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Dokumentarfilme im Universum

DOKUMENTARFILME IM UNIVERSUM ist eine Reihe des Universum Filmtheaters!

Wir zeigen aktuelle Dokumentarfilm, nach Möglichkeit mit Gästen.

Jetzt erhältlich: Die DOK-Abo-Card 10 Filme für 70 € (nur gültig für DOK-Filme) -
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"Im Dokumentarfilm werden heute oft die spannendsten Geschichten erzählt. Die Themen und erzählerischen Formen sind so vielfältig wie das Leben selbst. Unsere Reihe DOKUMENTARFILME IM UNIVERSUM stellt eine Auswahl vor, mit der wir Sie für das Format begeistern wollen - nicht nur montags." (Volker Kufahl, Geschäftsführer Universum Filmtheater)

SEESTÜCK

Mo, 18.3., 18:45

Regie: Volker Koepp, D 2019, 135 Min., o.A.

Die Ostsee in ihren jahreszeitlichen Stimmungen, das helle Licht und die Luftspiegelungen, die Wolken am hohen Himmel, die Vögel im Sturm über den Wellen. Vor der magischen Naturkulisse begegnen wir Menschen, die an den Rändern der Ostseeländer leben: auf der Insel Usedom und an den polnischen Stränden, an den baltischen Küsten und den nördlichen Schären in Schweden. Fischer und Wissenschaftler, Seeleute und junge Menschen erzählen von ihrem Leben im Einklang mit der alle verbindenden Meereslandschaft, von ihrer Arbeit, ihren Erinnerungen und Hoffnungen. Sie entwerfen aber auch das Bild eines Alltags, in dem ökologische Probleme, politische Ost-West-Konflikte und nationale Egoismen allgegenwärtig sind.

Mit SEESTÜCK schließt Volker Koepp einen filmischen Zyklus ab, den er mit "Berlin-Stettin" (2010) begann. In diesem Film mischte der Regisseur in seine Beschreibung ostdeutscher Film- und Lebensräume erstmals auch autobiografische Bezüge. "In Sarmatien" (2013) erweiterte den Blick auf die Region östlich der Weichsel und zwischen dem Schwarzen Meer und der Ostsee. Mit "Landstück" (2016) kehrte Koepp in die Uckermark nördlich Berlins zurück. SEESTÜCK – ein Film über die Ostsee, über das Leben am Meer und mit dem Meer – schließt den Reigen nun ab. Wie in den Filmen zuvor spiegeln sich hier die Bögen der Historie in den privaten Lebensläufen der Gegenwart. Auch für die kleine Ostsee gilt: Landschaftsbild ist Weltbild.

Wiederholung am So, 24.3. um 11:15 Uhr.


HOTEL JUGOSLAVIJA

Mo, 25.3., 19:00

Regie: Nicolas Wagnières, CH 2018, 78 Min., OmU

Das Hotel Jugoslavija, ein mystisches Gebäude, erbaut zu Beginn der 70er Jahre in Novi Beograd in Jugoslawien, war ein Symbol und Zeuge verschiedener Momente, die die ehemalige Republik Jugoslawien geformt haben: von Tito bis Milosevic, vom Sozialismus bis zum Nationalismus, den Bombardierungen der NATO bis zum korrupten Liberalismus. Der Film lädt ein zu einer Reise durch die Epochen und Räume dieses Gebäudes und schafft eine einzigartige Raum‐Zeit‐Struktur, aus der eine Form kollektiver Bewusstlosigkeit sowie ein Teil seiner eigenen Identität zum Vorschein kommt.


SCALA ADIEU - VON WINDELN VERWEHT

Mo, 1.4., 19:00 und So, 7.4., 11:15

Regie: Douglas Wolfsperger, D 2018, 80 Min., o.A.

In Konstanz am Bodensee eröffnete 2017 die fünfte städtische Filiale der größten Drogeriemarktkette Europas. Bis 2016 waren die Räumlichkeiten der Filmkultur vorbehalten, denn hier residierte der "Scala Filmpalast". Der Filmemacher Douglas Wolfsperger ("Bellaria - Solange wir leben!", "Wiedersehen mit Brundibar") besucht das Scala und wird Zeuge des letzten Aufbäumens eines sterbenden Programmkinos, spricht mit glühenden Filmenthusiasten und nüchternen Stadtverwaltern über Schwund und Expansion, undurchsichtige Interessen- und günstige Geschäftslagen. Ein Film über Kommerz vs. Stadtkultur, der in allen Innenstädten dieser Republik läuft.

