Universum Newsletter | 14.01.2020

NEU: LINDENBERG! MACH DEIN DING

tägl. 19:30, 16:45, 14:00 (außer Mo), Fr + Sa auch 22:15

Udo Lindenberg ist eine Ikone der deutschen Rockmusik. Dies ist der Anfang seiner großartigen Geschichte. Mit Jan Bülow, Julia Jentsch, Charly Hübner, Detlev Buck u.a..


SOUND ON SCREEN: MARIANNE & LEONARD: WORDS OF LOVE

Fr, 17.1., 19:00

Die schöne, aber auch tragische Liebesgeschichte zwischen Leonard Cohen und seiner norwegischen Muse Marianne Ihlen. Eine stimmungsvolle Ode an die 60er Jahre und die unsterbliche Musik Leonard Cohens.

Anschließend Konzert im Café Riptide.


DOK am Montag: SWIMMINGPOOL AM GOLAN

Mo, 20.1., 19:00

Die Filmemacherin und Schauspielerin Esther Zimmering, 1977 in der DDR geboren, begibt sich in Berlin und Israel auf die Suche nach ihrer Familie und stößt auf unterschwellige Konflikte und Geheimnisse. 

Die Regisseurin Esther Zimmering ist anwesend!


CINEMATHEK: TERROR NULLIUS

Mi, 22.1., 21:15

Ein subversives Filmvergnügen, eine explosive Mischung aus politischer Satire, ökologischem Horrorfilm, Road Movie und experimentellem Dokumentarfilm. 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit "Cinemathek by Daumenkino" und der HBK.

Abspannen im »abspann«

abspann

»abspann«

Besuchen Sie Braunschweigs einziges Kino-Bistro! Ob vor, nach oder auch ohne Film – im »abspann« bieten wir Raum für Gespräche rund um das Kinoprogramm.

Öffnungszeiten:

Mo-Sa ab 18:00 Uhr

So 15:30-20:00 Uhr

 

Nur für kurze Zeit: PRIMITIVO SALENTO - ein tiefroter, samtiger Wein aus Apulien. - Dazu empfehlen wir eine Portion Oliven mit Ziegenkäse.

>>> Speise- und Geträkekarte

Unser Programm vom 16.01.-22.01.2020

Reservierungen für unsere Vorführungen sind telefonisch unter

0531 - 70 22 15 50 täglich 15 Minuten vor dem ersten Vorstellungsbeginn - 21:30 Uhr

oder direkt über unsere Homepage »»»» Programmübersicht möglich.

Kassen-Öffnungszeiten:

Die Kasse öffnet täglich 15 Minuten vor dem ersten Vorstellungsbeginn und schließt um 21:30 Uhr

 

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NEU: LINDENBERG! MACH DEIN DING!

tägl. 19:30, 16:45, 14:00 (außer Mo), Fr + Sa auch 22:15

Regie: Hermine Huntgeburth, D 2019, 135 Min, ab 12 J., Bundesstart

Darsteller*innen: Jan Bülow, Detlev Buck u.a.

Von seiner Kindheit im westfälischen Gronau bis zum ersten, alles entscheidenden Bühnenauftritt in Hamburg 1973; von seinen Anfängen als hochbegabter Jazz-Schlagzeuger und seinem abenteuerlichen Engagement in einer US-amerikanischen Militärbasis in der Libyschen Wüste, über Rückschläge mit seiner ersten LP bis zu seinem Durchbruch mit Songs wie "Mädchen aus Ost-Berlin" oder "Hoch im Norden" und "Andrea Doria":

LINDENBERG! MACH DEIN DING erzählt die Geschichte eines Jungen aus der westfälischen Provinz, der eigentlich nie eine Chance hatte, und sie doch ergriffen hat, um Deutschlands bekanntester Rockstar zu werden - ein Idol in Ost und West.

Udo Lindenberg ist eine Ikone der deutschen Rockmusik. Dies ist der Anfang seiner großartigen Geschichte. Mit Jan Bülow, Julia Jentsch, Charly Hübner, Detlev Buck u.a..


SOUND ON SCREEN: 

MARIANNE & LEONARD: WORDS OF LOVE

Fr, 17.1., 19:00

Regie: Nick Broomfield, USA 2019, 97 Min., o.A., OmU

Die schöne, aber auch tragische Liebesgeschichte zwischen Leonard Cohen und seiner norwegischen Muse Marianne Ihlen, der Frau hinter dem legendären Song, begann 1960 auf der idyllischen griechischen Insel Hydra.

Mit vielen bisher unveröffentlichten Aufnahmen folgt der Film ihrer Beziehung, bis aus Cohen ein erfolgreicher Musiker wird. Eine stimmungsvolle Ode an die 60er Jahre und die unsterbliche Musik Leonard Cohens.

Anschließend Konzert im Café Riptide.


DOKU: PETER HANDKE - BIN IM WALD. KANN SEIN, DASS ICH MICH VERSPÄTE

So, 19.1., 11:00

Regie: Corinna Belz, D 2016, 90 Min., o.A.

