Universum Newsletter | 17.09.2019

10 BRAUNSCHWEIGER*INNEN, 10 FILME, 10 MONATE

Am 9.9.2019 feierte das Universum Filmtheater seinen 10. Geburtstag, und dazu verschenken wir das Kino 10 Monate lang 10mal an 10 Braunschweiger*innen!

Wie funktionierts? Mehr Infos gibt's hier.


NEU: SYSTEMSPRENGER

tägl. 18:45, 16:15, 14:15, Do-Sa+Mo auch 21:15

„Der Film ist das Wunder dieser Berlinale" (DIE WELT)

Das Spielfilmdebüt der Braunschweigerin Nora Fingscheidt geht als deutscher Beitrag ins Oscar®-Rennen 2020 in der Kategorie „International Feature Film“.


DOK AM MONTAG: SUNSET OVER HOLLYWOOD

Mo, 23.9., 19:00

"Uli Gaulkes ruhiger Film vereint die Goldenen Zeiten Hollywoods mit den schönsten Seiten des Altwerdens zu einer unterhaltsamen Reise zwischen damals und heute." (programmkino.de)

Wiederholung: So, 29.9., 11:15


EXTRA: DER KURZE MITTWOCH: SUNDANCE 2019 KURZFILMPROGRAMM

Mi, 25.9., 21:15

Die Sundance Film Festival Short Film Tour 2019 präsentiert im typisch wilden und anspruchsvollen Sundance-Style in sieben Independent-Filmen die Gewinner und Highlights des diesjährigen Festivals.


EXTRA: Schwule Geschichte(n) - Erzählcafé in Braunschweig

Do, 19.9., 19:00 im Kinobistro Abspann

Mit den „Schwulen Geschichte(n)“ sollen Erfahrungen politischer Bewegung zugänglich gemacht werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Zeitzeugen: Was trieb sie und ihre Generation an? Was hat sich aus ihrer Sicht erledigt und welche Aufgaben sind verblieben? Und vor allem: Was können wir aus 50 Jahren Bewegung für die aktuelle schwule oder auch queere Bewegung lernen?

Zu Gast: Jean Luc Tissot


Abspannen im »abspann«

abspann

»abspann«

Besuchen Sie Braunschweigs einziges Kino-Bistro! Ob vor, nach oder auch ohne Film – im »abspann« bieten wir Raum für Gespräche rund um das Kinoprogramm.

Öffnungszeiten:

tägl. ab 18 Uhr (außer So)

Do 19:00 Erzählcafé

Unser Programm vom 19.9.-25.9.19

Reservierungen für unsere Vorführungen sind telefonisch unter

0531 - 70 22 15 50 täglich 15 Minuten vor dem ersten Vorstellungsbeginn - 21:30 Uhr

oder direkt über unsere Homepage »»»» Programmübersicht möglich.

Kassen-Öffnungszeiten:

Die Kasse öffnet täglich 15 Minuten vor dem ersten Vorstellungsbeginn und schließt um 21:30 Uhr


NEU: SYSTEMSPRENGER

tägl. 18:45, 16:15, 14:15, Do-Sa+Mo auch 21:15

Regie: Nora Fingscheidt, D 2019, 125 Min., ab 12 J.

Laut, wild, unberechenbar: Benni! Die Neunjährige treibt ihre Mitmenschen zur Verzweiflung. Dabei will sie nur eines: wieder zurück nach Hause! Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni (Helena Zengel) hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

SYSTEMSPRENGER, das Spielfilmdebüt der Braunschweigerin Nora Fingscheidt, gewann auf der diesjährigen 69. Berlinale den Silbernen Bären (Alfred-Bauer-Preis) und geht als deutscher Beitrag ins Oscar®-Rennen 2020 in der Kategorie „International Feature Film“.

 

 


DOK AM MONTAG: SUNSET OVER HOLLYWOOD

Mo, 23.9., 19:00

Regie: Uli Gaulke, Agnes-Lisa Wegner, D 2018, 97 Min., o.A.

Feinstes Cineastenfutter bietet Uli Gaulkes neuer Dokumentarfilm über eine Seniorenresidenz für Filmschaffende am Rande von Hollywood. Mit finanzieller Unterstützung von Stars wie George Clooney und Jodie Foster verbringen hier alte Menschen ihren Lebensabend, die im Filmbusiness ihr Geld verdienten – vor oder hinter der Kamera. Nun sind sie alt, aber keineswegs untätig. Sie arbeiten an Biographien und Drehbüchern, und vor allem erzählen sie wunderbare Geschichten...

"Uli Gaulkes ruhiger Film vereint die Goldenen Zeiten Hollywoods mit den schönsten Seiten des Altwerdens zu einer unterhaltsamen Reise zwischen damals und heute." (programmkino.de)


DOKU: FAIR TRADERS

So, 22.9., 11:15

Regie: Nino Jacusso, CH 2018, 89 Min., o.A.

