Universum Newsletter | 11.06.2019


NEU: THE DEAD DON'T DIE

tägl. 21:15 (So in OmU), 19:00 (außer Mi), 16:45

Independent-Regisseur Jim Jarmusch lässt die Toten auferstehen in seiner neuen Horrorkomödie THE DEAD DON’T DIE.

Für seinen satirischen Ausflug ins Zombiegenre konnte Jim Jarmusch eine herausragende Besetzung verpflichten: Bill Murray, Adam Driver, Steve Buscemi, Tilda Swinton, Chloë Sevigny, Caleb Landry Jones, Rosie Perez, Selena Gomez, Tom Waits, Iggy Pop und RZA.

Eröffnungsfilm von Cannes 2019!


DOKU: DIE GEHEIMNISSE DES SCHÖNEN LEO

So 11:15

Leo Wagner war Mitbegründer der CSU und Bundestags-Abgeordneter in Bonn. Sein Enkel, der junge Filmemacher Benedikt Schwarzer, legt nun die politischen und persönlichen Hintergründe eines der größten politischen Skandale der Bonner Republik frei.

Benedikt Schwarzers Recherchen über Leo Wagner eröffnen einen ungeschönten Blick auf die Widersprüche seiner Generation und die Abgründe der Bonner Republik.


EXTRA: RAMEN SHOP

So 11:00

Von Familiengeheimnissen und magischen Rezepten – „Ramen Shop“ ist einfühlsames und sinnliches Kino aus Fernost. Der Film erzählt von der Suche des jungen Kochs Masato, dessen Spezialität die Ramen-Nudelsuppe ist, nach seinem Platz in der Welt. Der Film nimmt uns mit auf eine köstliche Bildungsreise in die Küchen und Seelen Japans.


DOK AM MONTAG: EXHIBITION ON SCREEN: VAN GOGH UND JAPAN

Mo 19:00

Obwohl Vincent van Gogh Japan nie besuchte, war es das Land, das ihn und seine Kunst am stärksten beeinflusste. Man kann Van Gogh nicht erfassen, ohne zu verstehen, wie die japanische Kunst in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Paris Einzug hielt und wie tief sie sich auf Künstler wie Monet, Degas und vor allem auf Van Gogh auswirkte.

Abspannen im »abspann«

abspann

»abspann«

Besuchen Sie Braunschweigs einziges Kino-Bistro! Ob vor, nach oder auch ohne Film – im »abspann« bieten wir Raum für Gespräche rund um das Kinoprogramm.

Mo-Sa ab 18:00 Uhr

Unser Programm vom 13.6.-19.6.19

Reservierungen für unsere Vorführungen sind telefonisch unter

0531 - 70 22 15 50 täglich 15 Minuten vor dem ersten Vorstellungsbeginn - 21:30 Uhr

oder direkt über unsere Homepage »»»» Programmübersicht möglich.

Kassen-Öffnungszeiten:

Die Kasse öffnet täglich 15 Minuten vor dem ersten Vorstellungsbeginn und schließt um 21:30 Uhr


NEU: THE DEAD DON'T DIE

tägl. 21:15 (So in OmU), 19:00 (außer Mi), 16:45

Regie: Jim Jarmusch, USA 2019, 105 Min., ab 16 J., Bundesstart
Darsteller: Tilda Swinton, Bill Murray, Adam Driver u.a.

Eine Verschiebung der Erdachse löst eine Abfolge seltsamer Geschehnisse in der beschaulichen Kleinstadt Centerville aus. Während Sherriff Cliff Robertson (Bill Murray) noch rätselt, ist sich sein Kollege Ronald Peterson (Adam Driver) sicher: Es muss sich um eine Epidemie von Zombies handeln.

Diese haben es allerdings nicht nur auf die Bürger von Centerville abgesehen, sondern auch auf Dinge, mit denen sie sich bevorzugt zu Lebzeiten beschäftigt haben. So wandeln sie auf den Straßen - hungrig nach Menschenfleisch, Kaffee und gerne auch einem Gläschen Chardonnay.

