Universum Newsletter | 11.10.2021

NEU: SUPERNOVA

tägl. 19:00 (außer Mo) (So in OmU), 17:00

Das neue Drama von Harry Macqueen um einen an Demenz erkrankten Schriftsteller, der mit seinem Partner zu einem Roadtrip quer durch Großbritannien aufbricht. Ein so herzerwärmender wie herzzerreißender Film, der die große Liebe feiert. Brillant in den Hauptrollen: Colin Firth und Stanley Tucci.


SOUND ON PAPER - Lesung im Kinobristro „ABSPANN“

Do, 14.10., 19:00, Eintritt 7 €

BIRGIT FUSS: „JIM MORRISON. 100 SEITEN“

Moderation: Frank Schäfer

Mit Unterstützung des Raabe-Haus:Literaturzentrums der Stadt Braunschweig.


EXHIBITION ON SCREEN: RAPHAEL REVEALED

Mo, 11.10., 18:45

Anlässlich des 500. Todestages von Raffael fand in Rom die größte Ausstellung seiner Werke statt, die es je gab. Exhibition on Screen erhielt exklusiven Zugang zu dieser einmaligen Präsentation. Der preisgekrönte Regisseur Phil Grabsky bietet eine neue Sicht auf diesen Giganten der Renaissance und zeigt, warum er als einer der bedeutendsten Maler aller Zeiten gilt.

Corona-News - Momentan keine 3G-Regelung

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Es gelten die Regelungen der niedersächsischen Corona-Verordnung vom 22. September 2021.

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Unser aktuelles Hygienekonzept finden Sie hier noch einmal ausführlich.

Bitte beachten Sie zudem die tagesaktuellen Veröffentlichungen der Stadt Braunschweig zum Infektionsgeschehen!

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Kinobistro "Abspann"

Das Kinobistro "Abspann" hat wieder geöffnet und lädt zum Essen, Trinken und Verweilen ein - ob zum Warten auf den Film oder zum gemütlichen Ausklang des Filmabends.

Neben unseren üblichen kulinarischen Spezialitäten und erfrischenden Getränken bieten wir ein regelmäßig wechselndes Angebot an selbstgemachten Suppen und Quiches sowie passende Specials zu Filmen und Sonderveranstaltungen.

Wir freuen uns auf Sie!

Öffnungszeiten: tägl. ab 18:00 (außer So)

Reservierungen: abspann@universum-filmtheater.de oder während unserer Öffnungszeiten unter der Telefonnummer 0531 702 215 37

Unser Programm vom 14.10.-20.10.2021

NEU: SUPERNOVA

tägl. 19:00 (außer Mo) (So in OmU), 17:00

Regie: Harry Macqueen, GB 2020, 95 Min., ab 12. Mit Colin Firth, Stanley Tucci, James Dreyfus, Pippa Haywood u.a., Bundesstart

Zwanzig Jahre sind Sam und Tusker schon ein Paar und ihre Liebe ist lebendig wie am ersten Tag. Doch seit bei Tusker eine frühzeitige Demenz diagnostiziert wurde, hat sich ihr Leben verändert. Um ganz für Tusker da sein zu können, hat Sam seine erfolgreiche Karriere als Pianist aufgegeben. Nun wollen die beiden die Zeit, die ihnen bleibt, gemeinsam auskosten. In ihrem alten Wohnmobil brechen sie zu einer Reise auf, um Freunde, Familie und wichtige Orte ihrer Vergangenheit zu besuchen. Unterwegs beginnen ihre individuellen Vorstellungen von der Zukunft zu kollidieren. Sam und Tusker müssen sich der unvermeidlichen Frage stellen, was es bedeutet, einander zu lieben im Angesicht einer unheilbaren Krankheit.

Oscar®-Gewinner Colin Firth und der Oscar®-nominierte Stanley Tucci brillieren vor der atemberaubenden Kulisse des Lake District als innig verbundenes Paar. Regisseur Harry Macqueen gelingt durch seine behutsame Inszenierung eine tiefberührende Liebesgeschichte, die trotz aller Dramatik von Wärme und Lebenslust erfüllt ist.


SOUND ON PAPER - Lesung im Kinobristro „ABSPANN“

Do, 14.10., 19:00, Eintritt 7 €

BIRGIT FUSS: „JIM MORRISON. 100 SEITEN“

Freier Oberkörper, wallendes Haar, dunkle Stimme, Ekstase auf der Bühne: Jim Morrison und seine Band The Doors eroberten Ende der 1960er die Welt und wurden zu einer der größten Rock­bands aller Zeiten. Birgit Fuß nähert sich der Kultfigur Morrison, stellt ihn als Dichter vor, dessen Schriften Erstaun­liches offenbaren, und als Rockstar, der lustvoll Grenzen überschritt. Bis er am 3. Juli 1971 im Alter von 27 Jahren starb.

Birgit Fuß, Jahrgang 1972, schreibt seit Anfang der 90er-Jahre über Popkultur, zunächst bei der "Hamburger Morgenpost", seit 1998 beim deutschen "Rolling Stone". In ihrem Buch "Jim Morrison. 100 Seiten" (Reclam) erzählt sie von den Triumphen und Skandalen des Sängers und der Doors, beschäftigt sich aber auch mit Morrison als Dichter, Sinnsucher und Liebhaber – und damit, was uns dieser Mann an seinem 50. Todestag immer noch zu sagen hat.