Wirtschaften muss auch fair gehen! Das dachten sich die drei Protagonisten dieses Films und begannen, sich neu zu orientieren. Sina Trinkwalder fertigt Kleidung mit Angestellten, die auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hatten. Der Textilingenieur Patrick Hohmann leitet zwei Großprojekte in Indien und Tansania für die Herstellung von Biobaumwolle, die er direkt vor Ort betreut und unterstutzt. Und die ehemalige Padagogin Claudia Zimmermann betreibt jetzt einen Biohof mit angeschlossenem Dorfladen in der Schweiz und engagiert sich gegen Nahrungsmittelverschwendung.


EXTRA: DER KURZE MITTWOCH: SUNDANCE 2019 KURZFILMPROGRAMM

Mi, 25.9., 21:15

Die Sundance Film Festival Short Film Tour 2019 präsentiert im typisch wilden und anspruchsvollen Sundance-Style in sieben Independent-Filmen die Gewinner und Highlights des diesjährigen Festivals.

Das Sundance Film Festival verbindet das Publikum mit Künstlern, indem es neue Ideen entwickelt, Authentisches entdeckt und Communities aufbaut, die sich dem unabhängigen Geschichtenerzählen widmen. Jedes Jahr erhält das Festival mehr als 9.000 Kurzfilm-Einreichungen und wählt etwa 70 aus.

7 Filme in 100 Minuten:

SOMETIMES, I THINK ABOUT DYING

FAST HORSE

SUICIDE BY SUNLIGHT

MUTEUM

CRUDE OIL

THE MINORS

BROTHERHOOD

Mehr Infos zum Programm gibt's hier.


EXTRA: Schwule Geschichte(n) - Erzählcafé in Braunschweig

Do, 19.9., 19:00 im Kinobistro Abspann

Fünfzig Jahren ist es her, dass in der Bundesrepublik 1969 auf die Strafandrohung für Sex unter erwachsenen Männern verzichtet wurde. 1971 löste dann Rosa von Praunheim mit einem Film* die zweite deutsche Schwulenbewegung aus. Aus ihren studentisch geprägten Gruppen sind inzwischen vielfältige Strukturen und Angebote erwachsen. Mit den „Schwulen Geschichte(n)“ sollen Erfahrungen politischer Bewegung zugänglich gemacht werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Zeitzeugen: Was trieb sie und ihre Generation an. Was hat sich aus ihrer Sicht erledigt und welche Aufgaben sind verblieben.

Am Anfang des Abends in Form eines Erzählcafés wird die Geschichte eines Mannes und seine Rolle in der „Bewegung“ stehen. Anschließend sind alle eingeladen, sich mit Fragen und ihren Vorstellungen einzubringen.

Zu Gast: Jean Luc Tissot


SOUND ON SCREEN: WER 4 SIND - DIE FANTASTISCHEN VIER

So 16:45, Di 21:15

Regie: Thomas Schwendemann, D 2019, 106 Min., o.A.

Mit 10 Studioalben, über 8 Millionen verkauften Tonträgern und über 1.000 gespielten Konzerten sind Die Fantastischen Vier seit ihrer Gründung im Jahr 1989 zu einer der erfolgreichsten und beliebtesten Bands Deutschlands geworden. Vier ihrer Alben schafften es auf Platz 1 der deutschen Albumcharts. Während ihrer Karriere wurden sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem fünfmal mit dem ECHO, dreimal mit dem COMET sowie mit dem Bambi im Jahr 2014 in der Kategorie „Beste Musik National“.

WER 4 SIND ist der exklusive Dokumentarfilm zum 30-jährigen Bandjubiläum der FANTASTISCHEN VIER 2019. Aus den komplexbeladenen Teenagern aus Stuttgart ist eine der erfolgreichsten und beliebtesten Bands Deutschlands geworden. Vier Ausnahmekünstler, vier unterschiedliche Charaktere, vier persönliche Entwicklungen, und doch ein gemeinsamer Weg, der den „Geist“ der Band bis heute prägt.


GUT GEGEN NORDWIND

tägl. 21:10, Sa auch 16:30, So auch 11:00

Regie: Vanessa Jopp, D 2019, 122 Min., o.A., mit Alexander Fehling, Nora Tschirner u.a.

Ein verdrehter Buchstabe lässt eine E-Mail von Emma Rothner versehentlich bei Leo Leike landen. Der Linguist antwortet prompt. Sie beginnen einen schnellen, lustigen und immer intimer werdenden E-Mail Dialog, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann.

Einige Wochen später wird daraus eine virtuelle Freundschaft. Die beiden vertrauen sich ihr Innerstes an und kommen sich auf dem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität immer näher. Aber kann man sich tatsächlich nur durch Worte richtig verlieben?

Buchverfilmung nach dem Bestseller GUT GEGEN NORDWIND von Daniel Glattauer.


UND DER ZUKUNFT ZUGEWANDT

tägl. 19:00 (außer Mo), 16:45 (außer Sa/So), 14:00

Regie: Bernd Böhlich, D 2019, 109 Min., ab 12 J., mit Alexandra Maria Lara, Peter Kurth, Robert Stadlober u.a.