Als sich herausstellt, wie man der untoten Ghule habhaft werden kann, macht das Polizistenduo bewaffnet mit Machete und Schrotflinte und unterstützt von ihrer jungen Kollegin (Chloë Sevigny) nun Jagd auf Zombieköpfe, um die Stadt doch noch vor der Invasion zu retten. Unerwartete Unterstützung bekommen sie von der schrägen schottischen Bestatterin Zelda Winston (Tilda Swinton), die mit überirdischer Präzision ihr Samurai-Schwert schwingen lassen kann.

Independent-Regisseur Jim Jarmusch lässt die Toten auferstehen in seiner neuen Horrorkomödie THE DEAD DON’T DIE. Für seinen satirischen Ausflug ins Zombiegenre konnte Jim Jarmusch eine herausragende Besetzung verpflichten: Bill Murray, Adam Driver, Steve Buscemi, Tilda Swinton, Chloë Sevigny, Caleb Landry Jones, Rosie Perez, Selena Gomez, Tom Waits, Iggy Pop und RZA.

So 21:15 in engl. OmU.


DOKU: DIE GEHEIMNISSE DES SCHÖNEN LEO

So 11:15

Regie: Benedikt Schwarzer, D 2018, 80 Min., ab 18 J. (da keine FSK)

Am 27. April 1972 spielte Leo Wagner vermutlich eine Rolle bei einem der wichtigsten Momente der deutschen Nachkriegs- geschichte. An jenem 27. April stellte die CDU/CSU-Fraktion ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Willy Brandt. Eigentlich hatte sie die Mehrheit im Bundestag, doch bei der Abstimmung enthielten sich zwei ihrer Abgeordneten, Brandt blieb Kanzler und konnte seine  Ostpolitik fortsetzen.
 
Einer der beiden Abgeordneten war wohl Leo Wagner, CSU-Politiker erster Stunde. Er führte ein Doppelleben als Bundestagsabgeordne- ter in Bonn und im benachbarten Köln, wo er in den Nachtclubs der Stadt "pro Abend zwischen zwei- und viertausend Mark für Champagner, Kaviar und Mädchen ausgab". Das machte ihn angreifbar, und das nutzte augenscheinlich die Stasi aus, die Wagner seit 1975 als IM führte.

Sein Enkel, der junge Filmemacher Benedikt Schwarzer, legt nun die politischen und persönlichen Hintergründe eines der größten politischen Skandale der Bonner Republik frei. Benedikt Schwarzers Recherchen über Leo Wagner eröffnen einen ungeschönten Blick auf die Widersprüche seiner Generation und die Abgründe der Bonner Republik.


EXTRA: RAMEN SHOP

So 11:00

Regie: Eric Khoo, J/SIN 2018, 90 Min., o.A., OmU
Darsteller: Takumi Saitoh, Seiko Matsuda u.a.

Der junge Masato beherrscht ein wunderbares Handwerk: er ist Koch in einer traditionellen japanischen Suppenküche. Die Ramen-Nudel-Suppe ist seine Spezialität. Der plötzliche Tod des Vaters versetzt Masato in seine Kindheit zurück. In einem Koffer voller Erinnerungen findet Masato nun Spuren der Liebesgeschichte seiner Eltern. Er beschließt, sich auf den Weg nach Singapur zu machen, ins Heimatland seiner Mutter, die starb als Masato 10 Jahre alt war.

Für den jungen Koch beginnt eine kulinarische Reise in die Vergangenheit, denn die Geschichte seiner Familie ist eine Geschichte voller Sinnlichkeit und von großer Liebe. Masato probiert sich durch die kulinarischen Traditionen Singapurs, Japans und Chinas und lernt nicht nur die Kunst des Kochens ganz neu kennen, sondern auch die Kunst des Zusammenseins.


DOK AM MONTAG: EXHIBITION ON SCREEN: VAN GOGH UND JAPAN

Mo 19:00

Regie: David Bickerstaff, GB 2018, 90 Min., o.A., OmU

Obwohl Vincent van Gogh Japan nie besuchte, war es das Land, das ihn und seine Kunst am stärksten beeinflusste. Man kann Van Gogh nicht erfassen, ohne zu verstehen, wie die japanische Kunst in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Paris Einzug hielt und wie tief sie sich auf Künstler wie Monet, Degas und vor allem auf Van Gogh auswirkte. Er besuchte die neuen Galerien japanischer Kunst in Paris und entwickelte durch eingehende Recherchen, das Sammeln von Drucksachen und ausführliche Diskussionen mit anderen Künstlern sein ganz eigenes Bild von Japan.

