Universum Newsletter | 07.06.2021

Neu: SOUND ON SCREEN SPECIAL: TINA

Tina Turner war einer der großen Superstars des 20. Jahrhunderts. Der für die diesjährige Berlinale ausgewählte Dokumentarfilm TINA wirft einen Blick in das öffentliche und private Leben der inzwischen 80jährigen Sängerin.

So - Mi 21:15, 16:30

Nur vom 13. - 16. Juni!

Corona-News

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P.S. Wir haben die Regeln nicht gemacht, werden aber für ihre Einhaltung sorgen – im Bemühen, Ihnen den Kinoaufenthalt so sicher und so angenehm wie möglich zu machen!

Unser Programm vom 10.6.-16.6.2021

 

SOUND ON SCREEN SPECIAL:

TINA

So - Mi 21:15, 16:30

Regie: Daniel Lindsay, T. J. Martin, USA 2021, 118 Min.

TINA feiert den Weltstar in allen Facetten und zeichnet ein intimes Porträt einer Frau, die trotz aller Hürden und Notlagen eine einzigartige Karriere gestartet und selbstbestimmt ihre eigene Legende geschaffen hat.

Chronologisch und materialreich erzählt TINA von Turners Anfängen in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri. Damals ging die junge Sängerin immer wieder zu den Auftritten der aufstrebenden R&B-Band von Ike Turner, den "Kings of Rhythm", und löcherte den acht Jahre älteren Ike Turner jedes Jahr, sie wolle für einen Song auf die Bühne kommen – bis der nachgab.

Der Film erzählt von ihren ersten gemeinsamen Aufnahmen 1960, „A Fool in Love“, dem Aufstieg des Duos Ike & Tina, der Gewalterfahrung durch Ike, der Trennung, Tina Turners Neufindung und dem Aufstieg zur Rock-Ikone, die nach ihrem Album „Private Dancer“ von 1984 Stadien in aller Welt füllte und Millionen Alben verkaufte.

Hier geht's zum Trailer.

 

 


 

NOMADLAND

tägl. 21:00 (So + Mo in OmU), 18:30, 16:00, So auch 13:30

Regie: Chloé Zhao, USA 2020, 109 Min., 2. Woche

Darsteller*innen: Frances McDormand, David Strathairn, Gay DeForest, Patricia Grier, Linda May Angela Reyes u.a.

„Das letzte Stückchen Freiheit in Amerika ist ein Parkplatz“ schreibt Jessica Bruder, die Autorin im Vorwort ihrer brillanten Buchvorlage, die jetzt mit der zweifachen Oscar®-Preisträgerin Frances McDormand und David Strathairn fulminant für die große Leinwand verfilmt wurde. NOMADLAND erzählt die Geschichte von Fern (Frances McDormand), die wie viele in den USA nach der großen Rezession 2008 alles verloren hat.

Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch einer Industriestadt im ländlichen Nevada packt Fern ihre Sachen und bricht in ihrem Van auf, ein Leben außerhalb der konventionellen Regeln als moderne Nomadin zu erkunden. Der Film zeigt auch die echten Nomaden Linda May, Swankie und Bob Wells als Ferns Mentoren auf ihrer Erkundung der weiten Landschaften des amerikanischen Westens.

"Menschen, die freiwillig als Nomaden leben, durch die Weiten der USA ziehen und nach Unabhängigkeit und Freiheit suchen, stehen im Mittelpunkt eines herausragenden, poetischen, unprätentiösen Films – und eine wieder mal überragende Frances McDormand." (programmkino.de)

"Die subtile Inszenierung von Ferns Fremdheit in der Welt der Normalos gehört zu den großen Kunststücken dieses Films. Dazu gehören aber auch die spektakulären Landschaftspanoramen, die Kameramann Joshua James Richards im Westen aufgenommen hat, und die im Kontrast stehen zu der Enge in Ferns Van. Gedreht wurde in Nebraska, Kalifornien, South Dakota, Arizona und Nevada, und manchmal ertappt man sich beim Gedanken, ein Siedlertreck könnte aus der Tiefe des Raums auf einen zu kommen. NOMADLAND hat auch etwas von einem Western, wenn auch ohne Colts." (epd-film)

NOMADLAND ist der große Gewinner der Oscars 2021: Bester Film, Beste Regisseurin, Beste Hauptdarstellerin.

