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Universum Newsletter | 02.02.2026
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NEU: NO OTHER CHOICE
tägl. 21:05 (So in korean. OmU), 16:20 Arbeitssuchend? Nach 25 Jahren treuer Dienste wird ein zufriedener Familienvater aus einer Papierfirma entlassen - ersetzt durch Künstliche Intelligenz. Um seine nächste Stelle zu sichern, findet er eine radikale Lösung: die Konkurrenz ein für alle Mal auszuschalten.
“Park Chan-wooks ‘No Other Choice’ ist ein Werk, das auf allen Ebenen wirkt: formal, psychologisch und gesellschaftlich. Nach den fiebrig-erotischen Exzessen von ‘Die Taschendiebin’ und der melancholischen Präzision von ‘Die Frau im Nebel’ widmet sich der Regisseur diesmal einem Stoff, der zugleich bitterernst und abgründig komisch ist. ” (Kino-Zeit.de)
Offizieller südkoreanischer Oscar-Beitrag 2026.
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DOK am Montag, 9.2., 19:00
TRIEGEL TRIFFT CRANACH - MALEN IM WIDERSTREIT DER ZEITEN
Mit kurzer Einführung von Sarah Babin, Herzog Anton Ulrich-Museum.
Zu Gast: Regisseur Paul Smaczny
Michael Triegel malt wie die Alten Meister und nennt Michelangelo, Raffael und Dürer seine Vorbilder. 2020 erhält Triegel einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll den zerstörten Mittelteil des Altars im Naumburger Dom gestalten. Fast 500 Jahre zuvor fiel das Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren einem Bildersturm zum Opfer.
In Kooperation mit dem Herzog Anton Ulrich Museum und dem Freundeskreis bildender Künstler Braunschweig.
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Zur Vorstellung des Films FASSADEN am vergangenen Mittwoch, 28.1., beehrten uns Regisseurin Alina Cyranek (mitte links im Bild) und Produzent Tom Urban mit einem Besuch im Universum. Zum anschließenden Filmgespräch waren außerdem zu Gast: Yasemin Wolgast vom Projekt StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt und Astrid Sutor, Leiterin Frauenhaus AWO (von links im Bild). Die Moderation übernahm Universum-Mitbetreiberin Marit Vahjen (mittig rechts im Bild).
Herzlichen Dank für den Besuch und das Gespräch!
In FASSADEN erzählt Sandra Hüller die Geschichte einer Frau, die aus einer langjährigen gewalttätigen Beziehung ausbricht, sowie von einem politischen und gesellschaftlichen System, das lieber wegschaut. Durch Tanz, Animationen und ungeschönte Interviews mit Fachleuten zeigt der Film zeigt, welche Machtstrukturen hinter den Fassaden stecken und wie der Staat Frauen unzulänglich vor häuslicher Gewalt schützt.
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Braunschweig (Marion Lenz) und dem Frauenhaus - AWO Kreisverband BS e.V. statt.
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Richten Sie Ihre Anfrage gern an:
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NEU:
NO OTHER CHOICE
tägl. 21:05 (So in korean. OmU), 16:20
Regie: Park Chan-wook, KR 2025, 139 Min., FSK 16. Mit Lee Byung-hun, Son Ye-jin, Park Hee-soon | Bundesstart
Wenn künstliche Intelligenz deinen Job übernimmt – wie weit würdest du gehen? Man-su hat alles richtig gemacht: Haus, Familie, geregeltes Leben – und genug Zeit für sein geliebtes Bonsai-Hobby. Doch als eine KI seinen Job ersetzt, gerät seine Existenz ins Wanken. Während seine Familie auf mehr und mehr Annehmlichkeiten verzichten muss, stellt sich Man-sus Jobsuche als unmöglich dar. Doch schon bald erkennt er: Nicht der Mangel an Jobs ist das Problem, sondern die Menge an Mitbewerbern. Ihm bleibt keine andere Wahl, als sich auf sehr ungewöhnliche Weise seiner Konkurrenten zu entledigen. Mit NO OTHER CHOICE liefert Park Chan-wook (OLDBOY, DIE TASCHENDIEBIN) eine bitterböse, brillant inszenierte Satire, die schwarzen Humor mit schonungsloser Gesellschaftskritik verbindet – präzise, abgründig und unvorhersehbar. In der Hauptrolle: Lee Byung-hun (SQUID GAME) als Mann, der alles zu verlieren droht – und nach und nach alle Skrupel über Bord wirft.
Von den Machern von OLDBOY – für Fans von PARASITE.
"Meisterlich, wie Filmemacher Park Chan-wook in „No Other Choice“ aus einer eigentlich überschaubaren Geschichte ein cleveres Unterhaltungskunstwerk zaubert. Die Adaption von Donald E. Westlakes Roman „The Ax“ um einen wegrationalisierten Mann, der seinen Lebensstandard um jeden Preis erhalten will, bietet nicht nur köstliche Wendungen und bitterböse Komik, sondern ist auch formal ein Hochgenuss.
Cineasten mit einem Faible fürs Absurde haben in Anspielung auf den Titel eigentlich keine andere Wahl, als diesen abgründigen Spaß auf der großen Leinwand zu bestaunen. Erinnerungen dürften dabei wachwerden an den Preisabräumer „Parasite“ von Bong Joon-ho aus dem Jahr 2019." (programmkino.de)
Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele von Venedig 2025.
Offizieller südkoreanischer Oscar-Beitrag 2026.
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DOK am Montag:
TRIEGEL TRIFFT CRANACH - MALEN IM WIDERSTREIT DER ZEITEN
Mo, 9.2., 19:00 - Mit kurzer Einführung von Sarah Babin, Herzog Anton Ulrich-Museum
Zum Filmgespräch zu Gast: Regisseur Paul Smaczny
Regie: Paul Smaczny, DE 2025, 111 Min., FSK 0, Dokumentarfilm
Michael Triegels Malerei unterscheidet sich vehement von der seiner Leipziger Schule Kollegen, allen voran von der seines Freundes Neo Rauch. Triegel malt wie die Alten Meister und nennt Michelangelo, Raffael und Dürer seine Vorbilder.
2020 erhält Triegel einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll den zerstörten Mittelteil des Altars im Naumburger Dom gestalten. Fast 500 Jahre zuvor fiel das Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren einem Bildersturm zum Opfer, nur die Seitenflügel blieben erhalten. Da es keinerlei Aufzeichnungen der Darstellung der Gottesmutter Maria mit Kind gibt, muss Michael Triegel ein gänzlich neues “altes” Gemälde fertigen…
Regisseur Paul Smaczny („Die Thomaner“) begleitete den Maler Michael Triegel mehrere Jahre und zeigt überaus detailliert und erkenntnisreich das Entstehen eines bedeutenden Kunstwerkes. Dabei öffnet Triegel nicht nur die Türen zu seinem Atelier, sondern gewährt tiefe Einblicke in sein Verständnis von Leben, Kunst und Religion.
