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NEU: SHE SAID

NEU: MEHR DENN JE

tägl. 18:45 (So + Mo in OmU), 16:00

Der neue Film von Maria Schrader ("Ich bin dein Mensch", "Unorthodox“) über den riskanten Weg der New York Times-Reporterinnen Megan Twohey (Carey Mulligan) und Jodi Kantor (Zoe Kazan), die 2017 die Weinstein-Affäre aufdeckten und die #MeToo-Bewegung ins Rollen brachten.

Am Do, 8.12. um 19:00 zum Filmgespräch zu Gast: Ann-Claire Richter und Henning Noske, Lokalredaktion der Braunschweiger Zeitung, sowie Karina Gauerhof, Festival- und Programmleitung des Braunschweig International Film Festivals.

tägl. 18:45, 16:15

"Wie liebt man, wenn es vielleicht das letzte Mal ist? …MEHR DENN JE ist ein Liebesfilm über die größte, schwierigste Lebens- und Liebestat: das Loslassen." (Die Zeit)

Vicky Krieps, zuletzt als Kaiserin Elisabeth in "Corsage" im Kino, beeindruckt in diesem intensiven, berührenden Liebesfilm von Emily Atef ("3 Tage in Quiberon") an der Seite von Gaspard Ulliel, in seiner letzten Rolle.

Unser Programm vom 01.12.-07.12.2022

NEU:

MEHR DENN JE

tägl. 18:45, 16:15

Regie: Emily Atef, NO/LU/DE/FR 2022, 123 Min., FSK 12, Mit: Vicky Krieps, Gaspard Ulliel, Bjørn Floberg, Jesper Christensen u.a.

Vicky Krieps, zuletzt als Kaiserin Elisabeth in "Corsage" im Kino, beeindruckt in diesem intensiven, berührenden Liebesfilm von Emily Atef ("3 Tage in Quiberon").

Hélène (Vicky Krieps) und Mathieu (Gaspard Ulliel) sind seit vielen Jahren ein inniges Paar. Sie führen in Bordeaux ein glückliches Leben – bis die Konfrontation mit einer existenziellen Entscheidung Hélène aus dem Alltag reißt. Auf der Suche nach Antworten begegnet die 33-Jährige im Internet „Mister“ (Bjørn Floberg).

Der norwegische Blogger veröffentlicht in einem Internet Tagebuch Fotos und Gedanken, die sie tief berühren. Seine Art zu schreiben und die Schönheit der norwegischen Natur, die man auf einigen seiner Bilder sieht, faszinieren sie so sehr, dass sie den Entschluss fasst, alleine nach Norwegen zu reisen.

Zum ersten Mal in ihrem Leben folgt sie einfach ihrem Instinkt – gegen den Willen von Mathieu. Die ungewöhnliche Freundschaft mit „Mister“, die atemberaubende Landschaft und die Frische und Helligkeit des norwegischen Frühlings verschaffen ihr Klarheit. Mathieu indes entschließt sich, nicht aufzugeben …

Nominiert für den Europäischen Filmpreis 2022, NDR-Regiepreis & FIPRESCI-Preis der deutschsprachigen Filmkritik auf dem Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern 2022.

"Atef inszeniert schnörkellose Szenen, die ein Maximum an Emotionen transportieren." (Variety)

"Ein leises, intimes Drama über zwei Liebende (...) bewegend, auch wegen eines wunderbar zusammenspielenden Paares, mal herzzerreißend und doch auch tröstlich im Angesicht des nahenden Endes. Die Geschichte einer großen Liebe." (film-rezensionen)

Den Filmtipp von Radio Okerwelle finden Sie hier.

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ZEITEN DES UMBRUCHS

tägl. 19:00 (außer Mo), 16:45 (außer So), So auch 11:45, So 19:00 in OmU

Regie: James Gray, US 2022, 106 Min., mit Anne Hathaway, Anthony Hopkins, Jeremy Strong, Banks Repeta, Jaylin Webb u.a. | 2. Woche

Mit ZEITEN DES UMBRUCHS präsentiert Regisseur James Gray ("Ad Astra – Zu den Sternen") ein zutiefst persönliches Coming-of-Age-Drama über Familie, Freundschaft und die für Viele aussichtslose Suche nach dem amerikanischen Traum.