Anläßlich der Verleihung des Literatur-Nobelpreises an Peter Handke.

Viele seiner Buchtitel wurden zu Losungen mehrerer Generationen von Lesern: „Publikumsbeschimpfung“, „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“, „Das Gewicht der Welt“.

In den Sechzigern zeigte Peter Handke als einer der ersten, wie das geht: der Schriftsteller als angry young man und Popstar des Literaturbetriebs, kompromisslos in seiner Sprache und der Vielfalt seines Schreibens, Prosa, Theater, Drehbücher, Gedichte, Essays, Übersetzungen. Kaum war er auf den Bestsellerlisten, kehrte er dem Rummel den Rücken. Er ging auf Reisen, und immer nahm er seine Leser mit in den Rhythmus seiner Sprache, in seine langen, schwingenden Sätze.

Nun lebt und arbeitet er seit vielen Jahren in seinem Haus in einer Pariser Vorstadt, ein stiller, gastlicher, von Leben und Schreiben, Sprachlichem und Nicht-Sprachlichem aufgeladener Ort – „eine Rettung“, wie Handke einmal sagt.

Corinna Belz ("Gerhard Richter Painting") hat einen unwiderstehlichen, klugen, im besten Sinn begeisternden Film geschaffen, der überraschende Einblicke in das Denken, die Arbeit und das Leben des Schriftstellers Peter Handkes eröffnet.

Ein Film über das Schreiben, über die Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihre Verwandlung in Kunst, über die Kunst und Notwendigkeit des Erfindens – und über die die großen, unverzichtbaren Fragen, die uns Peter Handke eindringlich und zuweilen unerwartet liebevoll stellt: "Was ist jetzt? Wie soll man leben?"


DOK am Montag: SWIMMINGPOOL AM GOLAN

Mo, 20.1., 19:00

Regie: Esther Zimmering, D 2018, 88 Min., o.A.

Die Regisseurin Esther Zimmering ist anwesend!

Die Lebenswege der deutsch-jüdischen Familie Zimmering, deren Mitglieder an der Gründung zweier Staaten, der DDR und Israels, entscheidend mitgewirkt haben. Lizzi entkam 1939 knapp dem Holocaust. In England begegnete sie dem FDJ-Mitbegründer Josef Zimmering und heiratete ihn. 1945 kehrten sie zurück nach Ostdeutschland, in die Sowjetische Besatzungszone, und bauten dort die DDR zusammen auf.

Im Gegensatz zu Lizzi gelang ihrer Cousine Lore die Flucht nach Palästina. Dort heiratete sie den Zionisten Max Zimels, der als Gesandter für die Jewish Agency in Berlin noch Tausende von Juden nach Palästina retten konnte. Sie waren Mitbegründer Israels und lebten im Kibbuz Kfar Szold, nahe dem Golan.

Die Filmemacherin und Schauspielerin Esther Zimmering, 1977 in der DDR geboren, begibt sich in Berlin und Israel auf die Suche nach ihrer Familie und stößt auf unterschwellige Konflikte und Geheimnisse. Sowohl auf israelischer als auch auf ostdeutscher Seite tauchen Lücken in den Legenden der Familie auf, für die sich Esther immer intensiver interessiert.

Wiederholung am So, 26.1., 11:00


CINEMATHEK: TERROR NULLIUS

Mi, 22.1., 21:15

Regie: Soda_Jerk, AU 2018, 54 Min., ab 18 J., OV

"Terror Nullius" ist ein subversives Filmvergnügen, eine explosive Mischung aus politischer Satire, ökologischem Horrorfilm, Road Movie und experimentellem Dokumentarfilm. Zusammengesetzt aus Fragmenten der australischen Filmgeschichte ist Terror Nullius ein audiovisuelles Remix und Mashup, in dem nationale Mythologien um- und überschrieben werden.

Dabei treffen Crocodile Dundee und Mad Max auf menschenfressende Schafe, feministische Biker-Gangs und den Babadook, während der umgebaute Schulbus Priscilla auf der Suche nach Gleichgesinnten durch eine post-apokalyptische Wüste reist. "Terror Nullius" entstammt dem Kollektiv "Soda_Jerk" der Geschwister Dan & Dominique Angeloro. Sie eignen sich Filmmaterial nicht nur an, sondern versuchen darüber hinaus die kolonialen, politischen und ökonomischen Abgründe hinter den Bilder zu erkunden und zu unterwandern.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit "Cinemathek by Daumenkino" und der HBK.


QUEEN & SLIM

Do - Sa 21:15, So 11:15, Di 16:20, Mo + Mi 14:00

Regie: Melina Matsoukas, USA 2019, 133 Min., ab 12 J., 2. Woche

Darsteller*innen: Daniel Kaluuya, Jodie Turner-Smith u.a.

