Universum Newsletter | 11.02.2020

NEU: WEISSER, WEISSER TAG

tägl. 19:00 (außer Mo + Mi), 16:45

Meteorologische Ereignisse – wunderschön fotografiert von Maria von Hausswolff – spiegeln eindrücklich die seelischen Stürme der Hauptfigur wider. Hlynur Pálmason empfiehlt sich nach seinem preisgekrönten Erstlingsfilm WINTER BROTHERS erneut als visionärer Regisseur aus Island.


SOUND ON SCREEN: CARMINE STREET GUITARS 

Do, 13.2., 19:00

Eine kleine Gitarrenmanufaktur im Herzen von New Yorks Greenwich Village zeigt sich dem fortschreitenden Verdrängungsprozess gegenüber widerständig: Carmine Street Guitars, wo in jeder Hinsicht einzigartige Gitarren hergestellt werden...


DOK am Montag: BUTENLAND

Mo, 17.2., 19:00

Ein Bauernhof, der zu einem Lebenshof wurde: Butenland erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die die Bedürfnisse der Tiere in den Mittelpunkt stellen, fernab von jeglichen wirtschaftlichen Interessen.


CAN´T BE SILENT: BEWEGUNGEN EINES NAHEN BERGS

Mi, 19.2., 19:00

Unweit der steirischen Alpen führt ein selbstgelernter Mechaniker einen Handel mit gebrauchten Autos und Ersatzteilen zwischen Österreich und seiner alten Heimat Nigeria. Ein mysteriöses Versprechen ewiger Ressourcen trifft auf Erinnerungen an eine verloren geglaubte Freundschaft.

Der neue DOK am Montag-Flyer von Januar bis April 2020 zum Download

Hier können Sie sich unseren brandneuen DOK am Montag-Flyer von Januar bis April 2020 herunterladen. 

Abspannen im »abspann«

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»abspann«

Besuchen Sie Braunschweigs einziges Kino-Bistro! Ob vor, nach oder auch ohne Film – im »abspann« bieten wir Raum für Gespräche rund um das Kinoprogramm.

 

Öffnungszeiten:

Mo-Sa ab 18:00 Uhr

So 15:30-20:00 Uhr

 

>>> Speise- und Geträkekarte

Unser Programm vom 13.02.-19.02.2020

Reservierungen für unsere Vorführungen sind telefonisch unter

0531 - 70 22 15 50 täglich 15 Minuten vor dem ersten Vorstellungsbeginn - 21:30 Uhr

oder direkt über unsere Homepage »»»» Programmübersicht möglich.

Kassen-Öffnungszeiten:

Die Kasse öffnet täglich 15 Minuten vor dem ersten Vorstellungsbeginn und schließt um 21:30 Uhr

 

Folgt uns und bleibt auf dem neuesten Stand!

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NEU: WEISSER, WEISSER TAG

tägl. 19:00 (außer Mo + Mi), 16:45

Regie: Hylnur Pálmason, IS/DK/SE 2019, 105 Min., ab 12 J., Bundesstart

Darsteller*innen: Ingvar E. Sigurdsson, Ida Mekkin Hlynsdottir u.a.

Es ist schon einige Zeit her, dass die Frau des ehemaligen Polizisten Ingimundur (Ingvar E. Sigurdsson) auf den nebelig Straßen Islands vom Weg abgekommen und tödlich verunglückt ist. Doch die Trauer wiegt schwer auf der Seele des Mannes, der sich immer mehr in die Einsamkeit zurückzieht, ein Haus renoviert, dessen weiter Blick über das endlose Meer reine Melancholie ist.

Allein seine Enkelin Salka (Ida Mekkin Hlynsdottir) macht Ingimundur Freude, um ihre Eltern zu entlasten, kümmert er sich um das Kind, fährt sie zur Schule, erzählt ihr Geschichten. Doch auch Salka bekommt bald zu spüren, dass ihr Großvater sich verändert, denn ein Verdacht nagt an ihm: Seine verstorbene Frau könnte ihn betrogen haben...Großartiges Kino aus Island.

Ausgezeichnet als bester Spielfilm, Nordische Filmtage Lübeck 2019.


SOUND ON SCREEN: CARMINE STREET GUITARS 

Do, 13.2., 19:00

Regie: Ron Mann, Kanada 2018, 80 Min., OmU

Eine kleine Gitarrenmanufaktur im Herzen von New Yorks Greenwich Village zeigt sich dem fortschreitenden Verdrängungsprozess gegenüber widerständig: Carmine Street Guitars, wo in jeder Hinsicht einzigartige Gitarren hergestellt werden. Ein guter Grund für viele Musiker, Rick Kellys Laden zu besuchen, wo jedes Instrument seine eigene New Yorker Story erzählt. Mit: Jim Jarmusch, Bill Frisell, Marc Ribot, Charlie Sexton und Musikern der Patti Smith Band, The Roots, Wilco, The Sadies, The Kills uva.

Anschließend Gitarren-Ausstellung und Konzert im Café Riptide

In Kooperation mit Bassarts Guitars!


DOK am Montag: BUTENLAND

Mo, 17.2., 19:00

Regie: Marc Pierschel, D 2019, 82 Min., o.A.

Ein Bauernhof, der zu einem Lebenshof wurde - Der ehemalige Milchbauer Jan Gerdes und die Tierschutzaktivistin Karin Mück haben mit ihrem Projekt Hof Butenland einen Ort geschaffen, an dem es keine Nutztiere mehr gibt: Ein friedliches Miteinander, das fast schon utopisch erscheint.

