Universum Newsletter | 17.01.2022

NEU: NIEMAND IST BEI DEN KÄLBERN

tägl. 21:05

Alles andere als Landlust: Sabrina Sarabis Verfilmung des gleichnamigen Romans von Alina Herbing erzählt von der Perspektivlosigkeit einer jungen Frau im mecklenburgischen Hinterland - mit einer preisgekrönten Saskia Rosendahl in der Hauptrolle.

"Sarabi inszeniert Herbings Geschichte als atmosphärisch dichten, sperrig-spröden Antiheimatfilm mit einem präzisen Blick auf patriarchale Verkrustungen und zwischenmenschliche Erstarrung sowie einer faszinierend widersprüchlichen Protagonistin." (epd-film)


DOK am Montag: MOLEKÜLE DER ERINNERUNG - VENEDIG, WIE ES NIEMAND KENNT

Mo, 24.1., 19:00

Der Filmemacher Andrea Segre sitzt während des italienischen Corona-Lockdowns 2020 im touristenleeren Venedig fest und entdeckt die Heimatstadt seines Vaters ganz neu.

„Eine dokumentarische Filmperle. Einzigartige Bilder des melancholisch verzauberten Venedigs.“ (programmkino.de)

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Unser Programm vom 20.01.-26.01.2022

NEU: NIEMAND IST BEI DEN KÄLBERN

tägl. 21:05

Regie: Sabrina Sarabi, DE 2021, 116 Min., ab 16. Mit Saskia Rosendahl, Rick Okon, Andreas Döhler, Nico Ehrenteit, Hendrik Heutmann, Elisa Schlott u.a., Bundesstart

Hochsommer in der Mecklenburgischen Provinz. Fünf Häuser, eine Bushaltestelle, Kühe und ringsum nichts als Felder.

Christin, 24, (Saskia Rosendahl) lebt auf dem Bauernhof ihres langjährigen Freundes Jan, 25 (Rick Okon). Die Aufbruchsstimmung der Nachwendejahre, die ihre Kindheit prägten, ist längst dahin, und auch in ihrer Beziehung gibt es schon lange keine Liebe mehr. Ihr Vater säuft. Den Kirsch hat auch Christin immer griffbereit unterm Autositz. Unter der flirrenden Hitze des Sommers scheint die Zeit stillzustehen. Da taucht Windkraftingenieur Klaus, 46, (Godehard Giese) aus Hamburg auf, und die Welt beginnt sich wieder zu drehen.

Nach dem Roman von Alina Herbing.

"Sarabi inszeniert Herbings Geschichte als atmosphärisch dichten, sperrig-spröden Antiheimatfilm mit einem präzisen Blick auf patriarchale Verkrustungen und zwischenmenschliche Erstarrung sowie einer faszinierend widersprüchlichen Protagonistin." (epd-film)

Auszeichnung für Sakia Rosendahl als Beste Schauspielerin im Wettbewerb Cineasti del Presente, Filmfestspiele in Locarno 2021.

Produzentenpreis Filmfest Hamburg 2021.


DOK am Montag:

MOLEKÜLE DER ERINNERUNG - VENEDIG, WIE ES NIEMAND KENNT

Mo, 24.1., 19:00

Regie: Andrea Serge, IT 2020, 71 Min., o. A.

Zwischen Februar und April 2020 sitzt Filmemacher und Regisseur Andrea Segre während des italienischen Corona-Lockdowns in Venedig fest. Venedig war die Heimatstadt seines Vaters, er selbst hat sich dort nie richtig zu Hause gefühlt.

In einer bis dahin nicht vorstellbaren Weise entleert das Virus die Stadt vor den Augen des Filmmachers und zeigt ihm ein Gesicht der Stadt - vorher unvorstellbar - ohne Touristen. Mit seiner Neuentdeckung Venedigs und mit der Zeit, die ihm der Lockdown schenkt, beginnt für den Regisseur auch eine Wiederentdeckung seines Vaters.

„Eine dokumentarische Filmperle. Einzigartige Bilder des melancholisch verzauberten Venedigs.“
(programmkino.de)

Wiederholung am 30.1.


SPENCER

tägl. 18:45 (außer Mo), 16:15, So 18:45  in OmU

Regie: Pablo Larraín, DE/UK 2021, 117 Min., ab 12. Mit Kristen Stewart, Jack Farthing, Richard Sammel, Sally Hawkins u.a., 2. Woche

Dezember 1991: In der Ehe zwischen dem Prinzen und der Prinzessin von Wales herrscht seit Langem Eiszeit. Trotz der wilden Gerüchte über Affären und eine Scheidung wird für die Weihnachtsfeierlichkeiten auf dem königlichen Landsitz Sandringham ein Frieden verhängt. Es wird gegessen und getrunken, geschossen und gejagt. Diana kennt das Spiel. Dieses Jahr wird es eine ganz andere Wendung nehmen.