Ein erstes Date: Angela (Jodie Turner-Smith) und Ernest (Daniel Kaluuya) sitzen im Diner in Ohio. Essen, erzählen, und dann will er sie nach Hause fahren. Doch ein kleiner, unbedachter Schlenker mit dem Auto setzt Ereignisse in Kraft, die einem weißen Europäer unglaublich erscheinen, für einen schwarzen Amerikaner jedoch allzu real sind: Ein Polizist hält sie an, nicht ganz zu unrecht, aber doch zu aggressiv, die Situation eskaliert, am Ende liegt der Polizist erschossen auf der Erde.

Ob man das Notwehr nennen kann? Mord war es jedenfalls nicht. Und da Angela eine Anwältin ist, die genau weiß, was ihnen, als Schwarzen in Amerika blüht, wenn sie sich der Polizei stellen, gibt es für das unfreiwillige Paar nur eine Möglichkeit: Die Flucht.

Aus einem einfachen Date wird eine aufwühlende Jagd nach Gerechtigkeit. GET OUT-Star Daniel Kaluuya und Leinwandentdeckung Jodie Turner-Smith spielen die Hauptrollen in dem Flucht-Drama in der Tradition von THELMA & LOUISE und BONNIE & CLYDE.

"Es ist noch ein weiter Weg, den wir zurücklegen müssen. Deshalb sind Filme wie QUEEN & SLIM so wichtig, weil sie uns zeigen, dass es möglich ist. Dass es möglich für Frauen ist, ihre Projekte nach ihrer Vision umzusetzen. Dass es möglich für Schwarze ist, ihre Projekte nach ihrer Vision umzusetzen." (Melinda Matsoukas)

Längenzuschlag 0,50€.


JUDY

tägl. 18:45 (außer Fr + Mo), 14:15 (außer So + Mi)

Regie: Rupert Goold, USA 2019, 118 Min., o.A., 3. Woche

Darsteller*innen: Renée Zellweger, Jessie Buckley u.a.

Vor genau 80 Jahren wurde das "kleine Mädchen mit der großen Stimme" als Dorothy in "The Wizard of Oz" zum gefeierten Kinderstar und avancierte zu einer der beliebtesten Bühnen-Ikonen aller Zeiten: Judy Garland, die Grande Dame Hollywoods.

JUDY ist der Blick hinter die Kulissen einer großen Karriere im kompromisslosen Rampenlicht des Showbusiness. Mit einer außergewöhnlichen schauspielerischen Leistung zeichnet Renée Zellweger die Lebensgeschichte Judy Garlands nach und zeigt sie in ihrer gesamten Zerrissenheit - zwischen Stolz und Verletzlichkeit, der Sehnsucht nach Anerkennung und überbordender Lebensfreude.

Mit vielen ihrer beliebtesten Songs ist JUDY eine Liebeserklärung und tiefe Verneigung vor einer einzigartigen Frau, die bis heute mit ihrer Stimme mitten ins Herz trifft und die Menschen träumen lässt von einer Welt jenseits des Regenbogens. Für ihre Darstellung wurde Renée Zellweger soeben mit einem Golden Globe ausgezeichnet.


DER GEHEIME ROMAN DES MONSIEUR PICK

tägl. 16:30 (außer Di)

Regie: Rémi Bezançon, FR 2019, 100 Min., o.A., 4. Woche

Darsteller*innen: Fabrice Luchini, Camille Cottin u.a.

In einer fern liegenden Bibliothek entdeckt eine junge Lektorin ein Buch, das noch nicht veröffentlicht worden ist und sofort zum Bestseller wird. Es stellt sich heraus, dass der Autor des Romans ein Pizzabäcker aus einem bretonischen Dorf ist.

Mit fröhlicher Klugheit erzählt DER GEHEIME ROMAN DES MONSIEUR PICK von der Liebe zu den Büchern, von der Lust am Erzählen und vor allem an der Enthüllung. Mit hinterlistigem Humor verwickelt uns Regisseur Rémi Bezançon in ein abenteuerliches Versteckspiel voller Finten und Überraschungen. Es gelingt eine fesselnde Parodie der Verlagsbranche und ein so unterhaltsamer wie intelligenter Kinospaß.

Der neue Film von Rémi Bezançon ("C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben"), mit Fabrice Luchini und Camille Cottin.


MOTHERLESS BROOKLYN

Di 21:15

Regie: Edward Norton, USA 2019, 145 Min., ab 12 J., 5. Woche

Darstellerinnen: Edward Norton, Alec Baldwin, Willem Dafoe, Bruce Willis u.a.

"Motherless Brooklyn" folgt Lionel Essrog (Edward Norton), einem einsamen Privatdetektiv mit Tourette-Syndrom, bei seinem riskanten Vorhaben, den Mord an seinem Mentor und einzigen Freund Frank Minna (Bruce Willis) aufzuklären. Mit nichts weiter als einigen Hinweisen, aber befeuert von seinem drängenden, obsessiven Verstand, deckt Lionel streng gehütete Geheimnisse auf, die entscheidend für das Schicksal und das Gleichgewicht von New York sind.