Der Film reist nicht nur nach Frankreich und in die Niederlande, sondern auch nach Japan, um das bemerkenswerte Erbe erforschen, das Van Gogh so sehr geprägt und ihn zu dem Künstler gemacht hat, den wir heute kennen.

Wiederholung So, 23.6., 11:15.


ZWISCHEN DEN ZEILEN

tägl. 21:00 (Mo in OmU), 16:30

Regie: Olivier Assayas, F 2019, 107 Min., ab 6 J., 2. Woche
Darsteller: Juliette Binoche, Guillaume Canet u.a.

Manchmal fällt es nicht schwer, zwischen den Zeilen zu lesen: Léonard schreibt Romane, in denen er vergangene Liebschaften verarbeitet und die realen Bezüge mehr schlecht als recht verschleiert. Sein Verleger Alain ist jedoch von dem letzten Manuskript wenig überzeugt und im Augenblick auch mehr mit der Digitalisierung seines Verlags beschäftigt – oder vielmehr mit der attraktiven jungen Mitarbeiterin, die hierfür zuständig ist...

In ZWISCHEN DEN ZEILEN zeichnet der preisgekrönte Regisseur Olivier Assayas (DIE WOLKEN VON SILS MARIA) mit leichter Hand ein feines Sittenbild des intellektuellen Pariser Literaturbetriebs. Subtil legt er die Doppelleben seiner Helden offen und zeigt in treffenden Dialogen, wie vieles doch gleich bleibt, selbst wenn ständig von Veränderungen die Rede ist. Besetzt mit einem hochkarätigen Ensemble um Juliette Binoche und Guillaume Canet, bietet ZWISCHEN DEN ZEILEN zugleich intelligentes Kino und beste französische Unterhaltung.

Mo 21:00 in franz. OmU


ROADS

tägl. 14:30

Regie: Sebastian Schipper, D 2019, 100 Min., ab 6 J., 3. Woche
Darsteller: Fionn Whitehead, Stéphane Bak, Moritz Bleibtreu u.a.

Der 18-jährige Gyllen (Fionn Whitehead) aus London hat das Wohnmobil seines Stiefvaters entwendet und ist dem Familienurlaub in Marokko entflohen, als er zufällig auf den gleichaltrigen William (Stéphane Bak) aus dem Kongo trifft, der versucht, die Grenze nach Europa zu überwinden, um dort seinen verschollenen Bruder zu suchen.

In diesem Moment größter Verlorenheit beschließen die beiden Verbündete zu werden: Angetrieben von jugendlicher Abenteuerlust bahnt sich das ungleiche Paar seinen Weg durch Marokko, Spanien und Frankreich bis nach Calais. Während die Freundschaft und das Vertrauen der jungen Männer zueinander mit jedem Tag wächst, werden sie mit Entscheidungen konfrontiert, die nicht nur ihr eigenes Leben nachhaltig beeinflussen...

Drei Jahre nach dem sensationellen Erfolg von "Victoria" schickt der preisgekrönte Regisseur Sebastian Schipper in "ROADS" zwei Achtzehnjährige auf einen ebenso aufregenden wie bewegenden Trip durch Europa.

Mit Fionn Whitehead, Stéphane Bak, Moritz Bleibtreu u.a.


ALL MY LOVING

tägl. 14:30

Regie: Edward Berger, D 2019, 116 Min., ab 12 J., 4. Woche
Darsteller: Lars Eidinger, Nele Mueller-Stöfen, Hans Löw u.a.