Butenland erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die die Bedürfnisse der Tiere in den Mittelpunkt stellen, fernab von jeglichen wirtschaftlichen Interessen. Filmemacher Marc Pierschel hat die beiden auf Hof Butenland über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren mit der Kamera begleitet. Das intime Porträt hält Momente des Glücks und der Trauer fest, hinterfragt den gegenwärtigen Status von Nutztieren in unserer Gesellschaft und lässt jeden berührt zurück.

In Kooperation mit Slow Food Braunschweiger Land.

Wiederholung am So, 23.2., 11:15 


CAN'T BE SILENT: BEWEGUNGEN EINES NAHEN BERGS

Mi, 19.2., 19:00

Regie: Sebastian Brameshuber, A 2019, 85 Min.

Ein aufgelassenes Industriegelände unweit einer jahrhundertealten Erzmine in den steirischen Alpen: Hier führt ein selbstgelernter Mechaniker einen Handel mit gebrauchten Autos und Ersatzteile zwischen Österreich und seiner alten Heimat Nigeria. Während er für sich allein und mit wundersamer Gelassenheit sein Tagwerk verrichtet, beginnen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu überlagern. Ein mysteriöses Versprechen ewiger Ressourcen trifft auf Erinnerungen an eine verloren geglaubte Freundschaft.

Ausgezeichnet auf dem Filmfest Hamburg 2019 und der Viennale 2019.

In Kooperation mit der Refugium Flüchtlingshilfe, unterstützt von der Eintracht Braunschweig Stiftung und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz: unsere 3. Staffel der Filmreihe "Can't be silent".


INTRIGE

tägl. 21:05 (außer So), 18:30 (außer Do), 15:45, Mi 18:30 in franz. OmU

Regie: Roman Polanski, FR 2019, 132 Min., ab 12 J., 2. Woche

Darsteller*innen: Jean Dujardin, Louis Garrel, Emmanuelle Seigner u.a.

Am 5. Januar 1895 wird der junge jüdische Offizier Alfred Dreyfus wegen Hochverrats in einer erniedrigenden Zeremonie degradiert und zu lebenslanger Haft auf die Teufelsinsel im Atlantik verbannt. Zeuge dieser Entehrung ist Marie-Georges Picquart, der kurz darauf zum Geheimdienstchef der Abteilung befördert wird, die Dreyfus der angeblichen Spionage überführte.

Anfänglich überzeugt von dessen Schuld, kommen Picquart Zweifel, als weiterhin militärische Geheimnisse an die Deutschen verraten werden. Doch seine Vorgesetzten weisen ihn an, die Sache unter den Tisch fallen zu lassen. Entgegen seines Befehls ermittelt er weiter und gerät in ein gefährliches Labyrinth aus Verrat und Korruption, das nicht nur seine Ehre, sondern auch sein Leben in Gefahr bringt.

Die Verfilmung der berühmt-berüchtigten Dreyfus-Affäre durch Meisterregisseur Roman Polanski, mit Jean Dujardin ("The Artist"), Louis Garrel und Emmanuelle Seigner. Ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury, Venedig 2019.


SORRY WE MISSED YOU

Do - Sa 13:45, So 11:15

Regie: Ken Loach, GB/FR/BE 2018, 102 Min., ab 12 J., 3. Woche

Darsteller*innen: Kris Hitchen, Debbie Honeywood u.a.

Newcastle: Ricky Turner und seine Familie kämpfen gegen die Folgen der Finanzkrise 2008. Die Familie hat Schulden, und als der Vater einen neuen Van bekommt, bietet sich ihnen endlich die Chance, die Misere zu beenden. Er will ein Franchise als selbstständiger Fahrer eines Lieferservices betreiben und hofft, hierdurch ein wenig von seiner Unabhängigkeit zurückzuerlangen.

Doch die Bedingungen in der schönen neuen Arbeitswelt sind gnadenlos. Rickys neuer Job ist härter als gedacht, aber auch die Arbeit seiner Frau Abbie als Krankenschwester ist nicht einfach.

Lange wurde uns erzählt, wenn du hart arbeitest, dann hast du ein gutes Leben, kannst deine Familie versorgen und bist sicher. Aber das hat sich geändert — und das ist kein Scheitern des Kapitalismus, das ist purer Kapitalismus, wie er funktioniert.“ (Ken Loach).

Der neue Film eines der wichtigsten Regisseure unserer Zeit - Ken Loach. Mit einem Drehbuch von Paul Laverty.


VOM GIESSEN DES ZITRONENBAUMS

So 11:00, Mo - Mi 13:45

Regie: Elia Suleiman, FR/DE/CA/TR/AP 2019, 103 Min., o.A., 4. Woche

Darsteller*innen: Elia Suleiman, Tarik Kopti u.a.

Es ist Zeit für ein neues Zuhause, findet Regisseur Elia Suleiman, der sich wie schon oft zuvor als sein eigenes Alter Ego vor die Kamera begibt. Einen Platz fern von Palästina sucht er. Aber was, wenn es nicht wirklich ein Hier und ein Dort gibt? Wenn Palästina überall ist?

Diesen Eindruck hat er zumindest. Denn ob er nun mit einem Taxi durch New York fährt oder in Paris das schöne Leben genießt - seiner Vergangenheit und seinen Erinnerungen kann Elia Suleiman nicht entkommen... Absurdität trifft auf Melancholie, das Gestern auf das Heute - Suleimans poetischer Film untersucht, wie sehr unsere Erfahrungen unsere Wahrnehmungen prägen und wie schwierig es ist, einen Ort namens Heimat zu finden.