Der rätselhafte Mord spült ihn in Gin geschwängerte Jazzklubs in Harlem, in die unnachgiebigen Slums von Brooklyn und schließlich in die vergoldeten Säle der Mächtigen von New York. Um seinen Freund zu ehren, nimmt Lionel den Kampf gegen Gangster, Korruption und den gefährlichsten Mann der Stadt auf - auch um die Frau zu schützen, die seine eigene Rettung sein könnte.

Regie und Drehbuch: Edward Norton.

Längenzuschlag: 1€


DER LEUCHTTURM

Mo 21:15

Regie: Robert Eggers, CAN/USA 2019, 109 Min., ab 16 J., 8. Woche

Darsteller*innen: Robert Pattinson, Willem Dafoe, Valeriia Karaman u.a.

Ein entlegener Leuchtturm-Außenposten an der Küste Neuenglands wird zum Schauplatz eines archaischen Duells zweier dem Wahnsinn nahen Männer. Thomas Wake (Willem Dafoe) und Efraim Winslow (Robert Pattinson) werden in eine marode Leuchtturmanlange auf einer einsamen Insel gesandt, um sie zu warten und in Betrieb zu halten.

Zur Zeit der Jahrhundertwende an der rauen Atlantikküste ist das eine wichtige Aufgabe, die sich mehr und mehr in einen Überlebenskampf verwandelt. Die zwei extrem unterschiedlichen Charaktere prallen ungebremst aufeinander und als ein nicht enden wollender Sturm über sie hinwegzieht, wird aus psychologischen Sticheleien schon bald ein brutaler Nervenkrieg.

Ausgezeichnet mit dem Preis der internationalen Filmkritik, Cannes Filmfestival 2019.


PARASITE

So 21:15

Regie: Regie: Bong Joon Ho, KOR 2018, 133 Min., ab 16 J., 14. Woche

Darsteller*innen: Song Kang Ho, Choi Woo Shik u.a.

Familie Kim ist ganz unten angekommen: Sie hausen in einem Keller und sind sich für keinen Aushilfsjob zu schade. Erst als der Jüngste eine Anstellung als Nachhilfelehrer in der Villa der Familie Park antritt, steigen die Kims ein ins Karussell der Klassenkämpfe. Mit findigen Tricksereien gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten der Familie Park nach und nach loszuwerden. Doch dann löst ein unerwarteter Zwischenfall eine Kette von Ereignissen aus.

Gewinner der Goldenen Palme von Cannes 2019.

Gewinner des Golden Globe 2020 in der Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Film".

Nominiert für den Oscar 2020 als bester nicht-englischsprachiger Film.


SYSTEMSPRENGER

So 14:00

Regie: Nora Fingscheidt, D 2019, 125 Min., ab 12 J., 18. Woche

Darsteller*innen: Helena Zengel, Albrecht Schuch, Lisa Hagmeister u.a.

SYSTEMSPRENGER, das Spielfilmdebüt der Braunschweigerin Nora Fingscheidt, gewann auf der diesjährigen 69. Berlinale den Silbernen Bären (Alfred-Bauer-Preis). Hier geht's zum Interview mit Nora Fingscheidt.


Kurzfilm der Woche

GRUNDIG SUPER STEREO

Regie: Klaus Hammerlindl, Sami Haidar, D 2004, 2:03 Min.

Mein alter Kinder-Kassettenrekorder hat einen Schalter, mit dem man auf Super-Stereo umschalten kann. Eine Klanginstallation der besonderen Art.

Demnächst im Universum

Ab 23. Januar: VOM GIESSEN DES ZITRONENBAUMS

Es ist Zeit für ein neues Zuhause, findet Regisseur Elia Suleiman, der sich wie schon oft zuvor als sein eigenes Alter Ego vor die Kamera begibt. Einen Platz fern von Palästina sucht er. Aber was, wenn es nicht wirklich ein Hier und ein Dort gibt? Wenn Palästina überall ist?

Diesen Eindruck hat er zumindest. Denn ob er nun mit einem Taxi durch New York fährt oder in Paris das schöne Leben genießt - seiner Vergangenheit und seinen Erinnerungen kann Elia Suleiman nicht entkommen... Absurdität trifft auf Melancholie, das Gestern auf das Heute - Suleimans poetischer Film untersucht, wie sehr unsere Erfahrungen unsere Wahrnehmungen prägen und wie schwierig es ist, einen Ort namens Heimat zu finden.

Als unbeschwerter Flaneur läuft Suleimann los und erlebt eine Irrfahrt in die absurden Abgründe unserer Zeit. Kaum jemals hat sich die Erschütterung eines Beobachters so leichtfüßig in einer Komödie der Irrungen Ausdruck verschafft. Mit viel Lust an der Komik im Stil von Buster Keaton und Jacques Tati gelingen Elia Suleiman in VOM GIESSEN DES ZITRONENBAUMS grandiose Sketche, die sich zum schrecklich schönen Panorama einer nahenden Apokalypse zusammenfügen.

Ausgezeichnet mit dem Preis der internationalen Filmkritik, Cannes 2019.