Die Geschwister Stefan, Julia und Tobias befinden sich an einem Wendepunkt in ihren Leben. Stefan ist Pilot und genießt das Leben in vollen Zügen. Doch als er sein Gehör verliert und nicht mehr arbeiten kann, klammert er sich an sein altes Leben, und während Julia und ihr Mann während eines langen Wochenendes in Turin in eine Beziehungskrise schlittern, muss Tobias erkennen, dass er seine Position innerhalb seiner Familie überdenken muss, wenn er endlich vorankommen möchte. So sind alle drei, obwohl grundverschieden, gezwungen, ihr Leben zu überdenken.

Mit starken Charakteren und einem feinen Gespür für die menschlichen Untiefen erzählt ALL MY LOVING von den Verirrungen und Verletzungen, die uns daran hindern, glücklich zu sein. Differenziert und in leisen Tönen zeigt das Geschwisterdrama die Seiten von Familie – ihre Reglementierungen und Kränkungen, aber auch ihr großes Versprechen von Zusammenhalt, Geborgenheit und unbedingter Liebe.

Der neue Film des aus Wolfsburg stammenden Regisseurs Edward Berger ("Jack", "Deutschland 83", "Frau2 sucht sucht Happy End").

Mit Lars Eidinger (DIE BLUMEN VON GESTERN), Nele Mueller-Stöfen (FAMILIENFEST) und Hans Löw (TONI ERDMANN)


GRETA

Mi 19:00

Regie: Neil Jordan, USA/IR 2018, 98 Min., ab 16 J., 5. Woche
Darsteller: Chloë Grace Moretz, Isabelle Huppert u.a.

Frances findet eine Handtasche in der New Yorker U-Bahn und zögert nicht, sie der rechtmäßigen Besitzerin nach Hause zu bringen. Die Tasche gehört der eleganten Witwe Greta, die sich sehr über den Besuch der jungen Frau freut.

Schnell freundet sich Frances mit der älteren Dame an, denn das Schicksal scheint zwei einsame Seelen zusammengeführt zu haben. Doch schon bald findet sie heraus, dass Greta ihre Handtaschen nur als Köder auslegt, um die ehrlichen Finder zu sich zu locken…


MONSIEUR CLAUDE 2

tägl. 18:50 (außer Mo)

Regie: Philippe de Chauveron, F 2018, 99 Min., o.A., 11. Woche
Darsteller: Christian Clavier, Chantal Lauby u.a.

Monsieur Claude Verneuil und seine Frau Marie mussten bisher schon viel ertragen. Doch nachdem seine vier Töchter ausgesprochen multikulturell geheiratet haben, ist das Ehepaar nicht mehr so leicht zu schockieren. Monsieur Claude hat sich sogar aufgemacht, um alle vier Heimatländer seiner Schwiegersöhne zu besuchen. Doch nirgendwo ist es schöner als in der heimischen französischen Provinz.

Als die Töchter ihren Eltern mitteilen, dass sie das konservative Frankreich verlassen und mit ihren Familien im Ausland sesshaft werden wollen, ist es mit der beschaulichen Gemütlichkeit schnell vorbei. Denn Claude und Marie sind nicht bereit, ihre Töchter einfach so gehen zu lassen und  setzen alle Hebel in Bewegung, um ihre Kinder und deren Familien bei sich behalten zu können...


Kurzfilm der Woche:

MY BORDER’S JOYFENCE

Regie: Michael Kranz, D 2018, 2:00 Min.

Die Zeiten, in denen man im öffentlichen Raum schutzlos fremden oder armen Menschen ausgesetzt ist, sind vorbei.

Demnächst im Universum

Ab 20. Juni: DER KLAVIERSPIELER VOM GARE DU NORD

Die Musik ist das große Geheimnis des 20-jährigen Mathieu Malinski (Jules Benchetrit). Es ist ein Thema, über das in seinem Vorort nicht spricht. Denn hier hängt das Talent lieber mit seinen Kumpels ab. Manchmal sitzt er an einem öffentlichen Klavier in Paris und zieht sich dort zurück und spielt nur für sich.

Mit Pierre Geitner (Lambert Wilson) ist einer im Publikum, der Mathieus Talent bemerkt und ihn gerne fördern möchte. Das ist leichter gesagt als getan, denn Mathieu hat schon zu oft Enttäuschungen erlebt, um sein Glück endlich annehmen zu können... 