Neben Kristen Stewart (Personal Shopper, Die Wolken von Sils Maria) sind u.a. der BAFTA-nominierte Timothy Spall (Mr. Turner, Harry Potter), die Oscar-nominierte Sally Hawkins (Shape of Water, Paddington) und Sean Harris (Mission: Impossible – Fallout) in weiteren Rollen zu sehen.

"SPENCER ist alles andere als ein klassischer biographischer Film, sondern ein frei imaginiertes Spiel mit Fakt und Fiktion, eine Studie über eine Frau, die sich von den Umständen emanzipiert, eine impressionistische Kollage, unterlegt mit der einmal mehr außerordentlichen Musik von Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood und gleichermaßen ein großer Schauspielerfilm wie ein klassischer Autorenfilm." (programmkino.de)


PLEASURE

tägl. 21:15 (außer Mo)

Regie: Ninja Thyberg, SE/NL/FR 2021, ab 18. Mit Sofia Kappel, Evelyn Claire, Dana DeArmon, Revika Anne Reustle, Chris Cock u.a., 2. Woche

Die 19-jährige Linnéa verlässt ihre schwedische Kleinstadt und zieht nach Los Angeles, um als „Bella Cherry“ der nächste große Pornostar zu werden. Doch der Weg dahin ist steiniger als erwartet. Zwar erhält sie schnell erste Aufträge, aber das Business ist gnadenlos. Bella erkennt, dass sie nur eine Chance hat, wenn sie ausnahmslos alles tut, was von ihr verlangt wird -- selbst wenn dies Erniedrigung und Schmerz bedeutet. Doch wie weit kann sie gehen, um ihr Ziel zu erreichen?

Regisseurin Ninja Thyberg offenbart in PLEASURE einen schonungslosen Blick auf ein männerdominertes Business um Lust, Gewalt und Macht. Ihr authentisches Langfilmdebüt, das aus konsequent weiblicher Perspektive erzählt wird, besetzte sie mit Ausnahme der Hauptrolle mit echten Darstellern und Größen der Branche.

Der mehrfach preisgekrönte Film gehörte zur offiziellen Auswahl der Filmfestspiele von Cannes 2020 und feierte seine umjubelte Premiere beim Sundance Filmfestival 2021.

Hier geht's zu einer lesenswerten Besprechung des Films.

Special am Mi, 19.1.:

Englischsprachiges Filmgespräch nach der Vorführung mit Ninja Thyberg (Regisseurin) u. Sofia Kappel (Hauptdarstellerin). Aufzeichnung vom 15.1.22


DOKU: IN DEN UFFIZIEN

Sa 13:45

Regie: Corinna Belz, Enrique Sánchez Lansch, DE 2021, 100 Min., o. A.

Seit 2015 wird die weltweit bedeutendste Sammlung an Renaissancekunst, eine Ikone der italienischen Kultur, von einem deutschen Museumsdirektor geleitet. Eike Schmidt wirbt um Sponsoren, gestaltet Räume neu und hat, mit der ihm eigenen Mischung aus Autorität, Aufmerksamkeit und Humor, ein eingeschworenes Team um sich geschart.

IN DEN UFFIZIEN zeigt die ungebrochene Anziehungskraft des Museums und die Arbeit hinter den Kulissen als eine kollektive Anstrengung, eine nie endende, passionierte Sorge um die Erhaltung jahrhundertealter Meisterwerke bei gleichzeitiger Neuerung.

Der neue Dokumentarfilm von Corinna Belz ("Peter Handke - Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte", "Gerhard Richter Painting").


DIE KÖNIGIN DES NORDENS

tägl. 18:50, Sa + So auch 14:00

Regie: Charlotte Sieling, DK 2021, 121 Min., ab 12. Mit Trine Dyrholm, Søren Malling, Jakob Oftebro, Morten Hee Andersen, Simon J. Berger u.a., 3. Woche

1402: Die legendäre Margarethe vereint Dänemark, Norwegen und Schweden zu einer Allianz in der herrschenden Hand ihrer Familie, dem dänischen Königshaus. Als alleinige ungekrönte Regentin lenkt sie die Geschicke des Nordens mittels ihres jungen Adoptivsohns Erik. Doch das nordische Bündnis hat viele Feinde: Margarethes intrigante Gegenspieler behaupten plötzlich, ihr geliebter, totgeglaubter Sohn würde noch leben...

