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Dokumentarfilme im Universum

DOKUMENTARFILME IM UNIVERSUM ist eine Reihe des Universum Filmtheaters!

Wir zeigen aktuelle Dokumentarfilm, nach Möglichkeit mit Gästen.

Jetzt erhältlich: Die DOK-Abo-Card 10 Filme für 70 € (nur gültig für DOK-Filme) -
10 Dokumentationen ansehen und nur 7,00 € pro Film zahlen.

"Im Dokumentarfilm werden heute oft die spannendsten Geschichten erzählt. Die Themen und erzählerischen Formen sind so vielfältig wie das Leben selbst. Unsere Reihe DOKUMENTARFILME IM UNIVERSUM stellt eine Auswahl vor, mit der wir Sie für das Format begeistern wollen - nicht nur montags." (Volker Kufahl, Geschäftsführer Universum Filmtheater)

DOK am Montag Flyer bis Dezember 2018

Hier können Sie sich unseren DOK am Montag Flyer für das zweite Halbjahr 2018 runterladen.


DOK am Montag: MEISTER DER TRÄUME

Mo, 12.11., 19:00

Salim Shaheen hat 109 Filme gedreht, ist Schauspieler, Produzent, Regisseur und ein Held in seinem Land. Auch in der schwierigsten Zeit gibt er den Menschen Hoffnung und schenkt ihnen eine Welt voller Träume fernab von Traditionen und Krieg. Die Filmemacherin Sonia Kronlund begleitet den Künstler bei den Dreharbeiten zu seinem 110. Spielfilm und zeigt, wie sein Team über die Jahre allen Widerständen getrotzt hat, wie sie die sowjetische Besatzung, die Taliban, die NATO und die Bürde der Traditionen überlebt haben. Seit 30 Jahren steht Shaheen hinter und vor der Kamera, kämpft gegen das Böse und lehrt das afghanische Volk Toleranz und Frieden.

Wiederholung am Sonntag, 18.11. um 11:15 Uhr.


DOK am Montag: PALMYRA

Mo, 19.11., 19:00

Zu Gast: Regisseur Hans Puttnies

Es ist eine Überraschung, wenn jetzt ein Film in die Programmkinos kommt, der die vom IS zerstörte antike Stadt Palmyra noch einmal in der ganzen Schönheit zeigt, die sie so berühmt gemacht hat. Niemand wußte bisher, daß der deutsche Autor und Regisseur Hans Puttnies vor dem Krieg, der nun schon seit Jahren Syrien verwüstet, zwei Wochen lang in Palmyra alles filmte, was ihn menschlich berührte: die grandiosen Tempel und Grabtürme, die Skulpturen im Museum, aber auch die Menschen, die von der einzigartigen Ruinenlandschaft lebten.

"Palmyra" wirbt am Beispiel der zerstörten Denkmäler für einen anderen Kulturbegriff. Nicht die seltenen Dinge sind wertvoll, sondern die Menschen, die sie mit ihrem Leben überliefern.

Wiederholung am Sonntag, 25.11., um 11:15 Uhr.


DOK am Montag: BIG TIME

Mo, 26.11., 19:00

Mit nur 43 Jahren ist der Däne Bjarke Ingels „einer der größten Stars der Architekturwelt“ (The Wall Street Journal). Regisseur Kaspar Astrup Schröder hat den Architekten über einen Zeitraum von fünf Jahren begleitet: zu kniffligen Planungstreffen, auf atemberaubende Baustellen und zu royalen Gebäudeeinweihungen. Ingels erklärt ihm die Geheimnisse seiner Entwürfe, den ständigen Kampf gegen die Kompromisse und den Preis, den er im Privatleben für seinen beruflichen Erfolg zahlen muss. „Big Time“ ist das intime Porträt eines kreativen Genies mit schier grenzenlosen Ambitionen.

In Kooperation mit dem Architekten- und Ingenieur-Verein Braunschweig.

Wiederholung am Sonntag, 2.12., um 11:15 Uhr.


DOK am Montag: DRAUSSEN

Mo, 3.12., 19:00

„Draußen“ portraitiert vier Obdachlose, die in Köln auf der Straße leben: Matze, Elvis, Peter und Sergio. Was sie erlebt und überlebt haben, was sie vom Leben wissen und wie erfindungsreich sie sich  organisieren, macht ihnen so leicht niemand nach. Um ihre Geschichten zu erfahren, verfolgten die beiden jungen Filmemacherinnen eine besondere Strategie: Sie konzentrierten sich auf die Gegenstände, die die Protagonisten bei sich tragen. Sie baten sie, ihre Welt für sie zu öffnen und ihnen einen Blick in ihre Plastiktüten, Taschen, Einkaufswagen zu gewähren.

Regisseurinnen angefragt

Wiederholung am Sonntag, 9.12., um 11:15 Uhr.


DOK am Montag: KOLYMA

Mo, 10.12., 19:00

Mit seinem neuen Film unternimmt Autorenfilmer Stanislaw Mucha einen waghalsigen Roadtrip entlang der 2.000 km langen Kolyma-Straße von Magadan bis nach Jakutsk, der kältesten Großstadt der Welt. Getriggert durch die Erlebnisse seines Großvaters entdeckt er die Spuren einer unglaublichen Geschichte: die der schrecklichen Gulags, der stalinistischen Arbeitslager, und die Überbleibsel der fiebrigen Goldsuche. Wie lebt es sich heute in dieser unwirtlichen Gegend, wo Millionen Sträflinge ihr Leben ließen? Kann man hier lieben, lachen und glücklich sein? Muchas Begegnungen mit überraschend offenen Menschen ergeben das lebendige Porträt einer Region – immer im Schatten der Vergangenheit, die dort unwiderruflich festgefroren zu sein scheint.

Wiederholung am Sonntag, 16.12., um 11:15 Uhr.


DOK am Montag: NEWCOMERS

Mo, 17.12., 19:00

Dokumentarfilm von Ma’an Mouslli über Geflüchtete in Deutschland

„Newcomers“ ist ein Dokumentarfilm, in dem geflüchtete Menschen ihre Geschichte selbst erzählen. Junge und Alte, Menschen unterschiedlichen Glaubens, unterschiedlichen Geschlechts und sexueller Orientierung; Menschen mit und ohne Behinderung. Menschen aus über acht verschiedenen Ländern.

In 29 Interviews treten ihre Geschichten in einen Dialog miteinander. Sie erzählen vom Tragischen, aber auch vom Schönen und Hoffnungsvollen: Von Verfolgung, Krieg und den Umständen der Flucht, aber auch von Träumen und Kindheitserinnerungen, vom stetigen Kampf für Freiheit und Würde.

Trotz aller Unterschiede zeigen sich Umrisse einer Grunderfahrung des Lebens im Exil. Wie fühlt es sich an, neu in eine Gesellschaft zu kommen? Wohin mit der Vergangenheit, mit den Erinnerungen an das was war? Was heißt es, „Flüchtling“ in Deutschland zu sein?

Aus insgesamt rund hundert geführten Interviews mit Menschen, die nun in Deutschland leben, schuf  Regisseur Maan Mouslli einen sehr bewegenden Film, der intensive Einblicke in das Leben geflüchteter Menschen gewährt.

In Kooperation mit der Refugium Flüchtlingshilfe Braunschweig e.V.


DAS WEITERE PROGRAMM FOLGT IN KÜRZE.