DER KLAVIERSPIELER VOM GARE DU NORD ist eine so brillante wie elektrisierende Geschichte über die vereinende Kraft der Musik und die große Chance, die im gegenseitigen Vertrauen liegt.

Regisseur Ludovic Bernard versammelt in seinem mitreißenden Film große Stars wie Lambert Wilson und Kristin Scott Thomas und stellt sie an die Seite eines umwerfenden jungen Talents, Jules Benchetrit.

 

 


DOK AM MONTAG: DIE MISSION DER LIFELINE

Mo, 24.6., 19:00

Sie wurden vor Gericht gebracht, beschossen, diffamiert und bedroht: Eine Gruppe deutscher Menschenretter, die, trotz aller Widerstände und bürokratischer Hürden, ein Schiff ins Mittelmeer brachte, um Flüchtlinge vor dem sicheren Tod zu bewahren. Die Dokumentation DIE MISSION DER LIFELINE erzählt ihre Geschichte.

Der Film vermittelt auf nachdrückliche Weise einen Eindruck vom Alltag als Seenotretter und den damit einhergehenden Gefahren. Außerdem prangert er politische Mißstände an, offenbart die Verfehlungen der EU und zeigt, wie weit Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit in manchen Regionen Deutschlands vorangeschritten sind.

Wiederholung So, 30.6., 11:15.


EXTRA: WHAT WE LEFT BEHIND: LOOKING BACK AT: DEEP SPACE NINE

Mi, 26.6., 21:00

20 Jahre nach dem Ende von "Star Trek: Deep Space Nine" bringen die Fans der Serie einen selbstfinanzierten und exklusiven Dokumentarfilm von Regisseur Ira Steven Behr in ausgewählte Kinos. Das einmalige Kino-Event findet am 26. Juni statt.

Behr, selbst jahrelang Showrunner von "Star Trek: Deep Space Nine", hat mit der Hilfe von Crowdfunding ein Herzensprojekt für alle Star-Trek-Fans auf die Beine gestellt: "What We Left Behind: Looking Back At Star Trek: Deep Space Nine", ist eine anrührende Hommage an die Serie der 1990er, gespickt mit restaurierten Aufnahmen in HD und exklusiven Interviews der Darstellerinnen und Darsteller.


DOK AM MONTAG: TEA WITH THE DAMES

Mo, 1.7., 19:00

Die Schauspielerinnen Eileen Atkins, Judi Dench, Joan Plowright und Maggie Smith, die alle in den Stand einer Dame erhoben wurden, treffen sich seit mehr als 50 Jahren immer wieder in einem Cottage zum Tee. Dort plaudern sie über ihre Leben und den neuesten Klatsch, erinnern sich an alte Zeiten, ihre Erfahrungen am Theater, im Fernsehen und im Kino.

Dem Titel zum Trotz wird hier zwar kein Tee getrunken, aber das schmälert das Amüsement nicht im Mindesten, ist dieser Film doch ausgesprochen witzig. (programmkino.de)

Wiederholung: So, 7.7., 11:15 Uhr.


Ab 4. Juli: GEHEIMNIS EINES LEBENS

Großbritannien im Jahr 2000: Die 87-jährige Engländerin Joan Stanley (Judi Dench) lebt in ihrem Vorort-Häuschen ein unauffälliges Rentnerdasein. Doch damit hat es ein abruptes Ende, als der MI5 vor der Tür steht und die alte Dame festnimmt, weil sie Geheimnisse an die Russen verraten haben soll.

1938: Als junge Frau studiert Joan (Sophie Cookson) in Cambridge Physik und verliebt sich in den ebenso attraktiven wie manipulativen Kommunisten Leo Galich (Tom Hughes), durch den sie die Welt in einem neuen Licht zu sehen beginnt. Wenige Jahre später arbeitet sie während des Zweiten Weltkriegs für ein geheimes Nuklear-Forschungsprojekt. Und erkennt, dass die Welt im Kräftemessen zwischen Ost und West kurz vor der gegenseitigen Zerstörung steht. Joan muss sich entscheiden, ob sie stark genug ist, ihr Land und ihre Liebe für den Frieden zu verraten.