Als unbeschwerter Flaneur läuft Suleimann los und erlebt eine Irrfahrt in die absurden Abgründe unserer Zeit. Kaum jemals hat sich die Erschütterung eines Beobachters so leichtfüßig in einer Komödie der Irrungen Ausdruck verschafft. Mit viel Lust an der Komik im Stil von Buster Keaton und Jacques Tati gelingen Elia Suleiman in VOM GIESSEN DES ZITRONENBAUMS grandiose Sketche, die sich zum schrecklich schönen Panorama einer nahenden Apokalypse zusammenfügen.

Ausgezeichnet mit dem Preis der internationalen Filmkritik, Cannes 2019.

Aus der Begründung: "In a subtle, stylistically strong and humorous way, this film tells a story that goes beyond politics, religions, authorities and cultural differences. Even though those differences are observed with a sharp eye for the absurd that slides through hypocrisy and are delivered with great cinematic and often surprising choreographies."


LINDENBERG! MACH DEIN DING!

tägl. 21:10

Regie: Hermine Huntgeburth, D 2019, 135 Min, ab 12 J., 5. Woche

Darsteller*innen: Jan Bülow, Detlev Buck u.a.

Von seiner Kindheit im westfälischen Gronau bis zum ersten, alles entscheidenden Bühnenauftritt in Hamburg 1973; von seinen Anfängen als hochbegabter Jazz-Schlagzeuger und seinem abenteuerlichen Engagement in einer US-amerikanischen Militärbasis in der Libyschen Wüste, über Rückschläge mit seiner ersten LP bis zu seinem Durchbruch mit Songs wie "Mädchen aus Ost-Berlin" oder "Hoch im Norden" und "Andrea Doria":

LINDENBERG! MACH DEIN DING erzählt die Geschichte eines Jungen aus der westfälischen Provinz, der eigentlich nie eine Chance hatte, und sie doch ergriffen hat, um Deutschlands bekanntester Rockstar zu werden - ein Idol in Ost und West.

Udo Lindenberg ist eine Ikone der deutschen Rockmusik. Dies ist der Anfang seiner großartigen Geschichte. Mit Jan Bülow, Julia Jentsch, Charly Hübner, Detlev Buck u.a..


JUDY

So 13:30 

Regie: Rupert Goold, USA 2019, 118 Min., o.A., 7. Woche

Darsteller*innen: Renée Zellweger, Jessie Buckley u.a.

Vor genau 80 Jahren wurde das "kleine Mädchen mit der großen Stimme" als Dorothy in "The Wizard of Oz" zum gefeierten Kinderstar und avancierte zu einer der beliebtesten Bühnen-Ikonen aller Zeiten: Judy Garland, die Grande Dame Hollywoods.

JUDY ist der Blick hinter die Kulissen einer großen Karriere im kompromisslosen Rampenlicht des Showbusiness. Mit einer außergewöhnlichen schauspielerischen Leistung zeichnet Renée Zellweger die Lebensgeschichte Judy Garlands nach und zeigt sie in ihrer gesamten Zerrissenheit - zwischen Stolz und Verletzlichkeit, der Sehnsucht nach Anerkennung und überbordender Lebensfreude.

Mit vielen ihrer beliebtesten Songs ist JUDY eine Liebeserklärung und tiefe Verneigung vor einer einzigartigen Frau, die bis heute mit ihrer Stimme mitten ins Herz trifft und die Menschen träumen lässt von einer Welt jenseits des Regenbogens.

Für ihre Darstellung wurde Renée Zellweger soeben mit einem Golden Globe ausgezeichnet.


PARASITE

tägl. 14:00, So 21:05

Regie: Regie: Bong Joon Ho, KOR 2018, 133 Min., ab 16 J., 18. Woche!

Darsteller*innen: Song Kang Ho, Choi Woo Shik u.a.

Ausgezeichnet als "Bester Film", für "Beste Regie", "Bestes Originaldrehbuch" bei den Academy Awards 2020!

Familie Kim ist ganz unten angekommen: Sie hausen in einem Keller und sind sich für keinen Aushilfsjob zu schade. Erst als der Jüngste eine Anstellung als Nachhilfelehrer in der Villa der Familie Park antritt, steigen die Kims ein ins Karussell der Klassenkämpfe. Mit findigen Tricksereien gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten der Familie Park nach und nach loszuwerden. Doch dann löst ein unerwarteter Zwischenfall eine Kette von Ereignissen aus.

Weitere Preise:

Gewinner der Goldenen Palme von Cannes 2019.

Gewinner des Golden Globe 2020 in der Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Film".


Kurzfilm der Woche

FRAGMENTS

Regie: Art Collective NEOZOON, D 2019, 5:26 Min.

Konsumgüter als quasireligiöse Kultobjekte, der Kapitalismus als oberflächliche, bedeutungslose Religion. Ihre Anhänger: Entwurzelte Fragmente ihrer selbst?

Demnächst im Universum

Ab 20. Februar: EIN VERBORGENES LEBEN

EIN VERBORGENES LEBEN erzählt die Geschichte eines weithin unbekannten Helden. Der österreichische Bauer Franz Jägerstätter weigert sich standhaft, für die Wehrmacht zu kämpfen. Selbst im Angesicht der drohenden Hinrichtung bleibt er bis zuletzt davon überzeugt, seinem Gewissen folgen zu müssen. Getragen wird er von seinem tiefen Glauben und der unerschütterlichen Liebe zu seiner Frau Fani und den drei Kindern.