In Kooperation mit dem Herzog Anton Ulrich Museum und dem Freundeskreis bildender Künstler Braunschweig.
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DIE PROGRESSIVEN NOSTALGIKER
tägl. 19:00 (Mo in franz. OmU), 14:10 (außer So + Mo)
Regie: Vinciane Millereau, FR/BE 2025, 103 Min., FSK 6. Mit Didier Bourdon, Elsa Zylberstein u.a. | 2. Woche
Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel (Didier Bourdon), mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine “bessere Hälfte” Hélène (Elsa Zylberstein), mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert.
Plötzlich sind die Rollen neu verteilt. Während sich Hélène aller Ahnungslosigkeit zum Trotz erstaunlich gut als karriere-intensive Powerfrau schlägt, muss sich Michel als Hausmann im Smart-Home abmühen. Statt Unterwerfungsrhetorik braucht Michel nun Empowerment, Hélène genießt die Freiheit der Emanzipation.
Doch die schöne neue Welt hat so ihre Tücken: der virtuelle Sprachassistent ist ein sturer Bock, die Möbel muss man sich selbst zusammenschrauben, der Hundekot wird vom Boden aufgehoben und die eigene Tochter möchte ihre Freundin heiraten.
Jetzt reicht es dem entmachteten Familienoberhaupt. Es geht zurück in die gute alte Zeit und zwar sofort! Wenn er nur wüsste, wie man die smarte Waschmaschine auf Zeitrückreise programmiert...
In DIE PROGRESSIVEN NOSTALGIKER ist die Freiheit immer nur einen Flügelschlag von der guten alten Zeit entfernt. Regisseurin Vinciane Millereau beweist ein großartiges Gespür für die Absurditäten unserer Zeit. Mit rotzfrechem Humor, präzisem Sarkasmus und herrlicher Situationskomik nimmt DIE PROGRESSIVEN NOSTALGIKER die Heilsversprechen unserer Gegenwart aufs Korn und erzählt von der wunderbaren Relativität der Geschichte.
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HAMNET
Nominiert für 8 Oscars: u.a. Bester Film, Beste Regie und Beste Hauptdarstellerin!
tägl. 18:45 (außer Mo), 16:15, So 18:45 in engl. OmU
Regie: Chloé Zhao, US 2025, 126 Min., FSK 12. Mit Jessie Buckley, Paul Mescal, Emily Watson, Joe Alwyn | 3. Woche
Mit HAMNET kehrt Oscar®- Preisträgerin Chloé Zhao (NOMADLAND) auf die große Leinwand zurück. In der Verfilmung des gefeierten Romans von Maggie O’Farrell, die gemeinsam mit Zhao auch das Drehbuch verfasste, wird die Geschichte von William Shakespeares Familie erzählt.
Aus Sicht seiner empfindsamen Frau Agnes erlebt man, wie sie sich in den großen Barden verliebt und die beiden ein gemeinsames Leben planen. Als ihr einziger Sohn Hamnet im Alter von elf Jahren durch die Pest ums Leben kommt, droht ihre große Liebe zu ersticken. Mitten in dieser furchtbaren persönlichen Tragödie beginnt Shakespeare in tiefer Verzweiflung und Trauer, „Hamlet“ zu schreiben, eines der größten Dramen der Weltliteratur.
Chloé Zhao konnte ein fantastisches Ensemble für ihren Film gewinnen, der in Telluride Weltpremiere feierte und auf dem Toronto International Film Festival 2025 mit dem renommierten Publikumspreis ausgezeichnet wurde. In den Hauptrollen von HAMNET spielen die eindrucksvolle Jessie Buckley (DIE AUSSPRACHE) und Gladiator-Star Paul Mescal (ALL OF US STRANGERS).
Der Roman von Maggie O'Farrell gewann den “Women's Prize for Fiction” sowie den “National Book Critics Circle Award”.
Hier geht's zur Kritik.
Ausgezeichnet mit 2 Golden Globes: Bestes Drama und Beste Hauptdarstellerin!
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DIE STIMME VON HIND RAJAB
Oscar-nominiert für “Bester Internationaler Film”!
Do + Fr 21:15, So 14:15
Regie: Kaouther Ben Hania, TN/FR 2025, 89 Min., FSK 12, arab. mit dt. Untertiteln. Mit Saja Kilani, Motaz Malhees, Clara Khoury, Amer Hlehel | 3. Woche Am 29. Januar 2024 erreicht die Mitarbeitenden des Palästinensischen Roten Halbmonds ein Notruf aus Gaza: Ein Auto steht unter Beschuss, in dem die sechsjährige Hind Rajab eingeschlossen ist und um Hilfe fleht. Während die Mitarbeitenden versuchen, das Mädchen in der Leitung zu halten, unternehmen sie alles, um sie zu retten. Mit einer Kombination aus gespielten Szenen und den originalen Tonaufnahmen des Notrufs rekonstruiert Regisseurin Kaouther Ben Hania den verzweifelten Rettungsversuch. Ein Film, der nicht nur dokumentiert, sondern einen mit seinem schonungslosen Blick nicht mehr loslässt.
Die oscar-nominierte tunesische Regisseurin Kaouther Ben Hania (OLAFS TÖCHTER) verwebt in DIE STIMME VON HINDRAJAB die Original-Tonaufnahmen des Roten Halbmonds vom 29. Januar 2024 mit gespielten Szenen und schafft so einen dichten Film. In den Hauptrollen spielen Motaz Malhees (SPEAK NO EVIL) und Saja Kilani als Mitarbeiter:innen des Roten Halbmondes sowie Amer Hlehel als ihr Vorgesetzter.
Das Drama wurde unter anderem mit dem Silbernen Löwen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig ausgezeichnet und als tunesischer Oscar®-Beitrag eingereicht.
Hier geht es zum Filmbeitrag bei ttt - Titel Thesen Temperamente (ARD).
Hier geht's zur Kritik. Hier geht's zu einem Beitrag zum Thema von Helga Baumgarten.
