Universum Newsletter | 08.01.2019


NEU: ADAM UND EVELYN

tägl. 21:15, So auch 11:15

Nach der Romanvorlage von Ingo Schulze entwirft Andreas Goldstein das zarte Bild einer Generation in der Ausnahmesituation des Wendesommers 1989.

"Adam und Evelyn" zeichnet mit viel Leichtigkeit ein liebenswertes Porträt junger Menschen zwischen Verführung und Begehren, Entschlossenheit und Verlust, die zwischen Ost und West von der Weltgeschichte überrascht wurden.


NEU: DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT

tägl. 21:00 (außer Mi), 18:45, 16:30

"Nach dem erfolgreich verfilmten Jakobsweg-Bestseller 'Ich bin dann mal weg' veröffentlichte der Entertainer Hape Kerkeling 2014 mit 'Der Junge muss an die frische Luft - Meine Kindheit und ich' autobiographische Kindheitserlebnisse.

Die renommierte Regisseurin Caroline Link ('Nirgendwo in Afrika') bringt das persönliche Buch nun als herzliche, prominent besetzte Tragikomödie ins Kino. Ihr gelingt ein gut unterhaltendes und hochwertig ausgestattetes Biopic im Ruhrpott-Milieu der 1970er Jahre. Der berührende, teils tieftraurige Film über Familienbande punktet insbesondere mit dem treffsicher besetzten Nachwuchsdarsteller Julius Weckauf." (Programmkino.de)


EXTRA: DONBASS

Mi 21:15

Dreizehn nur durch Montage verknüpfte Episoden bilden den Rahmen für eine Illustration des Bürgerkriegs im Donezbecken in der Ostukraine. "Donbass" eröffnete dieses Jahr in Cannes die Sektion "Un certain regard" und wurde von Teilen der internationalen Presse als Meisterwerk bezeichnet, andere warfen dem Film hingegen Propaganda vor. Sergei Loznitsa erhielt für seine medienkritische und hochpolitische Farce den Sektions-Preis für die Beste Regie.

In Kooperation mit Cinemathek by Daumenkino.


DOK AM MONTAG: ANDERSWO - ALLEIN IN AFRIKA

Mo 19:00

15.000 Kilometer, 414 Tage, 15 Länder. Das sind die trockenen Fakten der langen Reise, die der Hamburger Anselm Nathanael Pahnke unternommen hat. Völlig auf sich allein gestellt, ist er einmal quer durch Afrika gefahren – ausschließlich mit seinem Fahrrad.

Entstanden ist eine intime, ebenso heitere wie mitreißende Reise-Dokumentation, die dem Kinobesucher aus einem sehr persönlichen Blickwinkel heraus die Vielfalt des afrikanischen Kontinents näherbringt.

Abspannen im »abspann«

abspann

»abspann«

Besuchen Sie Braunschweigs einziges Kino-Bistro! Ob vor, nach oder auch ohne Film – im »abspann« bieten wir Raum für Gespräche rund um das Kinoprogramm.

Mo-Sa ab 18:00 Uhr

So ab 14:00 Uhr

Angebot der Woche:

Bio-Glühwein "Heißer Hirsch" (Rot oder Weiß): 3,00€

Unser Programm vom 10.1. - 16.1.2019

Reservierungen für unsere Vorführungen sind telefonisch unter

0531 - 70 22 15 50 täglich 15 Minuten vor dem ersten Vorstellungsbeginn - 21:30 Uhr

oder direkt über unsere Homepage »»»» Programmübersicht möglich.

Kassen-Öffnungszeiten:

Die Kasse öffnet täglich 15 Minuten vor dem ersten Vorstellungsbeginn und schließt um 21:30 Uhr


NEU: ADAM UND EVELYN

tägl. 21:15, So auch 11:15

Regie: Andreas Goldstein, D 2018, 101 Min., o.A., Bundesstart
Darsteller: Florian Teichtmeister, Anne Kanis, Lena Lauzemis u.a.

Ein flirrend heißer Sommer 1989 im Osten Deutschlands. Adam arbeitet als Schneider und Fotograf, seine hübsche Freundin Evelyn ist Kellnerin. Als Evelyn Adam mit einer anderen erwischt, fährt sie ohne ihn mit einer Freundin und deren Westcousin nach Ungarn. Um die Beziehung zu retten, steigt Adam in seinen betagten Wartburg und reist ihr hinterher. Als Ungarn unerwartet die Grenzen nach Österreich öffnet, wird die Flucht in den Westen zur ungeahnten Möglichkeit...

