Dann sind sie nur zwei junge Menschen am Beginn ihres Lebens. Hilde bewundert den Mut ihres Liebsten. Er bewegt sich in Widerstandskreisen.
Sie selbst ist eher ängstlich, beteiligt sich aber immer beherzter an den Aktionen einer Gruppe, die man später die „Rote Kapelle“ nennen wird. Es ist der schönste Sommer ihres Lebens. Als er sich neigt, werden alle verhaftet. Und Hilde ist im achten Monat schwanger. Im Gefängnis bringt sie ihren Sohn zur Welt und entwickelt eine Kraft, die ihr niemand zugetraut hätte.
IN LIEBE, EURE HILDE ist die achte gemeinsame Arbeit von Regisseur Andreas Dresen und Drehbuchautorin Laila Stieler. IN LIEBE, EURE HILDE basiert auf der wahren Geschichte von Hilde und Hans Coppi, die in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurden. Insgesamt wurden zwischen 1942 und 1943 mehr als 50 Mitglieder der kommunistischen Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“ ermordet. Der Film erzählt eine nahezu zeitlose, wuchtige Liebesgeschichte über Anstand und Widerstand, Intuition und zivile Courage, Würde und Angst.
Das Drama berührt durch die kompromisslose Nähe zu seiner weiblichen Hauptfigur – radikal und ohne Pathos spielt Liv Lisa Fries (BABYLON BERLIN) Hilde Coppi als starke, stille Heldin. An ihrer Seite ist Johannes Hegemann (Thalia Theater Hamburg) in seinem Leinwanddebüt als Hans Coppi zu sehen.
Ausgezeichnet auf der Filmkunstmesse Leipzig 2024 als “Bester Film" (national). Hier geht's zur Kritik.
In Kooperation mit dem Forum gegen Rechts e.V.
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Ab 23. April:
DIE REICHSTE FRAU DER WELT
Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem Wahnsinn, der auch Genie sein könnte. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem grenzenlosen Luxus.
Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Und ein Butler, der mehr weiß als er sagt. Über Familiengeheimnisse und fragwürdige Spenden in astronomischen Höhen. Es beginnt ein Krieg, in dem alle Mittel recht sind.
Ein berauschend komisches Drama, das in seinen Abgründen an Shakespeare erinnert: DIE REICHSTE FRAU DER WELT mit einer brillanten Isabelle Huppert in der Titelrolle ist eine so grandiose wie doppelbödige Satire über die Macht des Geldes und den verführerischen Glauben an eine Familie, die ihr widerstehen könnte.
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DOK am Montag:
WIR ERBEN
Mo, 27.4., 19:00
Als Kind habe ich (Filmemacher Simon Baumann) meine Eltern im Fernsehen beobachtet, mich für sie geschämt und sie dennoch bewundert. Sie kämpften als Nationalräte für eine naturnahe Landwirtschaft und verwirklichten später ihre Ideale in einem Hof in Südfrankreich.
Weil der abgelegene Hof nicht als Alterswohnsitz taugt, möchten sie ihn nun an meinen Bruder und mich vererben. Sollen wir weiterführen, was sie begonnen haben, oder sie enttäuschen?
Es ist nicht das erste Mal, dass wir uns gegenüber unseren Eltern positionieren müssen. Während mein Bruder als Bauer und Nationalrat ihre politischen Kämpfe weiterführt, entdeckte ich im Filmemachen die Möglichkeit auf Distanz zu gehen und ihnen doch nahe zu bleiben.
Die Arbeiterfamilie der Mutter, die Bauerndynastie des Vaters – meine Eltern sind von ihrer Herkunft geprägt. Ihre Leben erzählen aber auch von einer Generation, die sich entfalten konnte und uns jetzt zu Verwaltern ihrer Hinterlassenschaften macht.
Das Erbe unserer Eltern ist Last und Privileg zugleich. Es ist mit der Erwartung verbunden, für andere einzustehen und Sorge zu tragen zu Boden und Besitz, es ist aber auch materielle Sicherheit, die andere nicht haben. Für die Zukunft unseres Hofes zeichnet sich schliesslich eine Lösung ab. Aber ist diese gerecht? Und was wird aus meinen Eltern?
Schweizer Filmpreis 2025: Bester Dokumentarfilm.
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LUISA
Di, 28.4. (Uhrzeit folgt) - Zu Gast: Regisseurin Julia Roesler
LUISA ist vor kurzem von zu Hause ausgezogen und neugierig, was das Leben für sie bereithält. Sie liebt Partys, ist für jeden Spaß zu haben, lässt sich auf Flirts und kleine Abenteuer ein. Sie lebt in der Wohngruppe einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung am Rande einer deutschen Kleinstadt. Dort erhält sie Unterstützung in ihrem oft turbulenten Alltag. Unbemerkt wird Luisa zunehmend stiller, in der Wohngruppe geht das alltägliche Leben weiter, bis unerwartet festgestellt wird, dass Luisa schwanger ist.