Aus der Begründung: "In a subtle, stylistically strong and humorous way, this film tells a story that goes beyond politics, religions, authorities and cultural differences. Even though those differences are observed with a sharp eye for the absurd that slides through hypocrisy and are delivered with great cinematic and often surprising choreographies."


Ab 23. Januar: DER MARKTGERECHTE MENSCH

Nachdem Leslie Franke und Herdolor Lorenz ("Wer rettet wen?", "Water makes money") sich in „Der marktgerechte Patient“ (2018) kritisch mit dem akuten Zustand unseres Gesundheitssystems auseinandergesetzt haben, erzählt DER MARKTGERECHTE MENSCH anhand einer repräsentativen Auswahl von Fallbeispielen nun von den verheerenden Veränderungen unseres Arbeitsmarkts.

Unsichere und prekäre Beschäftigungsverhältnisse, algorithmus-gesteuerte Arbeitsprozesse und Crowdworking haben unser Leben in den letzten Jahren rasant verändert – und nicht selten zu zerstörten Lebensläufen und psychischen Erkrankungen geführt. Der Film zeigt aber auch Solidarität zwischen jungen Menschen, die für einen Systemwandel eintreten, und stellt Betriebe vor, die nach dem Prinzip des Gemeinwohls wirtschaften.

DER MARKTGERECHTE MENSCH will Mut machen und dazu motivieren, sich zusammenzuschließen und einzumischen. Denn ein anderes, gerechteres Leben ist möglich!


DER KURZE MITTWOCH:

SHORTS ATTACK: FRAUENPOWER

Mi, 29.1., 19:00

Frauen hauen auf den Tisch, sie reflektieren ihre Sexualität, haben Panik vor der Hochzeitsnacht, machen Karriere und jagen im Auto durch die Stadt: Shorts Attack im Januar karikiert das männliche Politikverhalten, feiert den weiblichen Tanz und zeigt, dass Geschlechterfestlegung offen für Befreiung ist. Die 12 Filme voller feministischer Wucht sind auch für Männer ein Genuss!

12 Filme in 85 Minuten.

>>Hier geht's zum kompletten Programm.


Ab 30. Januar: SORRY WE MISSED YOU

Newcastle: Ricky Turner und seine Familie kämpfen gegen die Folgen der Finanzkrise 2008. Die Familie hat Schulden, und als der Vater einen neuen Van bekommt, bietet sich ihnen endlich die Chance, die Misere zu beenden. Er will ein Franchise als selbstständiger Fahrer eines Lieferservices betreiben und hofft, hierdurch ein wenig von seiner Unabhängigkeit zurückzuerlangen.

Doch die Bedingungen in der schönen neuen Arbeitswelt sind gnadenlos. Rickys neuer Job ist härter als gedacht, aber auch die Arbeit seiner Frau Abbie als Krankenschwester ist nicht einfach.

Lange wurde uns erzählt, wenn du hart arbeitest, dann hast du ein gutes Leben, kannst deine Familie versorgen und bist sicher. Aber das hat sich geändert — und das ist kein Scheitern des Kapitalismus, das ist purer Kapitalismus, wie er funktioniert.“ (Ken Loach).

Der neue Film eines der wichtigsten Regisseure unserer Zeit - Ken Loach. Mit einem Drehbuch von Paul Laverty.


DOK am Montag: SPUREN – DIE OPFER DES NSU

Mo, 03.02., 19:00

Zwischen 2000 und 2007 wurden acht Männer mit türkischen Wurzeln, ein griechischstämmiger Mann sowie eine deutsche Polizistin ermordet. Die Ermittlungen wurden aufgrund von Vorurteilen der ermittelnden Behörden zunächst ausschließlich im Umfeld der nicht-deutschen Opfer mit Verdacht auf Drogenhandel und organisierte Kriminalität geführt.

Ein gescheiterter Bankraub führte die Spur schließlich zu der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU). Nach dem Suizid der beiden Haupttäter begann 2013 der Prozess gegen die einzige Überlebende des NSU-Trios, Beate Zschäpe, sowie vier mutmaßliche Helfer und Unterstützer und endete 2018. Die milden Strafen für die Mitangeklagten und die zahlreichen ungeklärten Fragen ließen die Angehörigen der Opfer enttäuscht und desillusioniert zurück. Ihr Glaube an den Rechtsstaat ist grundlegend erschüttert.

SPUREN ist ein vielschichtiger Dokumentarfilm, der das Versagen von Ermittlern und Justiz beleuchtet – und den Angehörigen der Opfer endlich eine Stimme gibt.

Wiederholung: So, 09.03., 11:15


Ab 6. Februar: INTRIGE

Am 5. Januar 1895 wird der junge jüdische Offizier Alfred Dreyfus wegen Hochverrats in einer erniedrigenden Zeremonie degradiert und zu lebenslanger Haft auf die Teufelsinsel im Atlantik verbannt. Zeuge dieser Entehrung ist Marie-Georges Picquart, der kurz darauf zum Geheimdienstchef der Abteilung befördert wird, die Dreyfus der angeblichen Spionage überführte.