August Diehl und Valerie Pachner verkörpern Franz Jägerstätter und seine Frau Fani emotional aufwühlend, mit sensibler Präsenz und leidenschaftlicher Hingabe. Kameramann Jörg Widmer schuf dazu Bilder von poetischer Eleganz. Terrence Malicks unerschöpfliches Interesse am inneren Kampf seiner Hauptfigur macht EIN VERBORGENES LEBEN zu einem allegorischen Widerstandsdrama über Mut und den Kampf gegen das Böse.

Der neue Film von Meisterregisseur Terrence Malick ("Tree of Live", "Der schmale Grat", "Badlands" etc.).


DOK am Montag: EXHIBITION ON SCREEN - LUCIAN FREUD: A SELF PORTRAIT

Mo, 24.2., 19:00

Zum ersten Mal in der Geschichte vereint die Royal Academy of Arts in London, in Zusammenarbeit mit dem Museum of Fine Arts in Boston, Lucian Freuds Selbstporträts. Die Ausstellung zeigt mehr als 50 Gemälde, Drucke und Zeichnungen, in denen der moderne Meister der britischen Kunst sein unerschütterliches Auge fest auf sich gerichtet hat.

Als einer der berühmtesten Maler unserer Zeit ist Lucian Freud auch einer der wenigen Künstler des 20. Jahrhunderts, die sich so konsequent ausdrücken. Über fast sieben Jahrzehnte hinweg geben seine Selbstporträts einen faszinierenden Einblick in seine Psyche und seine Entwicklung als Maler, angefangen von seinem frühesten Porträt aus dem Jahr 1939 bis zum letzten, das 64 Jahre später ausgeführt wurde.

Zusammen betrachtet sind seine Porträts eine vertiefende Untersuchung der Dynamik des Alterns und des Prozesses der Selbstdarstellung. Für Lucian Freud war der Akt des "Schauens" alles. Dieser Film handelt über ihn,dem Fortschritt der Zeit und dem intensiven Kampf eines Mannes Kunst herzustellen.

Wiederholung am So, 1.3., 11:15


Der kurze Mittwoch: OSCAR® SHORTS 2020 – LIVE ACTION

Mi, 26.2., 19:00

Das Kurzfilmprogramm von SHORTS ATTACK im Februar 2020 mit den Nominierten in der Kategorie "Bester Kurzfilm: Live Action" bei den OSCARS® 2020!

5 Filme in 103 Minuten.

Ausführliche Infos zum Programm gibt's hier.


Ab 27. Februar: RUSSLAND VON OBEN

Elf Zeitzonen – ein Land – ein Film: RUSSLAND VON OBEN zeigt menschenleere Landschaften und Millionenmetropolen, wilde Tiere, Wüsten, Wälder und Wasserfälle, begleitet die legendäre Transsibirische Eisenbahn von den Sümpfen Sibiriens über Nowosibirsk bis nach Wladiwostok, gewährt einen einzigartigen Blick auf den Baikalsee und das Wolgadelta, größtes Flussdelta Europas und Zuhause zahlreicher Vogelarten.

Nach dem Kino- und TV-Erfolg von DEUTSCHLAND VON OBEN (2012) hat nun das preisgekrönte Dokumentarfilmer-Paar Petra Höfer und Freddie Röckenhaus sein Team erneut mit Luftbild-Spezialkameras filmen lassen. Nun können sich Kinobesucher*innen von spektakulären Aufnahmen in den Bann ziehen lassen, u.a. von den Gipfeln des Kaukasus mit seinen 22 Gletschern, der Halbinsel Kamtschatka mit ihren 160 Vulkanen und unberührter Wildnis sowie von der Polarinsel Wrangel, auf der so viele Eisbären und Walrosse geboren werden wie nirgendwo sonst.


EXTRA: ABSOLUTE GIGANTEN

Sa, 29.02., 16:30

Hamburg, drei Freunde, eine letzte gemeinsame Nacht…

Seit Jahren sind sie unzertrennlich, der nachdenkliche Floyd (FRANK GIERING), der großmäulige und doch so verletzliche Ricco (FLORIAN LUKAS) und der gutmütige Walter (ANTOINE MONOT JR.). Aus heiterem Himmel lässt Floyd die Bombe platzen: Er hat auf einem Kreuzer angeheuert, bricht schon am nächsten Tag nach Singapur auf. Nur eine Nacht trennt die Drei vom unwiderruflichen Abschied. Eine letzte Nacht, die toll werden soll, etwas ganz Besonderes, groß, unvergesslich.

So ziehen Floyd, Ricco und Walter durch Kneipen, Bars und Clubs, quatschen, bauen Scheiße, träumen und lachen, immer auf der Suche… zum letzten Mal gemeinsam. Und landen bei einem Kickerspiel, in dem es auf einmal um Alles oder Nichts geht…

1. Wunschfilm der Filmreihe "10 Braunschweiger*innen, 10 Filme, 10 Monate", anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Universum Filmtheaters.

Gerrit Dolle und Anja Kniess stellen ihren Lieblingsfilm persönlich vor. Der Vorverkauf läuft!