Moderation: Frank Schäfer

Mit Unterstützung des Raabe-Haus:Literaturzentrums der Stadt Braunschweig.

 

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Mehr Infos zur Veranstaltungsreihe gibt es hier.

(Foto: ©Friedericke Göckeler)


EXHIBITION ON SCREEN: RAPHAEL REVEALED

Mo, 18.10., 19:00

Regie: Phil Grabsky, GB 2020, 88 Min, o.A.

Anlässlich des 500. Todestages von Raffael fand in Rom die größte Ausstellung seiner Werke statt, die es je gab. Exhibition on Screen erhielt exklusiven Zugang zu dieser einmaligen Präsentation.

Mit über zweihundert Meisterwerken – darunter Gemälde und Zeichnungen, von denen über einhundert zum ersten Mal zusammen gezeigt wurden – würdigte diese große Ausstellung Leben und Werk von Raffael Sanzio da Urbino. Mit einmaligen Leihgaben aus dem Louvre, den Uffizien, der National Gallery of Art, dem Prado-Museum und von anderen bieten die Ausstellung und dieser Film eine noch nie dagewesene Möglichkeit, die ganze Bandbreite von Raffaels Können, Kreativität und Einfallsreichtum zu sehen.

Der preisgekrönte Regisseur Phil Grabsky bietet eine neue Sicht auf diesen Giganten der Renaissance und zeigt, warum er als einer der bedeutendsten Maler aller Zeiten gilt. Der Film beschäftigt sich ausführlich mit Raffaels Leben in Rom und enthält einzigartige Aufnahmen des antiken Rom, das einen so starken Einfluss ausübte; dazu gehören selten zu sehende Impressionen von Neros Goldenem Haus, das Raffael selbst besucht hatte. Raphael war mehr als nur ein Maler, er war einer der außergewöhnlichsten Künstler der Renaissance, wird aber oft missverstanden oder mythologisiert. Diese sensationelle Ausstellung ermöglicht es, zum ersten Mal den wahren Raffael zu erleben.


DOKU:

REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT

So, 17.10., 11:15

Regie: Yulia Lokshina, DE 2020, 96 Min, ab 12

In der westdeutschen Provinz kämpfen osteuropäische Leiharbeiter*innen des größten deutschen Schweineschlacht-betriebs ums Überleben, und Aktivist*innen, die sich für deren Rechte einsetzen, mit den Behörden. Zur gleichen Zeit proben Münchener Gymnasiast*innen das Bertolt-Brecht-Stück "Die Heilige Johanna der Schlachthöfe", das sich schon 1931 mit Marktmacht und Monopolbildung und der Ausbeutung und Aussperrung von Arbeiter*innen beschäftigte - und reflektieren über die deutschen Wirtschaftsstrukturen und ihr Verhältnis dazu.

Verwoben mit den Gedankengängen der Jugendlichen und ihrer Auseinandersetzung mit dem Text in den Proben erzählt der Film in unterschiedlichen Fragmenten über Bedingungen und Facetten von Leiharbeit und Arbeitsmigration in Deutschland. Ein Film über den Zustand der Arbeit und Fragen der Moral, wo offene Landes- und Marktgrenzen für die einen Gefahr und für die anderen Kapital bedeuten.

Ausgezeichnet als Bester Dokumentarfilm, Festival Max-Ophüls-Preis 2020, Saarbrücken.


TITANE

tägl. 21:15 (Mo in OmU)

Regie: Julia Ducournau, FR 2021, 108 Min., ab 16. Mit Agathe Rouselle, Vincent Lindon, Garance Marillier, Lais Salameh u.a., 2. Woche

Ein Junge verschwindet. 10 Jahre später führt ihn eine Serie unaufgeklärter Verbrechen zurück zu seinem Vater. TITANE: Ein Element von größter Widerstandskraft. Unerschütterlich, unzerstörbar, feuerfest.

"Einerseits völlig überraschend, angesichts des Zeitgeists aber auch vollkommen konsequent gewann Julia Ducournaus „Titane“ in diesem Jahr die Goldene Palme. Die wichtigste Trophäe des Weltkinos ging damit an einen Film, der von einer Serienkillerin erzählt, die dank einer Titanplatte im Kopf zu einem Zwischenwesen mutiert und Sex mit Autos hat; ein wilder Genremix, der sich für vielfältige Lesarten anbietet." (programmkino.de)

Julia Ducournaus feministisches Fantasy/Horror-Drama wurde mit der Goldenen Palme bei den Filmfestspielen Cannes 2021 ausgezeichnet.


HELDEN DER WAHRSCHEINLICHKEIT

tägl. 21:05

Regie: Anders Thomas Jensen, DK 2021, 117 Min, ab 16. Mit Mads Mikkelsen, Nikolaj Lie Kaas, Andrea Heick Gadeberg u.a., 3. Woche

Die neue schwarze Komödie des skandinavischen Kultregisseurs Anders Thomas Jensen (ADAMS ÄPFEL, DÄNISCHE DELIKATESSEN).

Trauer-Arbeit ist eine einsame Angelegenheit. Entsprechend möchte der gerade heimgekehrte Offizier Markus (Mads Mikkelsen) einfach seine Ruhe haben. Er will möglichst wenig weinen, sich um seine Teenager-Tochter Mathilde kümmern und den Verlust seiner Frau mit viel Bier herunterspülen.