Anfänglich überzeugt von dessen Schuld, kommen Picquart Zweifel, als weiterhin militärische Geheimnisse an die Deutschen verraten werden. Doch seine Vorgesetzten weisen ihn an, die Sache unter den Tisch fallen zu lassen. Entgegen seines Befehls ermittelt er weiter und gerät in ein gefährliches Labyrinth aus Verrat und Korruption, das nicht nur seine Ehre, sondern auch sein Leben in Gefahr bringt.

Die Verfilmung der berühmt-berüchtigten Dreyfus-Affäre durch Meisterregisseur Roman Polanski, mit Jean Dujardin, Louis Garrel und Emmanuelle Seigner. Ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury, Venedig 2019.


MUSEUM MEETS MOVIE: BELTRACCHI - DIE KUNST DER FÄLSCHUNG

Mo, 10.2., 19:00

Der höchst amüsante Kino-Dokumentarfilm erzählt von dem größten europäischen Kunstfälscher-Skandal der Nachkriegsgeschichte. Er zeigt den Maler Wolfgang Beltracchi bei dem, was dieser als seinen Beruf verstand, beim Fälschen. Beltracchis Bilder sind keine Kopien, sondern wurden von ihm erfunden und doch eindeutig einem bestimmten Künstler zuzuordnen. Keine Galerie, kein Experte hatte Zweifel an ihrer Authentizität, Beltracchi wurde reich damit. Schließlich beging er den Fehler, der alles auffliegen ließ.

Eine Filmreihe in Kooperation mit dem Herzog-Anton-Ulrich-Museum.

Anlässlich der Filmvorführung können für den jeweils darauffolgenden Sonntag Karten für eine exklusive Führung durch die Ausstellung „Brueghel. Ein Meisterwerk restauriert" im Herzog Anton Ulrich Museum erworben werden.


EXTRA: BROT UND TULPEN

Mi, 12.2., 19:00

Was passiert, wenn eine italienische Hausfrau (Licia Maglietta) an einer Raststätte den Bus mit ihrer Familie und der ganzen Reisegesellschaft verpasst? Wenn sie so ist wie Rosalba, wenn sie beispielsweise schon immer nach Venedig wollte, ändert sie einfach ihre Reiseroute. Per Anhalter gelangt sie in die Stadt ihrer Träume und sucht dort eine Bleibe für die Nacht.

Sie findet den traurigen, romantischen Feingeist und Kellner Fernando (Bruno Ganz), der sie - freundlich, aber in höflicher Distanz - bei sich unterbringt. Am nächsten Tag findet sie sogar einen Job bei einem alten anarchistischen Blumenhändler. Ihr Mann Mimmo tobt am Telefon - doch für Rosalba beginnt ein neues Leben, eine Auszeit, in der ihre Missgeschicke abnehmen und ihr Glück wächst...

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Evangelischen Frauenhilfe - Landesverband Braunschweig e.V.


Ab 13. Februar: WEISSER, WEISSER TAG

Es ist schon einige Zeit her, dass die Frau des ehemaligen Polizisten Ingimundur (Ingvar E. Sigurdsson) auf den nebelig Straßen Islands vom Weg abgekommen und tödlich verunglückt ist. Doch die Trauer wiegt schwer auf der Seele des Mannes, der sich immer mehr in die Einsamkeit zurückzieht, ein Haus renoviert, dessen weiter Blick über das endlose Meer reine Melancholie ist.
 
Allein seine Enkelin Salka (Ida Mekkin Hlynsdottir) macht Ingimundur Freude, um ihre Eltern zu entlasten, kümmert er sich um das Kind, fährt sie zur Schule, erzählt ihr Geschichten. Doch auch Salka bekommt bald zu spüren, dass ihr Großvater sich verändert, denn ein Verdacht nagt an ihm: Seine verstorbene Frau könnte ihn betrogen haben...

Ausgezeichnet als bester Spielfilm, Nordische Filmtage Lübeck 2019.


CARMINE STREET GUITARS 

Do, 13.2., 19:00

Regie: Ron Mann, Kanada 2018, 80 Min.

Eine kleine Gitarrenmanufaktur im Herzen von New Yorks Greenwich Village zeigt sich dem fortschreitenden Verdrängungsprozess gegenüber widerständig: Carmine Street Guitars, wo in jeder Hinsicht einzigartige Gitarren hergestellt werden. Ein guter Grund für viele Musiker, Rick Kellys Laden zu besuchen, wo jedes Instrument seine eigene New Yorker Story erzählt. Mit: Jim Jarmusch, Bill Frisell, Marc Ribot, Charlie Sexton und Musikern der Patti Smith Band, The Roots, Wilco, The Sadies, The Kills uva.

Anschließend Gitarren-Ausstellung und Konzert im Café Riptide

In Kooperation mit Bassarts Guitars!


DOK am Montag: BUTENLAND

Mo, 17.2., 19:00

Ein Bauernhof, der zu einem Lebenshof wurde - Der ehemalige Milchbauer Jan Gerdes und die Tierschutzaktivistin Karin Mück haben mit ihrem Projekt Hof Butenland einen Ort geschaffen, an dem es keine Nutztiere mehr gibt: Ein friedliches Miteinander, das fast schon utopisch erscheint.