Nach der Romanvorlage von Ingo Schulze entwerfen Andreas Goldstein und Jakobine Motz das zarte Bild einer Generation in der Ausnahmesituation des Wendesommers 1989. "Adam und Evelyn" zeichnet mit viel Leichtigkeit ein liebenswertes Porträt junger Menschen zwischen Verführung und Begehren, Entschlossenheit und Verlust, die zwischen Ost und West von der Weltgeschichte überrascht wurden.


NEU: DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT

tägl. 21:00 (außer Mi), 18:45, 16:30

Regie: Caroline Link, D 2018, 99 Min., ab 6 J., Neustart
Darsteller: Julius Weckauf, Luise Heyer, Sönke Möhring u.a.

Ruhrpott 1972. Der pummelige, 9-jährige Hans-Peter wächst auf in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner Oma Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren.

Die berührende Kindheitsgeschichte eines der größten Entertainer Deutschlands, Hape Kerkeling.


DOK AM MONTAG: ANDERSWO - ALLEIN IN AFRIKA

Mo 19:00

Regie: Anselm Nathanael Pahnke, D 2018, 103 Min., o.A.

Plötzlich getrennt von seinen zwei Weggefährten wagt sich Anselm allein in die südafrikanische Kalahari-Wüste – auf dem Fahrrad. Tritt für Tritt entwickelt sich sein atemberaubender Weg durch den afrikanischen Kontinent, stets hautnah an den Menschen und der Natur. Kein Wasser kaufen, nur aus eigener Kraft reisen, trotz wilder Tiere in der Natur zelten – Afrika ist unberechenbar und herausfordernd.

Doch selbst nach schweren Krankheiten und 3.000 Kilometern durch die Sahara ist klar: Afrika ist auch kraftvoll, farbenfroh und voller Leben. Es wächst in Anselm eine tiefe Liebe zu diesem riesigen Kontinent, ein tiefes Vertrauen in seine Mitmenschen und sich selbst, sowie die Erkenntnis, dass man allein nicht einsam sein muss.


EXTRA: DONBASS

Mi 21:15

Regie: Sergey Loznitsa, UKR 2018, 121 Min., ab 12 J.

Der Donbass in der Ostukraine. Seit 2014 herrscht hier ein blutiger Konflikt zwischen Regierungstruppen, nationalistischen Milizen und prorussischen Separatisten. In 13 kaleidoskopartigen, absurden Vignetten zeigt Regisseur Sergei Loznitsa ein Land, das zwischen informellen Machtstrukturen, Korruption und Fake News zerrieben wird.

Eine Gruppe Schauspieler inszeniert einen TV-Beitrag über einen fingierten feindlichen Anschlag; aus Rache für einen vermeintlichen Rufmord kippt eine Politikerin Fäkalien über den Kopf eines Chefredakteurs; ein Mann führt durch eine weitverzweigte Bunkeranlage, in dem dutzende Menschen Zuflucht vor Feuerbeschuss suchen. Beschlagnahmungen, Kontrollschikanen und Prügelstrafen sind an der Tagesordnung. Der kalte Horror von Angst, Gewalt und Hysterie erfasst mehr und mehr Bereiche des Lebens und nimmt immer groteskere Züge an ...

In Kooperation mit Cinemathek by Daumenkino.


DIE FRAU DES NOBELPREISTRÄGERS

tägl. 19:00 (außer Mo), 16:45, Mi 19:00 in OmU

Regie: Björn Runge, S/USA 2017, 102 Min., ab 6 J., 2. Woche
Darsteller: Glenn Close, Jonathan Pryce, Christian Slater u.a.

Joan und Joe Castleman sind seit fast 40 Jahren verheiratet. Joe gefällt sich als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart. Er genießt in vollen Zügen die Aufmerksamkeit, die ihm zu Teil wird, diverse Affären inklusive. Seine Frau Joan scheint dabei die perfekte Unterstützung im Hintergrund. Als Joe mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll, reisen sie gemeinsam nach Schweden. Begleitet werden sie dabei von ihrem Sohn David – selbst angehender Schriftsteller ohne Vaters Segen.