Doch diese Rechnung hat er ohne die drei Unglücksvögel gemacht, die vor seiner Tür auftauchen. Der Mathematiker Otto, sein nervöser Kollege Lennart und der exzentrische Hacker Emmenthaler sind sichtlich vom Leben gebeutelt. Allerdings haben sie einen Weg gefunden, dem Schicksal das Handwerk zu legen: Sie können rechnen. Und ihren Berechnungen zufolge starb Markus Frau nicht zufällig.

Tatsächlich hat das schräge Trio Indizien, die stutzig machen. Aus zahllosen Details knüpfen sie eine zwingende Beweiskette, an deren Ursprung eine Bande namens Riders of Justice steht. Egal wie unwahrscheinlich ihre Theorie klingt – sie weckt erfolgreich die Rachlust des emotional sonst sparsamen Familienvaters.

"Ein brillant erzählter Rachefilm für den intelligenten Zuschauer, der für jeden etwas bietet." (programmkino.de)

Hier gibt's ein interessantes Interview mit Regisseur Anders Thomas Jensen.


SCHACHNOVELLE

tägl. 18:50, So auch 11:00

Regie: Philipp Stölzl, DE 2020, 112 Min., ab 12. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch, Birgit Minichmayr, Andreas Lust, Samuel Finzi u.a., 4. Woche

"Regisseur Philipp Stölzl macht nach einem zugespitzten Drehbuch von Eldar Grigorian aus Stefan Zweigs bereits 1960 prominent verfilmter "Schachnovelle" ein unglaublich intensives, packendes Kinoerlebnis." (Blickpunkt:Film)

Wien, 1938: Österreich wird von Nazi-Deutschland besetzt. Kurz bevor der Anwalt Josef Bartok (Oliver Masucci) mit seiner Frau Anna (Birgit Minichmayr) in die USA fliehen kann, wird er verhaftet und in das Hotel Metropol, Hauptquartier der Gestapo, gebracht.

Als Vermögensverwalter des Adels soll er dem dortigen Gestapo-Leiter Böhm (Albrecht Schuch) Zugang zu Konten ermöglichen. Da Bartok sich weigert zu kooperieren, kommt er in Isolationshaft. Über Wochen und Monate bleibt Bartok standhaft, verzweifelt jedoch zusehends – bis er durch Zufall an ein Schachbuch gerät.

Die hervorragende Neuverfilmung des Literatur-Klassikers von Stefan Zweig von Philipp Stölzl ("Der Medicus", "Goethe!", "Nordwand").

Jüngst ausgezeichnet mit dem Gilde Filmpreis als bester deutscher Film bei der Filmkunstmesse Leipzig!


BEKENNTNISSE DES HOCHSTAPLERS FELIX KRULL

tägl. 14:15 (außer Fr)

Regie: Detlev Buck, DE 2021, 114 Min., ab 12. Mit Jannis Niewöhner, David Kross, Liv Lisa Fries, Joachim Król, Martin Wuttke, Desirée Nosbusch, Anette Frier, Charly Hübner, Dominique Horwitz, Maria Furtwängler, Katja Flint u.a., 7. Woche

Felix Krull (Jannis Niewöhner), ein attraktiver junger Mann aus gutbürgerlichem Haus, hat seine Verwandlungskünste und Rollenspiele seit frühestem Kindesalter perfektioniert. Als sich ihm nach einigen Schicksalsschlägen die Möglichkeit eröffnet, als Liftboy in einem Pariser Luxushotel zu arbeiten, zögert er nicht lange, sein altes Leben hinter sich zu lassen.

Dort im Hotel passt sich Felix allen Gegebenheiten gekonnt an und steigt rasch zum Oberkellner auf, wobei er vor allem die weiblichen Gäste um den Verstand bringt. Bei einem Zusammentreffen mit dem jungen, unglücklich verliebten Marquis Louis de Venosta (David Kross) kommen die beiden auf die Idee, ihre Identitäten zu tauschen, um dem Marquis ein Zusammenleben mit der temperamentvollen und freizügigen Zaza (Liv Lisa Fries) zu ermöglichen.

Dies bedeutet für Felix zwar, seine große Liebe Zaza an einen anderen Mann zu verlieren, jedoch ist sein unstillbarer Drang nach Veränderung und gesellschaftlichem Aufstieg größer. Die Fähigkeit, die Menschen zu bezaubern und zu betrügen, führt ihn schließlich bis an den Königshof von Lissabon, wo er sein Meisterstück als Hochstapler abliefern kann.

Detlev Bucks Verfilmung des Romans von Thomas Mann nach einem Drehbuch von Daniel Kehlmann ist großartig gelungen: Sie ist spritzig, gewitzt, opulent inszeniert und elegant gefilmt. 


THE FATHER

tägl. 16:45

Regie: Florian Zeller, GB/FR 2020, 98 Min., ab 6. Mit Anthony Hopkins, Olivia Colman, Rufus Sewell, Imogen Poots, Mark Gatiss u.a., 8. Woche

Anne (Olivia Colman) ist in großer Sorge um ihren Vater Anthony (Anthony Hopkins). Als lebenserfahrener, stolzer Mann, lehnt er trotz seines hohen Alters jede Unterstützung durch eine Pflegekraft ab und weigert sich standhaft, seine komfortable Londoner Wohnung zu verlassen. Obwohl ihn sein Gedächtnis immer häufiger im Stich lässt, ist er davon überzeugt, auch weiterhin allein zurechtzukommen.