DOK AM MONTAG: DIE ROTE LINIE – WIDERSTAND IM HAMBACHER FORST

Mo, 8.7., 19:00

Der Kampf um den Hambacher Forst, das Ringen um den Ausstieg aus der Kohleverstromung und der wachsende öffentliche Widerstand – DIE ROTE LINIE zeigt eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte. Seit 2015 begleitet die Regisseurin ihre Protagonist*innen in ihrem anfangs einzelnen Aufbegehren bis hin zum später bundesweit bekannten gemeinsamen Protest gegen die Rodung des Hambacher Forsts.

Wiederholung: So, 14.7., 11:15


Ab 11. Juli: YESTERDAY

Der britische Musiker Jack (Himesh Patel) kann sich gerade mit Mühe und Not über Wasser halten. Bis ihm eines Tages ein Wunder geschieht: Nach einem mysteriösen Stromausfall kann sich plötzlich niemand außer ihm mehr an die Musik der Beatles erinnern!

Jack nutzt diese Situation und verkauft die Welthits als seine eigenen Kompositionen. In kürzester Zeit würd er zur weltweiten Sensation und zu einem Mega-Popstar, dem die Herzen reihenweise zufliegen und der mit Ed Sheeran auf Tournee geht.Allerdings stellt sein neu gewonnener Ruhm die Beziehungen zu seinen Freunden und seiner Familie auf eine harte Probe...

Der neue Film von Danny Boyle ("Trainspotting", "Slumdog Millionair", "28 Days later...", "The Beach") bei uns im Universum!


DOK AM MONTAG: PORTUGAL – DER WANDERFILM

Mo, 15.7., 19:00

Eigentlich wollten die Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg ("Die Nordsee von oben") nur den Wanderweg Rota Vicentina laufen, aber aus geplanten einhundert Kilometern wurden am Ende eintausend. Die wunderschöne Landschaft, die unbändige Natur und die tosenden Wellen an der portugiesischen Küste haben die beiden Filmemacher in ihren Bann gezogen.

Wiederholung: So, 21.7., 11:15


Ab 18. Juli: MADE IN CHINA

Der junge Fotograf François hat zu seinen asiatischen Wurzeln nicht gerade das beste Verhältnis. 10 Jahre ist es her, dass er nach einem Streit mit seinem Vater die Brücken zum chinesischen Teil von Paris abgebrochen hat. Erst als seine Freundin Sophie ihm erzählt, dass er Vater wird, werden für François die Karten im großen Spiel mit der Identität neu gemischt.

Er ahnt, dass er für sein Kind den Kontakt zu seiner Familie und ihren Traditionen erneuern muss. Mit seinem besten Freund Bruno als moralische Unterstützung wagt er sich zurück ins Chinatown von Paris, doch Bruno ist ein liebevoller Chaot, der sich spontan in François‘ "Beinahe-Cousine" verliebt und sich gedankenlos von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert. Von Tanten, Onkeln, Nichten und Neffen wird François mit Überschwang begrüßt.

Nur sein Vater und sein kleiner Bruder, den er kaum kennt, zeigen kein Interesse am verlorenen Sohn. Der familiäre Neubeginn wird schwerer als gedacht. Obwohl auch François von Vergebung weit entfernt ist, muss er versuchen, das Herz seines Vaters zurückzugewinnen.

Seine Rolle in „Monsieur Claude und seine Töchter“ machte ihn zum Star; nun bewährt sich Frédéric Chau auch als Drehbuchautor mit einer Geschichte voller Wärme und wohlüberlegter Figurenzeichnung. MADE IN CHINA ist inspiriert von der wahren Geschichte seines Lebens – mit Mut zur Dramatik und Lust an ausgefeilter Komik. 


DOK AM MONTAG: PUSH – FÜR DAS GRUNDRECHT AUF WOHNEN

Mo, 22.7., 19:00

Überall auf der Welt schnellen die Mietpreise in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. PUSH wirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Das ist keine Gentrifizierung mehr: Wohnungen sind Kapital und Orte, um Geld anzulegen.

In Kooperation mit dem Mieterverein Braunschweig e.V..