Eine Rezension finden Sie hier.


 

ROSAS HOCHZEIT

tägl. 19 Uhr, Do - Sa auch 21:15 und 16:30, So auch 14 Uhr, Sa 21:15 in OmU

Regie: Icíar Bollaín, ES/FR 2020, 99 Min., 2. Woche

Darsteller*innen: Candela Peña, Sergi López, Nathalie Poza, Ramón Barea, Paula Usero u.a.

Kurz vor ihrem 45. Geburtstag beschließt Rosa, dass es Zeit für einen radikalen Wandel in ihrem Leben ist. Immer hat sie für die anderen gelebt, in ihrem Job als Kostümbildnerin bis zum Umfallen gearbeitet, den Vater zum Arzt begleitet, sich um die Kinder ihres Bruders gekümmert. Knall auf Fall verlässt sie Valencia, um sich im alten Schneiderladen ihrer Mutter im kleinen Küstenort Benicassim den Traum vom eigenen Atelier zu erfüllen.

Aber es ist nicht so leicht, das Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Ihr Vater, die Geschwister, ihr Freund und ihre Tochter, alle mit eigenen Plänen und Problemen: Das Handy hört gar nicht mehr auf zu klingeln. Rosa beschließt, ein Zeichen zu setzen: Sie will heiraten. Und diese Hochzeit wird eine ganz besondere sein.

Mit ROSAS HOCHZEIT ist Iciar Bollain (EL OLIVO – DER OLIVENBAUM, YULI) ein Überraschungs-Hit in Spanien gelungen: Eine dramatische Komödie, die Geschichte einer Befreiung, mit einem herausragenden Ensemble, allen voran der umwerfenden Candela Peña – „ein Film in der besten Tradition des spanischen Kinos, unterhaltsam, mediterran, fröhlich.“ (PÚBLICO)

Vorschau

DOK am Montag:

DIE LETZTEN REPORTER

Mo, 21.6., 19:00

Zu Gast: Martin Jasper (Braunschweiger Zeitung), Benjamin Rech (Ostfalia).

DIE LETZTEN REPORTER erzählt die Geschichte von 3 Lokaljournalisten in Norddeutschland. Von Leuten, die für Zeitungen schreiben, deren Leser in der Umgebung leben (Lüneburger Landeszeitung, Schweriner Volkszeitung, Osnabrücker Nachrichten). Einer berichtet über Sport, eine über Soziales, einer über das bunte Leben. Drei sehr unterschiedliche Menschen, die eines verbindet: Dank ihrer persönlichen Eindrücke und Empfindungen liefern sie Informationen aus erster Hand.

Sie schreiben exklusiv für die, die sich und ihre lokalen Belange im weltweiten Netz kaum finden. Doch die Zeiten sind im radikalen Wandel, und das Berufsbild ändert sich. Der rasant wachsende Online-Journalismus stellt die Reporter vor neue Aufgaben – wenn ihr Berufsstand nicht aussterben soll, müssen sie sich neu erfinden.

Jean Boués Dokumentarfilm DIE LETZTEN REPORTER gelangte in die Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis 2021.

Im Anschluss an den Film: Gespräch mit Martin Jasper (BZV - Kulturredaktion) und Benjamin Rech (Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften - Professur für Kommunikationsmanagement)


EXTRA:

KOMM UND SIEH

Di, 22.06., 19:30, 144 Min., OmU/Russisch mit deutschen Untertiteln, FSK: ab 16

Zur Erinnerung an den Überfall Nazideutschlands auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 - vor 80 Jahren. Mit ihm begann ein beispielloser Vernichtungskrieg schrecklichen Ausmaßes und mit Millionen von Toten.