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FORMEN MODERNER ERSCHÖPFUNG
So 11:15
Regie: Sascha Hilpert, DE 2024, 119 Min., FSK 12. Dokumentarischer Spielfilm. Mit Birgit Unterweger, Rafael Stachowiak u.a. | 4. Woche
Die Erzählung von zwei Menschen, die ihre Krise durchleben, trifft auf die Realität im letzten Sanatorium seiner Art. Seit über hundert Jahren kommen Menschen an diesen Ort, die auf Heilung hoffen. So auch Nina und Henri, beide in der Lebensmitte, ausgebrannt und aus verschiedenen Milieus. Zwischen Speisesaal, Liegekur und Therapie kreuzen sich ihre Wege, in einer Zeit des Ringens um den eigenen Seelenfrieden.
Während die zwei sich die Leviten lesen und ihre Einsamkeit vergessen wollen, gräbt eine Historikerin im Hausarchiv nach Dokumenten aus der Frühzeit der Kuranstalt. Sie erforscht das Sanatorium als Knotenpunkt moderner Erschöpfungsgeschichte und spannt für eine Dissertation einen Bogen von der Neurasthenie zur „inneren Unruhe“ der Gegenwart. Das Haus wird zum Schauplatz für eine Archäologie der Erschöpfung.
Die dritte Hauptrolle im Film spielt das Klinikgebäude selber (Klinik Dr. Barner in Braunlage im Harz). Anfang des 20. Jahrhunderts entwarf der Architekt Albin Müller, bekannt aus der Darmstädter Künstlerkolonie, den Mittelbau und gesamten Innenraum der Klinik. Der Film dokumentiert dieses bis heute erhaltene Jugendstil-Werk Albin Müllers, in welchem sich auch 125 Jahre später noch der reguläre Klinikalltag abspielt.
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RENTAL FAMILY
tägl. 14:00 (Sa in engl./jap. OmU)
Regie: HIKARI, US/JP 2025, 111 Min., o. A., mit Brendan Fraser, Takehiro Hira, Maria Yamamoto u.a. | 5. Woche
RENTAL FAMILY erzählt die Geschichte eines in Tokio lebenden US-Schauspielers (Oscar®-Preisträger Brendan Fraser), der auf der Suche nach einem Sinn in seinem Leben ist, bis es ihm gelingt, einen ungewöhnlichen Job an Land zu ziehen.
Für eine japanische „Rental Family“-Agentur schlüpft er in unterschiedliche Rollen und spielt als Familienmitglied den Sohn, Ehemann oder Vater. Während er mehr und mehr in die Lebenswelten seiner Kunden eintaucht und ihnen hilft, ihre familiären Lücken zu füllen, beginnt er echte Bindungen aufzubauen, die die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität verschwimmen lassen.
In der Auseinandersetzung mit den moralischen Aspekten seines neuen Jobs, entdeckt er den Sinn im Leben, das Gefühl von Zusammengehörigkeit und die Schönheit zwischenmenschlicher Beziehungen neu.
“Mit angenehmer Leichtigkeit geht es so amüsant wie nachdenklich um Identität, Lügen und Einsamkeit. … Fraser präsentiert sich scheinbar mühelos als glaubhaftes Stehaufmännchen mit enormem Empathie-Potenzial. Eine ziemlich oscarreife Leistung in einem warmherzigen Crowdpleaser mit Tiefgang.” (programmkino.de)
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DER FREMDE
Di + Mi 21:15 (Mi in franz. OmU)
Regie: François Ozon, FR 2025, 123 Min., FSK 12. Mit Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lottin u.a. | 6. Woche
Meursault, ein stiller, unauffälliger Angestellter Anfang dreißig, nimmt ohne sichtbare Gefühlsregung an der Beerdigung seiner Mutter teil. Am nächsten Tag beginnt er eine Affäre mit seiner früheren Kollegin Marie und kehrt in seinen gewohnten Alltag zurück. Dieser wird jedoch bald durch seinen Nachbarn Raymond gestört, der Meursault in seine zwielichtigen Machenschaften hineinzieht – bis es an einem glühend heißen Tag am Strand zu einem schicksalhaften Ereignis kommt.
Mit seiner meisterlichen Neuinterpretation von Albert Camus’ gleichnamigen Literaturklassiker gelingt François Ozon ein virtuoses Werk von zeitloser Relevanz. In betörenden Schwarzweißbildern erzählt und getragen von einem erlesenen Ensemble um Benjamin Voisin, Rebecca Marder und Pierre Lottin, markiert der Film einen künstlerischen Höhepunkt in Ozons vielschichtigem Œuvre.
DER FREMDE feierte seine umjubelte Weltpremiere im Wettbewerb der 82. Internationalen Filmfestspiele von Venedig.
“Der gleichnamige Roman von Albert Camus gilt vielen als unverfilmbar, doch François Ozon gelingt es in seiner Adaption, neue Blickwinkel zu eröffnen.” (epd-film)
“Die Adaption bleibt in ihrem Porträt eines Menschen, der die Erscheinungen der Welt und seines eigenen Lebens gleichgültig an sich vorbeiziehen lässt, nahe an der Vorlage.
Der Blick der Kamera erschafft in exquisiten Schwarz-weiß-Bildern aber einen latenten Widerspruch zur Kälte des Protagonisten, was dem Film eine große innere Spannung verleiht.” (filmdienst)
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THERAPIE FÜR WIKINGER
Sa + So 21:15
Regie: Anders Thomas Jensen, DK 2025, 117 Min., FSK 16. Mit Mads Mikkelsen, Nikolaj Lie Kaas u.a. | 7. Woche
Nach 15 Jahren wegen Bankraubs wird Anker (Nikolaj Lie Kaas) aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat damals sein Bruder Manfred (Mads Mikkelsen) vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet.
Dass er so lange auf seinen Bruder warten musste, ist Manfred nicht gut bekommen. Er hat seine psychische Störung weiter ausgebaut und sich ganz und gar der Musik verschrieben. An das Geld und daran, wo er es vergraben hat, kann sich Manfred logischerweise nicht mehr erinnern. Anker bringt seinen Bruder zurück in ihr gemeinsames Elternhaus, das jetzt von einer Boxerin über Airbnb vermietet wird, in der Hoffnung, dies könnte die Erinnerung an sein früheres Ich auslösen.
Anker hat keine Zeit zu verlieren. Denn sein Komplize von damals, Friendly Flemming, ist ihnen auf den Fersen und beansprucht die Beute für sich. Doch in den dunkelgrünen Wäldern Dänemarks wartet nicht nur ein Haufen Geld auf ihn, sondern auch der tiefe Schmerz einer verletzten Kinderseele.
Der neueste Streich des Komödien-Dreamteams aus Dänemark: THERAPIE FÜR WIKINGER schleudert Pointen-Material im Sekundentakt, ist hinreißend unberechenbar und bösartig witzig. Regisseur Anders Thomas Jensen ("Adams Äpfel", “Helden der Wahrscheinlichkeit”) gelingt eine abgründige Krimi-Komödie über konfuse Identitäten und zwei Brüder, die sich lieben.