EXTRA: ANDERS ESSEN - DAS EXPERIMENT

So, 1.3., 11:00

Unsere Art zu essen belastet das Klima. Doch wie groß ist die CO²-Last tatsächlich? Und stimmt die Behauptung, dass unsere Rinder eigentlich auf den Feldern der Sojabauern in Brasilien stehen? Lässt sich daran etwas ändern? Drei Familien wagen sich in den Selbstversuch. Sie beginnen, regional einzukaufen und entdecken das Kochen neu. Das Ergebnis überrascht. Anders essen verändert tatsächlich unseren Landverbrauch und die CO2-Last.

Ein Experiment, das Mut macht. Ein Film, der zeigt, wie es gehen könnte.

In Kooperation mit Slow Food Braunschweiger Land.


DOK am Montag: ARCHITEKTUR DER UNENDLICHKEIT

Mo, 02.03., 19:00

„Der Raum, der in unserer Vorstellung existiert, gibt uns viel Freiheit. Weil wir ihn immer wieder neu erschaffen.“ (Cristina Iglesias)

Gewisse Räume besitzen eine Aura, eine Energie, welche die beschreibbare Sinneswahrnehmung übersteigt. In seinem neuen Dokumentarfilm "Architektur der Unendlichkeit" geht Christoph Schaub diesem Gefühl von Transzendenz nach und erforscht die emotionale Wirkung von Räumen durch die Begegnungen mit den Architekten und Künstlern Peter Zumthor, Cristina Iglesias, Jojo Mayer, Alvaro Siza Vieira, Peter Märkli und James Turrell.

Nach Erfolgsfilmen wie «Bird’s Nest – Herzog & de Meuron in China» und «Die Reisen des Santiago Calatrava» beweist der Schweizer Regisseur erneut sein Können im dokumentarischen Erkunden architektonischer Ausdrucksformen. So rückt Schaub in seinem neuen Wurf Schnittpunkte zwischen Proportion und Licht ins Zentrum und fühlt mit dem Besuch sakraler Bauten dem Verhältnis von Natur und Existenz nach. «Architektur der Unendlichkeit» ist eine Reise an Orte, an denen die eigene (Un-)Endlichkeit fühlbar wird.

In Kooperation mit dem Architekten- und Ingenieurverein Braunschweig e.V. (AIV).

Wiederholung: So, 08.03., 19:00


Ab 5. März: LA VÉRITÉ - LEBEN UND LÜGEN LASSEN

Die französische Filmdiva Fabienne (Catherine Deneuve) mimt in ihren Memoiren vortrefflich die Rolle der hingebungsvollen, liebenden Mutter. Ihre Tochter Lumir (Juliette Binoche) hingegen hat ganz andere Erinnerungen an die Kindheit mit einer Frau, die sich stets im Licht der Öffentlichkeit sonnte.

Als die Drehbuchautorin mit Ehemann Hank (Ethan Hawke) und dem gemeinsamen Kind aus New York nach Paris zurückkehrt, versucht sie, ihre Mutter mit den verdrehten Wahrheiten in deren Autobiographie zu konfrontieren.

Ein emotionales Familiendrama mit feinem Humor - der neue Film von Hirokazu Koreeda (SHOPLIFTERS - FAMILIENBANDE).


MUSEUM MEETS MOVIE: DAS GROSSE MUSEUM

Mo, 09.03., 19:00

Der humorvolle Kinodokumentarfilm DAS GROSSE MUSEUM portraitiert eines der bedeutendsten Museen der Welt: das Kunsthistorische Museum in Wien (KHM). Der Film unternimmt eine ausgedehnte Reise hinter die Kulissen dieser faszinierenden Institution und zeigt anhand des vielfältigen Museumsalltags und einer Fülle von charismatischen Protagonisten die einzigartige Welt des KHM: von den Restaurierungswerkstätten bis zum Marketing oder dem Besucherdienst.

Eine Filmreihe in Kooperation mit dem Herzog Anton Ulrich-Museum.

Anlässlich der Filmvorführung können für den jeweils darauffolgenden Sonntag Karten für eine exklusive Führung durch die Ausstellung „Brueghel. Ein Meisterwerk restauriert“ im Herzog Anton Ulrich Museum erworben werden.


Ab 12. März: DIE PERFEKTE KANDIDATIN

Maryam ist eine Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muss sie sich jeden Tag aufs Neue den Respekt der Mitarbeiter und der Patienten erkämpfen. Wütend macht Maryam vor allem der Zustand der Straße vor der Klinik. Weil die Stadt die Zufahrt nicht asphaltiert, bleiben die Patienten regelmäßig im Schlamm stecken. Maryam will Veränderung und bewirbt sich um eine bessere Stelle in Dubai.

Doch wegen einer Formalität, und weil sie keine männliche Begleitung hat, lässt man sie nicht reisen. Maryam sucht Hilfe bei einem entfernten Cousin. Doch der Zufall will es, dass der als Beamter nur Kandidaten für die anberaumte Wahl des Stadtrats empfängt. Vor allem aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand zur Kandidatin. Erst später wird ihr klar, welche Chance zwischen der bürokratischen Willkür lauert: als Stadträtin könnte sie die Asphaltierung der Klinik-Zufahrt selbst in die Hand nehmen.

Maryam und ihre beiden Schwestern treten eine Kampagne los, die nicht zu übersehen ist. An jeder Ecke lauern Restriktionen für Frauen; trotzdem wird Maryams Stimme lauter, ihre Auftritte mutiger, ihre Forderungen radikaler. Die junge Ärztin, die vom lang erkämpften Recht auf ein eigenes Auto wie selbstverständlich Gebrauch macht, besteht nun auch auf die Straße, auf der sie fahren kann.