1952 in der DDR: Die zu Unrecht verurteilte junge Kommunistin Antonia Berger erreicht nach vielen Jahren in der Sowjetunion das kleine Fürstenberg. Von der sozialistischen Kreisleitung wird sie in allen Ehren empfangen, man kümmert sich um ihre schwer kranke Tochter, gibt ihr eine schöne Wohnung und eine würdevolle Arbeit.

Die Solidarität, die sie in dem jungen Land erfährt, erneuert ihren Glauben an die Zukunft im Geiste der Gerechtigkeit. Antonia gewinnt ein neues Leben und soll dafür einen Preis zahlen: Von ihrer Zeit in der Sowjetunion soll sie schweigen. Die Wahrheit, so fürchtet die junge Republik, könnte die so fragile Nation ins Wanken bringen. Antonia wird Teil des Aufbruchs in eine neue und bessere Welt und wird doch stets mit einer Vergangenheit konfrontiert, die nie die ihre war.


ONCE UPON A TIME IN ... HOLLYWOOD

So 21:15 in engl. OmU

Regie: Quentin Tarantino, USA 2019, 159 Min., ab 16 J., 3. Woche

Darsteller: Leonardo DiCaprio, Brat Pitt, Margot Robbie u.a.

Quentin Tarantinos ONCE UPON A TIME IN ... HOLLYWOOD spielt im Los Angeles von 1969, zu einer Zeit, als alles im Umbruch ist. Auch TV-Star Rick Dalton (LEONARDO DICAPRIO) und sein langjähriges Stunt-Double Cliff Booth (BRAD PITT) müssen sich in einer Branche zurechtfinden, die sie kaum mehr wiedererkennen.

"Es ist ein Drahtseilakt, den Quentin Tarantino hier vollzieht, und er ist unerhört, unverschämt, unglaublich. Und eine echte Offenbarung in diesem irrwitzigen und irrwitzig reichen Film, in dessen Zentrum der Zusammenprall der Welten steht: Kino und Fernsehen, Spießer und Hippies, altes Hollywood und New Hollywood, Fiktion und Realität.

Daraus ist eine überbordende Kollage entstanden, an dem man sich nicht sattsehen kann, ein Schlaraffenland für Kinofreaks, das Kameramann Robert Richardson, der auf echtem Film gedreht hat, in ein trügerisches, milchiges Licht getaucht hat, ein wilder, undisziplinierter, witziger, hin und wieder auch mal alberner Ritt, den nicht zuletzt Brad Pitt nutzt, um sich zurückzumelden als King of Cool, über den man redet, wie man nach PULP FICTION wieder über John Travolta geredet hat, der aber auch alle anderen Schauspieler, die an uns vorbeitanzen, mal länger, mal ganz kurz (Al Pacino, Kurt Russell, Lena Dunham, Emile Hirsch, Dakota Fanning und und und), toll aussehen lässt, und in dem doch Sharon Tate die lachende Seele ist, die letzte Unschuld in einer Welt, in der alle Füße - Tarantino liebt Füße - gleich schmutzig sind, ob man nun zum Establishment gehört oder zur Gegenkultur.

Am Ende hilft nur die Flucht ins Lichtspielhaus und die Überzeugung, dass Kino alles kann, wenn es nur will. ONCE UPON A TIME... IN HOLLYWOOD betont das mit einem großen dicken Ausrufezeichen. Mehr Kino geht nicht."

(Thomas Schultze, Blickpunkt:Film, 22.5.2019)

Längenzuschlag: 0,50 €


Kurzfilm der Woche

FAULTIER

Regie: Julia Ocker, D 2018, 3:37 Min.

Das Faultier will ein Eis kaufen. Aber leider ist es viel zu langsam.

Demnächst im Universum

Ab 26. September: NUREJEW - THE WHITE CROW

Paris in den 1960er Jahren: Der Kalte Krieg befindet sich auf seinem Höhepunkt, und die Sowjetunion schickt ihre beste Tanzkompagnie in den Westen, um ihre künstlerische Stärke zu demonstrieren. Das Leningrader Kirow-Ballett begeistert die Pariser Zuschauer, aber ein Mann sorgt für die Sensation: der virtuose junge Tänzer Rudolf Nurejew.

Attraktiv, rebellisch und neugierig, lässt er sich vom kulturellen Leben der Stadt mitreißen. Begleitet von der schönen Chilenin Clara Saint (Adèle Exarchopoulos) streift er durch die Museen und Jazz-Clubs der Stadt, sehr zum Missfallen der KGB-Spione, die ihm folgen. Doch Nurejew genießt den Geschmack der Freiheit und beschließt, in Frankreich politisches Asyl zu beantragen. Ein höchst riskantes Katz- und Mausspiel mit dem sowjetischen Geheimdienst beginnt.

Beruhend auf wahren Ereignissen, erzählt Regisseur und Darsteller Ralph Fiennes (DER ENGLISCHE PATIENT) in THE WHITE CROW die unglaubliche Geschichte des legendären sowjetischen Ballettstars Rudolf Nureyev, der die Welt 1961 mit seiner Flucht nach Frankreich verblüffte. Die Rolle Nureyevs interpretiert eindrucksvoll der ukrainische Weltklasse-Balletttänzer Oleg Ivenko.