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SENTIMENTAL VALUE
Nominiert für 9 Oscars - u.a. Bester Film!
So 11:00
Regie: Joachim Trier, NO/DE/DK/FR/SE 2025, 134 Min., FSK 12. Mit Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas, Elle Fanning | 8. Woche
Die beiden Schwestern Nora und Agnes haben sich für völlig verschiedene Lebensentwürfe entschieden: Während Nora ihre Schauspielkarriere stets an erste Stelle gesetzt hat, wählte die jüngere Agnes ein Leben mit festem Beruf und Familie.
Nach dem Tod der Mutter treffen die beiden Schwestern nach Jahren der Funkstille ihren Vater wieder. Der charismatische Gustav, einst ein gefeierter Regisseur, bietet Nora die Hauptrolle in seinem nächsten Film an – einem autobiografisch inspirierten Drehbuch. Joachim Triers sechster Film (nach THELMA, DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT u.a.) ist eine intime und bewegende Auseinandersetzung mit Familie, Erinnerungen und der versöhnenden Kraft der Kunst. Mit Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas und Elle Fanning.
“Sie machen es mit den Mitteln des zärtlichsten Bergman-Films, den Bergman nie gemacht hat, lassen die Figuren mit ihren Handlungen und Blicken sagen, wozu sie verbal niemals fähig wären. Und führen das Publikum auf eine Reise, die das Familienhaus nie allzu weit verlässt, aber sich doch so anfühlt, als sei man mitgenommen worden in eine andere Galaxie und wieder zurück.” (Spot Media & Film)
Ausgezeichnet mit 6 Europäischen Filmpreisen: u.a. Bester Film, Beste Regie und Beste Darsteller (Renate Reinsve und Stellan Skarsgård)!
Großer Preis der Jury, Cannes 2025.
Offizieller norwegischer Oscar-Beitrag für 2026.
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AMRUM
Mo 11:30
Regie: Fatih Akin, DE 2025, 93 Min. FSK 12. Mit Jasper Billerbeck, Laura Tonke, Kian Köppke, Diane Kruger, Matthias Schweighöfer | 18. Woche
Der neue Film von Fatih Akin (GEGEN DIE WAND, AUS DEM NICHTS, DER GOLDENE HANDSCHUH).
Amrum, 1945: Das Ende des Zweiten Weltkrieges steht unmittelbar bevor. Um seine Mutter in den letzten Kriegstagen zu unterstützen, ist sich der zwölfjährige Nanning für nichts zu schade. Er geht Seehunde jagen oder nachts fischen, Hauptsache, am Ende des Tages steht was zum Essen auf dem Tisch. Doch nachdem der Frieden eingekehrt ist, steht die Familie vor völlig neuen Problemen …
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Ab 12. Februar:
COEXISTENCE, MY ASS!
In Kooperation mit Amnesty International Braunschweig. Noam Shuster Eliassi wuchs als Aushängeschild des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses auf, bevor sie sich entschlossen der Stand-up-Comedy und politischen Satire zuwandte. Doch während die Region immer tiefer in verheerende Gewalt versinkt, muss sie sich der Situation stellen und ihr Publikum mit harten Wahrheiten konfrontieren, die kein Grund zum Lachen sind. COEXISTENCE, MY ASS! von Regisseurin Amber Fares begleitet die israelische Aktivistin und Komikerin Noam Shuster Eliassi bei der Entstehung ihrer gleichnamigen Comedy-Show. Der Film, der über einen Zeitraum von fünf turbulenten Jahren gedreht wurde, zeichnet Noams persönlichen, beruflichen und politischen Werdegang vor dem Hintergrund der stetigen Verschlechterung der Lage in der Region nach.
Aufgewachsen in einem zweisprachigen israelisch-palästinensischen Dorf – der einzigen bewusst integrierten Gemeinde des Landes – verliert Noam zunehmend den Glauben an den traditionellen Friedensaktivismus. Sie wendet sich dem Stand-up-Comedy zu und erregt schnell Aufmerksamkeit im gesamten Nahen Osten. Doch während ihr Stern steigt, bricht alles um sie herum zusammen. Mit beißender Satire konfrontiert Noam ihr Publikum mit schwierigen Wahrheiten, die nicht immer lustig sind, uns aber daran erinnern, dass eine andere Realität möglich ist.
In der Oscar-Vorauswahl 2026 - Kategorie „Documentary Feature Film“.
Ausgezeichnet mit dem “Sundance World Cinema Documentary Special Jury Award for Freedom of Expression” 2025
Nominiert für den “Cinema for Peace”-Award 2026.
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EXTRA:
SILENT FRIEND
So, 15.2., 11:00 & Mi, 18.2., 19:00
Im Herzen des botanischen Gartens der mittelalterlichen Universitätsstadt Marburg steht ein majestätischer Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stiller Zeuge – Beobachter leiser, tiefgreifender Veränderungen im Leben dreier Menschen.
2020 wagt ein Neurowissenschaftler aus Hongkong (Tony Leung), der die kognitive Entwicklung von Babys erforscht, ein ungewöhnliches Experiment mit dem uralten Baum.
1972 erfährt ein junger Student (Enzo Brumm) eine innere Wandlung – ausgelöst durch die konzentrierte Beobachtung einer einfachen Geranie.
1908 folgt die erste Studentin der Universität (Luna Wedler) ihrer Leidenschaft für die Fotografie – und entdeckt durch das Objektiv ihrer Kamera die verborgenen Muster des Universums.
Nach dem Goldenen-Bären-Gewinner KÖRPER UND SEELE (2017) präsentiert die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi mit SILENT FRIEND ein poetisches, sensibles Werk, in dem die Beziehung zwischen Pflanzen und Menschen zum Sinnbild für die universelle Sehnsucht nach Verbundenheit wird.
In den stillen Versuchen ihrer Protagonisten, sich mit der Welt, der Natur und mit sich selbst zu verbinden, entfaltet sich eine berührende Geschichte über Zugehörigkeit, Wandel – und die Schönheit der Sehnsucht. In Venedig wurde Luna Wedler für ihre Rolle mit dem Preis als beste junge Entdeckung ausgezeichnet.
Hier geht's zur Kritik.
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DOK am Montag:
ASTRID LINDGREN – DIE MENSCHHEIT HAT DEN VERSTAND VERLOREN
Mo, 16.2., 19:00
Der Film erzählt mit dokumentarischen und szenischen Bildern aus der Sicht von Astrid Lindgren und ihrer Tochter Karin, ihrer Enkelin Annika und ihrem Großenkel Johan anhand der Kriegstagebücher die wahre Geschichte hinter dem Erfolg der Weltautorin. Dabei gehen die Nachkommen bei der Lektüre und in Gesprächen miteinander auch den schmerzhaften Ereignissen im privaten Leben Astrid Lindgrens nach.