Die Regisseurin Haifaa al Mansour („Das Mädchen Wadjda“) erzählt in DIE PERFEKTE KANDIDATIN mit viel Weitsicht und Feingefühl, wie eine minimale gesellschaftliche Öffnung der Klaviatur bürokratischer Willkür völlig neue Töne entlockt. Ihre Signatur ist ein weiblicher Blick, der seine Perspektive immer mitzudenken versteht, eine Film gewordene Verneigung vor der Unbezähmbarkeit weiblicher Souveränität. So entsteht das so beflügelnde wie scharfsichtig nachgezeichnete Porträt einer Emanzipation, das zeigt, wie zutiefst überwältigend Kino sein kann.


EXTRA: SPITZBERGEN - AUF EXPEDITION IN DER ARKTIS

So, 15.3., 19:00

Im arktischen Sommer planen die beiden Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg die Umrundung Spitzbergens mit einem alten, zum Expeditionsschiff ausgebauten Fischkutter.

Sie dokumentieren ihre Reise mit zwei Kameras und entdecken eine einzigartige Welt aus Eis, Schnee und Gletschern, die durch den Klimawandel bedroht ist wie nie zuvor.

In Anwesenheit der Regisseure.

Der Vorverkauf läuft!


DOK am Montag: LOVEMOBIL

Mo, 16.3., 19:00

In Anwesenheit der Regisseurin Elke Lehrenkrauss!

Wer hat sie nicht schon gesehen, die Wohnmobile, die an den Seiten der B4 nach Gifhorn oder an Autobahnrasthöfen stehen? Dekoriert mit roten Herzen und kleinen Lampen stehen sie am Rande von Äckern und Wäldern. Minibordelle. In ihnen sitzen die Prostituierten – meist aus Osteuropa oder Afrika – und warten auf ihre Freier.

Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in das Leben dieser Frauen. Was bringt sie zu diesem Job? Was sind ihre Träume und Hoffnungen? Wie verbringen sie ihre Zeit des Wartens? Regisseurin Lehrenkrauss arbeitete drei Jahre an diesem Film, erlangte das Vertrauen ihrer Protagonistinnen und zeigt deren Welt. Völlig wertungsfrei gibt sie uns so einen Einblick in einen Mikrokosmos am Rande der Gesellschaft.

Wiederholung: So, 22.3., 11:15


Ab 19. März: DER FALL RICHARD JEWELL

„Da ist eine Bombe im Centennial Park. Sie haben 30 Minuten.“

Die Welt erfährt zum ersten Mal von dem Wachmann Richard Jewell, der berichtet, die Zündvorrichtung während des Bombenanschlags 1996 in Atlanta gefunden zu haben – seine Schilderung macht ihn zum Helden, denn sein schnelles Handeln hat unzählige Leben gerettet.

Aber nur wenige Tage später nimmt sein Leben eine komplette Wendung: Der Möchtegern-Gesetzeshüter wird zum Hauptverdächtigen des FBI, gleichermaßen diffamiert durch die Presse und die Öffentlichkeit. Unerschütterlich an seiner Unschuld festhaltend, sucht Jewell Hilfe bei dem unabhängigen Anti-Establishment-Anwalt Watson Bryant (Sam Rockwell).

Der neue Film von Clint Eastwood - mit Sam Rockwell, Kathy Bates, Josh Hamm, Olivia Wilde und Paul Walter Hauser.


SOUND ON SCREEN: MYSTIFY - MICHAEL HUTCHENCE

Do, 19.03., 19:00

Er war einer der größten Popstars der 80er und 90er Jahre: Michael Hutchence, Frontmann und Songschreiber der australischen Rockband INXS, dem mit Songs wie "Never Tear Us Apart" und "Mystify" Welthits gelangen. Sein ausschweifendes Leben beherrschte immer wieder die Schlagzeilen. Und doch kannten nur wenige die wahre Persönlichkeit des Musikers.

Regisseur Richard Lowenstein, über Jahrzehnte mit Hutchence freundschaftlich verbunden, ist es gelungen, einige der wichtigsten Personen in Michael Hutchence' Leben zum ersten Mal für intime, persönliche Interviews vor die Kamera zu holen - u. a. geben Kylie Minogue, Helena Christensen sowie Michaels Geschwister und Bandgenossen Auskunft und teilen ihre Erinnerungen. Zusammen mit zahlreichen, bislang unveröffentlichten Aufnahmen aus diversen Privatarchiven und natürlich Ausschnitten aus Hutchence' Liveauftritten mit INXS ist ein facettenreiches Porträt entstanden, das der Person Michael Hutchence so nahe kommt wie noch kein Film zuvor.


DOK am Montag: AQUARELA

Mo, 23.03., 19:00

AQUARELA nimmt das Publikum mit auf eine ungewöhnliche filmische Reise über die atemberaubende Kraft des wertvollsten Elements der Erde: das Wasser. In poetischen Bildern erzählt der Film von seinem launischen Temperament und verdeutlicht einmal mehr, dass der Mensch – trotz Jahrtausende langer Präsenz – seiner rauen Energie nicht gewachsen ist.

Regisseur Viktor Kossakovsky stellt dem Publikum in brillanter kinematografischer Ästhetik und im seltenen Format von 96 Bildern pro Sekunde die vielfältigen Erscheinungsformen des Wassers vor. Dabei verliert der Film den Menschen und seine ewige Auseinandersetzung mit der ruhelosen Gewalt der Natur nie aus dem Blick. Mit viel Feingefühl und in faszinierenden Aufnahmen fängt AQUARELA Momente größter Schönheit wie auch kraftvoller Zerstörung ein.