Doch als Anne ihm plötzlich eröffnet, dass sie zu ihrem neuen Freund nach Paris ziehen wird, ist er verwirrt. Wer ist dann dieser Fremde in seinem Wohnzimmer, der vorgibt, seit über zehn Jahren mit Anne verheiratet zu sein? Und warum behauptet dieser Mann, dass Anthony als Gast in ihrer Wohnung lebt und gar nicht in seinem eigenen Apartment?

Anthony versucht, die sich permanent verändernden Umstände zu begreifen und beginnt mehr und mehr zu zweifeln: an seinen Liebsten, an seinem Verstand und schließlich auch seiner eigenen Wahrnehmung.

Die Oscar®-Preisträger Anthony Hopkins (DAS SCHWEIGERN DER LÄMMER, NIXON, DIE ZWEI PÄPSTE) und Olivia Colman (THE FAVOURITE, THE CROWN) zeigen in Florian Zellers meisterhaft inszeniertem Regiedebüt THE FATHER ein Schauspiel von beeindruckender Echtheit, das den Zuschauer unvermittelt in das Leben mit Demenz versetzt.


DER RAUSCH

tägl. 14:30

Regie: Thomas Vinterberg, DK 2020, 117 Min., ab 12. Mit Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsen, Magnus Millang, Lars Ranthe u.a., 13. Woche

Früher war Martin (Mads Mikkelsen) Lehrer aus Leidenschaft – heute sind nicht nur die Schüler von seinem fehlenden Enthusiasmus gelangweilt, auch in Martins Ehe ist die Luft raus. Seinen drei Freunden, die am selben Gymnasium unterrichten, geht es nicht viel besser.

Bei einer angeheiterten Geburtstagsrunde diskutieren sie die Theorie eines norwegischen Philosophen, nach der ein Mensch nur mit einem erhöhten Alkoholgehalt im Blut zu Bestleistungen fähig ist. Solch eine gewagte These muss überprüft werden. Die vier beschließen, den Selbsttest zu machen und während der Arbeit einen konstanten Pegel zu halten. Soll nicht sogar Churchill den Zweiten Weltkrieg in einem Alkoholrausch gewonnen haben?

Mit neuem Antrieb stürzen sie sich in ihr geheimes Experiment. Die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten...

DER RAUSCH erhielt 4 Auszeichnungen beim Europäischen Filmpreis (Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch und Bester Hauptdarsteller)

Und einen Oscar als Bester internationaler Film!

Vorschau

Ab 21. Oktober: THE FRENCH DISPATCH

Der neue Film von Wes Anderson!

THE FRENCH DISPATCH erweckt eine Sammlung von Geschichten aus der letzten Ausgabe einer amerikanischen Zeitschrift zum Leben, welche in einer fiktiven französischen Stadt im 20. Jahrhundert erscheint.

Zahlreiche Stars und hochkarätige Charakterdarsteller versammeln sich zu einem beeindruckenden Ensemble: Benicio del Toro, Adrien Brody, Tilda Swinton, Léa Seydoux, Frances McDormand, Timothée Chalamet, Lyna Khoudri, Jeffrey Wright, Mathieu Amalric, Stephen Park, Bill Murray und Owen Wilson.

Anlässlich des Todes ihres vielgeliebten, aus Kansas gebürtigen Verlegers Arthur Howitzer Jr. versammeln sich die Mitarbeiter von "The French Dispatch", eines weit verbreiteten amerikanischen Magazins mit Sitz in der französischen Stadt Ennui-sur-Blasé, um einen Nachruf zu verfassen.

So entstehen vier, von den Erinnerungen an Howitzer geprägte Geschichten: ein Reisebericht aus den verrufensten Ecken der Stadt selbst, von dem radelnden Reporter; "Das Beton-Meisterwerk" über einen geistesgestörten, kriminellen Maler, seine Gefängniswärterin und Muse, und seine raffgierigen Kunsthändler; "Korrekturen eines Manifests", eine Chronik von Liebe und Tod auf den Barrikaden, auf dem Höhepunkt der Studentenrevolte; sowie "Das private Speisezimmer des Polizeichefs", eine fesselnde Geschichte über Drogen, Kidnapping und gehobene Küche.


SOUND ON SCREEN:

FREAKSCENE - THE STORY OF DINOSAUR JR.

Do, 21.10., 19:00

Regie: Philipp Reichenheim, DE/US 2020, 82 Min., Ab 6, engl. OmU

Der Film ist eine Hommage an DINOSAUR JR., eine der einflussreichsten Bands der amerikanischen Ostküste, die wie keine andere die Rockszene – darunter Nirvana und Sonic Youth – in den neunziger Jahren inspirierte. Ihr Stil und ihr unverkennbarer Sound, der später als „Grunge“ bezeichnet wurde, legten den Grundstein der gesamten „Slacker" Kultur der Generation X.

Das ist auch die Geschichte des wortkargen und exzentrischen Gitarristen und Bandleaders J Mascis, des Bassisten Lou Barlow und des Drummers Murph – einer Band, die irrwitzigerweise nicht miteinander redet. Kommunikation findet ausschließlich über die Musik statt. Philipp Reichenheim gelingt es dennoch, die verschlossenen und scheuen Ikonen zum Sprechen zu bringen, dank eines tiefen gegenseitigen Vertrauens und seiner besonderen Beziehung zum Bandleader, der seit 2004 sein Schwager ist.