New York im Spätsommer 1980: Paul (Banks Repeta) ist das jüngste Mitglied einer gut situierten jüdischen Familie. Doch zwischen seiner viel beschäftigten Mutter Esther (Anne Hathaway), seinem bemühten, aber strengen Vater Irving (Jeremy Strong) und seinem streitsüchtigen Bruder Ted (Ryan Sell) fühlt er sich oft einsam und verloren. Allein sein liebevoller Großvater Aaron (Anthony Hopkins) scheint ihn wirklich zu verstehen und seine Interessen zu fördern.

Zu Beginn des neuen Schuljahres lernt Paul den Schwarzen Jonathan (Jaylin Webb) kennen, einen "Sitzenbleiber", der in ärmlichen Verhältnissen bei seiner kranken Großmutter lebt. Er freundet sich mit dem älteren Jungen an, der allen Problemen zum Trotz fest an Werte wie Ehrlichkeit und Loyalität glaubt. Doch es dauert nicht lange, bis Paul immer mehr bewußt wird, dass nicht jeder in dieser Welt die gleichen Chancen hat.

Bei seiner Weltpremiere auf den Filmfestspielen in Cannes erhielt James Grays teils autobiografisches Drama stehende Ovationen. ZEITEN DES UMBRUCHS erzählt sensibel vom Aufwachsen im Amerika Anfang der 80er Jahre – einem Amerika, das geprägt ist von allgegenwärtigem Rassismus, elitären Machtgefügen und tiefgreifenden Vorurteilen. Dabei zeigt der Film ein ungleiches System auf, in dem nicht alle Menschen gleichberechtigt behandelt werden.

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INU-OH

Mi 21:15 in OmU

Regie: Masaaki Yuasa, JP/CN 2021, 98 Min., ab 16.

"Furiose Anime-Rock-Oper, die wild in immer neue Formen austreibt. Ein ebenso komplexer wie kreativer Animationsfilm." (film-dienst)

Inu-oh wird mit einzigartigen körperlichen Merkmalen geboren, und die entsetzten Erwachsenen verdecken sein Gesicht mit einer Kürbismaske und jeden Zentimeter seines Körpers mit Kleidung.

Der heranwachsende Inu-oh begegnet eines Tages dem Jungen Tomona, einem blinden Biwa-Spieler, und während Tomona ein zartes Lied über das verworrene Schicksal spielt, entdeckt Inu-oh sein künstlerisches Talent und seine unglaubliche Fähigkeit zu tanzen. Inu-oh und Tomona werden unzertrennliche Freunde, die ihre kreative Begabung nutzen, um am Rande der Gesellschaft zu überleben: Ihre Lieder machen sie bekannt und lassen sie zu Stars werden.

Inu-oh zieht das Publikum in seinen Bann und verwandelt sich allmählich in einen Menschen von unvergleichlicher Schönheit. Aber warum ist Tomona blind? Und warum wurde Inu-oh mit diesen speziellen Eigenschaften geboren? Es ist eine zeitlose Geschichte über die Freundschaft von Inu-oh und Tomona, die tanzen und singen, um die Wahrheit herauszufinden und den Fluch des jeweils anderen zu brechen.

INU-OH zeigt, wie man aus einer japanischen Legende des 14. Jahrhunderts ein faszinierendes und modern-animiertes Rockmusical machen kann: Zwei ausgegrenzte junge Männer trotzen ihrem auferlegten Schicksal und suchen ihr Glück, sie unterlaufen gesellschaftliche Vorurteile und werden schließlich zu kulturellen Ikonen.

