Das aktuelle Programm vom 28.07. - 03.08.2016

Herzlich Willkommen beim UNIVERSUM Filmtheater!


DOK: CINEMA - A PUBLIC AFFAIR (Mo, 1.8., 19:00)

Zu Gast: Regisseurin Tatiana Brandrup

"Was können Filme, was kann Kino im günstigsten Fall bewirken?" Antworten auf diese komplexe Frage weiß kaum jemand so schön und klug zu formulieren wie Naum Kleiman. Der russische Filmhistoriker, Leiter des legendären Eisenstein-Archivs, war Direktor des 2005 geschlossenen Moskauer "Musey Kino". Seither sind die Filme und Sammlungen der Cinemathek auf dem Gelände des Mosfilm-Studios eingelagert. „Das Kino hat die Fähigkeit, aus Menschen Bürger zu machen“. Es braucht nur wenige Filmausschnitte und man begreift, warum Kleiman ein bewunderter Filmvermittler ist.

Ausgezeichnet als Bester Dokumentarfilm, Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern 2015.


DOK: MEINE BRÜDER UND SCHWESTERN IM NORDEN

Mi, 3.8., 18:45

Wer weiß wirklich etwas über Nordkorea? Dank ihres deutschen Passes wird der in Südkorea geborenen Filmemacherin Sung-Hyung Cho die Einreise in den Norden gestattet. Dort porträtiert sie die Menschen einfühlsam und gibt Einblicke hinter die protzige Propagandafassade einer uns verschlossenen Lebenswelt.



Programm, Tickets und Reservierung

Reservierungen für unsere Vorführungen sind telefonisch unter

0531 - 70 22 15 50 täglich von 12:00 - 21:30 Uhr möglich.

Direkt über unsere Homepage können Sie Ihre Tickets entweder reservieren oder auch gleich kaufen.

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DOK: CINEMA - A PUBLIC AFFAIR

Zu Gast: Regisseurin Tatiana Brandrup

Mo, 1.8., 19:00

Regie: Tatiana Brandrup, D 2015, 104 Min., o.A.

"Ein Film beginnt, wenn er zu Ende ist. Er beginnt in Gesprächen, im Austausch der Meinungen. Da kristallisiert sich der Traum, den wir gerade gesehen haben. Und in dieser seelischen Arbeit wirst Du ein bisschen besser, freier und offener." (Naum Kleiman)

In Moskau kämpft ein Mann für seine Vision von Kino: Er sieht darin den Weg zu einer besseren Gesellschaft. "Cinema: A Public Affair" ist eine filmische Reise in die Welt von Naum Kleiman, einem der bedeutendsten Intellektuellen Russlands. Regisseurin Tatiana Brandrup erschafft eine dokumentarische Collage, in der Ausschnitte aus Kinoklassikern und Interviews mit der aktuellen Moskauer Realität montiert werden.

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DOK: MEINE BRÜDER UND SCHWESTERN IM NORDEN

Mi, 3.8., 18:45

Regie: Sung-Hyung Cho, D 2016, 106 Min., o.A., 3. Woche

Wer weiß außerhalb des Landes wirklich etwas über Nordkorea? Was wir von diesem abgeschotteten Land zu sehen und zu hören bekommen, ist immer das gleiche: Militär-Paraden mit Panzern und Raketen, Soldaten und Soldatinnen, die wie Roboter marschieren, Kriegsdrohungen, Hungersnöte, abgemagerte Kinder und nicht zuletzt die drei Generationen von scheinbar wahnsinnigen Diktatoren und die ihnen hysterisch huldigende Gefolgschaft.

Sung-Hyung Cho ("Full Metal Village") geht diesen Fragen nach, mitten drin – in Nordkorea: Ihr Film porträtiert die Menschen hinter den hartnäckigen Klischees und Stereotypen eine unverstandenen Landes und gibt Einblicke hinter die protzige Propagandafassade einer uns verschlossenen Lebenswelt. Die Menschen, denen Sung-Hyung Cho auf ihrer Reise durch das Land begegnet – Soldatinnen, Bauern, Maler, Näherinnen – sind keine Zufallsbekanntschaften, sondern wurden vom Regime ausgesucht. Trotzdem nähert sie sich ihren Protagonisten dabei aufrichtig interessiert, respektvoll und vor allem ohne jegliche Wertung.

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FRÜHSTÜCK BEI MONSIEUR HENRI

Regie: Ivan Calbérac, F 2015, 95 Min., o.A., 2. Woche
Darsteller: Claude Brasseur, Noémie Schmidt u.a.