Eine emotionale, tragisch-komische und mitunter laute Achterbahnfahrt der dysfunktionalen Familie Dinosaur Jr.

Durch mehrere Dekaden gewährt der Film seltene Einblicke in den verrückten Bandalltag und durchleuchtet das Innenleben einer Kultband von ihren Anfängen in den 1980er und 1990er-Jahren bis heute.

Anschließend: Aftershowparty im Café Riptide (Ölschlägern 14):

"Dinosaur JR waren schon in den 90er Jahren stilprägend und essentiell für den US Underground dem sie entstammen. Wir holen diese Zeit heute Abend ins Riptide zurück und lassen den Abend am Plattenteller ausklingen: Freut Euch auf Bands wie PIXIES, LEMONHEADS, GUIDED BY VOICES, PAVEMENT, SONIC YOUTH, FLAMING LIPS und und und..."

In Kooperation mit Café Riptide und Braunschweig International Film Festival.


DOK am Montag:

WOMAN - 2000 Frauen. 50 Länder. 1 Stimme.

Mo, 25.10., 19:00

WOMAN zeigt Frauen auf der ganzen Welt mit heldenhaftem Einsatz in ihrem täglichen Leben. Der Film gibt Frauen eine Stimme und zollt ihnen Tribut, ihren Erfahrungen, ihren Kämpfen und ihren Siegen. WOMAN ist ein weltweites Projekt, das 2000 Frauen in 50 verschiedenen Ländern zu Wort kommen lässt. 

All die Ungerechtigkeiten, denen sie ausgesetzt sind, werden ans Licht gebracht. Was WOMAN aber am meisten unterstreicht, ist ihre Stärke und ihre Fähigkeit, die Welt trotz aller Schwierigkeiten zu verändern. WOMAN liefert dabei ein umfassendes Bild davon, was es bedeutet, in der heutigen Welt eine Frau zu sein.

In Kooperation mit dem Gleichstellungsreferat der Stadt Braunschweig.


EXTRA:

DIETER KOSSLICK: "IMMER AUF DEM TEPPICH BLEIBEN."

Lesung - Di, 26.10., 19:00

Ob er eine Großbaustelle zum Stillstand bringen musste, damit die Rolling Stones schlafen konnten, Clint Eastwood und Martin Scorsese überredete, nach Berlin zu kommen, nach Nordkorea oder in den Palast des größten Bollywoodstars reiste oder Meryl Streep in der Not einen Blumenstrauß von der Tankstelle kaufte – Dieter  Kosslick hat als Chef der Berlinale viel erlebt.

Wichtiger aber als Stars und Glamour war ihm stets der Anspruch, Filme zu zeigen, die die Kraft haben, die Gesellschaft zu verändern. Seine Mottos lauteten schon kurz nach der Jahrtausendwende »accept diversity« und »towards tolerance«. Die Berlinale wurde zum ersten CO2-zertifizierten Filmfestival der Welt; Engagement für Gerechtigkeit und Menschenwürde prägten den Charakter des Festivals.

Doch mit Corona ist auch das Kino in eine schwere Krise gestürzt, die mit dem Aufkommen der Streamingdienste existenziell geworden ist. Dieter Kosslick gibt in diesem persönlichen und anekdotenreichen Buch Auskunft, wie Kino in Zukunft funktionieren muss und warum gerade auch die Filmbranche dringend lernen muss, nachhaltiger zu produzieren.

Dieter Kosslick ruft dazu auf, das Kino zu retten – und beschreibt, wie das gelingen kann. Er schildert  seine Liebe zum Film, seine abenteuerlichen Erlebnisse als Chef der Berlinale und warum er überzeugt ist, dass Filme die Welt verändern können.

In Kooperation mit dem Braunschweig International Film Festival.

Eintritt zur Lesung: 8,50 €.

Anschließend - passend zum Start des neuen Wes-Anderson-Films THE FRENCH DISPATCH - die  Filmvorführung von GRAND BUDAPEST HOTEL (Wes Anderson, 2014), den Dieter Kosslick 2014 als Weltpremiere auf die Berlinale holte: 8,50 €

Lesung + Film im Double-Feature: 15,00 €

(Foto Dieter Kosslick: ©Ulrich Weichert, Berlinale)


EXTRA: GRAND BUDAPEST HOTEL

Di, 26.10., 21:00

Wes Andersons Meisterwerk GRAND BUDAPEST HOTEL erzählt die Abenteuer von Gustave H. (Ralph Fiennes), dem legendären Hotelconcierge eines berühmten europäischen Hotels in der Zeit zwischen den Weltkriegen - und seinem Protegé, dem Hotelpagen Zero Moustafa (Tony Revolori). Die beiden werden enge Freunde, nachdem sie in den Diebstahl und die Rettung eines wertvollen Renaissance-Gemäldes sowie in die Schlacht um ein riesiges Familienvermögen verwickelt werden.

Es geht aber auch um eine verzweifelte Verfolgungsjagd auf Motorrädern, Zügen, Schlitten und Skiern sowie eine überaus rührende und nicht weniger große Liebe. All das passiert auf einem Kontinent, der sich plötzlich und dramatisch verändert...

GRAND BUDAPEST HOTEL war der Eröffnungsfilm der 64. Berlinale (2014) unter der Festivalleitung von Dieter Kosslick.