"INU-OH ist ein von visuellem Scharfsinn geprägtes Werk, das großen Wert auf erzählerische Ausgewogenheit und ein stimmiges Nebeneinander von Tradition und Moderne legt." (programmkino.de)

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MITTAGSSTUNDE

tägl. 21:10 (außer Sa + Di)

Regie: Lars Jessen, DE 2022, 93 Min., ab 6. Mit Charly Hübner, Peter Franke, Hildegard Schmahl, Rainer Bock, Gabriela Maria Schmeide, Gro Swantje Kohlhof u.a. | 11. Woche

Ingwer, 47 Jahre alt und Dozent an der Kieler Uni, fragt sich schon länger, wo eigentlich sein Platz im Leben sein könnte. Als seine „Olen“ nicht mehr allein klarkommen, beschließt er, dem Leben in der Stadt den Rücken zuzukehren, um in seinem Heimatdorf Brinkebüll im nordfriesischen Nirgendwo ein Sabbatical zu verbringen.

Doch den Ort seiner Kindheit erkennt er kaum wieder: auf den Straßen kaum Menschen, denn das Zusammenleben findet woanders statt, keine Dorfschule, kein Tante-Emma-Laden, keine alte Kastanie auf dem Dorfplatz, keine Störche, auf den Feldern wächst nur noch Mais, aus gewundenen Landstraßen wurden begradigte Schnellstraßen. Als wäre eine ganze Welt versunken.

Wann hat dieser Niedergang begonnen? In den 1970ern, als nach der Flurbereinigung erst die Knicks und dann die Vögel verschwanden? Als die großen Höfe wuchsen und die kleinen starben? Als Ingwer zum Studium nach Kiel ging und seine Eltern mit dem Gasthof sitzen ließ? Wann verschwand die Mttagsruhe mit all ihren Herrlichkeiten und Heimlichkeiten?

Sönke Feddersen, de Ole, hält immer noch stur hinter seinem Tresen im alten Dorrrug die Stellung, während Ella, seine Frau, mehr und mehr ihren Verstand verliert. Beide lassen Ingwer spüren, dass er sich schon viel zu lange nicht um sie gekümmert hat. Und nur in kleinen Schritten erkennt er, dass er noch längst nicht alle Geheimnisse entblättert hat.

Lars Jessens Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Dörte Hansen ist eine große Erzählung über die Menschen des Nordens. Mit Charly Hübner, Peter Franke, Hildegard Schmahl, Rainer Bock, Gabriela Maria Schmeide und Gro Swantje Kohlhof.

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Unser Programm vom 08.12.-14.12.2022

NEU:

SHE SAID

tägl. 18:45 (So + Mo in OmU), 16:00

Regie: Maria Schrader, US 2022, 130 Min., ab 12. Mit Carey Mulligan, Zoe Kazan, Patricia Clarkson u.a.

Am Do, 8.12. um 19:00 zum Filmgespräch zu Gast: Ann-Claire Richter und Henning Noske aus der Lokalredaktion der Braunschweiger Zeitung sowie Karina Gauerhof, Festival- und Programmleitung des Braumschweig International Film Festivals.

SHE SAID, der neue Film von Emmy-Gewinnerin Maria Schrader ("Ich bin dein Mensch", "Vor der Morgenröte"), erzählt vom riskanten Weg zweier Journalistinnen, die 2017 im Zuge der Weinstein-Affäre den weitreichenden Machtmissbrauch gegenüber Frauen im US-amerikanischen Filmgeschäft aufdeckten und die #MeToo-Bewegung ins Rollen brachten.

Megan Twohey und Jodi Kantor brechen das große Schweigen in Hollywood: Sie entlarven Business-Meetings in Hotelzimmern als sexuelle Übergriffe und stoßen auf ein Netz aus Repression, Erpressung und Angst. Mit ihrer mutigen Recherche geben sie nicht nur den betroffenen Frauen ihre Stimme zurück, sondern stoßen eine weltweite Welle der Solidarität an.

Die zweifach Oscar®-Nominierte Carey Mulligan und Zoe Kazan  verkörpern die New-York-Times-Reporterinnen Megan Twohey und Jodi Kantor, die mit ihrer Reportage, ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis, die amerikanische Gesellschaft unwiderruflich veränderten.