KOMM UND SIEH zeigt die erschütternde Geschichte des Reifungsprozesses eines 12jährigen Jungen vor dem Hintergrund von NS-Greueln in Belorußland 1943.

Florja, noch mehr Kind als Jugendlicher, buddelt am Strand nach alten Gewehren, um endlich Partisan werden zu können. Als er fündig wird, lässt er sich trotz Flehens seiner Mutter rekrutieren und zieht stolz in den Kampf. Der kindliche Traum von Heldentaten und Abenteuer zerplatzt allerdings schon bei der Ankunft im Truppenlager, denn der Kommandant will ihn beim Einsatz nicht dabeihaben. Und so beginnt für ihn auf seinem Rückweg eine Odyssee, die ihn in nur wenigen Tagen mitten in die Hölle des Zweiten Weltkriegs führt.

Elem Klimows letzter Spielfilm aus dem Jahr 1985 gilt vielen als eines der letzten großen Meisterwerke des Sowjetkinos und als einer der besten Antikriegsfilme der Kinogeschichte.

"Es gibt Gräuel, die einen den Verstand verlieren lassen, wenn man sie sieht. Und Filme, die diese Erfahrung nachvollziehen, so wie dieser Sowjetklassiker, den man dringend gesehen haben sollte." (Philipp Stadelmaier, Süddeutsche Zeitung)


Ab 24. Juni: ICH BIN DEIN MENSCH

Alma (Maren Eggert) ist Wissenschaftlerin am berühmten Pergamon-Museum in Berlin. Um an Forschungsgelder für ihre Arbeit zu kommen, lässt sie sich zur Teilnahme an einer außergewöhnlichen Studie überreden.

Drei Wochen lang soll sie mit einem ganz auf ihren Charakter und ihre Bedürfnisse zugeschnittenen humanoiden Roboter zusammenleben, dessen künstliche Intelligenz darauf angelegt ist, der perfekte Lebenspartner für sie zu sein. Alma trifft auf Tom (Dan Stevens), eine hochentwickelte Maschine in Menschengestalt, einzig dafür geschaffen, sie glücklich zu machen….

ICH BIN DEIN MENSCH erzählt von einer Begegnung, die uns in der nahen Zukunft vielleicht erwartet. Es ist eine melancholische Komödie um die Fragen der Liebe, der Sehnsucht und was den Menschen zum Menschen macht.

Ein Film von Schauspielerin und Regisseurin Maria Schrader.

Silberner Bär, Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle, Berlinale 2021.


Ab 24. Juni: VOR MIR DER SÜDEN

Zu Gast: Regisseur Pepe Danquart, So 27.6., 19 Uhr

Im September/ Oktober 2017 reist die Crew um Oscar-Regisseur Pepe Danquart und Kameramann Thomas Schneider sieben Wochen durch Italien, auf den Spuren von Pier Paolo Pasolini, dieses Autors, Dichters, Regisseurs, der schon früh - zärtlich, melancholisch, zornig - vor den Folgen jener Ökonomisierung aller Lebensbereiche warnte, die wir heute erleben.

Pier Paolo Pasolini setzte sich im Juni des Jahres 1959 im Auftrag der Zeitschrift "Successo" in Ventimiglia an der französischen Grenze in seinen Fiat Millecento und fuhr die etwa dreitausend Küstenkilometer Italiens bis hinauf nach Triest. Seine Texte und Bilder über diese Reise sind heute ein eigenwilliges Dokument dieser Zeit zwischen dem Ende der Traditionen und der aufziehenden Globalisierung.

