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Dokumentarfilme im Universum

DOKUMENTARFILME IM UNIVERSUM ist eine Reihe des Universum Filmtheaters!

Wir zeigen aktuelle Dokumentarfilm, nach Möglichkeit mit Gästen.

Jetzt erhältlich: Die DOK-Abo-Card 10 Filme für 70 € (nur gültig für DOK-Filme) -
10 Dokumentationen ansehen und nur 7,00 € pro Film zahlen.

"Im Dokumentarfilm werden heute oft die spannendsten Geschichten erzählt. Die Themen und erzählerischen Formen sind so vielfältig wie das Leben selbst. Unsere Reihe DOKUMENTARFILME IM UNIVERSUM stellt eine Auswahl vor, mit der wir Sie für das Format begeistern wollen - nicht nur montags." (Volker Kufahl, Geschäftsführer Universum Filmtheater)


JETZT NEU: DER DOK-FILMFLYER 2018

Ab sofort hier zum Download oder direkt an der Kinokasse erhältlich: Der neue DOK-Filmflyer mit 20 neuen Dokumentarfilmen von Februar bis Juni 2018!

Unser Dokumentarfilmprogramm 2016 wurde mit dem Spitzenpreis des Bundes als bestes Dokumentarfilmprogramm aller Programmkinos in Deutschland ausgezeichnet.


DOK am Montag: FIGHTER

Mo, 30.4., 19:00

Sie kämpfen im Käfig. Weil sie es wollen, und weil andere das sehen wollen. Andreas Kraniotakes, Khalid Taha und Lom-Ali Eskijev sind Profis in Mixed Martial Arts (MMA). Sie prügeln sich im Zweikampf, auf offener Bühne, mit allen erlaubten Mitteln. Sie wollen als Sportler anerkannt werden, und kämpfen gegen Vorurteile, die sie als "Blutboxer" diskreditieren.

Dafür trainieren sie hart, leben asketisch, überschreiten Grenzen – auch die ihrer eigenen Körper. Kraniotakes, Taha und Eskijev sind moderne Gladiatoren. Susanne Binninger gelingt ein vorurteilsfreier Blick auf die MMA Szene, und ihre drei Protagonisten erweisen sich als offene, gefühlvolle Männer, die dem Schmerz nicht ausweichen und deren Angst vor allem darin besteht, dass sie verlieren könnten.

Wiederholung am So, 6.5. um 11:15 Uhr.


DOK AM MONTAG: TONY CONRAD - COMPLETELY IN THE PRESENT

Mo, 7.5., 19:00 - In der Reihe "Kunst Bewegt"

Wer war Tony Conrad (1940–2016)? Ein Musiker, der nicht komponieren, sondern das Konzept von Komposition zerstören wollte. Ein Filmemacher, der Zelluloid lieber einkochte und in Einweggläser ausstellte, als darauf zu drehen. Ein Performer, der nie auf dem besten, sondern stets auf dem schlechtesten Instrument spielte, das verfügbar war. In den frühen 60er Jahren begründet Tony Conrad zusammen mit John Cale und La Monte Young den musikalischen Minimalismus, schafft hypnotische Soundtracks für Filme von Jack Smith ("Flaming Creatures", 1963) und Ron Rice ("Chumlum", 1964), revolutioniert mit seinem ersten eigenen Film "The Flicker" (1966) das US-Experimentalkino und macht mit seinen Freunden Lou Reed und John Cale zusammen Musik, bevor die beiden in seinem Apartment The Velvet Underground gründen.

Heute gilt Conrad als einer der einflussreichsten US-amerikanischen Multimedia-Künstler des 20. Jahrhunderts. Mit einer Fülle von Film- und Musikaufnahmen aus Conrads Fundus zeichnet Dokumentarfilm-Regisseur Tyler Hubby dessen sagenhaftes Künstlerleben nach.

Wiederholung am So, 13.5. um 11:15 Uhr.


DOK AM MONTAG: DIE GRÜNE LÜGE

Mo, 14.5., 19:00

Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion: Hurra! Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten! Eine populäre und gefährliche Lüge! Gemeinsam mit der Umweltexpertin Kathrin Hartmann zeigt Werner Boote ("Plastic Planet", "Population Boom") in seinem neuen Dokumentarfilm, wie wir uns dagegen wehren können. Schluss mit den grünen Lügen!

In Kooperation mit Slow Food Braunschweiger Land.