EXTRA: BEGEGNUNGEN

Sonderveranstaltung mit Hanns Zischler

Sa, 28.9., 14:00

Der Schauspieler, Autor und Fotograf Hanns Zischler spricht über Opération Béton, den ersten Film von Jean-Luc Godard 1954.

Jean-Luc Godard, Grande Dixence, Médiathèque Valais - Martigny

Der Dokumentarfilm entstand an der berühmten Staumauer Grande Dixence in der Schweiz, an deren Bau Godard als Arbeiter selber mitwirkte. Auch die innerhalb der Ausstellung gezeigte großformatige Fotoarbeit Lac de Dixence von Boris Becker entstand 2003 hier.

Foto 1: Hanns Zischler, Foto: Ulrich Weichert © Hanns Zischler

Foto 2: Boris Becker, Lac de Dixence, 2003 © Boris Becker + VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Eintritt: 10 Euro | Anmeldung: info@photomuseum.de

Eine Veranstaltung vom Museum für Photographie Braunschweig.


EXTRA: A PLASTIC OCEAN

zum Aktionstag "Plastik in und an der Oker"

So, 29.9., 11:00

Der Dokumentarfilm „A Plastic Ocean“ zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie dramatisch das Plastikmüll-Problem in den Meeren wirklich ist — und erinnert uns daran, welche zerstörerische Folgen unsere Wegwerf-Kultur für den Planeten hat.

Eine Veranstaltung der BUND Regionalgruppe Ostniedersachsen.


DOK AM MONTAG: LUFT ZUM ATMEN - 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum

Mo, 30.9., 19:00 mit Regisseurin Johanna Schellhagen

Am 5. Dezember 2014 lief bei Opel in Bochum der letzte PKW vom Band. Damit war das Werk, in dem zu Spitzenzeiten über 20.000 Menschen arbeiteten, nach gut 50 Jahren Geschichte. Wie in anderen Großbetrieben war die Zahl der gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmer auch bei Opel über Jahrzehnte sehr hoch, doch das Bochumer Werk hatte eine Besonderheit: eine Gruppe von Arbeitern, die sich 1972 zur „Gruppe oppositioneller Gewerkschaftler“ (GoG) zusammenschlossen, weil sie ihre Interessen von der IG Metall nicht vertreten fühlten.

Die Dokumentation zeichnet die Geschichte der GoG nach. Diese beginnt in den frühen 1970er-Jahren, als in Teilen Westdeutschlands noch so etwas wie ein revolutionärer Geist zu spüren war. Manchem GoG-Mitglied ging es gar nicht nur um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, sondern um die Abschaffung des Kapitalismus.

"Die Qualität des lebendig montierten Films resultiert aus dem Umstand, dass er weit über das Bochumer Opel-Werk hinaus ein Stück deutscher Industrie-Geschichte mit ihren Arbeitskämpfen und den sich verändernden Unternehmensstrategien vom Wirtschaftswunder bis zur Globalisierung nachzeichnet." (filmdienst.de)

Ein Portrait von Kollegen, die sich Gehör verschafften. Ihre Praxis einer unbeirrten Betriebspolitik von unten zeigt, dass Widerstand möglich ist. Auch heute.

Wiederholung: So, 6.10., 11:15


Ab 3. Oktober: DEUTSCHSTUNDE

Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen (Tom Gronau) muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer.

Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen), der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war.

Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), ein Malverbot überbringen, das die Nazis gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel, und Siggi (Levi Eisenblätter), elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich – und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist.

Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu – und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend…

Mit DEUTSCHSTUNDE hat Regisseur Christian Schwochow („Bad Banks“, "Paula", "Die Unsichtbare", "Novemberkind") einen der großen Welterfolge der deutschen Literatur von Siegfried Lenz aus dem Jahr 1968 verfilmt.


Auch dieses Jahr zeigen wir wieder eine ganze Woche lang italienische Filme:
Cinema! Italia!

Vom 3.10. bis 9.10.2019 präsentieren wir in Kooperation mit ital-lingua und der Deutsch-italienischen Kulturgesellschaft im Universum Filmtheater, für alle die, die der italienischen Sprache mächtig sind oder ihre italienischen Kenntnisse aufbessern möchten, 6 neue italienische Filme in Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Wir wünschen Ihnen schon jetzt VIEL VERGNÜGEN bei den Filmen der Cinema! Italia! Reihe im Universum Filmtheater!

UN GIORNO ALL'IMPROVVISO | AUS HEITEREM HIMMEL

Do, 3.10., 19:00 und Sa, 5.10., 17:00

Ein junger Mann, der alles tut, damit ihm das Leben eine Chance gibt. Der bewegende und hervorragend gespielte Film im besten Geist des Neorealismus hatte seine Uraufführung beim Festival von Venedig 2018 und wurde für fünf italienische Filmpreise nominiert.