Zwischen hochoffiziellen Empfängen, Ehrfurchtsgebaren und Damenprogramm werden die Risse der Ehe sichtbar, und eine unruhige Unzufriedenheit beginnt durch Joans stoische Fassade zu brechen. Zu allem Überfluss werden sie auch noch von Journalist und Möchtegern-Biograph Nathaniel Bone verfolgt, der unnachgiebig versucht, ein dunkles Geheimnis aufzudecken.

Oscarreife Schauspielerleistungen, eine brillante Regie und eine atemberaubend spannende Geschichte mit der Oscar®-Nominierten Glenn Close und dem Golden Globe®-Nominierten Jonathan Pryce in den Hauptrollen.

Am Mi, 16.1., 19:00 in engl. OmU.


SHOPLIFTERS - FAMILIENBANDE

So 11:00

Regie: Hirokazu Kore-eda, J 2018, 122 Min., ab 12 J., 3. Woche
Darsteller: Lily Franky, Sakura Ando, Mayu Matsuoka u.a.

Nach einer Diebestour in einer kalten Winternacht treffen Osamu Shibata und sein Sohn Shota auf das kleine, verwahrloste Mädchen Yuri. Kurzerhand tut Osamu das, was der Gelegenheitsarbeiter am besten kann - er "stibitzt" Yuri und nimmt sie für eine warme Mahlzeit mit nach Hause.

Die anfänglichen Bedenken seiner Frau Nobuyo über das neue Familienmitglied sind schnell verflogen. Auch Großmutter Hatsue und Halbschwester Aki, die hinter einem Einwegspiegel in einem Stripclub arbeitet, heißen Yuri in der Enge ihrer alten Behausung willkommen. Umgeben von anonymen Wohnblöcken lebt die bunte Truppe mithilfe von kleinen Betrügereien, Ladendiebstählen und trotz widriger Umstände glücklich zusammen.

Bis zu dem Tag, an dem ein unvorhergesehener Vorfall bisher gut geschützte Familiengeheimnisse enthüllt. Jetzt muss sich beweisen, ob diese Menschen mehr verbindet, als ihr Dasein als Kleingauner und Lebenskünstler…

"Shoplifters" wurde bei den Filmfestspielen Cannes 2018 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet und ist außerdem die japanische Einreichung zum OSCAR® in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film".


ASTRID

tägl. 14:15

Regie: Pernille Fischer Christensen, SE/D/DK 2018, 124 Min., ab 6 J., 6. Woche
Darsteller: Trine Dyrholm, Alba August u.a.

Von Pippi Langstrumpf über Ronja Räubertochter bis zum Michel aus Lönneberga: Kein anderer Name ist bis heute so untrennbar mit so vielen faszinierenden Kinderbüchern verbunden wie der von Astrid Lindgren. Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt. Zudem setzte sich die "Schwedin des Jahrhunderts" und Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels unermüdlich für die Rechte von Kindern ein.

Ihre eigene Kindheit dagegen endete früh, als Astrid im Alter von 18 Jahren unehelich schwanger wurde – im Schweden der 1920er-Jahre ein Skandal. Der Film erzählt einfühlsam davon, wie die junge Astrid den Mut findet, die Anfeindungen ihres Umfeldes zu überwinden und ein freies, selbstbestimmtes Leben als moderne Frau zu führen.

Die bekannte dänische Regisseurin Pernille Fischer Christensen ("En Soap", "Eine Familie") besetzte die Rolle der Astrid mit der jungen Schauspielerin Alba August; auch Trine Dyrholm ("Nico, 1988") spielt mit.


25 KM/H

tägl. 14:00

Regie: Markus Goller, D 2018, 117 Min., ab 6 J., 7. Woche
Darsteller: Lars Eidinger, Bjarne Mädel, Sandra Hüller u.a.

Nach 20 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg und Christian auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben – und zwar mit dem Mofa.

Völlig betrunken brechen sie noch in derselben Nacht auf. Trotz einsetzendem Kater und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter. Während sie schräge Bekanntschaften machen und diverse wahnwitzige Situationen er- und überleben, stellen sie nach und nach fest, dass es bei ihrem Trip nicht alleine darum geht, einmal quer durch Deutschland zu fahren, sondern den Weg zurück zueinander zu finden.