Astrid Lindgren, die vor allem durch ihre Kinderbücher wie „Pippi Langstrumpf“, „Michel aus Lönneberga“ und „Ronja Räubertochter“ bekannt wurde, prägte mit ihren Werken Generationen von Leser*innen. ASTRID LINDGREN – DIE MENSCHHEIT HAT DEN VERSTAND VERLOREN nähert sich der Autorin auf neue Weise, widmet sich ihren Tagebüchern, die zwischen 1939-1945 entstanden sind und erzählt von der noch unbekannten Astrid Lindgren als Chronistin des Zweiten Weltkriegs.
Die erst 2015 veröffentlichten und in mehr als 20 Sprachen übersetzen Kriegstagebücher von Astrid Lindgren lagen 70 Jahre lang in ihrem Schlafzimmer im Wäscheschrank verborgen. Sie sind eine einzigartige Dokumentation aus der Sicht einer Mutter und frühen Feministin der Schrecken von Diktatur und Terror – und appellieren leidenschaftlich an Mitmenschlichkeit, Frieden und Gleichberechtigung.
“Es ist ein eindrückliches Porträt einer außergewöhnlichen Frau, einer mutigen Feministin, liebevollen Mutter und begnadeten Autorin, aber auch eine sehr persönliche Chronik des Zweiten Weltkriegs.” (epd-Film)
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Ab 19. Februar:
DEAD OF WINTER - EISIGE STILLE
Barb (gespielt von der zweifachen Oscar-Preisträgerin Emma Thompson) reist in die Abgeschiedenheit des nördlichen Minnesotas, um den letzten Wunsch ihres verstorbenen Mannes zu erfüllen: seine Asche an jenem einsamen See zu verstreuen, an dem ihre gemeinsame Geschichte einst begann.
Tief in der Wildnis, ohne Handyempfang und Meilen entfernt von jeglicher Zivilisation, wird Barb Zeugin eines grausamen Verbrechens: eine junge Frau wird verschleppt und in einer verlassenen Hütte gefangen gehalten. Ganz auf sich allein gestellt, setzt Barb alles daran, das Mädchen zu befreien. Es beginnt ein nervenzerreißender Überlebenskampf, nicht nur gegen das skrupellose Entführer-Pärchen (Judy Greer und Marc Menchaca), sondern auch gegen die tödliche Kälte Minnesotas.
Nominiert für den Publikumspreis, Locarno Film Festival 2025.
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SOUND ON SCREEN SPECIAL:
THIS IS SPINAL TAP & SPINAL TAP 2: THE END CONTINUES
Wir zeigen die legendäre Rock-Mockumentary und ihre Fortsetzung als Double Feature! Nur bei uns im Kino!
THIS IS SPINAL TAP (1984)
Fr, 20.2., 21:00 (engl. OmU)
Kommen Sie einer der größten – und lautesten – Heavy-Metal-Bands der Musikgeschichte ganz nah…SPINAL TAP!
Egal, ob Sie ein eingefleischter Fan sind oder nicht, Sie werden diese ausführliche „Rockumentation“ über die legendäre englische Band Spinal Tap lieben. Der gefeierte Werbefilmer Marty DiBergi (Rob Reiner) nimmt Sie mit hinter die Kulissen und gewährt Ihnen einen intimen Einblick in eine Band, deren Zeit kam…und ging…und wieder kam…und…
Durch Interviews, seltenes Filmmaterial und jede Menge Musik – darunter Tap-Klassiker wie „Big Bottom“ und „Hell Hole“ – lernen Sie David St. Hubbins (Leadgitarre), Nigel Tufnel (Leadgitarre), Derek Smalls (Leadbass) und jeden Schlagzeuger kennen, der jemals für diese berühmte Rockband spielte – und starb.
Erleben Sie die Bilder, Klänge und Gerüche dieses gefeierten Heavy-Metal-Phänomens hautnah. Ein unvergessliches Erlebnis…
SPINAL TAP 2 - THE END CONTINUES (2025)
Fr, 20.2., 22:30 (engl. OV) Dokumentarfilmer Marty DiBergi (Rob Reiner) begleitet die zerstrittenen Mitglieder von Spinal Tap – David St. Hubbins, Nigel Tufnel und Derek Smalls – auf ihrem holprigen Weg zu einem Reunion-Konzert in New Orleans. Während die Band einen neuen Schlagzeuger sucht und alte Konflikte aufarbeitet, erhält sie Unterstützung von Paul McCartney und Elton John. Wird die Show ihren Platz in der Rock-Geschichte sichern? SPINAL TAP 2 ist der letzte Film von Rob Reiner (HARRY AND SALLY), bevor er am 14. Dezember 2025 im Alter von 78 Jahren ermordet wurde.
In Kooperation mit dem Braunschweig International Film Festival.
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DOK am Montag:
ARCHITEKTUR DES GLÜCKS
Mo, 23.2., 19:00 - zu Gast: Regisseur Anton von Bredow
Eine Spielbank -die größte in Europa- meldet Konkurs an und reißt ein ganzes Dorf mit in die Pleite. Das ist absurd, tragisch und erhellend.
Campione d’Italia liegt, umrahmt vom schweizerischen Tessin, am Luganer See. Seit fast hundert Jahren lebte die Exklave ausschließlich von diesem Casino, sowohl wirtschaftlich als auch im Selbstverständnis seiner Einwohner. Es war Arbeitgeber für wirklich jede Familie, und es war Glamour und Weltläufigkeit, Autorennen, Sophia Loren, Frederico Fellini. Die Pelzmäntel, die Karossen! Ihr Abglanz vergoldete alle.
Doch dann meldet das Casino im Jahr 2018 über Nacht Konkurs an. Pleite ist seitdem auch die Gemeinde und arbeitslos sind ihre Bewohner und Bewohnerinnen. Tristesse liegt über den Gassen und Promenaden; über alledem brütet das Casino als ein sinnlos gewordener Koloss.
Der Film unternimmt eine Feldforschung in diesem einzigartigen Mikrokosmos und findet eine unheilvolle Mischung aus Sorglosigkeit, Selbstvergessenheit und Realitätsverlust: eine Parabel auf unser aller Beharrlichkeit im Angesicht der Krise.
In Kooperation mit dem Bund deutscher Architektinnen und Architekten Niedersachsen.