Monsieur Henri ist ein mürrischer alter Herr und stolz darauf. Er lebt allein mit einer Schildkröte in einer viel zu großen Pariser Altbauwohnung und ärgert sich – über die Ehefrau seines Sohnes, die jungen Leute von heute oder was sonst so anfällt. Doch weil Henris Gesundheit letzthin etwas nachgelassen hat, beschließt sein Sohn Paul, dass es Zeit wird für eine Mitbewohnerin.

Mit der chronisch abgebrannten Studentin Constance kommt ihm eine junge Dame ins Haus, die all das hat, was Henri auf den Tod nicht leiden kann, die seine Pantoffeln klaut und unerlaubt das Klavier benutzt. Weil sich Constance die Miete eigentlich nicht leisten kann, bietet Henri ihr ein skurriles Geschäft an: wenn sie es schafft, seinem Sohn Paul so lange schöne Augen zu machen, bis der seine Ehefrau verlässt, ist die Miete umsonst. Mehr übel als wohl willigt Constance ein. So stolpert der ahnungslose Paul in seinen zweiten Frühling und Constance in eine schrecklich nette Familie, die dank Monsieur Henri heillos im Chaos versinkt.

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Do, 28.7.Fr, 29.7.Sa, 30.7.So, 31.7.Mo, 1.8.Di, 2.8.Mi, 3.8.
14:4514:4514:4514:4514:4514:4514:45
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21:30

TONI ERDMANN

Regie: Maren Ade, D/AT 2016, 162 Min., ab 12 J., 3. Woche
Darsteller: Peter Simonischek, Sandra Hüller u.a.

Unterschiedlicher können Vater und Tochter kaum sein: Winfried ist ein sozialromantischer Alt-68er, Ines eine ehrgeizige Unternehmensberaterin. Als Winfried spontan beschließt seine Tochter bei einem Großprojekt in Rumänien zu besuchen, kommt es zum Eklat zwischen den Beiden.

Doch statt Bukarest zu verlassen, überrascht Winfried Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes Alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke mischt sich Toni mit einem Amoklauf aus Scherzen in Ines' Berufsleben ein. Überraschend lässt Ines sich auf sein Spiel ein, und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinander geraten, desto näher kommen sie sich.

Ausgezeichnet mit dem Kritikerpreis in Cannes 2016.

Überlängenzuschlag: 1 Euro

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Do, 28.7.Fr, 29.7.Sa, 30.7.So, 31.7.Mo, 1.8.Di, 2.8.Mi, 3.8.
15:00
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UNTERWEGS MIT JACQUELINE

Regie: Mohamed Hamidi, F/ MA 2016, 91 Min., o.A, 3. Woche
Darsteller: Fatsah Bouyahmed, Lambert Wilson u.a.

Die schöne Kuh Jacqueline ist Fatahs ganzer Stolz. Der größte Traum des algerischen Bauers ist es, sie eines Tages auf der Landwirtschaftsmesse in Paris zu präsentieren. Als er tatsächlich eine offizielle Einladung aus Frankreich bekommt, gibt es für ihn kein Halten mehr.

Mit der Unterstützung der gesamten Dorfgemeinschaft treten Fatah und seine Kuh eine abenteuerliche Reise an: zuerst mit dem Boot übers Mittelmeer nach Marseille und von dort zu Fuß einmal quer durch Frankreich.

Im Laufe dieser Odyssee, die viele Überraschungen und unerwartete Wendungen bereithält, trifft Fatah viele ungewöhnliche Menschen, die ihm dabei helfen, seinen Traum wahr werden zu lassen.

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Do, 28.7.Fr, 29.7.Sa, 30.7.So, 31.7.Mo, 1.8.Di, 2.8.Mi, 3.8.
19:0019:0019:0019:0019:00

LOU ANDREAS-SALOMÉ

Regie: Cordula Kablitz-Post, D/ AT 2016, 113 Min., o.A., 4. Woche
Darsteller: Katharina Schüttler, Katharina Lorenz u.a.

1861 in St. Petersburg geboren, begreift die junge Lou früh, dass sie als Ehefrau und Geliebte in der von Männern bestimmten Welt keine Chance hat, als Ebenbürtige zu bestehen. Der körperlichen Liebe erteilt sie fortan eine entschiedene Absage um als gleichwertig und selbstbestimmt akzeptiert zu werden. Gegen den Willen ihrer Mutter beschäftigt sie sich mit Philosophie, schreibt Gedichte und bewegt sich in den intellektuellen Kreisen.