 

EXTRA: Mi, 10.4., 19:00

Podiumsdiskussion nach dem Film mit:

  • Regisseur Douglas Wolfsperger
  • Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse
  • Heiderose Wanzelius (Braunschweiger Forum & BIBS)
  • Marit Vahjen (Universum Filmtheater)
  • Moderation: Martin Jasper

 


EXHIBITION ON SCREEN: DER JUNGE PICASSO

Mo, 8.4., 19:00

Regie: Phil Grabsky, GB 2018, 85 Min.

Pablo Picasso ist einer der größten und produktivsten Künstler aller Zeiten. Viele Filme haben sich bereits mit seinen späten Jahren beschäftigt – mit seiner Kunst, den Affären und dem großen Freundeskreis. Aber wo nahm das alles seinen Anfang? Was hat Picasso zu dem gemacht, was er wurde? Es ist Zeit, sich den frühen Jahren des Künstlers zuzuwenden und sich die Erziehung und die Bildung anzuschauen, die zu seiner außergewöhnlichen Leistung führte.

Wiederholung So, 14.4., 11:15.


CHRIS THE SWISS

Mo, 15.4., 19:00

Regie: Anja Kofmel, CH/D 2018, 85 Min.

Anfang der 90er Jahre: Die Jugoslawienkriege hatten begonnen. Junge Männer aus ganz Europa nahmen teil. Am 7. Januar 1992 wurde in Kroatien ein Schweizer Journalist in der Uniform einer internationalen Söldnergruppe tot aufgefunden. Zwanzig Jahre später erforscht seine Cousine, die Regisseurin Anja Kofmel, die Hintergründe, um zu verstehen, warum diese Männer vom Krieg so fasziniert sind.

Wiederholung So, 21.4., 11:15.


DIE SCHULE AUF DEM ZAUBERBERG

Mo, 22.4., 19:00

Regie: Radoslaw Wegrzyn, D 2018, 87 Min.

Sie sind die zukünftige Elite: Die Sprösslinge der reichsten Familien der Welt – aufgewachsen im Überfluss und sicher eingebettet in ein Leben voller Geld und Luxus. Was den jungen Heranwachsenden jedoch fehlt: der eigene Erfolg. Durch den Besuch des exklusivsten Internats der Welt – der Schule auf dem Zauberberg – soll sich das ändern. Hier sollen sie zu globalen Führungskräften ausgebildet werden. Absoluter Leistungsdruck inklusive. Der Film ermöglicht uns den Blick auf eine Welt, von der wir selten etwas erfahren: Die Welt der extrem überprivilegierten Jugend.

Wiederholung So, 28.4., 11:15


HI, A.I.

Mo, 29.4., 19:00

Regie: Isa Willinger, D 2019, 87 Min.

„Bei einer K.I. musst du deine Sätze knapp und pointiert halten.“ Diesen Ratschlag bekommt Chuck mit auf den Weg, als er seine neue Roboter-Partnerin Harmony fabrikfrisch in Empfang nimmt. Am anderen Ende der Welt, in Tokio, bekommt Oma Sakurai den niedlichen Roboter Pepper geschenkt. Von ihrem Sohn, damit sie weniger alleine ist. Doch bald schon entpuppt sich Pepper als ziemlich eigenwillig. Wie werden wir mit künstlicher Intelligenz zusammenleben? Was werden wir gewinnen, was verlieren? Der Dokumentarfilm zeigt uns das Morgen schon im Heute.

Wiederholung So, 5.5., 11:15.


DARK EDEN

Mo, 6.5., 19:00

Regie: Jasmin Herold, Michael Beamish, D 2018, ab 6 J., 80 Min.

Wie hoch ist der Preis für ein besseres Leben? Auf der Suche nach Antworten verschlägt es Regisseurin Jasmin Herold nach Fort McMurray im hohen Norden Kanadas. Hier befindet sich eines der letzten Ölvorkommen auf der Welt. Magisch zieht das „schwarze Gold“ Menschen aus aller Herren Länder an, denn mit der Förderung lässt sich viel Geld machen. Doch die aufwändige Gewinnung des Öls aus dem Teersand setzt lebensgefährliche Gifte frei, die Natur, Tiere und Menschen krank machen. Als Jasmin sich bei der Recherche in ihren späteren Co-Regisseur Michael Beamish verliebt, wird sie selbst zur Betroffenen: Michael wird schwer krank und die beiden müssen sich gemeinsam ihrem eigenen Albtraum stellen.

Wiederholung am So, 12.5. um 11:15 Uhr.

 


DOK am Montag Flyer bis Juni 2019

Hier können Sie sich unseren DOK am Montag Flyer für das erste Halbjahr 2019 runterladen.