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Ab 26. Februar:
FATHER MOTHER SISTER BROTHER
Drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land: FATHER ist im Nordosten der USA angesiedelt, MOTHER in Dublin und SISTER BROTHER in Paris. Es ist eine Reihe von Charakterstudien, ruhig, beobachtend und ohne Wertung – und zugleich eine Komödie, durchzogen von feinen Fäden der Melancholie.
In seinem neuesten Geniestreich lässt Regie-Ikone Jim Jarmusch den hochkarätigen Cast um Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Indya Moore und Luka Sabbat die Untiefen familiärer Beziehungen ausloten.
FATHER MOTHER SISTER BROTHER wurde bei den Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.
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DOK am Montag:
BLAME
Mo, 2.3., 19:00
Ein bildgewaltiges Plädoyer für die Wissenschaft.
Desinformation ist zu einem Instrument geworden, um Wissenschaftlerinnen und Gesundheitsexperten anzugreifen und zu diskreditieren und damit politische Vorteile zu erzielen. Populäre Mythen und unbelegte Narrative spielten auch eine wichtige Rolle für die Wiederwahl von Präsident Trump.
In BLAME begleitet Regisseur Christian Frei (WAR PHOTOGRAPHER) die Wissenschaftler*innen Linfa Wang, Peter Daszak und Zhengli Shi, die zu den Ursprüngen von COVID-19 forschen und sich massiven Anfeindungen ausgesetzt sehen.
Als sie vor Pandemien in der Zukunft warnten, wurden sie nicht gehört. Als die Welt von der COVID-19-Pandemie heimgesucht wird, müssen dieselben Wissenschaftler nicht nur gegen das Virus kämpfen, sondern auch gegen eine Welle von Fehlinformationen, Verschwörungstheorien und politischer Schuldzuweisung, die drohen, die Wahrheit zu überlagern.
Dies ist ihre Geschichte.
Nach Jahren des Eintauchens in entlegenen Fledermaushöhlen geraten drei Forschende ins grelle Licht der Politik und schwerer Anschuldigungen. Die überhörten Warner müssen sich rechtfertigen. BLAME ist eine bildgewaltige Filmreise über die Rolle der Wissenschaft in zunehmend dunkleren Zeiten. Sachlich und unaufgeregt zeigt der Film, wie die Welt durch das gezielte Schüren und Bewirtschaften von Ängsten und faktenfreien Mythen aus den Fugen geriet.
Regisseur Christian Frei wurde für seinen Film WAR PHOTOGRAPHER für den Oscar nominiert, und für seinen Film SPACE TOURISTS gewann er den World Cinema Directing Award beim Sundance Festival.
Nominiert für den Schweizer Filmpreis!
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Ab 5. März:
GELBE BRIEFE
Derya und Aziz, ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen.
Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.
Nach dem international gefeierten und preisgekrönten Film DAS LEHRERZIMMER legt der Oscar®-nominierte Regisseur İlker Çatak mit GELBE BRIEFE erneut ein brisantes und packendes Meisterwerk vor. Im Mittelpunkt steht ein Paar, das durch die Willkür eines autoritären politischen Systems unter Druck gerät und sich zwischen seinen Idealen und Anpassung entscheiden muss.
Eindrucksvoll getragen von den türkischen Schauspielstars Özgü Namal und Tansu Biçer schafft İlker Çatak ein intensives und brandaktuelles Drama über Mut und Macht, das die universellen, großen gesellschaftspolitischen Fragen unserer Zeit in den Fokus nimmt.
Im Wettbewerb der Berlinale 2026!
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Ab 12. März:
NOUVELLE VAGUE
Richard Linklaters mitreißende Hommage an ein ikonisches Werk der Filmgeschichte war ein Publikums- und Kritikerliebling der Internationalen Filmfestspiele in Cannes 2025.
AUSSER ATEM gehört zweifellos zu den großen Filmklassikern. Doch was ist die Geschichte dahinter? NOUVELLE VAGUE wirft einen Blick auf die Dreharbeiten von Jean-Luc Godards bahnbrechendem Krimidrama – mit viel Liebe zum Detail, zahlreichen Verweisen und Humor.
In der Hauptrolle glänzt Guillaume Marbeck als Regisseur, der so ziemlich mit allen Regeln des Filmbusiness bricht. Besonders amüsant sind die Scharmützel mit seiner US-Hauptdarstellerin Jean Seeberg (Zoey Deutch), die seinen unorthodoxen Methoden wenig abgewinnt. Großartig an ihrer Seite Aubry Dullin als Jean-Paul-Belmondo, für den NOUVELLE VAGUE den internationalen Durchbruch brachte.
Der Clou an der Sache: der Kult-Regisseur und große Cineast Richard Linklater (BOYHOOD, BEFORE SUNRISE) hat seinen Film im Stil seines Vorbilds gedreht, in Schwarz-Weiß, im Format 1:1,37, mit viel Humor und dem unwiderstehlichen Esprit der frühen Sixties.
Golden Globes 2026: Nominierung für Bester Film – Musical/Comedy.
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EXHIBITION ON SCREEN:
TURNER & CONSTABLE
Mo, 16.3., 19:00 in OmU Zwei der größten britischen Maler, William Turner und John Constable, waren auch die größten Rivalen. Beide erblickten mit nur einem Jahr Abstand das Licht der Welt – und beide nutzten die Landschaftsmalerei, um die sich verändernde Welt um sie herum zu dokumentieren. Das Tate Britain-Museum in London mit der weltweit umfangreichsten Sammlung britischer Kunst bringt diese beiden Meister für eine spektakuläre Ausstellung zusammen, die von November 2025 bis April 2026 läuft.
Exhibition on Screen hat wieder einmal exklusiven Zugang zur Ausstellung, um die außergewöhnliche Kunst und Lebensgeschichte dieser beiden Männer im März 2026 auf die große Leinwand zu bringen. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, diese beiden großartigen Maler Seite an Seite – wie so oft in ihrem Leben – und zum ersten Mal im Breitwandformat zu erleben.
Turners glühende Sonnenuntergänge und phantastische Reiseszenen wie auch Constables idealisierte Darstellungen von geliebten Orten seiner Heimat versetzten die damalige Öffentlichkeit in einen Rausch der Begeisterung. Kritiker verglichen ihre völlig unterschiedlichen Stile mit dem Aufeinandertreffen von »Feuer und Wasser«.
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EXTRA:
EHRENAMT
Mi, 18.3., 19:00 - zu Gast: Regisseur und Produzent Daniel Hoffmann
In Kooperation mit “Rock in Rautheim” und Hotel666 e.V.