Ab 28. Oktover: ONLINE FÜR ANFÄNGER

Marie muss seit der Trennung vom Ehemann ihr Mobiliar im Internet verkaufen, um über die Runden zu kommen. Zu allem finanziellen Übel fürchtet sie um den Respekt ihres jugendlichen Sohnes, sollte ein peinliches Sextape von ihr online gehen. Bertrands Tochter wurde Opfer von Cyber-Mobbing, während er selbst sich in die Stimme einer Callcenter-Agentin am anderen Ende der Welt verliebt hat und ihr kein noch so beklopptes Angebot ablehnen kann.

Und schließlich Christine, die sich über schlechte Internet-Bewertungen wundert, die sie trotz aller Anstrengungen als Uber-Fahrerin mit ihrem Kleinwagen bekommt und ihr dadurch die erneute Arbeitslosigkeit droht.

Die drei Nachbarn haben die Fremdbestimmung durch die Übermacht der sozialen Medien und Techgiganten satt und sagen Silicon Valley den Kampf an!

Herrlich komisch und mit ein großen Portion Menschlichkeit nehmen Benoît Delépine und Gustave Kervern („Mammuth“, „Der Tag wird kommen“) in ihrer Gesellschaftssatire ONLINE FÜR ANFÄNGER die Absurditäten und Stolperfallen des digitalen Alltags zwischen künstlicher Intelligenz, Fake-Bewertungen und den überteuerten Kosten sogenannter Gratis-Hotlines aufs Korn.

Silberner Bär bei der Berlinale 2020!


SOUND ON PAPER - Lesung im Kinobristro „ABSPANN“

Do, 28.10., 19 Uhr, Eintritt 7 €

AXEL KLINGENBERG: „VORGEZOGENER NACHLASS“

Axel Klingenbergs „Vorgezogener Nachlass“ ist eine über viele Jahre entstandene Liebes­erklärung an die Dichtung und an die Wahrheit, an die Welt und an das Dasein. Der Sammelband enthält meist komische, manchmal aber auch melancholische Gedichte über das Leben und das Lesen, über die Liebe und das Reisen sowie über das Schreiben und Sich-Treiben-Lassen.

Axel Klingenberg lebt als freier Schriftsteller, reisender Reporter und Literaturdienstleister in Braunschweig. Er ist Mitglied der lautesten Leseshow Deutschlands („Read em All“ – Die Heavy Metal-Lesung) und schreibt als reisender Reporter Bücher über die großartigsten Landschaften (Harz) und Städte (Amsterdam, Braunschweig) der Welt sowie über Musik (Punk) und Fußball (Eintracht Braunschweig).

Moderation: Frank Schäfer

Mit Unterstützung des Raabe-Haus:Literaturzentrums der Stadt Braunschweig.

 

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Mehr Infos zur Veranstaltungsreihe gibt es hier.

(Foto: ©Harald Duin)


HALLOWEEN SPECIAL: VICIOUS FUN

Sa., 30.10., 23:30

Regie: Cody Calahan, CA 2020, 103 Min., ab 18, OmU. Mit Evan Marsh, Amber Goldfarb, Ari Millen u.a.

Horrormagazinschreiberling Joel gerät nach einer durchzechten Nacht in eine Selbshilfegruppe für Serienmörder. Jetzt heiß es: Bloß nicht auffallen!

1983, das Internet ist noch lange nicht erfunden und von einer Pandemie spricht auch noch keiner. Das heißt: Interessengruppen müssen sich tatsächlich noch persönlich zusammenfinden. Meistens freiwillig. Ab und an kann es aber auch mal geschehen, dass man sich versehentlich in einem Raum mit Menschen wiederfindet, mit denen man dann doch nicht so ganz auf einer Wellenlänge ist. Der Horrorfilmjournalist Joel (Evan Marsh) will eigentlich nur der Affäre seiner insgeheim verehrten Mitbewohnerin nachspüren, findet sich aber nach einer durchzechten Nacht plötzlich in einer Selbsthilfegruppe wieder. Was an sich schlimmstenfalls unangenehm wäre, entpuppt sich jedoch als ziemlich bedrohliche Situation. Tatsächlich ist Joel in einer Gruppe von Serienkillern gelandet, die nicht nur Redebedarf zu haben scheinen.

"Ultra brutal, urkomisch und einer der unterhaltsamsten Horrorfilme der letzten Jahre!" (scary-movies.de)


DOK am Montag:

OTTOLENGHI UND DIE VERSUCHUNGEN VON VERSAILLES

Mo, 1.11., 19:00

Seine Koch- und Süßspeisenbücher werden weltweit millionenfach verkauft (alleine im deutschsprachigen Bereich 1,5 Millionen verkaufte Exemplare), er betreibt in London sechs erfolgreiche Restaurants, die Presse bezeichnet seine Bücher als "Bibel" und ihn als "Guru" der kulinarischen Kunst: Yotam Ottolenghi ist der Star schlechthin in der Szene. Für eine Ausstellung zu Versailles im berühmten Metropolitan Museum of Art in New York bekommt Ottolenghi den Auftrag, ein extravagantes Dessert-Buffet ganz im Sinne des Mottos zu kreieren – der Film begleitet ihn und sein Team auf dem spannenden und teils holprigen Weg zum Ziel.