Wiederholung: So, 28.7., 11:15


Ab 25. Juli: LEID UND HERRLICHKEIT

Regisseur Salvador Mallo (Antonio Banderas) entdeckte schon früh seine Leidenschaft für das große Kino und die Geschichten, die es erzählt. Aufgewachsen in einem Dorf im Valencia der 1960er Jahre, aufgezogen von seiner liebevollen Mutter (Penélope Cruz), die sich ein besseres Leben für ihn wünscht, zieht es ihn in den 1980er Jahren nach Madrid.

Dort trifft er auf Federico (Leonardo Sbaraglia), eine Begegnung, die sein Leben von Grund auf verändern wird. Gezeichnet von seinem exzessiven Leben blickt Salvador jetzt auf seine prägenden Jahre zurück, in denen er Begehren und Liebe erfuhr, aber auch schmerzliche Verluste hinnehmen musste, und in denen er zu einem der innovativsten und erfolgreichsten Filmschaffenden in Spanien wurde.

Durch die Reise in seine Vergangenheit und die Notwendigkeit diese zu erzählen, findet Salvador den Weg in ein neues Leben…

Der neue Film von Pedro Almodóvar - mit Antonio Banderas, ausgezeichnet als Bester Schauspieler, Cannes 2019!


EXTRA: QUEER CINEMA: PRINCESS CYD

Mo, 29.7., 19:00

Die 16-jährige Cyd besucht ihre Tante Ruth. Die beiden könnten kaum unterschiedlicher sein: Während Cyd  Fußball spielen und sich im Garten sonnen möchte, arbeitet Ruth an ihren Büchern. Auch beim Thema Liebe haben sie andere Ansätze: Cyd erkundet ihr sexuelles Begehren und verliebt sich in die smarte Katie. Ruth hingegen ist Langzeit-Single und hat kein Bedürfnis, daran etwas zu ändern. Als Cyd ihre Tante aus der Liebesreserve locken will, erklärt Ruth ihr ein paar Dinge über das Glücklichsein.

Eine Veranstaltung des Queer Cinema Braunschweig.


Ab 1. August: ES GILT DAS GESPROCHENE WORT

Gegensätzlicher könnten die Lebenswelten von Marion (Anne Ratte-Polle) und Baran (Oğulcan Arman Uslu) kaum sein, als sie sich am Strand von Marmaris zum ersten Mal begegnen: Marion, die selbstbewusste, unabhängige Pilotin aus Deutschland, trifft auf Baran, den charmanten Aufreißer wider Willen, der von einem besseren Leben jenseits des Bosporus träumt.

Zielstrebig bittet er Marion, ihn mit nach Deutschland zu nehmen. Und sie lässt sich auf dieses Wagnis ein, ganz gegen ihre sonst so überlegte, reservierte Art, und schließt einen Deal mit ihm. Vielleicht, weil sie gerade selbst dazu gezwungen ist, ihr bisheriges Leben zu überdenken?

Marions Dauer-Affäre Raphael (Godehard Giese) wird von der neuen Situation vollkommen überrascht. Baran gibt alles, um die ihm gebotene Chance auf ein neues Leben zu nutzen. Das beeindruckt Marion – ihre Zurückhaltung beginnt zu bröckeln, und beide kommen sich näher als geplant …


Ab 8. August: FISHERMAN'S FRIENDS

Ein erfolgreicher Musikproduzent aus London setzt sich in den Kopf, aus einer Gruppe von shanty-singenden Fischern aus Cornwall einen Top-Act im Popbusiness zu machen...

Fast zu schön, aber tatsächlich wahr! Die charmante Komödie FISHERMAN’S FRIENDS basiert auf der sensationellen Erfolgsgeschichte des Shanty-Chors Fisherman's Friends: Die singenden Seebären stürmten 2010 die britischen Charts und wurden zu Kultstars.

Vor der Kulisse der romantisch-rauen Küste Cornwalls erzählt der etwas andere Heimatfilm aber vor allem von Zusammenhalt, wahrer Freundschaft und dem Mut, neu anzufangen.


Ab 15. August: ONCE UPON A TIME... IN HOLLYWOOD

Das neue Meisterwerk von Quentin Tarantino bei uns im Universum-Filmtheater!