Im Jahr 2013 hatten sieben Personen aus dem Sauerland die gemeinsame Idee von einem eigenen Festival direkt vor der Haustür - im Jahr 2026 ist das Metal Diver Festival deutschlandweit bekannt. Eine Idee wurde zur Vision mit einem einzigartigen Konzept und einem übergreifenden Netzwerk von Veranstaltern. Dabei stets im Kern des Geschehens: Der gemeinnützige Metal Diver e.V. aus Marsberg.
Die Kultur-Dokumentation von TOTAL THRASH-Regisseur Daniel Hofmann begibt sich auf eine Reise durch echte gelebte Gemeinschaft, Fankulturen und klassischen Klischees, die es so nur auf dem Land gibt. Ein Film für alle ehrenamtlich arbeitenden Personen in ganz Deutschland, die eine gemeinsame Vision haben und sich in ihrer Freizeit für diese einsetzen. Ehrenamt beschäftigt sich mit der zentralen Frage, wie wichtig eigentlich die ehrenamtliche Arbeit innerhalb der deutschen Kulturlandschaft wirklich ist und wie Vereine auf kulturellen Ebenen zusammen arbeiten können.
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Ab 19. März:
DJ AHMET
Beats vom Traktor: Wenn der 15-Jährige Schafhirte Ahmet durch die nordmazedonische Hügellandschaft tuckert, wummern basslastige Songs aus seiner selbstgebastelten Soundanlage. Die elektronischen Klänge verheißen einen Ausweg aus der konservativen Dorfgemeinschaft.
Leider ist die nächste Disco unerreichbar weit entfernt, die örtliche Download-Geschwindigkeit katastrophal und sein strenger Vater versucht alles, um ihm die Liebe zur Musik auszutreiben.
Einzig sein stummer Bruder Naim teilt seine Begeisterung – bis die wunderschöne Aya auf Heimaturlaub aus dem fernen Deutschland bei den Nachbarn einzieht. Die Neue hat nicht nur einen ausgezeichneten Musikgeschmack, unbändigen Freiheitswillen und ein Faible für Tiktok-Tänze, sondern auch ein Handy mit unbegrenztem Datenvolumen im Gepäck.
Bei heimlichen Raves auf dem Acker kommen sich die beiden im Takt der Musik unweigerlich näher – dumm nur, dass ihre Hand bereits einem Anderen versprochen ist. Um die anstehende Vermählung zu verhindern, startet Ahmet mit Aya einen verzweifelten Versuch, sich aus den Traditionen zu befreien.
Unprätentiös und authentisch: DJ AHMET entwirft das Bild jugendlicher Rebellion in Zeiten von Social Media. Mit viel Musikleidenschaft, einer Prise schwarzem Humor und großem Respekt vor seinen Charakteren verbindet Regisseur Georgi M. Unkovski die Suche zweier Außenseiter nach der ersten Liebe und ihren Kampf um einen Platz in einer auf Uniformität ausgerichteten Gesellschaft zu einer einzigartigen „Boy-Meets-Girl“-Geschichte.
Ausgezeichnet beim Internationalen filmfest Braunschweig mit dem "Heinrich" und dem VWFS-Jurypreis.
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Ab 19. März:
DIE WILDE NORDSEE Ein atemberaubender Blick unter eine bislang verborgene Oberfläche: DIE WILDE NORDSEE entführt das Publikum auf eine spektakuläre Reise durch eines der unerforschtesten, rauesten und zugleich faszinierendsten Meere Europas.
Zwischen tosenden Wellen und geheimnisvollen Tiefen entfaltet sich das verborgene Leben der Nordsee – mit eindrucksvollen Bildern, seltenen Tierbegegnungen und berührenden Geschichten aus einer Welt im Wandel. Ein visuell überwältigendes Naturerlebnis, das Staunen weckt – und zum Nachdenken anregt.
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Ab 26.3.
BLUE MOON
BLUE MOON erzählt die Geschichte des legendären Songwriters Lorenz Hart, dessen berufliches und privates Leben während der Premierenfeier für das Musical „Oklahoma!“, mit dem sein ehemaliger Partner, der Komponist Richard Rodgers, einen großen Erfolg feiert, ins Wanken gerät.
Mit einer Vielzahl an Schriftsteller*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen, Freund*innen und Protegés – eine Parade der Berühmten und derer, die es werden wollen –, werden über 100 Minuten in Echtzeit die Ereignisse in der Bar Sardi’s am Abend des 31. März 1943 geschildert. Das Ergebnis ist eine Betrachtung über Freundschaft, Kunst und Liebe.
Dem fünffach Oscar®-nominierten Regisseur Richard Linklater (BOYHOOD, BEFORE MIDNIGHT) gelingt es mit seinem Talent fürs Komödiantische, die Ereignisse dieses einzigartigen Abends perfekt einzufangen. Das Drehbuch stammt von Robert Kaplow.
BLUE MOON besticht mit wunderbaren Darbietungen von Ethan Hawke (LEAVE THE WORLD BEHIND) als Lorenz Hart, Andrew Scott (ALL OF US STRANGERS) als Richard Rodgers, Margaret Qualley (THE SUBSTANCE) als Harts Schützling Elizabeth und Bobby Cannavale (STANDING UP) als Barkeeper, Freund und Vertrauter von Hart.
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DOK am Montag:
MIT HASAN IN GAZA
Mo, 30.3., 19:00 Vor Kurzem entdeckte der palästinensische, in Berlin ansässige Regisseur Kamal Aljafari drei MiniDV-Kassetten in seinem Archiv, die das Leben in Gaza im Jahr 2001 dokumentieren. Dieses Filmmaterial dient als Zeugnis eines Ortes und einer Epoche, die so nicht länger existieren. Was als Suche nach einer Gefängnisbekanntschaft von 1989 begann – nach einem Mann, der in den Wirren der Zeit verloren ging – wurde zu einem unerwarteten Roadtrip vom Norden in den Süden Gazas, mit Hasan, einem einheimischen Reiseführer, über dessen weiteres Schicksal heute nichts bekannt ist.
Während die Kamera durch die Straßen und Landschaften Gazas fährt, hält sie flüchtige Momente des Alltagslebens fest – Fragmente einer Realität, die sich bis heute unwiderruflich verändert hat. MIT HASAN IN GAZA verwandelt das vergessene Material in eine filmische Reflexion über Erinnerung, Verlust, den Lauf der Zeit und Menschen, die vielleicht nie wiedergefunden werden können.
„Eine Hommage an Gaza und seine Bevölkerung, an all das, was ausgelöscht wurde und mir in diesem dringlichen Moment der palästinensischen Existenz – oder Nicht-Existenz – wieder in den Sinn kam. Es ist ein Film über die Katastrophe und über eine Poesie, die Widerstand leistet.