Pepe Danquarts Dokumentarfilm fängt entlang der Route die Bilder und Stimmungen fünfzig Jahre später ein, in einer anderen Wirklichkeit …


Ab 8. Juli: MINARI - WO WIR WURZELN SCHLAGEN

Jacob (Steven Yeun) beschließt, mit seiner koreanisch-amerikanischen Familie aus Los Angeles auf eine kleine Farm in Arkansas zu ziehen. Während er die wilden Ozarks als das gelobte Land ansieht, fühlen sich seine Frau Monica (Yeri Han) und die Kinder David (Alan Kim) und Anne (Noel Kate Cho) fremd in der neuen Heimat.

Das Zusammenleben der Familie wird urplötzlich auf den Kopf gestellt, als die schlaue, schlagfertige und unglaublich liebevolle Großmutter Soonja (Yuh-Jung Youn) ihre Heimat Korea verlässt und zu ihnen in die USA zieht. In ihrem neugierigen, aufmüpfigen Enkelsohn David findet Soonja mit der Zeit einen Verbündeten. Zusammen gelingt es ihnen, das magische Band zwischen den Familienmitgliedern trotz aller Rückschläge und Schwierigkeiten immer wieder neu zu knüpfen und ihnen dadurch den Weg in eine hoffnungsvolle gemeinsame Zukunft zu ebnen.

Chung, der als Sohn südkoreanischer Immigranten in Arkansas aufwuchs, unternimmt mit MINARI einen Streifzug durch zwei Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. In der Hauptrolle seines Films glänzt der „Walking Dead“-Star Steven Yeun, der zuletzt in Lee Chang-dongs Film „Burning“ zu sehen war, als engagierter Familienvater Jacob.

MINARI wurde mit internationalen Filmpreisen überhäuft, unter anderem mit einem Oscar für Yuh-Jung Youn für die beste darstellerische Leistung einer Schauspielerin in einer Nebenrolle.

"MINARI gehört zu jenen Filmen, die ungeheuer bewegen, ohne ins Sentimentale oder Emotionale zu verfallen, so dass man am Ende gar nicht genau sagen kann, weshalb man so ergriffen ist. Aber man möchte unbedingt mehr über das titelgebende Kraut, den »Wasserfenchel« erfahren." (epd film)


Ab 15. Juli: NEBENAN

Daniel ist ein Filmstar. Er hat Erfolg, Geld und eine traumhafte Wohnung in Berlin. Dort lebt er mit seiner Frau, zwei kleinen Söhnen und dem Kindermädchen. Auch der Durchbruch in Hollywood scheint nicht mehr fern: Daniel soll in London für einen amerikanischen Superheldenfilm vorsprechen. Auf dem Weg zum Flughafen macht er in seiner Stammkneipe halt.

Dort ist es vormittags ruhig, dort stören keine Fans, dort will er noch einmal seine Rolle lernen. Doch an der Theke sitzt ein fremder Mann: Bruno verwickelt Daniel in einen Small Talk. Er kennt nicht nur alle Filme des Schauspielers, er kennt sich auch erschreckend gut in Daniels Privatleben aus. Mit jeder Minute dieses seltsamen Gesprächs wächst Daniels Verwunderung. Und seine Angst.

Überragend: Daniel Brühl und Peter Kurth in den Hauptrollen.

Das Regiedebüt von Daniel Brühl, nominiert für den Goldenen Bär, Berlinale 2021!


Ab 22. Juli: DER RAUSCH

Früher war Martin (Mads Mikkelsen) Lehrer aus Leidenschaft – heute sind nicht nur die Schüler von seinem fehlenden Enthusiasmus gelangweilt, auch in Martins Ehe ist die Luft raus. Seinen drei Freunden, die am selben Gymnasium unterrichten, geht es nicht viel besser.