Margarethe muss nicht nur um das Überleben ihres Großreichs kämpfen, sondern auch ihre zwiespältigen Gefühle in Einklang bringen. Denn eine niederträchtige Verschwörung ist im Gange, die Margarethe alles kosten könnte, an das sie glaubt.

Auf einer wahren Begebenheit beruht das historische Drama DIE KÖNIGIN DES NORDENS über Margarethe von Dänemark, dargestellt von Trine Dyrholm („Die Kommune“). Eine der großen Frauen der Weltgeschichte muss sich zwischen ihren persönlichen Gefühlen und dem Streben nach politischer Macht entscheiden. Unter der Regie von Charlotte Sieling („Homeland“, „Borgen“) entstand eine der teuersten Produktionen Skandinaviens.

Publikumspreis Nordische Filmtage Lübeck 2021.

"Zwischen Verrat und Intrigen – ein exzellent gefilmtes histori-sches Drama mit einer magischen Hauptdarstellerin [...] Die aufwändige Produktion über den spannenden Kampf um Einfluss und Macht ist ein mitreißendes, sehr stimmungsvolles Kino-erlebnis und kann sich durchaus an modernen monumentalen Werken der Filmgeschichte messen, wie ELIZABETH I. (1998) oder MARY QUEEN OF SCOTS (2018) – mit gewaltigen Bildern, die im Gedächtnis bleiben." (programmkino.de)


HOUSE OF GUCCI

tägl 15:45 (Mi in OmU)

Regie: Ridley Scott, CA/US 2021, 158 Min., ab 12. Mit Lady Gaga, Adam Driver, Jared Leto, Al Pacino, Jeremy Irons, Salma Hayek u.a., 8. Woche

Meisterregisseur Ridley Scott präsentiert mit HOUSE OF GUCCI ein Kinoerlebnis der besonderen Art: eine hochkarätige Starbesetzung, ein auf wahren Ereignissen beruhendes Drama des ikonischen Modeimperiums und einen fesselnden Thriller über Familien-geheimnisse, Verrat und einen schockierenden Mord.

Beginnend im Jahr 1970 folgt der Film den düsteren Geheimnissen und tödlichen Intrigen hinter den glamourösen Kulissen der berühmten Modedynastie. Im Mittelpunkt steht die vielschichtige Patrizia Reggiani (Lady Gaga), die Maurizio Gucci (Adam Driver) heiratet, einen der Erben des ikonischen Modehauses.

Immer wieder konkurriert sie mit den Schlüsselfiguren des Familienunternehmens um Kontrolle und Macht, unter anderem mit ihrem Ehemann, dessen geschäftstüchtigem Onkel Aldo (Al Pacino), seinem risikofreudigen Cousin Paolo (Jared Leto) sowie seinem traditionsbewussten Vater Rodolfo (Jeremy Irons).


THE FRENCH DISPATCH

So 13:30, Mo 21:15 in OmU

Regie: Wes Anderson, US/DE 2021, 108 Min., ab 12. Mit Benicio del Toro, Adrien Brody, Tilda Swinton, Frances McDormand, Timothée Chalamet, Jeffrey Wright, Bill Murray, Owen Wilson u.a., 14. Woche

Mit seiner spielerischen Fantasie und seinem visionären Geist erweckt Meisterregisseur Wes Anderson eine Sammlung von Geschichten zum Leben, die in der letzten Ausgabe eines amerikanischen Magazins in einer fiktiven französischen Kleinstadt im 20. Jahrhundert veröffentlicht werden.

Vorschau

Ab 27. Januar: LICORICE PIZZA

Vier Jahre nach seinem Oscar®-prämierten Meisterwerk DER SEIDENE FADEN kehrt Ausnahmeregisseur Paul Thomas Anderson (THE MASTER, MAGNOLIA) endlich auf die große Leinwand zurück. Mit der turbulent-ungewöhnlichen Romanze LICORICE PIZZA widmet er sich diesmal dem Erwachsenwerden und der großen Liebe.

Im kalifornischen San Fernando Valley des Jahres 1973 entwickelt sich zwischen Mittzwanzigerin Alana Kane (Alana Haim) und Teenager Gary Valentine (Cooper Hoffman) eine ungewöhnliche Freundschaft. Doch inmitten des alltäglichen Trubels aus Gelegenheitsjobs und Schauspielkarriere, Freunden und Politik, Vinyl und Super 8 entstehen mit der Zeit auch intensivere Gefühle ...