Auf ihrem Weg begegnet sie als wissenshungrige Studentin in Rom den Philosophen Paul Rée und Friedrich Nietzsche, die von dieser klugen und uneinnehmbaren Frau so fasziniert sind, dass sie ihr beide einen Heiratsantrag machen – ohne Erfolg. Doch als der junge, damals noch unbekannte Autor Rainer Maria Rilke auf der Bildfläche erscheint und die erfolgreiche Schriftstellerin mit Gedichten umwirbt, verliebt sie sich und wird seine Ratgeberin und Förderin.

Zum ersten Mal lässt sie sich auf eine Affäre ein, auf die zahlreiche weitere Liebschaften folgen. Im Alter von 50 Jahren lernt sie Sigmund Freud kennen und entdeckt die Psychoanalyse für sich, beeinflusst ihrerseits aber auch den berühmten Analytiker in seinen Theorien.

1933, als sich die dunklen Wolken des Nationalsozialismus über Deutschland zusammenziehen, lebt Lou Andreas-Salomé in Göttingen. Zusammen mit dem jungen Germanisten Ernst Pfeiffer lässt sie ihr bewegtes Leben Revue passieren: Ihren Kampf um die Freiheit, ihre Errungenschaften in Philosophie, Literatur und Psychoanalyse und die späte Entdeckung der Liebe.

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Do, 28.7.Fr, 29.7.Sa, 30.7.So, 31.7.Mo, 1.8.Di, 2.8.Mi, 3.8.
11:15
16:4516:4516:4516:4516:4516:4516:45


VOR DER MORGENRÖTE - STEFAN ZWEIG IN AMERIKA

Regie: Maria Schrader, D/ F 2016, 106 Min., o.A., 9. Woche
Darsteller: Josef Hader,  Barbara Sukowa u.a.

Der Film erzählt episodisch aus dem Leben des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig (Josef Hader) im Exil ab 1936. Auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms wird er in die Emigration getrieben und verzweifelt angesichts des Wissens um den Untergang Europas, den er schon früh voraussieht. Die Geschichte eines Flüchtlings, die Geschichte vom Verlieren der alten und dem Suchen nach einer neuen Heimat.

Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Petrópolis sind vier Stationen im Exil von Stefan Zweig, die ihn trotz sicherer Zuflucht, gastfreundlicher Aufnahme und überwältigender tropischer Natur keinen Frieden finden lassen und ihm die Heimat nicht ersetzen können. Ein bildgewaltiger historischer Film über einen großen Künstler und dabei ein Film über die Zeit, in der Europa auf der Flucht vor dem Faschismus war.

Hier geht's zum Interview mit Regisseurin Maria Schrader!

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Do, 28.7.Fr, 29.7.Sa, 30.7.So, 31.7.Mo, 1.8.Di, 2.8.Mi, 3.8.
11:00
13:0013:0013:00

TOMORROW - DIE WELT IST VOLLER LÖSUNGEN

So, 31.7., 21:00

Regie: Cyril Dion, Mélanie Laurent, F 2015, 118 Min., o.A., 9. Woche

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent ("Inglourious Basterds") und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift "Nature" eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden.

Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

Mehr als eine Million Zuschauer haben den Film bereits in den französischen Kino gesehen, wo er seit über 20 Wochen gezeigt wird. "Tomorrow" wurde mit dem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

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BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL

Regie: Éric Besnard, F 2015, 97 Min., o.A., 18. Woche
Darsteller: Virginie Efira, Benjamin Lavernhe u.a.

Manchmal kann ein kleiner Unfall auch ein unverhoffter Glücksfall sein.

„Wie ein frischer Frühlingswind trägt diese französische Komödie Leichtigkeit und gute Laune ins Kino. Mit Herz, Humor und Verstand präsentiert Éric Besnard ein Stück feiner Filmkunst.“ (programmkino.de)

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Do, 28.7.Fr, 29.7.Sa, 30.7.So, 31.7.Mo, 1.8.Di, 2.8.Mi, 3.8.
13:0013:0013:00

Kurzfilm der Woche:

MENSCH UND MASCHINE

Regie: Jens Rosemann, Silke Brandes, D 2013, 0:48 Min.

Dass Maschinen den Menschen im Griff haben, ist keine SciFi Zukunftsvision. Es ist schon jetzt alltägliche Realität.



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