Bei einer angeheiterten Geburtstagsrunde diskutieren sie die Theorie eines norwegischen Philosophen, nach der ein Mensch nur mit einem erhöhten Alkoholgehalt im Blut zu Bestleistungen fähig ist. Solch eine gewagte These muss überprüft werden. Die vier beschließen, den Selbsttest zu machen und während der Arbeit einen konstanten Pegel zu halten. Soll nicht sogar Churchill den Zweiten Weltkrieg in einem Alkoholrausch gewonnen haben?

Mit neuem Antrieb stürzen sie sich in ihr geheimes Experiment. Die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten...

DER RAUSCH ist mit gleich 4 Auszeichnungen der große Gewinner des Europäischen Filmpreises 2021 (Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch und Bester Hauptdarsteller) und erhielt einen Oscar als Bester internationaler Film!


Ab 26. August: THE FATHER

Anne (Olivia Colman) ist in großer Sorge um ihren Vater Anthony (Anthony Hopkins). Als lebenserfahrener, stolzer Mann, lehnt er trotz seines hohen Alters jede Unterstützung durch eine Pflegekraft ab und weigert sich standhaft, seine komfortable Londoner Wohnung zu verlassen. Obwohl ihn sein Gedächtnis immer häufiger im Stich lässt, ist er davon überzeugt, auch weiterhin allein zurechtzukommen.

Doch als Anne ihm plötzlich eröffnet, dass sie zu ihrem neuen Freund nach Paris ziehen wird, ist er verwirrt. Wer ist dann dieser Fremde in seinem Wohnzimmer, der vorgibt, seit über zehn Jahren mit Anne verheiratet zu sein? Und warum behauptet dieser Mann, dass Anthony als Gast in ihrer Wohnung lebt und gar nicht in seinem eigenen Apartment?

Anthony versucht, die sich permanent verändernden Umstände zu begreifen und beginnt mehr und mehr zu zweifeln: an seinen Liebsten, an seinem Verstand und schließlich auch seiner eigenen Wahrnehmung.

Die Oscar®-Preisträger Anthony Hopkins (DAS SCHWEIGERN DER LÄMMER, NIXON, DIE ZWEI PÄPSTE) und Olivia Colman (THE FAVOURITE, THE CROWN) zeigen in Florian Zellers meisterhaft inszeniertem Regiedebüt THE FATHER ein Schauspiel von beeindruckender Echtheit, das den Zuschauer unvermittelt in das Leben mit Demenz versetzt.


Ab 26. August: DER HOCHZEITSSCHNEIDER VON ATHEN

Nikos ist ein Schneider alter Schule, stets stilvoll und nach strenger Etikette gekleidet. Tag für Tag sorgt er dafür, dass seine Schneiderei in der Athener Innenstadt staubkörnchenfrei bleibt. Doch es gibt kaum noch Kunden, die Wert auf eine persönliche Bekanntschaft mit ihrem Schneider legen. Schließlich droht der Bankrott und Nikos muss sich etwas einfallen lassen, wie er mit seinem Handwerk überleben kann.

Mit viel Phantasie baut er sich einen fahrbaren Stand, sichert sich einen guten Platz auf dem Markt und beginnt in der Not sogar, Brautkleider zu nähen – ein sehr einträgliches Geschäft! Denn wie sich herausstellt, ist das griechische Hinterland übersäht mit heiratswilligen Bräuten. Und so schneidert sich Nikos durch das farbenfrohe Reich der prunkvollsten Damenmode. Schon bald ist seine sonst so penibel aufgeräumte Schneiderei vor Tüll, Pailletten, Spitze und Satin nicht wiederzuerkennen.

Die hübsche, aber verheiratete Nachbarin Olga berät ihn mit wachsender Leidenschaft bei der Hochzeitsmode. Nikos und Olga sind geborene Kleidermacher, die für ihr Handwerk leben. Nikos verliebt sich und der verwaiste Salon des introvertierten Herrenschneiders mit all den feinen Stoffen wird zum traumhaften Refugium für zwei, die auch ihre eigene Welt ein wenig schöner machen wollen.

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