In LICORICE PIZZA erzählt Paul Thomas Anderson nicht nur von einer außergewöhnlichen Liebe und der so aufwühlenden wie verwirrenden Zeit des Erwachsenwerdens, sondern nimmt das Publikum auch mit auf eine stimmungsvolle Reise zurück in die Siebziger – und in ein Leben zwischen Schlaghosen und Ölpreiskrise, New Hollywood und Motown.

Vor der Kamera begeistern in den Hauptrollen zwei Shootingstars in ihrem grandiosen Schauspieldebüt: Cooper Hoffman, Sohn der verstorbenen Schauspiellegende Philip Seymour Hoffman, und die Grammy-nominierte Musikerin Alana Haim aus der Schwesternband Haim, die Anderson bereits in mehreren Kurzdokus begleitet hat und die in LICORICE PIZZA auch vor der Kamera als Familie zu sehen ist.


Ab 3. Februar: NIGHTMARE ALLEY

Der neue Film von Guillermo del Toro.

Als der charismatische, aber vom Pech verfolgte Stanton Carlisle (Bradley Cooper) auf einem Jahrmarkt die Hellseherin Zeena (Toni Collette) und ihren Mann und Mentalisten Pete (David Strathairn) kennenlernt, wittert er seine Chance. Er nutzt die Gelegenheit, lernt von ihnen, was er nur kann und nutzt sein neu erworbenes Wissen, um die wohlhabende Elite der New Yorker Gesellschaft der 40er Jahre auszunehmen.

Mit der ihm treu ergebenen Molly (Rooney Mara) plant Stanton, den gefährlichen Tycoon Ezra Grindle (Richard Jenkins) zu betrügen. Eine mysteriöse Psychiaterin (Cate Blanchett) soll ihm dabei helfen. Doch ausgerechnet sie könnte sich als seine bisher gefährlichste Gegnerin erweisen...

Seit seinem Erscheinen 1946 hat William Lindsay Greshams gleichnamiger Roman die Leser in seinen Bann gezogen. Der skrupellose Aufstieg und steile Fall des gutaussehenden, charismatischen Gauners Stanton Carlisle ist wie die albtraumhafte Umkehrung des amerikanischen Traums.

Oscar®-Preisträger Guillermo del Toro hat das faszinierende Meisterwerk kongenial und in absoluter Starbesetzung für die große Leinwand adaptiert. Entstanden ist ein atemberaubender Film Noir, der durch seine Visualität und Intensität seinesgleichen sucht.


EXTRA: PRIDE

Mi, 9.2., 18:45

Regie: Matthew Warchus, UK 2021, 120 Min., ab 6. Mit Ben Schnetzer, George MacKay, Dominic West, Andrew Scott, Bill Nighy, Imelda Staunton, Paddy Considine.

Ein Handschlag hat schon vieles besiegelt.

So auch die außergewöhnliche Liaison zweier Gruppen, die sich im Sommer 1984 in England gefunden haben: Bronski Beat trifft Gaelic Folk oder auch… eine ausgelassene Schwulen- und Lesbentruppe aus London trifft auf streikende Waliser Bergarbeiter. Irritationen beim ersten Aufeinandertreffen sind vorprogrammiert!

Doch spätestens als der exzentrische Jonathan den hüftsteifen Walisern zeigt, was echtes Disco-Feeling ist, scheint das Eis gebrochen… Doch nicht in jedem Waliser finden die couragierten Großstädter einen dankbaren Verbündeten und stellen so ein ganzes Dorf auf den Kopf.

Die LGSM (Lesbians and Gays Support the Miners) sammelt für ihre Kumpel Geld in bunten Eimern und stellen sich damit farbenfroh der gnadenlosen Politik von Margaret Thatcher entgegen. Zwischen den neuen Komplizen entwickelt sich eine besondere Freundschaft, mit bis heute historischen Folgen…

Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten.

Eine Veranstaltung der Ev. Frauenhilfe Landesverband Braunschweig e.V.


Ab 10. Februar: LUNANA – DAS GLÜCK LIEGT IM HIMALAYA

Ein junger Lehrer aus der Stadt wird ins entlegene Lunana-Hochgebirgstal geschickt und macht sich widerwillig auf den Weg durch die bezaubernde Bergwelt. Vor Ort trifft er auf eine Gemeinschaft, die ihn mit Respekt betrachtet. Nur ein Lehrer könne «die Zukunft der Kinder berühren». Der wunderschöne Spielfilm aus Bhutan wurde in Lunana auf 3.700 bis 4.200 m ü. M. mit Solarenergie und Laiendarsteller*innen gedreht, die dort die wohl abgelegenste Schule der Welt besuchen.