MA COSA CI DICE IL CERVELLO | SIND DENN ALLE DURCHGEDREHT?

Sa, 5.10., 19:00 und Mo, 7.10., 21:15

Nach dem großen Erfolg von Come un gatto in tangenziale (Cinema Italia 2018) legt das Team um Regisseur Riccardo Milani und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi noch eine Schippe drauf: ihre neueste Komödie ist eine turbulente Mischung aus augenzwinkernder James Bond-Parodie und genauer Beobachtung des italienischen Alltags, was zu urkomischen Situationen führt.

OVUNQUE PROTEGGIMI | SCHÜTZE MICH AUF ALLEN WEGEN

Fr, 4.10., 18:45 und Mi, 9.10., 16:30

Zwei Menschen kämpfen um einen radikalen Neuanfang im Leben. Ein ungewöhnliches Roadmovie quer durch Sardinien, das in Italien viel beachtet wurde. Beim Filmfestival von Bari gewann Alessandro Gazale den Preis als bester Darsteller.

UNA QUESTIONE PRIVATA | EINE PRIVATE ANGELEGENHEIT

So, 6.10., 19:00 und Di, 8.10., 21:00

Paolo und Vittorio Taviani, die beiden großen Protagonisten des europäischen Autorenkinos, kehren in ihrem letzten gemeinsamen Film (Vittorio: †April 2018) noch einmal zurück in die Endphase des Zweiten Weltkriegs. Eine packende Geschichte von Mut und Widerstand, Freundschaft und Liebe in Kriegszeiten.

UNA STORIA SENZA NOME | EINE GESCHICHTE OHNE NAMEN

Fr, 4.10., 21:00 und Mi, 9.10., 18:45

Der neue Film von Roberto Andò (Viva la libertà) ist ein unterhaltsamer Mystery-Thriller mit mehrfach doppeltem Boden, der zudem mit einer absoluten Star-Besetzung aufwartet, darunter als Gast der polnische Regie-Altmeister Jerzy Skolimowski.

TROPPA GRAZIA | ZU VIELE WUNDER

So, 6.10., 16:45 und Di, 8.10., 18:45

Haben Wunder noch einen Platz in einer Welt, die zum Synonym für Profitgier geworden ist? Eine verblüffende Geschichte haarscharf auf der Grenze wischen Komödie und Drama. Troppa grazia wurde beim Festival von Cannes 2018 vom Verband „Europa Cinema“ als bester europäischer Film des Jahres ausgezeichnet.


Ab 10. Oktober: DER GLANZ DER UNSICHTBAREN

Vier Sozialarbeiterinnen betreiben in einer grauen und von Armut geprägten Provinzstadt im Norden Frankreichs ein Tagesheim für obdachlose Frauen und setzen sich dafür ein, dass die Besucherinnen eine warme Dusche, ein warmes Essen, ein wenig menschliche Zuwendung und die notwendige Berufsorientierung erhalten. Aber wegen angeblich zu geringer Wiedereingliederungsquoten hat die Gemeinde beschlossen, die Einrichtung zu schließen. 

Daraufhin üben sich die Sozialarbeiterinnen in zivilem Ungehorsam und führen das Heim heimlich in einem Versteck weiter, damit „ihre Mädchen“ dort übernachten können, während sie tagsüber üben, selbstbewußte Mitglieder der Gesellschaft zu werden. 

Mit einer bunten Besetzung landete Regisseur Louis-Julien Petit einen Überraschungserfolg, der über eine Million Zuschauer/innen in die französischen Kinos lockte. Ein Teil der Rollen ist mit Frauen besetzt, die tatsächlich auf der Straße leben.


EUROPEAN ARTHOUSE CINEMA DAY: PORTRAIT EINER FRAU IN FLAMMEN

So, 13.10., 11:00 in franz. OmU

Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne (Noémie Merlant) im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloïse (Adèle Haenel) anfertigen, die gerade eine Klosterschule für junge adelige Frauen verlassen hat und bald verheiratet werden soll. Denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, um gegen die von ihrer Mutter (Valeria Golino) arrangierte Ehe zu protestieren.

So beobachtet Marianne Héloïse während ihrer Spaziergänge an der Küste und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Porträt. Langsam wächst zwischen den eindringlichen Blicken eine unwiderstehliche Anziehungskraft…

Ausgezeichnet für das Beste Drehbuch, Cannes Filmfestival 2019.

Vorpremiere!


DOK AM MONTAG: OF FATHERS AND SONS – DIE KINDER DES KALIFATS 

Mo, 14.10., 19:00

Regisseur Talal Derki kehrt in sein Heimatland zurück, gibt sich als Anhänger der Salafisten aus und gewinnt so das Vertrauen einer radikal-islamistischen Familie. Über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitet er ihren Alltag und zeigt einzigartige und emotionale Einblicke in eine sonst hermetisch abgeriegelte Welt.

Nominiert für den Oscar 2019. Deutscher Filmpreis als Bester Dokumentarfilm 2019.