Dies ist der erste Film, den ich nicht gedreht habe.“ – Kamal Aljafari
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EXTRA:
KEIN LAND FÜR NIEMAND - ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES
Mi, 1.4., 19:00 - Eintriff frei!
Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD, die vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird.
Die Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen vor. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung.
KEIN LAND FÜR NIEMAND - ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise. Die Dokumentation beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft, aber auch auf ziviles Engagement.
Sie begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer, dokumentiert die katastrophale Lage aus der Luft und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz Gewalt und tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben. Während Deutschland dazu beiträgt, eine europäische Festung zu errichten, gerät die politische Landschaft ins Wanken. Von emotionalisierten Medienberichten bis zu hilflos nach rechts rudernden Politiker*innen zeichnet sich eine gesellschaftliche Erzählung ab, die sich gegen Migrant*innen und Schutzsuchende richtet. Ist Migration überhaupt das große Problem, zu dem es gemacht wird? Oder offenbart die Abschottungspolitik tiefere gesellschaftliche Ängste?
In eindringlichen Geschichten zeigt der Film eine zunehmend beängstigende Realität aus Sicht von Geflüchteten und analysiert die Dynamiken hinter dem historischen Rechtsruck. Im Dialog mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Publizist*innen fordert KEIN LAND FÜR NIEMAND - ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES dazu auf, den brutalen Status quo und die scheinbar unaufhaltsame Radikalisierung der Migrations- und Asyldebatte in Frage zu stellen.
Denn damit es auch in Zukunft bei einem glaubhaften „Nie wieder“ bleibt, brauchen wir Alternativen – Alternativen, die der unvermeidbaren Realität von Migration in einer krisenhaften Welt und einem Einwanderungsland im Umbruch gerecht werden.
Eine Veranstaltung der Naturfreundejugend Braunschweig.
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Ab 2. April:
LES MISÉRABLES – DIE GESCHICHTE VON JEAN VALJEAN
Wir schreiben das Jahr 1815: Nach neunzehn Jahren harter Arbeit, Gewalt und Leid für den Diebstahl eines Brotes wird Jean Valjean aus dem Gefängnis entlassen. Erfüllt von Wut und einem tiefen Gefühl der Ungerechtigkeit, ist er zu einem gefährlichen Mann geworden, der niemandem traut. Er irrt verzweifelt durch den Süden Frankreichs und sucht Unterschlupf in einem kleinen Dorf, wird aber immer wieder abgewiesen.
Unwissentlich findet Jean Valjean Zuflucht und Gastfreundschaft im Haus von Bischof Bienvenu, der mit seiner Schwester und seiner Magd ein einfaches Leben führt. Jean Valjean ist überrascht vom herzlichen Empfang des Bischofs, und seine inneren Dämonen beginnen nach und nach zu schwinden. Doch die Rachegefühle und die Vorurteile der Dorfbewohner lassen ihn nicht los. Wird er sich dennoch zu einem anderen Menschen wandeln können? Jean Valjean steht am Scheideweg seines Lebens.
Der französische Erfolgsregisseur Éric Besnard (DIE EINFACHEN DINGE, BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) wagt sich mit LES MISÉRABLES – DIE GESCHICHTE VON JEAN VALJEAN mutig an Victor Hugos Monumentalwerk.
Er zaubert aus den ersten 150 Seiten des Romans ein fulminantes Leinwanderlebnis über die Entstehung und Entwicklung des späteren Romanhelden und verbindet dabei kongenial die Sprache des 19. Jahrhunderts mit der des 21. Jahrhunderts. In erschütternden Rückblenden erzählt er, wie die Grausamkeiten im Gefängnis einen sensiblen Menschen in einen wütenden Mann verwandeln und konzentriert sich dann auf die Begegnung des Außenseiters mit einem gutherzigen Mann der Kirche. Dieses Treffen lenkt Jean Valjeans Leben in andere Bahnen.
Die vier Hauptrollen sind wunderbar besetzt: Bernard Campan als Geistlicher, Isabelle Carré als seine Schwester, Alexandra Lamy als Hausangestellte und ein herausragender Grégory Gadebois, der mit großer Intensität Valjeans inneren Kampf nach außen trägt.
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Ab 23. April:
DIE REICHSTE FRAU DER WELT
Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem Wahnsinn, der auch Genie sein könnte. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem grenzenlosen Luxus.
Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Und ein Butler, der mehr weiß als er sagt. Über Familiengeheimnisse und fragwürdige Spenden in astronomischen Höhen. Es beginnt ein Krieg, in dem alle Mittel recht sind.
Ein berauschend komisches Drama, das in seinen Abgründen an Shakespeare erinnert: DIE REICHSTE FRAU DER WELT mit einer brillanten Isabelle Huppert in der Titelrolle ist eine so grandiose wie doppelbödige Satire über die Macht des Geldes und den verführerischen Glauben an eine Familie, die ihr widerstehen könnte.
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Ab 30. April:
DER FROSCH UND DAS WASSER
Für Abenteuer ist in Stefan Buschs Alltag in einer betreuten Wohngemeinschaft kein Platz. Doch während eines Gruppenausflugs nimmt sein Leben eine schicksalhafte Wendung: Ohne zu zögern schließt sich der junge Mann, den alle nur Buschi nennen, einer japanischen Reisegruppe an.
Auf diesem ungewöhnlichen Roadtrip beginnt die behutsame Freundschaft zwischen Buschi und Hideo Kitamura. Buschi, der sich sein ganzes Leben lang geweigert hat, über Sprache mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, blüht in dieser fremden Umgebung auf.
Als Stefan Busch, genannt Buschi, steht der Bremer Schauspieler Aladdin Detlefsen (BLAUMEIER ATELIER) zum ersten Mal in einer Kino-Hauptrolle vor der Kamera. Kanji Tsuda (ONODA - 10.000 NÄCHTE IM DSCHUNGEL) spielt seinen Reisebegleiter Herr Kitamura. In weiteren Rollen sind Bettina Stucky, Meltem Kaptan, Yuki Iwamoto, Cornelius Schwalm u.v.a. zu sehen. Der Film feiert im November 2025 seine Weltpremiere im Wettbewerb des 29. Tallinn Black Nights Film Festival.
Der neue Film von Thomas Stuber (DIE STILLEN TRABANTEN, IN DEN GÄNGEN).
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SESSELSPENDE "Besser sitzen!"
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SPENDEN
Universum Kinobetriebs GmbH Braunschweigische Landessparkasse
IBAN: DE68 2505 0000 0199 8887 10 BIC: NOLADE2HXXX Verwendungszweck: Spende
(leider steuerlich nicht absetzbar, da wir - zumindest bzw. nur dem Steuerrecht nach - nicht gemeinnützig sind)
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