"Es ist ein Drahtseilakt, den Quentin Tarantino hier vollzieht, und er ist unerhört, unverschämt, unglaublich. Und eine echte Offenbarung in diesem irrwitzigen und irrwitzig reichen Film, in dessen Zentrum der Zusammenprall der Welten steht: Kino und Fernsehen, Spießer und Hippies, altes Hollywood und New Hollywood, Fiktion und Realität.

Daraus ist eine überbordende Kollage entstanden, an dem man sich nicht sattsehen kann, ein Schlaraffenland für Kinofreaks, das Kameramann Robert Richardson, der auf echtem Film gedreht hat, in ein trügerisches, milchiges Licht getaucht hat, ein wilder, undisziplinierter, witziger, hin und wieder auch mal alberner Ritt, den nicht zuletzt Brad Pitt nutzt, um sich zurückzumelden als King of Cool, über den man redet, wie man nach PULP FICTION wieder über John Travolta geredet hat, der aber auch alle anderen Schauspieler, die an uns vorbeitanzen, mal länger, mal ganz kurz (Al Pacino, Kurt Russell, Lena Dunham, Emile Hirsch, Dakota Fanning und und und), toll aussehen lässt, und in dem doch Sharon Tate die lachende Seele ist, die letzte Unschuld in einer Welt, in der alle Füße - Tarantino liebt Füße - gleich schmutzig sind, ob man nun zum Establishment gehört oder zur Gegenkultur.

Am Ende hilft nur die Flucht ins Lichtspielhaus und die Überzeugung, dass Kino alles kann, wenn es nur will. ONCE UPON A TIME... IN HOLLYWOOD betont das mit einem großen dicken Ausrufezeichen. Mehr Kino geht nicht."

(Thomas Schultze, Blickpunkt:Film, 22.5.2019)


Ab 5. September: DER GLANZ DER UNSICHTBAREN

Vier Sozialarbeiterinnen betreiben in einer grauen und von Armut geprägten Provinzstadt im Norden Frankreichs ein Tagesheim für obdachlose Frauen und setzen sich dafür ein, dass die Besucherinnen eine warme Dusche, ein warmes Essen, ein wenig menschliche Zuwendung und die notwendige Berufsorientierung erhalten. Aber wegen angeblich zu geringer Wiedereingliederungsquoten hat die Gemeinde beschlossen, die Einrichtung zu schließen.

Daraufhin üben sich die Sozialarbeiterinnen in zivilem Ungehorsam und führen das Heim heimlich in einem Versteck weiter, damit „ihre Mädchen“ dort übernachten können, während sie tagsüber üben, selbstbewußte Mitglieder der Gesellschaft zu werden. 

Mit einer bunten Besetzung landete Regisseur Louis-Julien Petit einen Überraschungserfolg, der über eine Million Zuschauer/innen in die französischen Kinos lockte. Ein Teil der Rollen ist mit Frauen besetzt, die tatsächlich auf der Straße leben.

 

 


Ab 19. September: SYSTEMSPRENGER

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni (Helena Zengel) hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen "Systemsprenger" nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter.

Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

Der erste, mehrfach ausgezeichnete Spielfilm der aus Braunschweig stammenden Regisseurin Nora Fingscheidt feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2019. 

Vorpremiere am Di, 10.9., 19 Uhr, mit Regisseurin Nora Fingscheidt!


Ab 3. Oktober: DEUTSCHSTUNDE

Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen (Tom Gronau) muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer.

Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen), der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war.

Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), ein Malverbot überbringen, das die Nationalsozialisten gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel, und Siggi (Levi Eisenblätter), elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich – und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist.

Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu – und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend…

Mit DEUTSCHSTUNDE hat Regisseur Christian Schwochow („Bad Banks“, PAULA) einen der großen Welterfolge der deutschen Literatur verfilmt.


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Das UNIVERSUM Filmtheater ist auch offizielle Vorverkaufsstelle des Staatstheaters. Während unserer regulären Öffnungszeiten können Sie an der Kinokasse täglich Karten für anstehende Veranstaltungen kaufen (Jokervorstellungen ausgenommen, kein Aboservice).

Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier.


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