SHE SAID ist ein Beweis für die Macht des investigativen Journalismus und ein Zeugnis für die hartnäckige Suche von Reporter*innen und Redakteur*innen nach der Wahrheit. Es ist eine der wichtigsten Geschichten einer Generation, erzählt von mutigen Frauen, die sich trotz großer persönlicher Risiken dazu entschlossen, sich zu wehren.

Die deutsche Regisseurin Maria Schrader legt mit SHE SAID ihre erste Hollywood-Arbeit vor. Sie wurde bereits für ihre Serie "Unorthodox" mit dem Emmy prämiert. Das Drehbuch stammt von Oscar®-Gewinnerin Rebecca Lenkiewicz ("Ida").

Als Vorlage dienten den Oscar®-prämierten Produzenten die Recherchen von Jodi Kantor, Megan Twohey und Rebecca Corbett für die New York Times und der New-York-Times-Bestseller „She Said: Breaking the Sexual Harassment Story That Helped Ignite a Movement“ von Jodi Kantor und Megan Twohey.

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NEU:

DIE STILLEN TRABANTEN

tägl. 21:10

Regie: Thomas Stuber, DE 2022, 120 Min., ab 12. Mit Martina Gedeck, Nastassja Kinski, Albrecht Schuch, Lilith Stangenberg, Peter Kurth und Charly Hübner.

Es sind leise Begegnungen am Rande der Stadt, die abseits der Großstadtlichter Leipzigs die Schwere des Alltags für einen Moment vergessen lassen.

Nacht für Nacht kehren die Unscheinbaren an die Orte ihrer Sehnsucht zurück: Imbissbesitzer Jens verliebt sich bei der nächtlichen Zigarette im Treppenhaus in seine Nachbarin Aischa, während Wachmann Erik auf seinem Routine-Rundgang durch das Ausländerwohnheim Gefühle für die junge Marika entwickelt.

Auch Reinigungskraft Christa sucht nach Ende ihrer Schicht Trost an der Seite von Friseurin Birgitt. Drei Geschichten, ein gemeinsamer Wunsch: ein Funken Liebe, ein Hauch von Zuneigung und das Gefühl der Geborgenheit. 

Regisseur Thomas Stuber ("In den Gängen") verfilmte basierend auf Clemens Meyers gleichnamigem Erzählband "Die stillen Trabanten" drei ausgewählte Kurzgeschichten und beweist, dass das große Glück in den kleinsten Momenten verborgen liegt.

Martina Gedeck, Nastassja Kinski, Albrecht Schuch, Lilith Stangenberg, Peter Kurth und Charly Hübner führen den eindrucksvollen Cast des melancholischen Episodenfilms an. Genau der richtige Film für die Weihnachtszeit.

"Es ist nicht einfach, »einfache« Menschen zu zeichnen (und zu spielen!), doch Stuber und Meyer gelingt das mit Bravour. Und nach diesem Film wissen wir, dass auch Malocher Träume und Visionen haben und eigentlich ganz zarte Menschen sind. Schon allein das macht »Die stillen Trabanten« zu einem kleinen Juwel." (epd-film)

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EXTRA:

BEYOND THE INFINITE TWO MINUTES

So, 11.12., 11:30 (OmU)

Regie: Junta Yamaguchi, JP 2021, 71 Min., ab 12. Mit Aki Asakura, Riko Fujitani, Gôta Ishida u.a.

Die verrückteste Science-Fiction-Komödie der letzten Jahre und zudem genial inszeniert: Die wahnwitzige Zeitreisegeschichte wird ohne Schnitte und in Echtzeit erzählt.

Café-Inhaber Kato entdeckt, dass der Fernseher in seinem Laden und sein Computermonitor in der Wohnung darüber durch eine Zeitverschiebung verbunden sind. Mit Hilfe dieser Schaltung kann man in die Zukunft schauen – allerdings nur zwei Minuten. Katos verrückte Freunde setzen alles daran, dieses revolutionäre Phänomen für ihre Zwecke zu nutzen. Die Konsequenzen sind verblüffend und keinesfalls ungefährlich. 