Wiederholung So, 29.03., 11:15


EXTRA: ABGEFÄRBT - Ein Dokumentarfilm über Kultur und Stadtentwicklung am Beispiel des Stadtteils Freiimfelde in Halle

Do, 19.03., 19:00

Verlassen, vernachlässigt und vergessen. Das Hallenser Freiimfelde war noch bis vor wenigen Jahren der Stadtteil in Deutschland mit dem Größen Leerstand. Mittlerweile ist der Stadtteil zum Experimentierfeld neuer Ansätze in der Stadtentwicklung geworden. ABGEFÄRBT lässt involvierte Akteure zu Wort kommen und fragt nach Möglichkeiten und Grenzen von Bürgerbeteiligung angesichts der aktuellen Debatten um Zwischennutzung, Sanierung und Aufwertung innerstädtischer Wohn- und Lebensräume.

Kultur ist das neu entdeckte Instrument, um Stadtentwicklungsprozesse positiv umzusetzen. Stichworte sind Zwischenraumnutzung, Leerstandsmanagement und Kreativviertel.

Im Anschluss an den Film sollen Vertreter*innen der Stadt und der Kulturschaffenden Beispiele für Braunschweig vorstellen und Stellung zum Film nehmen.

Eine Veranstaltung des Braunschweig International Film Festival im Rahmen von "Kultur im Gespräch" - Eine kulturpolitische Veranstaltungsreihe des Kulturforums und des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen.


CAN'T BE SILENT: DASEIN

Mi, 25.03., 19:00

In Anwesenheit von Regisseur Khashayar Mostafavi und Darsteller Hassan Shahbazi!

Ein Autor flieht vor den Kriegswirren in seiner Heimat mit seiner Familie nach Deutschland. Auf der gefährlichen Reise verliert er seine Frau. In einem deutschen Flüchtlingsheim angekommen, muss er durch ein Missverständnis auch noch das Sorgerecht für seine kleine Tochter abgeben, die fortan in einer deutschen Familie lebt.

Dem traumatisierten Mann macht nicht nur die Sprachbarriere und die fremde Kultur zu schaffen, er ist auch gezwungen, das Schreiben aufzugeben und sich als Putzhilfe, Bauarbeiter oder Kellner durchzuschlagen. Obwohl er die deutsche Sprache immer besser beherrscht, gelingt ihm kein echter Kontakt zu seiner Umgebung. Isolation und Depression stürzen ihn in tiefe Verzweiflung – bis er sich auf seine Stärken besinnt und sein Schicksal in die Hand nimmt.

In Kooperation mit der Refugium Flüchtlingshilfe, unterstützt von der Eintracht Braunschweig Stiftung und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz: unsere 3. Staffel der Filmreihe "Can't be silent".


Der kurze Mittwoch: SHORTS ATTACK: GESELLSCHAFTSSPIELE

Mi, 25.03., 19:00

Neben Größenwahn, Gruppendynamik und Arbeitsekstase thematisiert Shorts Attack bei „Gesellschaftsspiele“ im Februar absonderliche Wohnraumsituationen, urbanen Aktionismus, politische Richtungsstreits, Lebensphilosophe und absurde Phänomene zwischen Alltag und Vision. Aus Finnland kommt als Tipp für alle eine außergewöhnliche Lachtherapie.

10 Filme in 90 Minuten.

Ausführliche Infos zum Programm gibt's hier.


Ab 26. März: JEAN SEBERG – AGAINST ALL ENEMIES

Sie war eine Ikone der Nouvelle Vague: Die US-amerikanische Schauspielerin Jean Seberg (KIRSTEN STEWART) sorgte nicht nur durch ihre Rollen in Filmen wie „Außer Atem“, sondern auch durch ihr Engagement für die radikale Bürgerrechtsbewegung der Black Panthers Ende der 1960er Jahre in ihrer Heimat für Aufsehen.

Eine Affäre mit dem schwarzen Aktivisten Hakim Jamal (ANTHONY MACKIE) wird ihr schließlich zum Verhängnis: Sie gerät ins Visier des FBI, das Gegner des politischen Status Quo mit brutalen Methoden unter Druck setzt. Jean ahnt nicht, dass der Überwachungsspezialist Jack Solomon (JACK O’CONNELL) speziell auf sie angesetzt wurde….

Jean-Luc Godards bahnbrechender Film „Außer Atem“ machte Jean Seberg zu einem der Stars des Kinos der Sechzigerjahre. In seinem mitreißenden Biopic JEAN SEBERG – AGAINST ALL ENEMIES wirft der australische Regisseur Benedict Andrews („Una und Ray“) ein Schlaglicht auf die turbulenteste Zeit im Leben von Jean Seberg, als das FBI alles daran setzte, die Existenz einer Schauspielerin, die sich offen zu ihrem politischen Engagement bekannte, zu zerstören.


DOK am Montag: LAND DES HONIGS

Mo, 30.03., 19:00

In einem entlegenen mazedonischen Dorf steigt Hatidze täglich einen Berghang hinauf. Sie macht sich auf den Weg zu ihren zwischen den Felsspalten lebenden Bienenvölkern. Zurück auf ihrem Bauernhof kümmert sich Hatidze um ihre handgemachten Bienenkörbe und ihre bettlägerige Mutter. Gelegentlich fährt sie in die Hauptstadt,um ihren Honig und die Körbe zu verkaufen.