Der Film LUNANA ist so etwas wie die Suche nach dem Glück, das wir gerne weit weg wähnen, wo es doch ganz nah sein kann. Ein sanfter Liebesfilm in atemberaubenden Bildern aus dem Himalaya, der auch schon das Publikum des Braunschweiger Filmfestivals begeisterte.

"Eine feine Komödie mit viel Herz und wunderbaren Bildern aus dem Himalaya – die Geschichte eines Lehrers, der angesichts der majestätischen Bergwelt sein persönliches 'Bruttosozialglück' findet.

Der bekannten Story vom verwöhnten Großstadtschnösel, der in der Abgeschiedenheit der Natur geläutert wird, verleiht Pawo Choyning Dorji seinen ganz eigenen Touch, irgendwo zwischen buddhistischer Gelassenheit und handfester Zeitgeistkritik, ohne Heimatkitsch und Pathos, aber dafür mit einer großen Portion Humor." (programmkino.de)

Publikumspreis der Filmmesse Leipzig 2021.


Ab 24. Februar: BELFAST

Der neue Film von Kenneth Branagh.

Sommer 1969 in der nordirischen Hauptstadt. Der neunjährige Buddy (Jude Hill), Sohn einer typischen Familie aus der Arbeiterklasse, liebt Kinobesuche, Matchbox-Autos und seine hingebungsvollen Großeltern, außerdem schwärmt er für eine seiner Mitschülerinnen.

Doch als die gesellschaftspolitischen Spannungen in Belfast eskalieren und es sogar in der sonst so harmonischen Nachbarschaft zu Gewaltausbrüchen kommt, findet seine idyllische Kindheit ein jähes Ende. Und während sein in England arbeitender Vater und seine besorgte Mutter die Zukunft der Familie zu sichern versuchen, bleibt Buddy nichts anderes übrig, als langsam erwachsen zu werden – und trotzdem die Lebensfreude, das Lachen und seine von Film und Fernsehen beflügelte Fantasie nicht zu verlieren.

Die tiefen, liebevollen und bewegenden Einblicke, die Kenneth Branagh in BELFAST in den Alltag seiner Heimatstadt und deren Bewohner*innen gibt, basieren auf den ganz persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen des Regisseurs. Vor der Kamera seines neuen, selbst geschriebenen Films versammelt er ein hochkarätiges Ensemble, zu dem neben der Golden-Globe-nominierten Caitríona Balfe (Outlander), Oscar®-Gewinnerin Judi Dench (Shakespeare in Love), Jamie Dornan (Fifty Shades of Grey) und Ciarán Hinds (Dame, König, As, Spion) auch der fantastische zehnjährige Newcomer Jude Hill in der Hauptrolle gehört.

Bei dem Toronto International Film Festival 2021 gewann BELFAST den begehrten Publikumspreis.

Bei der Verleihung der Golden Globe Awards am 9. Januar 2022 wurde BELFAST für das Beste Drehbuch - Kenneth Branagh ausgezeichnet.


Ab 3. März: PARALLELE MÜTTER

Der neue Film von Almovodar.

Zwei Frauen, zwei Schwangerschaften, zwei Leben. Janis (Penélope Cruz) und Ana (Milena Smit) erwarten beide ihr erstes Kind und lernen sich zufällig im Krankenhaus kurz vor der Geburt kennen. Beide sind Single und wurden ungewollt schwanger. Janis, mittleren Alters, bereut nichts und ist in den Stunden vor der Geburt überglücklich.

Ana, das genaue Gegenteil, ist ein Teenager, verängstigt und traumatisiert, die auch in ihrer Mutter Teresa (Aitana Sánchez Gijón) kaum Unterstützung findet. Janis aber versucht Ana aufzumuntern. Die wenigen Worte, die sie in diesen Stunden im Krankenhausflur austauschen, schaffen ein enges Band zwischen den beiden. Doch ein Zufall wirft alles durcheinander und verändert ihr Leben auf dramatische Weise.


EXTRA: DIE UNBEUGSAMEN

Mo, 7.3., 19:00

DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung.

Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner („Angela Merkel – Die Unerwartete“) eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung geglückt.

Die Bilder, die er gefunden hat, entfalten eine Wucht, die das Kino als Ort der politischen Selbstvergewisserung neu entdecken lässt. Ein erkenntnisreiches Zeitdokument, das einen unüberhörbaren Beitrag zur aktuellen Diskussion leistet.

Eine Veranstaltung der DGB-Frauen Braunschweig - im Rahmen der Aktionswoche zum Internationalen Frauentag (8. März).

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