Butenland erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die die Bedürfnisse der Tiere in den Mittelpunkt stellen, fernab von jeglichen wirtschaftlichen Interessen. Filmemacher Marc Pierschel hat die beiden auf Hof Butenland über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren mit der Kamera begleitet. Das intime Porträt hält Momente des Glücks und der Trauer fest, hinterfragt den gegenwärtigen Status von Nutztieren in unserer Gesellschaft und lässt jeden berührt zurück.

Wiederholung am So, 23.2., 11:15 


CAN'T BE SILENT: BEWEGUNGEN EINES NAHEN BERGS

Mi, 19.2., 19:00

Ein aufgelassenes Industriegelände unweit einer jahrhundertealten Erzmine in den steirischen Alpen: Hier führt ein selbstgelernter Mechaniker einen Handel mit gebrauchten Autos und Ersatzteile zwischen Österreich und seiner alten Heimat Nigeria. Während er für sich allein und mit wundersamer Gelassenheit sein Tagwerk verrichtet, beginnen sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu überlagern. Ein mysteriöses Versprechen ewiger Ressourcen trifft auf Erinnerungen an eine verloren geglaubte Freundschaft.

Ausgezeichnet auf dem Filmfest Hamburg 2019 und der Viennale 2019.

In Kooperation mit der Refugium Flüchtlingshilfe, unterstützt von der Eintracht Braunschweig Stiftung und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz: unsere 3. Staffel der Filmreihe "Can't be silent".


Ab 20. Februar: EIN VERBORGENES LEBEN

EIN VERBORGENES LEBEN erzählt die Geschichte eines weithin unbekannten Helden. Der österreichische Bauer Franz Jägerstätter weigert sich standhaft, für die Wehrmacht zu kämpfen. Selbst im Angesicht der drohenden Hinrichtung bleibt er bis zuletzt davon überzeugt, seinem Gewissen folgen zu müssen. Getragen wird er von seinem tiefen Glauben und der unerschütterlichen Liebe zu seiner Frau Fani und den drei Kindern.

August Diehl und Valerie Pachner verkörpern Franz Jägerstätter und seine Frau Fani emotional aufwühlend, mit sensibler Präsenz und leidenschaftlicher Hingabe. Kameramann Jörg Widmer schuf dazu Bilder von poetischer Eleganz. Terrence Malicks unerschöpfliches Interesse am inneren Kampf seiner Hauptfigur macht EIN VERBORGENES LEBEN zu einem allegorischen Widerstandsdrama über Mut und den Kampf gegen das Böse.


DOK am Montag: EXHIBITION ON SCREEN - LUCIAN FREUD: A SELF PORTRAIT

Mo, 24.2., 19:00

Zum ersten Mal in der Geschichte vereint die Royal Academy of Arts in London, in Zusammenarbeit mit dem Museum of Fine Arts in Boston, Lucian Freuds Selbstporträts. Die Ausstellung zeigt mehr als 50 Gemälde, Drucke und Zeichnungen, in denen der moderne Meister der britischen Kunst sein unerschütterliches Auge fest auf sich gerichtet hat.

Als einer der berühmtesten Maler unserer Zeit ist Lucian Freud auch einer der wenigen Künstler des 20. Jahrhunderts, die sich so konsequent ausdrücken. Über fast sieben Jahrzehnte hinweg geben seine Selbstporträts einen faszinierenden Einblick in seine Psyche und seine Entwicklung als Maler, angefangen von seinem frühesten Porträt aus dem Jahr 1939 bis zum letzten, das 64 Jahre später ausgeführt wurde.

Zusammen betrachtet sind seine Porträts eine vertiefende Untersuchung der Dynamik des Alterns und des Prozesses der Selbstdarstellung. Für Lucian Freud war der Akt des "Schauens" alles. Dieser Film handelt über ihn,dem Fortschritt der Zeit und dem intensiven Kampf eines Mannes Kunst herzustellen.

Wiederholung am So, 1.3., 11:15


EXTRA: ANDERS ESSEN - DAS EXPERIMENT

So, 1.3., 11:00

Unsere Art zu essen belastet das Klima. Doch wie groß ist die CO²-Last tatsächlich? Und stimmt die Behauptung, dass unsere Rinder eigentlich auf den Feldern der Sojabauern in Brasilien stehen? Lässt sich daran etwas ändern? Drei Familien wagen sich in den Selbstversuch. Sie beginnen, regional einzukaufen und entdecken das Kochen neu. Das Ergebnis überrascht. Anders essen verändert tatsächlich unseren Landverbrauch und die CO2-Last.

Ein Experiment, das Mut macht. Ein Film, der zeigt, wie es gehen könnte.