Wiederholung: So, 20.10., 11:15


DOKU: CONGO CALLING

Mi, 16.10., 19:00 mit Regisseur Stephan Hilpert

Drei Europäer im Krisengebiet Ostkongo. Sie wollen helfen, doch ihre Lage ist kompliziert. Ein spanisch-französischer Wissenschaftler muss feststellen, dass er seine Kollegen mit Projektgeldern zur Korruption verführt. Ein deutscher Entwicklungshelfer wehrt sich gegen seinen Ruhestand. Und eine junge Belgierin gerät in einen Beziehungskonflikt, als ihr kongolesischer Freund plötzlich als Regimekritiker berühmt wird.

Drei persönliche Perspektiven auf das Zusammenleben und Zusammenarbeiten zwischen Europa und Afrika – und die Frage: Wie hilfreich ist die Hilfe des Westens?

In Kooperation mit "Fair in Braunschweig".


Ab 17. Oktober: PARASITE

Kim Gi-taek ist Familienvater, jedoch arbeitslos. Mittlerweile ist seine vierköpfige Familie verzweifelt. Doch Gi-taeks Sohn Gi-u hat eine Idee, wie er an Geld kommen kann: Er fälscht seinen Lebenslauf, um einen Job als Nachhilfelehrer in einer gutsituierten Familie zu bekommen. Er wird bei der Familie Park eingestellt, aber dann verläuft alles anders als geplant...

"Wie so oft bedient sich der südkoreanische Regisseur Bong Joon Ho (MEMORIES OF MURDER, SNOWPIERCER, OKJA) unterschiedlichster Genremuster, um von gesellschaftlichen Missständen zu erzählen. Einer der besten Filme des diesjährigen Wettbewerbs von Cannes, der verdient mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde." (programmkino.de)


SOUND ON SCREEN: GOA - YOU ARE EVERYTHING

Do, 17.10., 19:00

Psytrance-Roadmovie unterwegs zu den Goa-Dancefloors Europas: Georg und Vera aus Berlin starten mit dem Techno-DJ Dave Zuma in dessen altem Camper zu einer in jeder Hinsicht aufregenden Tour, die sie quer durch die Goaparty-Szene Südosteuropas führt. „Spannendes Portrait der Goa-Szene, das Psytrance-Freaks begeistert und Neugierige in eine neue Welt mitnimmt." Mushroom-Magazin.

Anschließend Goa-Party im Café Riptide mit Felix S. a.k.a. IMPITES SPACE VIBRATION!


DOK AM MONTAG: M.C. ESCHER – AUF DEM WEG IN DIE UNENDLICHKEIT 

Mo, 21.10., 19:00

Der niederländische Grafiker M.C. Escher (1898 –1972) inspiriert auch heute noch Filmemacher, Maler und Musiker gleichermaßen. Der Film lässt ihn anhand von Briefen, Tagebuchaufzeichnungen, Notizen und Vorträgen selbst zu Wort kommen. Ein faszinierendes Erlebnis und ein Einblick in das Schaffen eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

Wiederholung: So, 27.10., 11:15


CAN'T BE SILENT! (3. Staffel)

BORN IN EVIN

Di, 22.10., 19:00

Die Schauspielerin Maryam Zaree lebt in Frankfurt am Main, wo ihre Mutter Nargess mit ihrer kleinen Tochter vor 35 Jahren als Flüchtling aus dem Iran ankam. Heute ist die Psychologin in der Kommunalpolitik aktiv und hat als Bürgermeisterin in Frankfurt kandidiert.

Über die Vergangenheit möchte die Mutter nicht mit ihrer Tochter sprechen, schon gar nicht über die Zeit, in der sie als Schwangere und junge Mutter in ihrer Heimat im Gefängnis war, in einem Vorort von Teheran, bis heute berüchtigt als „Hölle von Evin“. Maryam hat viele Fragen, sie wird angetrieben von Problemen mit ihrem eigenen Selbstverständnis und dem Gefühl, ihr Leben wäre leichter, wenn sie mehr über die Vergangenheit wüsste. Und weil sie Antworten sucht, macht sie sich auf die Reise zu Menschen, die ihr helfen könnten.

Der Dokumentarfilm BORN IN EVIN bildet den Auftakt zu einer neuen Staffel mit Filmen, die wir in Kooperation mit der Refugium Flüchtlingshilfe Braunschweig aufführen. In diesen Filmen und in den Gesprächen im Anschluß wird es um die Themen Flucht, Migration und Integration in Deutschland gehen.

Zu Gast: Regisseurin Maryam Zaree


Ab 24. Oktober: ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK

Für die Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg ist ihr Beruf das Wichtigste im Leben. Das ändert sich erst, als ihre Mutter Maria nach einem Unfall ihr Gedächtnis verliert und plötzlich nur noch einen Gedanken im Kopf hat, nämlich, dass sie noch nie in New York war. Kurzentschlossen flieht die resolute Dame aus dem Krankenhaus und schmuggelt sich als blinde Passagierin an Bord eines Kreuzfahrtschiffs mit Ziel New York.