"Herausragend! […] ein neuer Sci-Fi-Kultfilm" (Filmstarts)

"[...] wunderbares, originelles und witziges Genrekino, das einen einfach mitreißt." (Deadline – Das Filmmagazin)

"[...] eine amüsante Science-Fiction-Komödie mit […] einem mitreißenden Ensemble und einer beeindruckenden Schnitttechnik." (Film-Rezensionen.de)

In Kooperation mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Braunschweig e.V.

Tickets

DOK am Montag:

BELLEVILLE. BELLE ET REBELLE

Mo, 12.12., 19:00

Regie: Daniela Abke, DE/FR 2021, 98 Min., o.A.

Zu Gast: Regisseurin Daniela Abke sowie die 3 Protagonisten und Chansonniers Minelle Guy, Miton la Manivelle und Joseph Pantaleo aus Paris!

Außerdem hat unser Kinobistro "abspann" ab 18:00 geöffnet, wo es französische Spezialitäten geben wird. Eine Platzreservierung unter abspann[at]universum-filmtheater.de für das kulinarische und musikalische Rahmenprogramm wird empfohlen!

Paris, Belleville: ein letztes Café Musette. Charmant, bezaubernd, eigenwillig, wie die sechs Charaktere, deren Wege sich hier kreuzen. Reale Poesie und populäres Chanson. Unbeugsam, unbändig, zeitlos. Französische Geschichte, die trotzt und fortbesteht.

Anhand einer Straßenecke portraitiert der Film ein Quartier, das dem Fremden ein Zuhause geworden ist. Geprägt von den Migrationen der letzten Jahrhunderte, von Handwerk und Revolte, singt uns Belleville seine Lieder von Liebe und Kampf. Fotografie in schwarz/weiss. Bilder wie ein Chanson.

BELLEVILLE. BELLE ET REBELLE portraitiert sechs außergewöhnliche Bewohner von Belleville, dem Pariser Einwandererviertel par excellence: Joseph, Cafébesitzer und Chronist; Minelle, Sängerin und Akkordeonistin mit ansteckender Energie; Robert Bober, Regieassistent von Truffaut, Schriftsteller, Fotograf und Filmemacher. Riton la Manivelle, Bariton und Drehorgelspieler; Steven, schottischer Bistro- und Wandmaler. Und Lucio Urtubia, Maurer, Baske und Anarchist, von Interpol gesuchter Scheckfälscher, der heute das Kulturzentrum ESPACE LOUISE MICHEL leitet.

LE VIEUX BELLEVILLE ist ein lieu authentique, aus Mode und Zeit gefallen. Tief verwurzelt in der französischen Seele lockt diese Kultur Neugierige aus aller Welt, um Lieder von Fréhel, Piaf und Gainsbourg zu singen, zu tanzen und die ewig moderne Idee von Brüderlichkeit zu teilen.

Diese Chansons repräsentieren den Sinkstoff des Lebens, eine Essenz, die von Revolution, Aufstand, Weltkriegen, dem Mai 1968, von Liebe und Leidenschaft erzählt. Aber was macht ein gutes Chanson aus? Jeanne Moreau: "Die Energie. Es ist eine unmittelbare Empfindung, wie eine Erschütterung. Die Idee muss auf ein Gefühl treffen."

BELLEVILLE. BELLE ET REBELLE, ein weiteres Juwel der Regisseurin Daniela Abke, erzählt von einer verborgenen Seite Frankreichs. La France caché, jenseits der Gelbwesten, dort, wo die Gesellschaft im Innersten zusammenhält.

Ein Film über Zivilcourage, Kultur und politische Einmischung – belle et rebelle.

Tickets

EXTRA: 

RISE UP

Di, 13.12., 19:00

Regie: Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard und Luca Vogel, DE 2022, 93 Min., ab 12

Wie verändert man die Welt? „Rise Up“ sucht gemeinsam mit fünf außergewöhnlichen Menschen Antworten auf die verheerenden ökologischen, wirtschaftlichen und autoritären Entwicklungen unserer Zeit. Können die gewaltigen globalen Krisen der Gegenwart überhaupt noch bewältigt werden?