Zusammen mit fünf Spitzenkonditoren macht es sich Ottolenghi nicht nur zur Aufgabe, Kuchen und andere Süßspeisen inspiriert vom französischen Schloss Versailles zu zaubern, sondern auch durch die Kreationen ein Verständnis für die Geschichte und Kunst zu schaffen. Eine Orgie des Backens, ein Fest für die Augen!



Ab 8. November: RISIKEN & NEBENWIRKUNGEN

Kathrin (Inka Friedrich) braucht eine neue Niere. Ihr Mann Arnold (Samuel Finzi) könnte ihr seine spenden. Doch ganz so eilig hat er es nicht, seiner Frau mit dem lebenswichtigen Organ selbstlos zur Seite zu stehen. Der gemeinsame Freund Götz (Thomas Mraz) stellt sich hingegen ohne zu Zögern als Spender zur Verfügung. Das wiederum missfällt seiner Frau Diana (Pia Hierzegger).

Zwei potenzielle Spendernieren als Zerreißprobe für zwei Ehen und die Freundschaft zwischen vier Menschen. Ein Film über den Blick auf alles, was selbstverständlich scheint. Und darüber, wie sehr man sich täuschen kann. Eine Komödie über existenzielle Liebe, die nicht an die Nieren, sondern direkt ans Herz geht.

Michael Kreihsl hat bereits mit “Die Wunderübung” ein erfolgreiches Theaterstück publikumswirksam verfilmt. Erneut beweist er nun sein Gespür für die gelungene Leinwand-Adaption eines Bühnenhits.


Ab 11. November: LIEBER THOMAS

Die DDR ist noch jung, aber Thomas Brasch (Albrecht Schuch) passt schon nicht mehr rein. Es ist vor allem sein Vater Horst (Jörg Schüttauf), der den neuen deutschen Staat mit aufbauen will. Doch Thomas, der älteste Sohn, will lieber Schriftsteller werden. Thomas ist ein Träumer, ein Besessener und ein Rebell. Schon sein erstes Stück wird verboten und bald fliegt er auch von der Filmhochschule.

Als 1968 die sowjetischen Panzer durch Prag rollen, protestiert Brasch mit seiner Freundin Sanda (Ioana Jacob) und anderen Studenten mit einer Flugblattaktion in den Straßen Berlins – und rennt vor die Wand. Sein eigener Vater verrät ihn und Thomas Brasch kommt ins Gefängnis. Auf Bewährung entlassen, arbeitet Brasch in einer Fabrik und schreibt über die Liebe, die Revolte und den Tod. Aber mit einem wie ihm kann man in der DDR nichts anfangen.

Ohne Aussicht, gehört zu werden, verlässt Thomas mit der Frau, die er liebt (Jella Haase), die Heimat. Im Westen wird er anfangs bejubelt, dreht mehrere Kinofilme, wird zweimal nach Cannes eingeladen. Doch Brasch lässt sich nicht vereinnahmen. Auch nach dem Mauerfall, zurück in Ost-Berlin, ist er weit davon entfernt, Ruhe zu geben.


DOK am Montag: GLEIS 11

Mo, 15.11., 19:00

Eine Hommage an die erste Generation der Gastarbeiter*innen und ihren unerzählten Geschichten.

Regisseur Çağdaş Eren Yüksel nimmt uns in Gleis 11 mit auf die Suche nach seinem Großvater und eine Reise durch die Republik – und die Zeit. Unerzählte Geschichten einer Generation, die längst ein Teil Deutschlands ist und deutsche Geschichte mitgeschrieben hat. Ein Portrait aus sechs Perspektiven über die ersten Jahre in einer neuen Heimat, über Einsamkeit, Hoffnungen, Träume und Ängste. Çağdaş wollte seinen Großvater – und sollte eine ganze Generation kennenlernen.

Zu Gast: Regisseur Çağdaş Yüksel.


CINEMATHEK:

FIRST COW

Mi, 17.11.

Regie: Kelly Reichardt, US 2019, 122 min. Mit: John Magaro, Orion Lee, Toby Jones u.a.

Oregon Territory, etwa 1820: Auf der Suche nach der besseren Zukunft gestrandet in einer behelfsmäßigen Ansiedlung lernen Cookie und KingLu einander kennen; und als die erste Milchkuh im Landstrich eintrifft, starten sie ein kleines, heimliches Unternehmen. Eine Frontier-Geschichte über Schmalzgebäck. Ein Western, der ohne die hohlen Gesten des Heldischen auskommt, seinen Helden dafür aber die Sehnsucht gönnt, die Fähigkeit zur Freundschaft und das Talent der Rede. Der Beginn dieses zärtlichen Films liefert seinem Ende die Erklärung - ein dramaturgischer Kunstgriff von verblüffender Schönheit und zugleich Beweis für Reichardts Meisterschaft in der Ökonomie des Erzählens. (Viennale, Alexandra Seitz)

"Ein Meisterwerk." (The New York Times)

In Kooperation mit daumenkino.


Ab 18. November: GROSSE FREIHEIT

Im repressiven Nachkriegsdeutschland wird Hans (Franz Rogowski) wegen seiner Homosexualität immer wieder eingesperrt.

Der berüchtigte Paragraph 175 macht all seine Hoffnungen auf ein Leben in Freiheit zunichte. Im Gefängnis trifft er auf Viktor (Georg Friedrich), einen verurteilten Mörder.

Aus gegenseitiger Abscheu entsteht ausgerechnet mit ihm über die Jahre eine Liebe.