Kurzfilm der Woche:

DIE GRENZE

Regie: Franz Winzentsen, D 1995, 2:23 Min.

Die Zonengrenze wurde mit Bleistift in die Karte eingezeichnet. Ein kartographisches Problem entstand erst, als die deutsch-deutsche Grenze ausradiert werden sollte.

Demnächst im Universum

Ab 17. Januar: MARIA STUART - KÖNIGIN VON SCHOTTLAND

Das tragische Schicksal der charismatischen Königin Maria Stuart und ihre Rivalität zur englischen Königin Elisabeth I. stehen im Zentrum von "Maria Stuart". Zwei der derzeit gefragtesten und talentiertesten jungen Schauspielerinnen, beide Oscar®-nominiert, verkörpern diese starken Frauen: Saoirse Ronan ("Lady Bird") und Margot Robbie ("I, Tonya").

Maria Stuart, die bereits im Alter von nur neun Monaten zur Königin von Schottland gekrönt wurde, kehrt mit 18 Jahren nach dem Tod ihres jungen Ehemannes von Frankreich nach Schottland zurück, um rechtmäßig den Thron zu beanspruchen. Dadurch tritt sie in einen Machtkampf mit Königin Elisabeth I., die bis dahin Alleinherrscherin über das englische Königreich war.


SOUND ON SCREEN: IMPULSO

Do, 17.1., 19:00

Die junge spanische Tänzerin Rocío Molina gilt als Erneuerin des Flamenco. Für ihren eigenen Tanzstil "Impulso" vereint sie traditionelle und avantgardistische Elemente. Eine sinnliche Dokumentation über den Entstehungsprozess von Rocíos aktuellem Bühnenprogramm – von der Arbeit im Proberaum bis zum Finale auf der grossen Bühne. IMPULSO ist das mitreissende Porträt einer Frau, die den Flamenco in die Moderne führt.

In Kooperation mit dem Flamenco-Studio Braunschweig.

Anschließend geht es weiter im Café Riptide mit Flamenco-Tänzerin Alya Al-Kanani.


DOK AM MONTAG: EXHIBITION ON SCREEN: DEGAS - LEIDENSCHAFT FÜR PERFEKTION

Mo, 21.1., 19:00

Dank des exklusiven Zugangs zu ausgewählten und seltenen Arbeiten des Künstlers, erhält der Zuschauer einen Einblick in die faszinierende Welt von Degas Streben nach Perfektion.

Mit Hilfe von schriftlichen Berichten seiner Freunde, Kommentatoren sowie der Briefe, die Degas selbst verfasste, enthüllt dieser Film die vielschichtige Wahrheit hinter einem der einflussreichsten französischen Künstler des späten 19. Jahrhunderts und erkundet die komplexe Arbeitsweise seines künstlerischen Geists. "Degas - Leidenschaft für Perfektion" nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise von den Straßen von Paris bis zum Mittelpunkt einer großartigen Ausstellung im Fitzwilliam Museum in Cambridge, dessen umfangreiche Sammlung von Degas-Werken die repräsentativste in Großbritannien ist.


Ab 24. Januar: WOMIT HABEN WIR DAS VERDIENT?

"Womit haben wir das verdient?" mit der gerade zur Schauspielerin des Jahres gekürten Caroline Peters in der Hauptrolle ist deftiges und scharfsinniges Komödienkino aus Österreich. Eine aufgeklärte, liberale Patchwork-Familie fragt sich nahezu fassungslos, was bei ihr schiefgelaufen sein könnte.

Mit viel Humor und spitzfindigen Dialogen gelingt Regisseurin Eva Spreitzhofer und ihrem grandiosen Ensemble eine herrlich bissige Gesellschaftskomödie über Toleranz und ihre Grenzen.