Es heißt, dass jeder gesellschaftliche Fortschritt von mutigen Menschen erkämpft werden musste – doch wie ist ihnen das gelungen? Fünf Geschichten über konkrete gesellschaftliche Umbrüche geben Antworten. Sie zeigen, wie sich jeder Einzelne konkret gegen die großen Ungerechtigkeiten unserer Zeit einsetzen kann.

Ob feministischer Kampf in Südamerika, der Kampf um Gerechtigkeit in der Bundesrepublik oder die ökonomische Emanzipation der afroamerikanischen US-Bürger. Diese Beispiele geben vor allem eines: Hoffnung! Hoffnung, dass politischer Einsatz kein Kampf gegen Windmühlen ist, sondern dass man globalen Krisen und sozialer Ungerechtigkeit entgegentreten und gewinnen kann!

Getrieben von Fragen, Zweifeln und Visionen streift der Film durch wilde Bilderwelten, durch die Glücksversprechen der Moderne, erstarrt im Angesicht übermächtiger Feinde, durchlebt Widerstand, Scheitern und Neuanfang. Der Film und sein Publikum ringen gleichermaßen um Antworten, spüren dem Punkt nach, an dem Menschen beginnen zu handeln. Jenem Punkt, an dem die Entscheidung fällt, Normalität und Sicherheit hinter sich zu lassen, um etwas ganz Neues zu wagen.

Vom Team von "Hamburger Gitter - Der G20-Gipfel als Schaufenster moderner Polizeiarbeit".

In Kooperation mit den FALKEN Braunschweig.

Tickets

Kinoprogrammpreis für das Universum

We did it again!

Bei der Verleihung des Kinoprogrammpreises der nordmedia in den Phoenix Kurlichtspielen in Bad Nenndorf am vergangenen Donnerstag, 30.6., wurden wir als eines von 12 niedersächsischen Kinos mit dem Kinoprogrammpreis für die Gestaltung eines hervorragenden Jahresfilmprogramms 2021 in der Kategorie gewerbliche Filmtheater ausgezeichnet, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Mitbetreiberin Marit Vahjen und Theaterleiter Tobias Jung (beide Mitte) nahmen die Auszeichnung entgegen - endlich auch wieder persönlich in diesem Jahr.

Herzlichen Dank! Wir freuen uns riesig!

Corona-News: Maßnahmen aufgehoben

BITTE BEACHTEN SIE: 

Seit dem 03.04.22 ist kein Impfnachweis mehr für Ihren Kinobesuch notwendig. Es gilt auch keine Maskenpflicht mehr.

Wir möchten Ihnen aber (zum Schutz unserer Mitarbeiter und der anderen Gäste) nahelegen, weiterhin eine FFP2 Maske zu tragen, bis Sie Ihren Sitzplatz eingenommen haben.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Wie Sie uns unterstützen können

Wer uns gern unterstützen möchte, kann gern einen Betrag seiner/ihrer Wahl als Spende auf unser Konto der Braunschweigischen Landessparkasse überweisen:

Universum Kinobetriebs GmbH
IBAN: DE68 2505 0000 0199 8887 10
BIC: NOLADE2HXXX
Verwendungszweck: Spende

Auch können Sie gern unter gutschein[at]universum-filmtheater.de Gutscheine bestellen. Hier weitere Infos zum Gutscheinerwerb.

SESSELSPENDE

"Besser sitzen!"

Sichern Sie sich Ihren persönlichen Kinosessel und unterstützen Sie Braunschweigs einziges Programmkino! Für einen Betrag von 250 Euro sticken wir Ihren Namen auf den Sitz Ihrer Wahl. Suchen Sie sich Ihren Sessel hier aus. Wer zuerst kommt, sitzt zuerst!

201 Braunschweiger*innen sitzen schon!

Kontakt: info[at]universum-filmtheater.de

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