Lisa begibt sich notgedrungen auf die Suche nach ihrer Mutter, wobei sie ihren Maskenbildner Fred im Schlepptau hat, und macht Maria tatsächlich auch ausfindig – allerdings legt das Schiff ab, bevor die drei wieder von Bord können. Doch das stellt sich als Glück im Unglück heraus, denn so lernt Lisa Axel und dessen Sohn Florian kennen, Maria trifft auf Eintänzer Otto, und Fred verliebt sich in den griechischen Bordzauberer Costa…

Mit Heike Makatsch, Moritz Bleibtreu, Katharina Thalbach, Uwe Ochsenknecht und Michael Ostrowski im neuen Film von Philipp Stölzl (GOETHE!, DER MEDICUS)!


DOK AM MONTAG: ERDE

Mo, 28.10., 19:00

Mehrere Milliarden Tonnen Erde werden durch Menschen jährlich bewegt - mit Schaufeln, Baggern oder Dynamit. Nikolaus Geyrhalter beobachtet in Minen, Steinbrüchen, Großbaustellen Menschen bei ihrem ständigen Kampf, sich den Planeten anzueignen.

An sieben Schauplätzen der Erde hat Geyrhalter gefilmt, ausschließlich in Nordamerika und Europa, was möglicherweise finanzielle Gründe hatte, vielleicht aber auch ein subtiler Hinweis darauf ist, dass die Zerstörung unseres Planeten ihren Ausgang in der westlichen Zivilisation genommen hat.

Besonders frappierend an einem Ort wie Wolfenbüttel, im alten Salzbergwerk "Asse", das als Lagerstätte für radioaktive Abfälle dient. Hier werden die Folgen der Eingriffe in die Natur Tausende Jahre zu spüren sein, Konsequenzen des menschlichen Handelns, die Nikolaus Geyrhalter auf eindrucksvolle Weise zeigt.

Wiederholung: So, 3.11., 11:15


Ab 31. Oktober: PORTRÄT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN

Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne (Noémie Merlant) im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloïse (Adèle Haenel) anfertigen, die gerade eine Klosterschule für junge adelige Frauen verlassen hat und bald verheiratet werden soll. Denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, um gegen die von ihrer Mutter (Valeria Golino) arrangierte Ehe zu protestieren. So beobachtet Marianne Héloïse während ihrer Spaziergänge an die Küste und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Portrait. Langsam wächst zwischen den eindringlichen Blicken eine unwiderstehliche Anziehungskraft…

In wunderschönen Bildern, die selbst Gemälde sein könnten, erzählt die renommierte Regisseurin Céline Sciamma (WATER LILIES, TOMBOY), eine unglaublich feine Liebesgeschichte und formt zugleich ein kraftvolles, modernes Statement über die Situation der Frau über die Jahrhunderte hinweg mit zwei brillanten Hauptdarstellerinnen Noémie Merlant (DIE SCHÜLER DER MADAME ANNE) und Adèle Haenel (DIE BLUMEN VON GESTERN, 120 BPM). Der Publikums- und Kritikerliebling in Cannes, ausgezeichnet für das beste Drehbuch!


EXHIBITION ON SCREEN: LEONARDO: THE WORKS

Mo, 4.11., 19:00

Leonardo da Vinci gilt als weltweit beliebtester Künstler. Der Film präsentiert alle auf ihn zurückzuführenden Gemälde in Ultra HD-Qualität, wie man sie noch nie zuvor auf der Leinwand zu sehen waren. Mit seiner Veröffentlichung zum 500. Todestag Leonardos, ist der Film der erste, der die komplette Geschichte erzählt.

Wiederholung: So, 10.11., 11:15


Ab 7. November: LARA

Es ist Laras (Corinna Harfouch) sechzigster Geburtstag. Eigentlich hätte sie allen Grund zur Freude, denn ihr Sohn Viktor (Tom Schilling) gibt an diesem Abend das wichtigste Klavierkonzert seiner Karriere. Schließlich war sie es, die seinen musikalischen Werdegang entworfen und forciert hat.

Doch Viktor ist schon seit Wochen nicht mehr erreichbar und nichts deutet darauf hin, dass Lara bei seiner Uraufführung willkommen ist. Kurzerhand kauft sie sämtliche Restkarten und verteilt sie an jeden, dem sie an diesem Tag begegnet. Doch je mehr Lara um einen gelungenen Abend ringt, desto mehr geraten die Geschehnisse außer Kontrolle.

Der neue, gefeierte Film von Jan Ole Gerster (OH BOY), mit einer überragenden Corinna Harfouch in der Hauptrolle.


MUSEUM MEETS MOVIE: DAS LEBEN DES BRIAN (OmU)

Mo, 11.11., 19:00

Ab diesem Herbst lassen wir eine Kooperation wiederauferstehen! Begleitend zur Ausstellung „Brueghel. Ein Meisterwerk restauriert" im Herzog Anton Ulrich Museum zeigen wir Filme, die sich auf unterschiedliche Weise mit den Themen Widerstand und Restaurierung, aber auch der Künstlerdynastie Brueg(h)el auseinandersetzen. Jeder Film wird mit einem Kurzvortrag von einem Fachwissenschaftler eingeführt.