DOK am Montag:

HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE

Mo, 22.11., 19:00

HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE porträtiert die Beziehung zwischen einem Lehrer und den Schuler*innen der 6. Jahrgangsstufe. In einnehmender Offenheit begegnet Herr Bachmann den Kindern mit ihren unterschiedlichen sozialen und kulturellen Erfahrungen und schafft damit einen Raum des Vertrauens. Musik ist hier eine allgegenwärtige Sprache, die sich wie selbstverständlich um den zu absolvierenden Unterrichtsstoff legt. Anhand der sozialen Beziehungen in der Klasse erzählt der Film ganz beiläufig von den Strukturen einer kleinen, westdeutschen Industriestadt, deren Geschichte bis zuruck in die NS-Zeit von Migration geprägt ist.


Ab 25. November: HOUSE OF GUCCI

Meisterregisseur Ridley Scott präsentiert mit HOUSE OF GUCCI ein Kinoerlebnis der besonderen Art: eine hochkarätige Starbesetzung, ein auf wahren Ereignissen beruhendes Drama des ikonischen Modeimperiums und einen fesselnden Thriller über Familiengeheimnisse, Verrat und einen schockierenden Mord.

Beginnend im Jahr 1970 folgt der Film den düsteren Geheimnissen und tödlichen Intrigen hinter den glamourösen Kulissen der berühmten Modedynastie. Im Mittelpunkt steht die vielschichtige Patrizia Reggiani (Lady Gaga), die Maurizio Gucci (Adam Driver) heiratet, einen der Erben des ikonischen Modehauses. Immer wieder konkurriert sie mit den Schlüsselfiguren des Familienunternehmens um Kontrolle und Macht, unter anderem mit ihrem Ehemann, dessen geschäftstüchtigem Onkel Aldo (Al Pacino), seinem risikofreudigen Cousin Paolo (Jared Leto) sowie seinem traditionsbewussten Vater Rodolfo (Jeremy Irons).

Ridley Scott ("Der Marsianer – Rettet Mark Watney", "Gladiator", "Blade Runner", "Alien") hat HOUSE OF GUCCI so opulenten wie fesselnd inszeniert und entführt das Publikum in die gleichzeitig strahlende und doch abgründig düstere Modewelt der 70er-, 80er- und 90er-Jahre. Die Marke ist weltbekannt – die Geschichte dahinter noch nicht.


SOUND ON SCREEN:

PAOLO CONTE - VIA CON ME

Do, 25.11., 19:00

Regie: Giorgio Verdelli, IT 2020, 100 Min, o. A.

Die New York Times vergleicht ihn mit Tom Waits und Randy Newman: Seit Jahrzehnten gehört der italienische Liedermacher Paolo Conte zu einem der erfolgreichsten und innovativsten Musiker weltweit.

In seiner Musikdokumentation PAOLO CONTE - VIA CON ME nimmt der italienische Regisseur Giorgio Verdelli die Zuschauer mit auf eine Reise, die sie von den Ursprüngen des künstlerischen Schaffens dieses einzigartigen Liedermachers auf die großen internationalen Konzertbühnen führt. In Paolo Contes Atelier in Asti gelingen dem Regisseur intime Interviewmomente mit dem medienscheuen Sänger und Songwriter, die durch umfangreiches Konzert-Archivmaterial und Interviews mit berühmten Weggefährten wie Jane Birkin, Roberto Benigni oder Isabella Rossellini angereichert werden.

PAOLO CONTE - VIA CON ME ist das Porträt eines leidenschaftlichen Künstlers, der in seinen Liedern Emotionen, Perfektion und Grandezza zu einem stimmungsvollen musikalischen Gesamterlebnis verwebt.

Anschließend: Aftershowparty im Café Riptide (Ölschlägern 14).

In Kooperation mit Café Riptide und Braunschweig International Film Festival.


DOK am Montag: GARAGENVOLK

Mo, 29.11., 19:00

Im unwirtlichen russischen Norden, zwischen Schnee und Beton, erstrecken sich bis ins Unendliche reichende Garagenfelder. Hinter rostigen Toren verbergen sich die geheimen Refugien des russischen Mannes: Projektionsflächen großer Träume, kleine Paradiese.

Im post-sowjetischen Russland gibt es ein Phänomen abseits von Eisfischen, Matrjoschkas und Wodka: Die Garagensiedlung. Von außen unwirtliche Blechhütten bieten sie einer Vielzahl von Russen – vorwiegend Männern ein Refugium. Nach eigenem Gusto und abseits aller Regeln, mit Erfindungskraft und Zähigkeit entstehen auf wenigen Quadratmeter alternative Lebensräume. Schrottsammler Ilja nutzt die Garage als Produktionsstätte, Roman für seine Wachtelzucht, Pavel schnitzt kunstfertig Heiligenfiguren und Viktor hat die seine in jahrzehntelanger Arbeit um vier unterirdische Stockwerke ergänzt. Hier gibt es alles, und alles scheint möglich.

Die Garagen sind Ausdruck eines Rückzugs ins Private, eine Flucht vor dem Alltag. Hinter dem Polarkreis, in einer rauen Gegend, in der ein Bergbaukonzern der einzige Arbeitgeber ist, bleibt die Garage die letzte Möglichkeit zur Selbstverwirklichung – und kommt so viel fältig daher, wie die Träume ihrer Besitzer.

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