Luisa selbst sagt nicht, wie das passiert ist, sie schweigt. Jede und jeder weiß, dass ihr Freund Anton nicht zeugungsfähig ist. Der Verdacht auf sexuellen Missbrauch liegt nahe. Luisa entschließt sich, die Schwangerschaft abbrechen zu lassen. Die Polizei wird eingeschaltet und versucht herauszufinden, ob eine Straftat vorliegt. Die Ermittlungen werden zur Belastungsprobe für Luisa, ihre Beziehung zu Anton und für das gesamte Personal der Wohneinrichtung.
In Kooperation mit den Stifterinnen der TILDA auf dem Braunschweig International Film Festival.
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KAPODISTRIAS
Mi, 29.4., 18:45
Regisseur Yiannis Smaragdis kehrt mit seinem neuen Film KAPODISTRIAS zurück – einem Werk über das Leben des großen griechischen Politikers und Diplomaten Ioannis Kapodistrias. Das Drehbuch zu diesem ambitionierten historischen Epos stammt aus der Feder des Regisseurs selbst. In der Rolle des ersten Gouverneurs des neu gegründeten griechischen Staates ist Antonis Myriagkos zu sehen.
Kapodistrias ist ein historischer Spielfilm, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist und die wahre Geschichte des bedeutendsten griechischen Politikers und ersten Gouverneurs Griechenlands, Ioannis Kapodistrias, nach der Befreiung des Landes von der osmanischen Herrschaft erzählt.
Mit Mut, Menschlichkeit und Würde setzt er sich kompromisslos für die Freiheit jedes Einzelnen ein. Dafür bringt er selbst das große Glück seines Lebens dar – die Liebe – und scheut sich nicht, den Mächten des Bösen entgegenzutreten. Er verzichtet auf Reichtum, Ruhm und internationale Anerkennung.
Als Griechenland seine Unabhängigkeit erlangt, wird Kapodistrias gebeten, das Amt des ersten Gouverneurs zu übernehmen. Obwohl er die Gefahr erkennt, die mit dieser Aufgabe verbunden ist, nimmt er sie an. Er stellt den Dienst an seinem Land über persönliche Sicherheit und bleibt seinem Weg bis zuletzt treu. Sein Handeln prägt die junge Nation nachhaltig und hinterlässt ein Vermächtnis, das weit über seinen Tod hinausreicht.
In Kooperation mit der Griechischen Gemeinde Braunschweig und Umgebung e.V.
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Ab 30. April:
ROSE In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde.
Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen.
Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.
ROSE – die wahrhaftige Beschreibung einer Land- und Leutebetrügerin, die, obwohl als eine Weibs-Person geboren dem zum Trotz unter falschem Nam als Manns-Bild sich betragen, und viel üble Schandtat hat getrieben.
Sandra Hüller gewann bei der diesjährigen Berlinale für ihre Darbietung in ROSE den Silbernen Bären als beste Schauspielerin.
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Ab 30. April:
DER FROSCH UND DAS WASSER
Für Abenteuer ist in Stefan Buschs Alltag in einer betreuten Wohngemeinschaft kein Platz. Doch während eines Gruppenausflugs nimmt sein Leben eine schicksalhafte Wendung: Ohne zu zögern schließt sich der junge Mann, den alle nur Buschi nennen, einer japanischen Reisegruppe an.
Auf diesem ungewöhnlichen Roadtrip beginnt die behutsame Freundschaft zwischen Buschi und Hideo Kitamura. Buschi, der sich sein ganzes Leben lang geweigert hat, über Sprache mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, blüht in dieser fremden Umgebung auf.
Als Stefan Busch, genannt Buschi, steht der Bremer Schauspieler Aladdin Detlefsen (BLAUMEIER ATELIER) zum ersten Mal in einer Kino-Hauptrolle vor der Kamera. Kanji Tsuda (ONODA - 10.000 NÄCHTE IM DSCHUNGEL) spielt seinen Reisebegleiter Herr Kitamura. In weiteren Rollen sind Bettina Stucky, Meltem Kaptan, Yuki Iwamoto, Cornelius Schwalm u.v.a. zu sehen. Der Film feiert im November 2025 seine Weltpremiere im Wettbewerb des 29. Tallinn Black Nights Film Festival.
Der neue Film von Thomas Stuber (DIE STILLEN TRABANTEN, IN DEN GÄNGEN).