DOK AM MONTAG: DER LETZTE JOLLY BOY

Mo, 28.1., 18:45 - Zu Gast: Regisseur Hans-Erich Viet

"Der letzte Jolly Boy" ist eine dokumentarische Reise, die den Holocaust Überlebenden Leon Schwarzbaum, Jahrgang 1921, über drei Jahre begleitet. Als Einziger seiner Familie überlebt Schwarzbaum, geboren in Hamburg und aufgewachsen im polnischen Bezin, das dortige Ghetto. In Bobrek, einem Außenlager von Auschwitz, leistet er Zwangsarbeit für Siemens. Er überlebt Auschwitz-Birkenau, Buchenwald und Haselhorst – sowie die Todesmärsche von Auschwitz nach Gleiwitz und von Sachsenhausen nach Schwerin. Im letzten Auschwitz Prozess gegen den ehemaligen SS Mann Reinhold Hanning war Schwarzbaum einer der Zeugen bzw. Nebenkläger.

Ein Roadmovie durch deutsche und polnische Geschichte und Gegenwart – mit einem Mann, der als Jugendlicher mit seiner "Boygroup", den "Jolly Boys", amerikanischen Swing interpretierte. Er spricht mit Gefangenen im Gefängnis Zeithain und mit Markus Lanz in dessen Talk Sendung. Seine Energie zieht er aus der Erinnerung, auf der Reise mit dem Team von Regisseur Hans-Erich Viet. Mehrfach fährt der inzwischen 97-Jährige wieder nach Auschwitz, um zu begreifen, was nicht zu verstehen ist.

In Kooperation mit dem DGB Braunschweig.


Ab 31. Januar: GREEN BOOK - EINE BESONDERE FREUNDSCHAFT

Der begnadete Pianist Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) geht 1962 auf eine Konzert-Tournee von New York bis in die Südstaaten. Sein Fahrer ist der Italo-Amerikaner Tony Lip (Viggo Mortensen), ein einfacher Mann aus der Arbeiterklasse, der seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs und als Türsteher verdient. Der Gegensatz zwischen den beiden könnte nicht größer sein. Dennoch entwickelt sich eine enge Freundschaft.

Gemeinsam durchschreiten sie eine Zeit, die von Gewalt und Rassentrennung, aber gleichzeitig viel Humor und wahrer Menschlichkeit geprägt ist. So müssen sie ihre Reise nach dem Negro Motorist Green Book planen, einem Reiseführer für afroamerikanische Autofahrer, der die wenigen Unterkünfte und Restaurants auflistet, die auch schwarze Gäste bedienen.


DOK AM MONTAG: GENESIS 2.0

Mo, 4.2., 19:00

Auf den abgelegenen Neusibirischen Inseln im arktischen Ozean suchen Jäger nach Stosszähnen von ausgestorbenen Mammuts. Eines Tages finden sie ein überraschend gut erhaltenes Mammutkadaver. Die Auferstehung des Wollhaarmammuts ist eine erste Manifestation einer nächsten großen technologischen Revolution – Genetik. Sie könnte unsere Welt auf den Kopf stellen. Der neue Film des oscar-nominierten schweizer Dokumentarfilmers Christian Frei ("War Photographer").

Ausgezeichnet mit dem Special Jury Prize für die beste Kamera, Sundance 2018.

Wiederholung am Sonntag, 10.2., um 11:15 Uhr.


Ab 7. Februar: FRÜHES VERSPRECHEN

"Frühes Versprechen" enthüllt das fabelhaft bunte Leben des berühmten, französischen Schriftstellers, Regisseurs und Diplomaten Romain Gary. Von seiner schweren Kindheit in Polen über seine Jugend unter der Sonne von Nizza bis hin zu den Heldentaten seiner Flüge in Afrika während des Zweiten Weltkriegs und seiner Ehe mit der berühmten Schauspielerin Jean Seberg.

Romain Gary lebte ein außergewöhnliches Leben. Ein Leben, dessen Wirklichkeit das mütterliche Wunschdenken noch übertrifft. Denn es ist die unerschütterliche Liebe seiner liebenswerten wie exzentrischen Mutter Nina, die ihn stets voranschreiten lässt und zu einem der größten Romanciers des zwanzigsten Jahrhunderts macht, zu dem Mann der als einziger zweimal den französischen Literaturpreis Prix Goncourt erhält.

Von diesem einzigartigen Band zwischen Mutter und Sohn erzählt der Film, nach dem gleichnamigen autobiografischen Roman, als eine unendlich liebevolle Hommage an die wohl anstrengendste, verrückteste und gleichwohl liebevollste Mutter der Welt. - Mit Charlotte Gainsbourg und Pierre Niney.