Ein Wimmelbild erster Güte schlummerte nämlich ahrzehntelang im Depot des Museums: eine „Kreuztragung“ von keinem Geringeren als Pieter Brueghel d. J., dem Sohn des berühmten Malers Pieter Bruegel d. Ä.! Doch aufgrund schwerer Schäden konnte das Gemälde nie ausgestellt werden. Von 2017 bis 2019 wurde das Werk nun aufwändig restauriert.

Anlässlich der Filmvorführung können für den jeweils darauffolgenden Sonntag Karten für eine exklusive Führung durch die Ausstellung erworben werden.

"DAS LEBEN DES BRIAN" (Originaltitel: Monty Python's Life of Brian) ist eine Komödie der britischen Komikergruppe Monty Python aus dem Jahr 1979. Der naive und unauffällige Brian, zur selben Zeit wie Jesus geboren, wird durch Missverständnisse gegen seinen Willen als Messias verehrt. Weil er sich gegen die römischen Besatzer engagiert, findet er schließlich in einer Massenkreuzigung sein Ende.

In Kooperation mit dem Herzog-Anton-Ulrich-Museum.


Ab 14. November: SORRY WE MISSED YOU

Newcastle: Ricky Turner und seine Familie kämpfen gegen die Folgen der Finanzkrise 2008. Die Familie hat Schulden, und als der Vater einen neuen Van bekommt, bietet sich ihnen endlich die Chance, die Misere zu beenden. Er will ein Franchise als selbstständiger Fahrer eines Lieferservices betreiben und hofft, hierdurch ein wenig von seiner Unabhängigkeit zurückzuerlangen.

Doch die Bedingungen in der schönen neuen Arbeitswelt sind gnadenlos. Rickys neuer Job ist härter als gedacht, aber auch die Arbeit seiner Frau Abbie als Krankenschwester ist nicht einfach.

Lange wurde uns erzählt, wenn du hart arbeitest, dann hast du ein gutes Leben, kannst deine Familie versorgen und bist sicher. Aber das hat sich geändert — und das ist kein Scheitern des Kapitalismus, das ist purer Kapitalismus, wie er funktioniert.“ (Ken Loach).

Der neue Film eines der wichtigsten Regisseure unserer Zeit - Ken Loach. Mit einem Drehbuch von Paul Laverty.


Ab 28. November: DER LEUCHTTURM

Ein entlegener Leuchtturm-Außenposten an der Küste Neuenglands wird zum Schauplatz eines archaischen Duells zweier dem Wahnsinn nahen Männer. Thomas Wake (Willem Dafoe) und Efraim Winslow (Robert Pattinson) werden in eine marode Leuchtturmanlange auf einer einsamen Insel gesandt, um sie zu warten und in Betrieb zu halten.

Zur Zeit der Jahrhundertwende an der rauen Atlantikküste ist das eine wichtige Aufgabe, die sich mehr und mehr in einen Überlebenskampf verwandelt. Die zwei extrem unterschiedlichen Charaktere prallen ungebremst aufeinander und als ein nicht enden wollender Sturm über sie hinwegzieht, wird aus psychologischen Sticheleien schon bald ein brutaler Nervenkrieg.

Ausgezeichnet mit dem Preis der internationalen Filmkritik, Cannes Filmfestival 2019.


CINÉFÊTE 20 - Das französische Jugendfilmfestival

Cinéfête ist ein beliebtes und traditionsreiches Schulfilmfestival, das jährlich in rund 100 Kinos stattfindet und Tausenden von Schülern den Umgang mit französischer Kultur und Sprache vermittelt. Organisiert wird es von der Französischen Botschaft in Deutschland, dem Institut Francais und der AG Kino - Gilde.

Das französische Jugendfilmfestival Cinéfête 20 richtet sich an ein Publikum jeden Alters und Sprachniveaus.

Vom 28. November bis 4. Dezember 2019 präsentieren wir im Universum Filmtheater für Schulklassen  französische Filme in Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Unter anderem wird der Film C'EST QUOI CETTE FAMILLE (WOHNE LIEBER UNGEWÖHNLICH) zu sehen sein.

Das Programm wird Anfang/Mitte September veröffentlicht.



Ab 5. Dezember: A RAINY DAY IN NEW YORK

Der neue Film von Woody Allen!

Zwei junge Leute kommen für ein Wochenende nach New York, wo sie auf schlechtes Wetter und eine Menge Abenteuer treffen.

A RAINY DAY IN NEW YORK ist eine Liebeserklärung an das alte New York, ein so nostalgisches wie romantisches Portrait der Stadt der Städte - und eine Liebesgeschichte, in der Woody Allen einen liebevollen Blick auf die kleinen und großen Wunder und Katastrophen des Lebens wirft.

Mit Timothée Chalamet, Elle Fanning, Selena Gomez, Jude Law, Diego Luna und Liev Schreiber.


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