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Ab 7. Mai:
DER VERLORENE MANN
Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) und der pensionierte Pfarrer Bernd (August Zirner) führen eine glückliche, nach Jahren etwas eingefahrene Ehe, als wie aus dem Nichts Hannes früherer Ehemann Kurt (Harald Krassnitzer) vor ihrer Tür steht. Durch seine Demenzerkrankung kann sich Kurt nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück. Doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.
DER VERLORENE MANN erzählt eine berührende Geschichte über Liebe und Freundschaft, Erinnern und Vergessen, über Abschied und den Mut, neu zu beginnen. Mit großer Sensibilität und einem feinen Gespür für die Zwischentöne zeigt er die tragischen genau wie die komischen Momente, die gerade das Alter mit sich bringt und die unser Leben zu dem machen, was es ist. Im Zentrum des Films stehen Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer und August Zirner, die zwischen Ernsthaftigkeit und leisem Humor als Hanne, Kurt und Bernd brillieren.
DER VERLORENE MANN ist das Spielfilmdebüt von Welf Reinhart, der gemeinsam mit Tünde Sautier auch das Drehbuch geschrieben hat. Welf Reinhart gewann 2022 mit seinem Kurzfilm EIGENHEIM den Studenten-Oscar®.
DER VERLORENE MANN feierte Ende Januar Weltpremiere auf dem renommierten International Film Festival Rotterdam im Rahmen der ,Tiger Competition‘, dem Wettbewerb für internationale Debütfilme.
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SOUND ON SCREEN SPECIAL:
IRON MAIDEN: BURNING AMBITION
Do, 7.5., 21:00 in engl. OmU
Der mit Spannung erwartete Dokumentarfilm IRON MAIDEN: BURNING AMBITION taucht in die 50-jährige Geschichte der legendären englischen Heavy-Metal-Band ein.
Mit beispiellosem Zugang zu den offiziellen Archiven und persönlichen Erinnerungen der aktuellen und ehemaligen Bandmitglieder lädt Iron Maiden die Fans ein, eine der legendärsten Reisen der Musikgeschichte mitzuerleben. Dieser mitreißende Dokumentarfilm spannt einen Bogen über fünf Jahrzehnte und zeichnet den Aufstieg der Band von den Pubs im Osten Londons bis zu den größten Stadien der Welt nach.
Mit exklusiven Interviews mit Bandmitgliedern und Mitwirkenden wie Javier Bardem, Lars Ulrich und Chuck D sowie brandneuen Animationssequenzen mit Eddie, dem legendären Maskottchen der Band, bietet der Film einen seltenen und intimen Einblick in die kompromisslose Vision von Iron Maiden und ihre unerschütterliche Verbindung zu ihrer wahrhaft globalen Fangemeinde. In Kooperation mit dem Braunschweig International Film Festival.
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BABA KUSH
Di, 12.5., 19:00 - Zu Gast: Regisseur Leon Kluth
BABA KUSH ist ein Coming-of-Age-Kammerspiel, das fast ausschließlich in einer Telefonzelle spielt.
Die Teenager Max und Uli werden beim Hotboxen (=Cannabis rauchen) in einer Telefonzelle von einer Polizeistreife überrascht. Panisch verbarrikadieren sie sich und sind gefangen: draußen die Beamten, drinnen die beiden Jungs. Und im Laufe der Nacht wird ihnen klar, dass sie eigentlich keine Freunde mehr sind...
BABA KUSH feierte seine Premiere auf den Hofer Filmtage, war u.a. für den Bunte New Faces Award (Bester Debütfilm) nominiert und lief 2025 in der Reihe “Heimspiel” auf dem Braunschweig International Film Festival.
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Ab 21. Mai:
VIVALDI UND ICH
Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia (Tecla Insolia) im Ospedale della Pietà auf – einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt und dessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stets hinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden.
Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht einer arrangierten Ehe zu entkommen. Antonio Vivaldi (Michele Riondino), der neue Leiter des Orchesters, ermutigt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um ihr Schicksal und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen.
VIVALDI UND ICH (OT: Primavera) erzählt eine wundervolle Geschichte weiblicher Selbstbestimmung, eingebettet in die atmosphärische Kulisse des barocken Venedigs und getragen von der Musik Antonio Vivaldis – dem Schöpfer der Vier Jahreszeiten.
Der preisgekrönte Theater- und Opernregisseur Damiano Michieletto verwebt in seinem Spielfilmdebüt die Biografie des weltberühmten Komponisten, der zu seiner Zeit unterschätzt wurde, mit dem Schicksal einer jungen Waise, die in der Musik die Inspiration findet, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Dabei stellt der gefeierte Opernregisseur unter Beweis, dass er die Magie von Vivaldis Musik auch auf der großen Leinwand zur vollen Wirkung bringen kann.
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(leider steuerlich nicht absetzbar, da wir - zumindest bzw. nur dem Steuerrecht nach - nicht gemeinnützig sind)
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