Eines Tages lässt sich eine Nomadenfamilieauf dem Nachbargrundstück nieder, und in Hatidzes beschauliches Bienenkönigreich ziehen schallende Motoren, sieben kreischende Kinder und 150 Kühe ein...

Mit den Mitteln filmischer Poesie stellen die Regisseure die Biene ins Epizentrum eines fundamentalen Widerspruchs unserer Zeit. LAND DES HONIGS spürt den Veränderungennach, die sich in die Beziehung zwischen Mensch und Biene eingeschlichen und damit unser aller Welt für immer verändert haben.

In Kooperation mit Slow Food Braunschweiger Land.

Nominiert für 2 Oscars: „Bester Dokumentarfilm“ und „Bester fremdsprachiger Film“.

Wiederholung: So, 05.04., 11:15.


HAROLD UND MAUDE

Di, 31.3., 19:00

Regie: Hal Ashby, USA 1971, 91 Min., ab 6 J., dt.

Der Film ist Kult, die Story über eines der ungleichsten Filmpaare weltberühmt. Harold und Maude widerlegen alles, was man je über Filmpaare gesehen oder gewusst hat. Bud Cort ist Harold, ein junger, wohlstandsübersättigter Mann mit einer morbiden Faszination für den Tod. Ruth Gordon ist Maude, eine wundervolle alte Exzentrikerin, die allem im Leben etwas Positives abgewinnt und es in vollen Zügen genießt.

Hollywood-Legende Hal Ashby ("Coming Home, Being There", "Das letzte Kommando") führte die Regie nach Colin Higgins´erstem Drehbuch. Cat Stevens komponierte die Musik für diesen liebenswerten Film voll abgründiger Komik, der beweist, dass Liebe keine Grenzen kennt. Ein absoluter Klassiker, den wir mit  einer digitalisierten Kinokopie der Paramount (nicht DVD, nicht Bluray) aufführen!

2. Wunschfilm der Filmreihe "10 Braunschweiger*innen, 10 Filme, 10 Monate", anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Universum Filmtheaters.

Gewonnen hat: Bernd Kakoschke, der den Film persönlich vorstellen wird!


Ab 2. April: UNDINE

Der neue Film von Christian Petzold!

Undine (Paula Beer) lebt in Berlin. Ein kleines Appartment am Alexanderplatz, ein Honorarvertrag als Stadthistorikerin, ein modernes Großstadtleben wie auf Abruf. Als ihr Freund Johannes (Jacob Matschenz) sie verlässt, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Zauber ist zerstört. Wenn ihre Liebe verraten wird, so heißt es in den alten Märchen, muss sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist.

Undine wehrt sich gegen diesen Fluch der zerstörten Liebe. Sie begegnet dem Industrietaucher Christoph (Franz Rogowski) und verliebt sich in ihn. Es ist eine neue, glückliche, ganz andere Liebe, voller Neugier und Vertrauen. Atemlos verfolgt Christoph ihre Vorträge über die auf den Sümpfen gebaute Stadt Berlin, mühelos begleitet Undine ihn bei seinen Tauchgängen in der versunkenen Welt eines Stausees. Doch Christoph spürt, dass sie vor etwas davonläuft. Undine muss sich dem Fluch stellen. Diese Liebe will sie nicht verlieren.


DOK am Montag: EXHIBITION ON SCREEN: EASTER IN ART

Mo, 06.04., 19:00

Die Geschichte des Todes von Jesus Christus und seiner Auferstehung ist ein wichtiger Bestandteil der westlichen Kultur der letzten 2000 Jahre. Vom Triumphalen bis zum Grausamen, vom Himmlischen bis zum Greifbaren – einige der größten Kunstwerke der westlichen Zivilisation konzentrieren sich auf diesen entscheidenden Moment.

Dieser wunderschön gestaltete Film wurde in Jerusalem, USA und in ganz Europa gedreht und untersucht die verschiedenen Arten, wie Künstler die Ostergeschichte im Laufe der Jahrhunderte – von der Zeit der frühen Christen bis zur Gegenwart – dargestellt haben.

Wiederholung: So, 12.04., 11:15


DOK am Montag: BRUDERLIEBE

Mo, 13.04., 19:00

Markus Becker wird von einem Auto erfasst, mitgeschleift, prallt mit dem Hinterkopf auf einen Bordstein und fällt ins Koma. Die Ärzte glauben nicht, dass der 45-Jährige die nächsten fünf bis zehn Tage überleben wird. Der Vater bereitet die Beerdigung vor.

Markus’ Bruder Michael will sich nicht mit diesem Schicksal abfinden und beginnt einen außergewöhnlichen Kampf. Er fährt in die Wohnung des Bruders und versiegelt die Kleidung, die Markus getragen hat, damit der Geruch haften bleibt. Dann geht er zu den Nachbarn und nimmt ihre Stimmen auf. Täglich konfrontiert Michael seinen Bruder mit Dingen, die er kennt. Von Anfang an filmt er mit einer DV-Kamera alles, was zu Markus’ Leben gehört. Er will ihn in seiner Welt halten, sie ihm ans Krankenbett bringen und dokumentiert jeden seiner Entwicklungsschritte. Er will, dass sein Bruder eines Tages wieder ein normales Leben führen kann.

Die dokumentarische, bewegende Langzeitbeobachtung begleitet Michael Becker auf seinem unerschütterlichen und kreativen Weg, seinen Bruder Markus wieder ins Leben zurück zu holen.

Wiederholung: So, 19.04., 11:15


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