DOK AM MONTAG: FAHRENHEIT 11/9

Mo, 11.2., 18:45

Kaum eine Wahl hat die Öffentlichkeit so stark beschäftigt wie die von Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Als einer der wenigen, die das Ergebnis vorhergesagt haben, offenbart Oscar®-Preisträger Michael Moore die Umstände und Mechanismen, die zur Machtergreifung des umstrittenen Kandidaten geführt haben.


SOUND ON SCREEN: HERE TO BE HEARD - THE STORY OF THE SLITS

Do, 14.2., 19:00

Dokumentarfilm über die weltweit erste Frauen-Punkband The Slits, die mit ihrem rauen, technisch unbedarften Sound Mitte der 70er zu Pionierinnen des Punkrocks wurden und mit ihrer innovativen Mischung aus Punk und Reggae neben den Sex Pistols und The Clash zu den prägendsten Musikgruppen ihrer Zeit gehörten. "Truly love the Film" urteilt Kult-Filmer Guy Maddin.

Anschließend Konzert FLY CAT FLY im Riptide.


SOUND ON SCREEN-SPECIAL: READ 'EM ALL- LESUNG + FILM HEAVY TRIP

Fr, 1.3., 21:00

Lesung verschiedener Autoren, u.a. Frank Schäfer, Axel Klingenberg, Toddn Kandziora, Gerald Fricke, Dietmar Elflein, aus der Anthologie Hear 'em All - Heavy Metal für die eiserne Insel.

Im Anschluss: Filmvorführung HEAVY TRIP

"Heavy Trip" ist nicht nur das Comedy-Highlight für Metalfans: Die sympathische finnische Komödie bietet mit ihren liebenswerten Loser-Charakteren und unerschöpflichem Ideenreichtum so ansteckenden Kinospaß, dass garantiert der ganze Saal begeistert headbangen wird!

Eintritt: Film 8,- € + Lesung 4,- €


Ab 7. März: DER LOKFÜHRER, DER DIE LIEBE SUCHTE...

Ein Güterzug rollt durch eine weite Graslandschaft, die sich vor den kaukasischen Bergen entlangzieht. Am Steuer: Nurlan, der Lokführer. Auf seinem täglichen Weg passiert er teetrinkende Männer ebenso wie Frauen, die ihre Wäsche in den sanften Wind hängen. Sobald sich der Zug nähert, bläst der kleine Waisenjunge Aziz in eine Pfeife und die Bewohner des Vorortes bringen sich und ihre Habseligkeiten schnell in Sicherheit. Doch das gelingt nicht immer. Nurlan hat schon so einiges von seiner Lokomotive gepflückt: Hühnerfedern, Spielzeugbälle oder auch Bettbezüge.

Am letzten Arbeitstag vor der Pensionierung verheddert sich ein besonderes Abschiedsgeschenk an Nurlans Lok: ein traumhaft schöner, blauer Spitzen-BH. Nurlan nimmt ihn nach seiner Schicht kurzerhand mit in sein Heimatdorf in den Bergen. Seine Neugier ist geweckt: Wem nur mag das kleine Stück Stoff gehören? Getrieben von Einsamkeit beschließt Nurlan, die Suche nach der Besitzerin des Büstenhalters aufzunehmen.


Ab 14. März: TRAUTMANN

Mit gerade einmal 17 Jahren wird Bernd Trautmann in die Wehrmacht eingezogen und gerät als Soldat gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in Kriegsgefangenschaft in der Nähe von Manchester. Die deutschen Soldaten veranstalten während ihrer Gefangenschaft Fußballspiele und bei einem dieser Spiele ist auch Jack Friar, Trainer des kleinen Vereins St. Helens, anwesend, der sofort Trautmanns großes Talent als Torwart erkennt.

Friar engagiert den deutschen Soldaten als Torhüter für St. Helens, doch dort bleibt er nicht lange, auch wenn er sich in Margaret, die Tochter seines neuen Trainers, verliebt hat: Schon bald verpflichtet der äußerst erfolgreiche Club Manchester City Trautmann als Keeper, was von den Fans allerdings mit Entrüstung aufgenommen wird, schließlich gehört Trautmann zu den ehemaligen Feinden. Erst während des legendären FA-Cup-Finales von 1956 gelingt es dem deutschen Torwart, die Herzen der Fans zu erobern…


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