DOK am Montag: ARCHITEKTUR DER UNENDLICHKEIT

Mo, 02.03., 19:00

„Der Raum, der in unserer Vorstellung existiert, gibt uns viel Freiheit. Weil wir ihn immer wieder neu erschaffen.“ (Cristina Iglesias)

Architektur hilft, Endliches vom Unendlichen zu trennen. Gemeinsam mit den Architekten Peter Zumthor, Peter Märkli und Alvaro Siza Vieira, den Kunstschaffenden James Turrell und Cristina Iglesias und dem Schlagzeugvirtuosen Jojo Mayer ergründet Schaub die Magie sakraler Räume, deren Definition hier weit über kirchliche Bauten hinausgeht. Wem gehört Spiritualität? Der Film geht „geistigem Leben“ in Bau- und bildender Kunst, aber auch in der Natur nach und hebt es im wahrsten Sinne über Denkgrenzen hinaus.

Wiederholung: So, 08.03., 19:00


Ab 12. März: DIE PERFEKTE KANDIDATIN

Maryam ist eine Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muss sie sich jeden Tag aufs Neue den Respekt der Mitarbeiter und der Patienten erkämpfen. Wütend macht Maryam vor allem der Zustand der Straße vor der Klinik. Weil die Stadt die Zufahrt nicht asphaltiert, bleiben die Patienten regelmäßig im Schlamm stecken. Maryam will Veränderung und bewirbt sich um eine bessere Stelle in Dubai.

Doch wegen einer Formalität, und weil sie keine männliche Begleitung hat, lässt man sie nicht reisen. Maryam sucht Hilfe bei einem entfernten Cousin. Doch der Zufall will es, dass der als Beamter nur Kandidaten für die anberaumte Wahl des Stadtrats empfängt. Vor allem aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand zur Kandidatin. Erst später wird ihr klar, welche Chance zwischen der bürokratischen Willkür lauert: als Stadträtin könnte sie die Asphaltierung der Klinik-Zufahrt selbst in die Hand nehmen.

Maryam und ihre beiden Schwestern treten eine Kampagne los, die nicht zu übersehen ist. An jeder Ecke lauern Restriktionen für Frauen; trotzdem wird Maryams Stimme lauter, ihre Auftritte mutiger, ihre Forderungen radikaler. Die junge Ärztin, die vom lang erkämpften Recht auf ein eigenes Auto wie selbstverständlich Gebrauch macht, besteht nun auch auf die Straße, auf der sie fahren kann.

Die Regisseurin Haifaa al Mansour („Das Mädchen Wadjda“) erzählt in DIE PERFEKTE KANDIDATIN mit viel Weitsicht und Feingefühl, wie eine minimale gesellschaftliche Öffnung der Klaviatur bürokratischer Willkür völlig neue Töne entlockt. Ihre Signatur ist ein weiblicher Blick, der seine Perspektive immer mitzudenken versteht, eine Film gewordene Verneigung vor der Unbezähmbarkeit weiblicher Souveränität. So entsteht das so beflügelnde wie scharfsichtig nachgezeichnete Porträt einer Emanzipation, das zeigt, wie zutiefst überwältigend Kino sein kann.


EXTRA: SPITZBERGEN - AUF EXPEDITION IN DER ARKTIS

So, 15.3., 19:00

Im arktischen Sommer planen die beiden Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg die Umrundung Spitzbergens mit einem alten, zum Expeditionsschiff ausgebauten Fischkutter.

Sie dokumentieren ihre Reise mit zwei Kameras und entdecken eine einzigartige Welt aus Eis, Schnee und Gletschern, die durch den Klimawandel bedroht ist wie nie zuvor.

In Anwesenheit der Regisseure.

Der Vorverkauf läuft!


EXTRA: HIDDEN FIGURES - UNBEKANNTE HELDINNEN

Di., 17.3., 18:45

HIDDEN FIGURES – UNERKANNTE HELDINNEN ist die bisher noch nicht erzählte, unglaubliche Geschichte von Katherine Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughn (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe). Eine leidenschaftliche Hommage an drei herausragende afroamerikanische Frauen, die zu Beginn der sechziger Jahre bei der NASA arbeiten und an vorderster Front an einem der wichtigsten Ereignisse der jüngeren Zeitgeschichte beteiligt sind.

Die brillanten Mathematikerinnen sind Teil jenes Teams, das dem ersten US- Astronauten John Glenn die Erdumrundung ermöglicht. Eine atemberaubende Leistung, die der amerikanischen Nation neues Selbstbewusstsein gibt, den Wettlauf ins All neu definiert und die Welt aufrüttelt. Dabei kämpft das visionäre Trio um die Überwindung der Geschlechter- und Rassengrenzen und ist eine Inspiration für kommende Generationen, an ihren großen Träumen festzuhalten.

Der Mut machende Film wurde sowohl als Bester Film als auch für das Beste adaptierte Drehbuch nominiert. Octavia Spencer erhielt eine Nominierung für ihre starke und gleichzeitig einfühlsame Darstellung der Dorothy Vaughan als Beste Nebendarstellerin. In der gleichen Kategorie gewann sie den Oscar® bereits 2012 für Ihre beeindruckende schauspielerische Leistung im Film THE HELP.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem 8. März-Bündnis Braunschweig.


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